15. März
438 Tage. Ein Boot. Der Pazifik. Wie überlebt man das?
Rating:4.5

438 Tage. Ein Boot. Der Pazifik. Wie überlebt man das?

Im November 2012 fährt der Fischer José Salvador Alvarenga von Mexiko aus zum Fischen hinaus. Ein Sturm zieht auf, der Motor fällt aus und plötzlich treibt er auf dem offenen Pazifik. 438 Tage später wird er auf den Marshallinseln gefunden. Als ich damals zum ersten Mal von diesem Fall gelesen habe, dachte ich nur: Das kann doch eigentlich nicht möglich sein. Vierzehn Monate. Auf einem kleinen Boot. Mitten im Pazifik. Wo bekommt man Essen her? Wo Trinkwasser? Wie überlebt man Stürme, brennende Sonne, Haie um das Boot herum? Und vor allem: Was passiert mit der Psyche, wenn man monatelang allein auf dem Meer treibt und absolut keine Ahnung hat, ob jemals Hilfe kommt? Hofft man die ganze Zeit auf seine Rettung oder hofft man irgendwann auf einen schnellen Tod? Genau das versucht Jonathan Franklin zu rekonstruieren. Er hat viele Gespräche mit Alvarenga geführt und ergänzt die Geschichte mit Einschätzungen von Experten aus Medizin, Psychologie und Nautik. Dadurch versteht man plötzlich, wie einzelne Dinge überhaupt möglich gewesen sein könnten. Das Ergebnis ist eine faszinierende Mischung aus Tatsachenbericht in Romanform, Survivalstory und Abenteuererzählung. Und obwohl ein Großteil des Buches auf einem kleinen Boot mitten im Pazifik spielt, wird es nie langweilig. Ganz im Gegenteil...man liest und denkt die ganze Zeit nur: Wie zur Hölle hat er das geschafft? Am Ende bleibt vor allem eins: tiefer Respekt vor der unglaublichen Willenskraft eines Menschen. 438 Tage auf dem offenen Meer. Allein dieser Gedanke ist schon beeindruckend. Die Geschichte dahinter erst recht.

438 Tage
438 Tageby Jonathan FranklinPiper
11. Jan.


Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Abenteuerroman, sondern die wahre Geschichte eines Fischers, der 438 Tage in einem kleinen Fischerboot mitten auf dem Pazifik um sein Leben und seine geistige Gesundheit gekämpft und überlebt hat.
Dieses Abenteuer trifft einen tief ins Mark und lässt einen nicht mehr los . 
Es erzählt eine wahre Odyssee in den unbarmherzigen, endlosen Weiten des Pazifiks und man wird Seite für Seite mit einem Mann mitgetrieben, der alles verliert und trotzdem nicht aufgibt.
Ein einfacher Fischer bricht zu einem ganz normalen Arbeitstag auf.  Doch es stürmt und er wird in seinem einfachen Boot auf mitten aufs Meer getrieben.
Was folgt, ist ein Albtraum: Sturm, Hunger , Angst  und eine Einsamkeit, die kaum auszuhalten ist. 
Aus Tagen werden Wochen, aus Wochen Monate und aus Hoffnung oft nur noch pure, endlose Verzweiflung
Rating:4

Dieses Buch ist kein gewöhnlicher Abenteuerroman, sondern die wahre Geschichte eines Fischers, der 438 Tage in einem kleinen Fischerboot mitten auf dem Pazifik um sein Leben und seine geistige Gesundheit gekämpft und überlebt hat. Dieses Abenteuer trifft einen tief ins Mark und lässt einen nicht mehr los . Es erzählt eine wahre Odyssee in den unbarmherzigen, endlosen Weiten des Pazifiks und man wird Seite für Seite mit einem Mann mitgetrieben, der alles verliert und trotzdem nicht aufgibt. Ein einfacher Fischer bricht zu einem ganz normalen Arbeitstag auf. Doch es stürmt und er wird in seinem einfachen Boot auf mitten aufs Meer getrieben. Was folgt, ist ein Albtraum: Sturm, Hunger , Angst und eine Einsamkeit, die kaum auszuhalten ist. Aus Tagen werden Wochen, aus Wochen Monate und aus Hoffnung oft nur noch pure, endlose Verzweiflung

. Was diese Geschichte so erschütternd macht, ist nicht nur die unfassbare Dauer von 438 Tagen auf See, sondern der tiefe, grausame Einblick in den menschlichen Überlebenswillen. Die gnadenlose Sonne, der Tod des Gefährten, die völlige Isolation mitten im endlosen Blau, all das lässt einen spüren, wie zerbrechlich und gleichzeitig stark der Mensch sein kann. Jede einzelne Seite lässte einen leiden, hoffen und trauern. Der quälende Hunger, der salzige Wind, das fehlende Wasser und der darauffolgende unglaubliche Durst, die ständige Angst vor Haien und die Verzweiflung, aus der heraus selbst Unvorstellbares getan wird, nur um zu überleben. Diese Momente sind brutal ehrlich und gehen einem wirklich unter die Haut. Dieses Buch ist kein Abenteuerroman, sondern eine Geschichte über Grenzen. Über das, was ein Mensch ertragen kann, wenn er nicht aufgibt. Es zwingt einen, das eigene Leben anders zu betrachten und Dankbarkeit neu zu erleben. Am Ende bleibt man still zurück. Mit Ehrfurcht, Traurigkeit und tiefer Bewunderung für einen Menschen, der Unvorstellbares überlebt hat und für die unglaubliche Stärke der menschlichen Seele ❤️.

438 Tage
438 Tageby Jonathan FranklinPiper
14. Nov.
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Rating:5

Der wahre Fall des Salvador Alvarenga, der 438 Tage (Novemer 2012 bis Januar 2014) auf einem manövrierunfähigen Boot auf dem Pazifik trieb... Was für ein Buch!!! War ich anfangs noch skeptisch, ob es mich packen könnte, verflog diese Sorge relativ schnell. Spannend und authentisch wird die Geschichte von Alvarenga erzählt. Doch richtig fesselnd ist es, weil es wahr ist und nicht lang zurück liegt. Immer wieder dachte ich: 2013 habe ich dies und das gemacht - und während ich es tat, war ein Mann auf der anderen Seite des Globus seit vielen Monaten allein auf dem Meer und würde es noch viele weitere Monate sein. Das ist ein tiefes, tiefes Gefühl und immer wenn ein neues Kapitel begann z.B. "410. Tag", dachte ich: "Komm schon, du hast es fast geschafft. Nur noch ein bisschen". So mitgefiebert habe ich bei keinem fiktionalen Buch. Wahnsinn. Wer am Thema Survival oder Schifbruch und 'Reisebericht' interessiert ist, dem kann ich dieses Buch uneingeschränkt empfehlen!!!!

438 Tage
438 Tageby Jonathan FranklinPiper