Das 15. Mal „Frankfurt liest ein Buch“ 2024 hat uns an viele schöne Orte in Frankfurt (und auch Übersee) gebracht. Spannend wie sich die Geschichte entwickelt hat, wie wir wortwörtlich auf Spurensuche gegangen sind. Toll das Leben emanzipierter Frauen aus den 20er Jahren zu verfolgen, mit ihnen zu fiebern und auf die Erfüllung von ihrem Wunsch, ihre Freiheit zu leben, zu hoffen.
Das Buch schmiegte sich mit seinem Thema zeitlich wunderbar ein, in Museumsausstellungen Frankfurter Museen, über Fotografinnen in Frankfurt (damals bis heute). „Stadt der Fotografinnen“ und „Barbara Klemm“.
Das 15. „Frankfurt liest ein Buch“ 2024 hat uns an viele schöne Orte in Frankfurt und auch Übersee gebracht. Spannend wie sich die Geschichte entwickelt hat und toll das Leben der emanzipierten Frauen der 20er Jahre zu verfolgen. Ihren Wunsch nach Freiheit und diese leben zu dürfen.
Das Buch schmiegte sich mit seinem Thema zeitlich wunderbar in die Museumsausstellungen über Fotografinnen in Frankfurt ein.
Ich mag Bücher mit geschichtlichen Sprüngen in der Zeit. Hier fand ich die Freundschaft von Franziska und Ella in der Zeit der Weimarer Republik. Die Architektur von Frankfurt zu die Zeit, insbesondere die Markthalle werden sehr detailliert beschrieben. Spannende Zeit und sehr emotional beschriebene Beziehung dieser Frauen. Der Kunsthistoriker Richard in der jetzigen Zeit hätte ich nicht zwingend gebraucht. Das hat mich eher gestört in dieser Geschichte, war aber für die Storyline notwendig. Ich habe es gerne gelesen, weil ich Frauen in dieser Zeit interessant finde.
Die Idee des Buches fand ich super, und ich konnte auch total viel über Frankfurt lernen. Leider fand ich die Hauptfigur wahnsinnig unsympathisch und auch der allgemeine Schreibstil konnte mich nicht abholen
Die 1920er interessieren mich, allerdings liest man meistens über Berlin in diesem Zeitraum. Hier geht es um Frankfurt und die dortige Kunst- und Architekturszene. Vom "Neuen Frankfurt" hatte ich vorher noch nie gehört, das war interessant und lohnt weitere Recherchen.
Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: Ende der 90er soll Richard in den USA eine Ausstellung zum "Neuen Frankfurt" kuratieren. Dabei stößt er auf Fotografien einer unbekannten Fotografin namens Ella. Überraschenderweise gibt es auch Aufnahmen von Richards Mutter Franziska, die ursprünglich aus Frankfurt kam. Wie hängt das alles zusammen? Warum hat Franziska nie über die Zeit in Frankfurt gesprochen?
Die aktuelle Zeitlinie fand ich eigentlich etwas störend, am Ende war es aber dann doch eine schöne Klammer um die ganze Geschichte.
Ein lesenswertes Buch, wenn man sich für die 20er Jahre interessiert und gerne einen anderen Schauplatz als Berlin haben möchte.
Das Thema Kunst ist jetzt keines, das mir sehr nahe ist. Dazu Fotografie, die mir noch fremder ist. Dazu mal wieder eine Geschichte auf zwei Zeitebenen. Also nicht die besten Voraussetzungen.
Aber, es hat mich doch gepackt. Die Stimmung in den 20er Jahren wurde perfekt eingefangen. Aufbruch, gerade für Frauen, eine frühe Chance in Richtung Gleichberechtigung und dann, je mehr es den 30ern entgegen ging, nur Rückschritt. Die Hauptfigur aus der heutigen Zeit blieb blass für mich, die Suche nach den Spuren seiner Mutter ebenso.
Übrig blieb für mich die Erkenntnis, dass sich in jedem, nach außen hin langweiligen bzw. normalen Leben eine ganz andere Vergangenheit verstecken kann.
Eine Reise wie im Rausch durch das Leben zweier Frauen im Frankfurt der 20er und 30er Jahre
Ich finde, es ist ein fantastisches Buch! Die Geschichte hat mich einfach mitgerissen und ich habe es innerhalb weniger Tage gelesen. Die Sprache untermalt das Lebensgefühl der Protagonistinnen, man spürt das Getrieben-Sein, den Umbruch und den Vibe der 20er Jahre. Wie weit und wie fortschrittlich die Gesellschaft - zumindest in Teilen - vor 100 Jahren schon einmal war, bevor es zum großen Rollback kam…
Ein Roman, der ziemlich viel bietet. Es geht um Zeitgeschichte, Kunst, Feminismus, Freundschaft und Liebe. Und um die immer aktuelle Frage, wie Menschen ihren Weg finden mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten. Ganz nebenbei habe ich auch noch einiges über die Architekturgeschichte meiner Heimatstadt in den 1920er Jahren erfahren.
Die Geschichte ist spannend, die Figuren fein und überzeugend gezeichnet, ein toller Roman.
(Lediglich ein halber Stern Abzug wegen etwas zu viel Übelkeit, Rückenschmerzen und Zigaretten 😊)
Ein gut recherchierten Roman, bei dem sich auch die Story nicht verstecken braucht.
Wahrscheinlich hätte ich es nicht gelesen, wenn es nicht für "Frankfurt liest ein Buch" ausgewählt wurde. Dennoch bin ich froh, es gelesen zu haben.
Viele Aspekte und auch die Zeit an sich in Frankfurt, waren mir nicht bekannt. Ich werde sicher noch ein paar Sachen selbst recherchieren. 😉
Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich über einen Bericht in hr-Info. Denn „Zebras im Schnee“ ist der diesjährige Roman von Frankfurt liest ein Buch.
Geschrieben von Florian Wacker, der mittlerweile in ffm lebt, handelt der Roman auch von Frankfurt. Es handelt vom Frankfurt Ende der 1920er, von „Neues Frankfurt“ von Künstlern, Architekten und von Ella und Franziska.
70 Jahre später findet Richard, Kunsthistoriker in NY, durch Zufall ein Bild seiner Mutter. Aufgenommen von der Unbekannten Fotografin Ella Burneister. Richard weiß kaum etwas über die Zeit seiner Mutter in Frankfurt und begibt sich auf ein berührende Reise nach Frankfurt.
Ein wirklich gelungener Roman, der mich mehr als einmal an Handy brachte um zu googeln. Zu googeln und schauen ob es diese oder jene Person wirklich gegeben hat. Oder einfach über das neue Frankfurt und die ganzen Bauten aus dieser Zeit, über Städte in Russland die von Architekten des neuen Frankfurt gebaut wurden.Ich hab so viel gelernt und erfahren durch diesen Roman, es hat sehr viel Spaß gemacht ihn zu lesen.
Der Roman ist ruhig und leise, er beschreibt und umschreibt, geht’s ins Detail und sehr wortreich. Es ist eine schöne Sprache die in dem Roman benutzt wird. Trotzdem schildert er den Anfang von den dunklen Zeit in Deutschland und der Welt eindringlich.