31. März
Rating:4

Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Ich mag es wenn Geschichten auf 2 Zeitebenen angesiedelt sind. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Ich konnte mich richtig in die Atmosphäre des Hawelka hinein versetzen.

Café Hawelka
Café Hawelkaby Maria WachterPiper
26. Jan.
Rating:4

Wer die Wiener Kaffeehauskultur mag, ist hier genau richtig. Die Perspektiven wechseln zwischen 1938-45 und 1968/69. Guter, flüssiger Schreibstil verpackt die nicht ganz leichten Themen passend. Habe es sehr gerne gelesen.

Café Hawelka
Café Hawelkaby Maria WachterPiper
19. Okt.
Rating:5

Wien, im Jahr 1968. Jurastudentin Jutta verbringt ihre Nachmittage zum Lernen am Liebsten im Cafe Hawelka, was schon längst zu ihrem zweiten Wohnzimmer geworden ist. Eigentlich hat sich Jutta schon immer gefragt, was hinter der Freundschaft ihrer Mutter Else mit Josefine Hawelka wirklich steckt. Doch nie hat ihre Mutter ihr diese Geschichte erzählt. Gibt es da vielleicht irgendwelche Geheimnisse? Wien, im Jahr 1945: Der Krieg ist aus. Else wagt sich aus dem Luftschutzkeller. Doch wo ist nur ihre kleine Schwester Fritzi? Allein irrt sie durch das stark zerbombte Wien. Als sie zufällig auf Frau Hawelka und deren beide Kinder trifft, nehmen diese Else kurzerhand mit ins Cafe. Dort findet sie im Chaos nach dem Kriegsende ein neues Zuhause. Da die Hawelkas ihr Cafe schnellstmöglich wieder eröffnen wollen, packt Else tatkräftig mit an. Die Autorin entführt den Leser nach Wien. Die Geschichte wird auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen, zum einen aus der Sicht von Jutta und zum anderen aus der Sicht ihrer Mutter Else erzählt. Man lernt aus Elses Sicht ihr Leben in der Nachkriegszeit kennen und erlebt mit ihr die schweren Hürden, die sie im Leben nehmen musste. Als kurz nach der Geburt ihrer Schwester die Mutter stirbt, verpflichtet sich der Vater in seiner Trauer als Polizist für den Krieg. Der Bruder, der psychisch auffällig ist, landet in der Heilpädagogischen Kinderpsychiatrie. Und so findet sich Else plötzlich, selbst noch ein junges Mädchen, in der Verantwortung für ihre kleine Schwester Fritzi wieder. Eine Geschichte, die Else geprägt hat, und die sie doch so gern vergessen möchte. Als Jutta sie nach Familienunterlagen fragt, die sie für ihre Hochzeit mit ihrer großen Liebe Bodo benötigt, sieht Else sich plötzlich wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Aber wie viel hinter diesem Geheimnis wirklich steckt, kann sie sich in diesem Moment noch nicht vorstellen... Ich bin so gern mit Else und Jutta durch Wien gewandelt und habe mich schnell an vielen bekannten Ecken wiedergefunden, denn das Kopfkino hat prima funktioniert. Und für den nächsten Wienbesuch steht definitiv ein Besuch im legendären „Hawelka“ an. Abschließend kann ich nur sagen, dass die Geschichte durch ausdrucksstarke Figuren, in einer zwar fiktiven Romanhandlung und in den Kulissen des legendären Wiener Kaffeehauses Hawelka, auf unterhaltsame und fesselnde Weise gezeichnet ist. Ein spannendes Buch, welches ich sehr gern weiterempfehle; auch für alle die, die nicht wie ich ihr Herz in Wien verloren haben!

Café Hawelka
Café Hawelkaby Maria WachterPiper