
Für alle, die das Meer im Herzen tragen 🐚
„Blue Water“ lag tatsächlich ziemlich lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Mein Bruder hatte es mir damals eher aus Spaß geschenkt, weil ich früher eine große Begeisterung für Meerjungfrauen und Meereswesen hatte. Umso schöner, dass ich jetzt endlich dazu gegriffen habe. Die Geschichte ist nicht besonders komplex oder anspruchsvoll – aber genau das macht ihren Reiz aus. Der Schreibstil ist angenehm leicht, und man fliegt förmlich durch die Seiten. Es ist eines dieser Bücher, das man einfach entspannt genießen kann. Besonders gut gefallen hat mir das Setting auf Hawaii. Die Atmosphäre, das Meer, die Strände und vor allem die beschriebene Unterwasserwelt sind wirklich schön eingefangen. Man merkt, wie viel Liebe in der Darstellung des Ozeans steckt. Auch die Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch, was es leicht gemacht hat, mit ihnen mitzufühlen. Ein zentrales Thema des Buches ist der Klimaschutz und insbesondere der Schutz der Meere. Das nimmt spürbar Raum ein, weshalb die Geschichte sicher nicht für jeden etwas ist. Mich persönlich hat es aber überhaupt nicht gestört – im Gegenteil: Ich fand es passend und wichtig, ohne dass es belehrend wirkte. Für alle, die das Meer lieben, sich für Surfen, Hawaii-Feeling und Meereswesen begeistern können, ist „Blue Water“ auf jeden Fall einen Blick wert. Es ist eine leichte, atmosphärische Geschichte mit einer klaren Botschaft und viel Herz.



