Im Grunde würde man nichts verpassen, wenn man es nicht gelesen hätte. Wenn man es aber angefangen hat, kann man es auch sehr schnell beenden. Liest sich sehr flüssig und ist auch nicht zäh. In Summe ein solider Roman. 
Es geschehen seltsame Dinge im Haus von Sven und Franziska
Hoffmann, die sich beide anfangs nicht erklären können. Immer häufiger verschwinden Gegenstände, Essen fehlt und Schubladen stehen offen.
Die Eheleute beginnen sich gegenseitig zu beschuldigen, ohne zu merken, dass ein Eindringling für all das verantwortlich ist. Der Schein der perfekten Familie beginnt zu schwinden. Genau das ist es, was der Eindringling erreichen will, und er hat gerade erst angefangen.
Wow, das Buch hat mich echt gepackt 😅 Von Anfang an herrscht diese düstere, beklemmende Atmosphäre, bei der man ständig das Gefühl hat, dass irgendwas nicht stimmt. Genau das hat mich total reingezogen. Gleichzeitig gab es immer wieder Momente, die einfach nur creepy und unheimlich waren. Aber genau das macht den Reiz aus: Die Spannung bleibt durchgehend hoch - die Geschichte lässt einen nicht mehr los.
Fazit: Definitiv nichts für schwache Nerven – aber für alle, die düstere, psychologische Thriller mögen, absolut empfehlenswert!📚✨
Ich weiß ehrlich gesagt immer noch nicht so richtig, was ich von „Die Verborgene“ halten soll. Während des Lesens hatte ich immer wieder Momente, in denen ich dachte: Jetzt wird’s richtig gut und ich dachte jetzt wird es richtig spannend, aber genau dann wurde die Spannung für mich oft wieder rausgenommen.
Es gab durchaus Szenen, die mich gepackt haben und neugierig gemacht haben, wie es weitergeht. Aber dieses Gefühl hat nie lange angehalten. Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte sich selbst ausbremst und nicht ihr volles Potenzial nutzt.
Das hat es mir ziemlich schwer gemacht, wirklich in die Handlung einzutauchen oder eine richtige Verbindung aufzubauen. Ich war irgendwie nie komplett drin.
Am Ende muss ich sagen, dass mir das Buch leider insgesamt nicht gefallen hat. Die einzelnen spannenden Momente konnten für mich das Gesamtbild nicht retten.
Auch war der Schluss für mich persönlich eher ein „Naja“. So als müsste man jetzt zum Ende kommen. Da gibt es schon andere Bücher die mich echt sprachlos gemacht haben.
Also ich muss leider sagen, dass ich das Buch sehr langweilig fand. Es war an sich nicht schlecht geschrieben, aber bis auf 1-2 Spannungsmomente ist mir einfach viel zu wenig passiert.
Ein unbekannter, der im eigenen Haus für Unruhe sorgt? Ist eine recht gruselige Vorstellung. Genauso ergeht es Familie Hoffmann. Er lebt unter bzw. über ihnen ohne, dass diese es richtig mitbekommen. Dann beschuldigen sich die Eheleute auch noch gegenseitig und das vertraute Familienleben scheint zu zerbröckeln. Und unerfreuliches kommt ans Tageslicht.
Ein zunächst spannend scheinender Thriller. Doch irgendwie hat es mich nicht gepackt. vielleicht lag es daran, dass ich vor kurzem erst so etwas ähnliches gelesen habe und doch einige parallelen auftauchten.
Hier wirkte alles so konstruiert und irgendwie zu viele geheimnisse auf einmal, die allesamt auch nicht wirklich überraschend.
Es gab aber auch einige unerwartete Wendungen und das Ende war noch recht spannend.
Jedoch blieb das kribbeln aus.
Die Idee war richtig gut, hat stellenweise auch für ein mulmiges Gefühl bei mir gesorgt. Kurz habe ich auch überlegt, unser Haus auf den Kopf zu stellen.... Aber....
Die Umsetzung war meist eher mau. Über viele Seiten plätscherte die Handlung nur vor sich hin, ohne dass viel oder spannendes passierte.
Das war leider gar nichts für meinen Geschmack.
Die Grundidee war super und der Klappentext hat mich angefixt aber nach dem halben Buch, hat sich mein Hirn vor Langeweile abgeschaltet und ich habe frustriert aufgegeben.
In dem Buch ging es vorrangig um Eheprobleme, Probleme und das Leben mit dem Teenager (welche auch noch so langweilig dargestellt wurden, dass man hier nicht mal mitfiebern oder Empathie zeigen konnte) als um den Eindringling in ihrem Haus.
Für meinen Geschmack wurde alles sehr langatmig und zu ausschweifend geschrieben.
Das Buch war für mich leider ein flopp und wurde abgebrochen.
War mein erstes Buch mit dem Thema Phrogger und von dem Autor.
Sehr interessant geschrieben und leicht zu lesen, sicherlich nicht mein letztes Buch von ihm.
Nachdem ich von den ersten beiden Teilen der Donkerbloem Reihe so begeistert war, hatte ich mir eins der vorherigen Bücher von Linus Geschke besorgt.
Leider wurde ich hier maßlos enttäuscht. Die Story gleicht eher einem Ehe Drama als einem Thriller über fremde Leute die unentdeckt in deinem Haus leben.
"Die Verborgenen" von Linus Geschke spielt mit einer zutiefst unheimlichen Vorstellung: Man lebt vermeintlich allein in einem Haus – und doch ist da noch jemand. Jemand, der nicht zur Familie gehört. Das Buch greift das Thema sogenannter Phrogger auf und beschreibt diese Art von Eindringlingen sehr wirkungsvoll. Gerade diese Grundidee hat bei mir für echtes Unbehagen gesorgt.
Im Zentrum steht eine Familie, in der jede Person ihr eigenes Geheimnis mit sich trägt. Von Kapitel zu Kapitel erfahren wir mehr über die einzelnen Figuren, bis das fragile Kartenhaus langsam zusammenfällt. Das funktioniert stellenweise gut und erzeugt Spannung. Allerdings öffnet der Roman sehr viele Themen gleichzeitig: Täterprofile, Drogenhandel, klassische Krimifälle. Die Geschichte versucht dabei sowohl die Muster eines Phroggers zu erklären als auch die Schwächen innerhalb der Familie herauszuarbeiten. Genau hier liegt für mich das Problem. Statt wirklich Fahrt aufzunehmen, verzettelt sich der Roman. Das Ende empfand ich als ernüchternd – die Beweggründe wirkten überraschend belanglos und blieben hinter dem starken Aufbau zurück. Der Thriller will mehr sein, als er letztlich einlöst.
Trotzdem: Linus Geschkes Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Perspektivwechsel sind nachvollziehbar, und ich konnte den verschiedenen Figuren problemlos folgen. "Die Verborgenen" ist ein kurzweiliger, netter Thriller, der mit einer starken Idee startet, aber am Ende verzweifelt versucht, mehr aus sich herauszuholen, als ihm gelingt.
Schlechter Thriller, hatte mehr Eheprobleme als Mordtechnische Aspekte.
Ich bin eigentlich niemand der gerne schlechte Bewertungen gibt aber dieser Thriller war für mich einfach nichts. Es gab mehr eheproblematische Aspekte als Mord Aspekte. Sehr schade da es eig doch relativ spannend war. Da alle Charaktere immer sehr verwirrt und unreif auf mich wirkten und psychisch auch nicht so auf der Höhe, konnte ich mit keinem so richtig Sympathie aufbauen und die Geschichte zog sich immer mehr und mehr...
„Sie leben in deinem Haus – ohne dass du es ahnst…“
Schon dieser Klappentext hat mich total neugierig gemacht, und ich wurde definitiv nicht enttäuscht! Der Autor schafft es, von Anfang an eine unglaublich spannende und beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Ich konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen, jedes Kapitel hat mich noch ein Stück tiefer hineingezogen.
Besonders gut (oder auch irgendwie nicht 😅) fand ich, wie real und nah sich das Ganze anfühlt. Man schaut plötzlich ganz anders auf den eigenen Dachboden oder Keller. Die Spannung bleibt konstant hoch. Ein absolut fesselnder Psychothriller mit Gänsehaut-Garantie.
Ein stiller, atmosphärischer Thriller, der eher unter die Haut geht als mit Adrenalinschüben zu punkten. Perfekt für alle, die es spannend, aber nicht blutig mögen. 🕵️♀️
Spoilerfreie Rezension: Linus Geschke - "Die Verborgenen"
Stell dir vor, jemand lebt in deinem Haus – und du hast keine Ahnung davon. Genau dieses beunruhigende Szenario greift Linus Geschke in „Die Verborgenen“ auf. Klingt nach purem Nervenkitzel – und ja, stellenweise ist es das auch. 😱
Der Einstieg verläuft eher ruhig, fast schon gemächlich. Doch mit jeder Seite steigt die Spannung – bis man plötzlich mittendrin ist, zwischen Familienkonflikten, geheimen Beobachtern und düsteren Gedanken. Es ist weniger ein klassischer Thriller, sondern mehr ein psychologisches Kammerspiel, das mit leisen Tönen arbeitet. 🕯️
Besonders gelungen fand ich die unterschiedlichen Perspektiven – sie geben der Geschichte Tiefe und lassen einen selbst zum stillen Mitbewohner werden. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, die Kapitel kurz – perfekt, um „nur noch eins“ zu lesen. 📖
Was mir etwas gefehlt hat, war der große Aha-Moment am Ende. Die Auflösung kam solide, aber ohne den letzten Kick, den man sich nach all dem Gänsehautgefühl wünscht. Trotzdem: Die Thematik bleibt hängen – denn wer weiß schon, wer sich in den eigenen vier Wänden wirklich aufhält? 🏠👀
Ich hab mir mehr von dem Buch versprochen. Es waren einige Rechtschreibfehler drin, ich fand’s langatmig, ich fand vor allem die Story aus Sicht der Tochter gar nicht gelungen. Das klang nicht nach Jugendliche, das klang wie ein erwachsener Mann sich vorstellt, wie Jugendliche reden. Es gab aber ein paar nette Überraschungen.
Hmmmm… ich war zum Schluss echt sehr enttäuscht. Die ersten 300 Seiten waren echt sehr spannend und man wollte immer wissen wie es ausgeht, oder welche Wendung noch kommt, mit der man vielleicht nicht gerechnet hat …. Aber ….. sie kam nicht. Das Ende fand ich einfach nur lahm und langweilig. 🥱
Insgesamt schon spannend, aber die Geschichte entwickelt sich recht langsam. Trotzdem hat es mich dann irgendwann gepackt.
Es ist allerdings kein wirklicher Thriller, was für mich aber kein Problem war.
Ich hätte mir am Ende noch eine ausführlichere Auflösung gewünscht, was die Motivation der ein oder anderen Person angeht
Stell dir vor, jemand fremdes lebt in deinem Haus und du weißt nichts davon 🤯
„Die Verborgenen“ von Linus Geschke war mein erstes Buch von dem Autor.
Es handelt sich um einen Thriller, in dem es um ein Ehepaar geht, die mit ihrer 17-jährigen Tochter in einem großen Haus leben.
Sven und Franziska (das Ehepaar) hat ein paar Beziehungsprobleme und die pubertäre Tochter ist dabei auch keine Hilfe.
Was die drei nicht bemerken, ist, dass noch eine weitere Person mit ihnen in ihrem Haus lebt - und zwar auf dem Dachboden.
Sie kommt nur raus, wenn es dunkel ist und alle schlafen und steht dann teilweise an ihrem Bett und beobachtet sie 🥲
Das Buch war ganz schön creepy, was ich super fand! Auch die Ehekrise und das ganze Familiendrama hat mir kombiniert mit den spooky Elementen gut gefallen.
Im laufe das Buches erfahren wir, warum diese Person im Haus wohnt und auch was die Familie damit zu tun hat.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Kapitel kurz, so wie ich es liebe ☺️
Nur die Auflösung am Ende hätte ich mir etwas anders vorgestellt. Ich habe irgendwie auf den AHA-Moment gewartet, der nicht kam, weshalb das Buch von mir 3,5 ⭐️ erhält.
“Die Verborgenen” ist bereits mein zweiter Thriller von Linus Geschke und hat mir wieder gut gefallen.
Das Phänomen der sogenannten „Phrogger“ war mir bisher unbekannt und allein die Möglichkeit, in die Gedankenwelt eines Phroggers einzutauchen, fand ich sehr interessant.
Insgesamt sind die Bücher von Linus Geschke weniger klassische Thriller und mehr spannende Dramen. Der Fokus liegt stark auf Familiengeheimnissen und zwischenmenschlichen Konflikten, weniger auf dem eigentlichen Mordfall.
Da man in der Mitte des Buches erfährt, wer hinter den Phroggern steckt, geht zwar etwas Spannung verloren, dennoch mag ich den Schreibstil sehr und würde auch weitere Bücher von ihm lesen. Schon allein deshalb, weil ich nie das Gefühl habe, etwas Vergleichbares schon einmal gelesen oder gehört zu haben.
Ich habe vom Klappentext und Titel mehr erwartet – die Idee des „Phroggers“ versprach mehr Thriller-Potenzial, als letztlich umgesetzt wurde. Statt bedrohlicher Spannung steht eher das Familiendrama im Mittelpunkt, was den unheimlichen Aspekt abschwächt. Wer auf Schockmomente hofft, sollte seine Erwartungen zügeln, denn das Buch setzt mehr auf innere Konflikte als auf Horror.
Dennoch hat mich der klare, flüssige und packende Schreibstil überzeugt. Die kurzen Kapitel halten das Tempo hoch, und auch die Protagonisten fand ich gelungen.
Das Prinzip mit den "Phroggern" hat mich an diesem Buch neugierig gemacht, aber auch ansonsten ist es ein solider Krimi mit sehr verstörenden Thriller-Anteilen.
Der häufige Perspektivwechsel macht es sehr kurzweilig und auch interessant. Vor allem zeigt es wie man unter dem selben Dach leben und trotzdem komplett aneinander vorbei leben/reden kann....
Der Klappentext war ganz gut ABER...
Es ist einfach nicht mein Ding. Der Bösewicht wird in der DU Form geschrieben. Also bist DU dieser kranke Typ der sich im Haus versteckt. Diese Erzählweise ist nicht meins. Ich habe es als Hörbuch angefangen, welches auch prima gelesen wurde aber dadurch wurde es irgendwie noch creepiger. 😅 Mit der Familie des Hauses bin ich auch nicht warm geworden. Deswegen Abbruch. Schade
Zugegeben, nach 28 Seiten kann ich nicht sonderlich viel zur Story selbst sagen. Der Schreibstil war zwar flüssig, aber ich mochte einfach Svens PoV gar nicht. Er ist Mitte Vierzig, unzufrieden mit seinem Leben und steckt mitten in einer Midlife Crisis. So, wie er zB über seine Frau denkt, macht ihn mir unsympathisch und da habe ich keinen Spaß dran.
Zudem ist mir der Schreibstil einfach zu "deutsch", wenn irgendjemand versteht, was ich meine 😂 aber das ist natürlich Geschmackssache - und erwartbar, bei einem deutschen Autor😅
Hat mir nur sehr mittelmäßig gefallen. Ich mag generell Perspektivwechsel, aber die Handlung war mir mir zu vielen Zufällen gebaut. Auch der Grund war sehr an den Haaren herbeigezogen. Richtig Spannung kam für mich in keiner Stelle auf.
Für mich hätte der Thriller etwas aufregender sein können….zwischendurch wirkte das alles für mich etwas in die Länge gezogen.
Das Thema mit den Phroggern fand ich trotzdem total faszinierend, da es ja nicht nur Fiktion ist 🫣
Hat stark angefangen & wurde dann leider immer schwächer.
Ich hatte mir ehrlich gesagt sehr viel von diesen Thriller erwartet. Der Klappentext war wirklich vielversprechend. Ein ungebetener Gast, der in deinem Haus wohnt, nachts rauskommt und sich an deinen Sachen vergreift. Es hatte wirklich viel Potential, allerdings fehlte mir die Spannung und es gab auch keinen richtigen Plot twist. Die verschiedenen Perspektiven waren meist eher verwirrend und die Ereignisse leider teilweise unlogisch. Hat mich nicht überzeugt.
Familie Hoffmann - Mutter Franziska, Vater Sven und Tochter Tabea - leben in ihrem schicken Haus an der Nordsee ein Vorzeigeleben. Doch unter der Oberfläche wuchern Geheimnisse und Verrat. Und auf dem Dachboden ein Eindringling …
Ich hatte tatsächlich schon mal einen Roman über Phrogger gelesen, also über Menschen, die heimlich in Kellern oder Dachböden bei anderen ‚mitleben‘. Darum hatte ich mich sehr gefreut, dass ein Autor dieses Phänomen für einen Krimi zur Hand nimmt. Auch die Konstellation der Familie - auseinandergelebtes Ehepaar, schwierige Teenietochter - ließ sich gut an. Dazu ‚Du‘, also die Sichtweise des Phroggers, bei dem man schnell merkt, dass das Eindringen in den Hoffmann‘schen Haushalt auch eine persönliche Komponente hat. Es hätte so toll werden können …
… wurde es dann leider aber nur bedingt. Mich hat dann am Ende doch einiges gestört, am meisten, dass wirklich ALLE Protagonisten hochgradig unsympathisch sind. Bei Franziska und Sven dachte ich mir am Ende, dass die beiden sich in ihren egoistischen, rücksichtlosen Verhaltensweisen komplett verdient haben. Auch die Beiläufigkeit, mit der beide parallel neue Beziehungen laufen haben, lässt einen nicht gerade Zuneigung entwickeln.
Tabea ist ein oberflächliches Ding und die Doppelmoral, die sie bei ihren Eltern anlegt macht einen sprachlos. Und ich weiß nicht, ob der Autor Kinder im Teenageralter hat, aber ich bezweifle es. Die Dialoge, gerade zwischen Tabea und ihren Freundinnen, sind ein bisschen so, wie ein Boomer sich halt Teenie-Gespräche vorstellt. Und er bringt sogar einmal das Wort ‚Nice‘ unter. Wow.
Dem ganzen die Krone setzt dann noch ein Fehler im Buch auf. Für andere ist das vielleicht nichts besonderes, aber mir vergällen solche Sachen wirklich viel. Marco legt eine CD (ja, keine CD-ROM, eine CD) in einen iMAC der neuesten Generation ein. Das Buch ist von 2024. Dumm nur, dass Apple das letzte Mac-Gerät mit CD-/CD-ROM-Laufwerk 2012 herausgebracht und 2016 vom Markt genommen hat. Ein Autor muss nicht alles wissen, gerne dürfen auch mal historische Ereignisse angepasst oder verändert werden, wenn es für die Geschichte nötig ist. Hab ich gar kein Problem mit. Aber sowas ist einfach peinlich.
Auch die Auflösung von allen Strängen finde ich am Schluß sehr lasch, aber warum werde ich hier nicht schreiben, das würde zu viel spoilern. So kommt das Buch bei mir leider nicht auf mehr als drei Sterne.
Ich fand den Schreibstil des Autors super und war richtig gefesselt von der Geschichte. Besonders gefällt mir auch die Message hinter der Story, die im Nachwort nochmal aufgegriffen wird, die ich an der Stelle aber nicht spoilern will. Das hat den Thriller für mich besonders gemacht.
Dieses Buch hatte so ein Gewaltiges Potenzial. Das Thema Phrogging ist so interessant und spannend. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Diese Erwartungen wurden allerdings schnell zerstört.
Dieses Buch… wie soll ich es beschreiben… es ist wie ein schlechtes Geschenk, bzw. wie eine „Mogelpackung“ - die Verpackung verspricht etwas großartiges (einen spannenden Thriller in dem Fall) - dann packst du das Geschenk aus, und im inneren befindet sich was ganz anderes ( leider ein Familien Drama ).
Auch das hätte wenigstens interessant sein können, wäre da nicht das Problem, das jede einzelne Figur unsympathisch ist.
Sven ist ein Selbstverliebter Arsch. Franziska ist die Karikatur einer Reichen Hausfrau. Und ganz schlimm fand ich auch Tabea - die Tochter aka „Daddy’s Little Sunshine“. Sie ist die Doppelmoral auf zwei Beinen… als Beispiel: Ihr „Daddy“ macht etwas sehr unmoralisches und erzählt ihr das. Sie nimmt es auf, als wäre es nichts und hinterfragt es auch nicht einmal. Ihre Mutter begeht genau das gleiche unmoralische, wie ihr „Daddy“ und das wird vollkommen verurteilt von ihr. Es hätte eine sympathische Figur geben müssen, damit wenigstens das Familien Drama für Spannung sorgt, so allerdings wünschte man jeder Figur nur das schlimmste.
Und über den Phrogging Part, will ich garnicht erst groß was sagen, da es in dem Buch, auch eher eine Randerscheinung war und meiner Meinung nach, ziemlich langweilig zu Ende ging. Der gewünschte Knall blieb aus.
tolle Grundidee, bleibt leider weit hinter den gegebenen Möglichkeiten zurück
Wenn der Gast sich nicht ankündigt und trotzdem bleibt, was dann? Linus Geschkes "Die Verborgenen" lockte mich gerade mit einem solchen Thema: dem Phänomen der "Phrogger". Dies stellt den Begriff für Menschen dar, die heimlich und meist unbemerkt in fremden Häusern leben. Gruselig? Absolut... Guter Thrillerstoff? Eigentlich ja...
Kommen wir aber zuerst einmal zum Inhalt: Sven und Franziska Hoffmann haben alles, wovon sie einst träumten: eine wunderbare Tochter und ein traumhaftes Haus an der Küste. Alles könnte perfekt sein. Doch dann dringt jemand heimlich in ihr Haus ein. Der ungebetene Gast bedient sich an ihrem Essen, stöbert in ihren Schränken und steht neben ihren Betten, wenn sie schlafen. Als dann noch Gegenstände verschwinden und fremde Fußspuren im Keller auftauchen, bezichtigen sich die Eheleute gegenseitig. Je merkwürdiger die Vorgänge in ihrem Haus werden, desto mehr bröckelt die makellose Fassade der perfekten Familie. Und genau das ist es, was der Eindringling will…
Beginnen wir also mit dem Positiven: Die verschiedenen Erzählperspektiven haben durchaus ihren Reiz und der Schreibstil ist zudem recht solide gehalten. Ich persönlich habe mir die Geschichte einfach mal in drei Erzählstränge unterteilt – das Leben eines Phroggers (aus der Du-Perspektive), die Eheprobleme einer gutbürgerlichen Durchschnittsfamilie und eine nicht ganz überzeugende Girlie-Gang rund um Tochter Tabea.
Die "Du"-Kapitel, in denen man dem Eindringling mitunter durch das Haus folgt, wecken zunächst eine gewisse Unruhe, vor allem wenn da nachts jemand neben dem Bett steht! Das hat mir wirklich gut gefallen. Leider bleibt es meist bei diesem "könnte gruselig sein"-Feeling. Ich hätte mir tatsächlich deutlich mehr Spannung gewünscht und genau dieses Thema hätte dahingehend doch so viel mehr hergegeben. Man nehme beispielsweise psychologischen Horror, subtile Manipulation, schleichendes Unwohlsein usw...
Die Charaktere – sowohl im Hoffmannschen Haushalt als auch der Rest – sind zudem leider nicht gerade facettenreich. Vieles dümpelt an der Oberfläche herum und die Konflikte wirken meist aufgesetzt oder sogar absehbar.
Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist die Vorhersehbarkeit. Viele Entwicklungen erkennt man schon Kapitel im Voraus, was besonders bei einem Thriller nicht gerade von Vorteil ist. So bleibt die tolle Grundidee in Form eines unsichtbaren Mitbewohners für mich leider weit hinter den gegebenen Möglichkeiten zurück.
Das Ende hat mich ebenfalls enttäuscht zurückgelassen. Die große Enthüllung, die Erklärung des Motivs, flattert eher leise aus dem Lüftungsschacht, als dass sie mit einem Knall durch die Tür gestürmt kommt. Warum der Phrogger tut, was er tut, ist für mich ein äußerst schwacher Grund. Die Nebenhandlung mit Tabea und ihren Freunden fühlt sich zudem eher wie Füllmaterial an und hat einfach nicht zu dem ganzen Rest gepasst. Schade, denn hier hätte man psychologisch tiefer graben oder die Handlung geschickter verweben können.
"Die Verborgenen" hätte somit ein wirklich atmosphärischer und spannender Thriller sein können. Stattdessen bekommt man eine Mischung aus Familiendrama, Teenie-Soap und einem Grusel-Ansatz, der sich nie ganz traut, wirklich unheimlich zu sein. Wer also die angepriesene nervenzerreißende Spannung sucht, sollte lieber unter dem Bett nachsehen, da findet man sie vielleicht noch eher...
Ein guter Thriller, der sich mal so eben in einem Rutsch weg liest. Im Kern geht es um einen Phrogger, der sich das Haus der Familie Hoffmann als Herberge ausgesucht hat. Parallel verschwindet die 17 jährige Rebecca, die in die Parallelklasse der Tochter ging und man darf mit rätseln, wie es dazu kam. Zwar gibt es am Ende keinen überraschenden Plottwist, aber das Buch ist angenehm geschrieben und ich fand die 5 Erzählperspektiven sehr gut umgesetzt. Für mich ist es der erste Thriller von Linus Geschke und ich denke, ich werde noch mehr von ihm lesen.
Dem Klappentext nach vielversprechender Thriller - der Gedanke, dass sich jemand in dein Haus schleicht und als unbemerkter Mitbewohner einnistet ist schon ziemlich beängstigend. Die Thematik wurde bis ca Hälfte des Buches auch gut umgesetzt , fand’s bis dahin sehr spannend zu lesen. Man wechselt als Leser durch verschiedene Perspektiven der Hausbewohner und es werden mehrere Handlungsstränge aufgebaut. Irgendwann hat die Thriller Atmosphäre aber leider die Ausfahrt genommen und alles danach war eher Familien Drama mit Krimi Touch. Die Auflösung der Motive, Zusammenhänge und wie das alles letztendlich zusammenpasst fand ich eher seltsam und der Sinn bleibt mir passend zum Titel….im Verborgenen 😶🌫️
Das war mein 2. Buch von Linus Geschke, welches im Gegensatz zu "Wenn Sie lügt" eher öde war.
Leider hat mich "Die Verborgenen" nicht umgehauen und meiner Meinung nach war es auch nicht wirklich ein Thriller
Dieses Buch habe ich auch vor längerer Zeit gelesen.
Ich habe mir dazu bereits Notizen auf meiner Reado-App gemacht, diese sind leider verloren gegangen, daher versuche ich es so gut es geht und mir noch in Erinnerung ist, meine persönliche Meinung zu dem Buch wiederzugeben.
Also zuallererst, dieses Buch ist kein blutiger Thriller, sondern geht eher in die Richtung "geheimnisvoll" und "unheimlich".
Ich wusste bis dahin auch nicht, dass es scheinbar tatsächlich sog. Phrogger gibt, die sich in fremde Häuser einnisten ohne das es deren Bewohner mitbekommen.
(Hauptsächlich in Amerika - wo auch sonst).
Das allein finde ich schon gruselig genug und hinterlässt bei mir eine Gänsehaut.
In diesem Buch geht es eben auch um diese "Problematik".
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht mehrerer Protagonisten geschrieben u.a. auch der Sicht des Phroggers (also der sich im Haus einnistet).
Was dieser über die Hausbewohner erfährt und wie bzw. ob diese "Parteien" aufeinandertreffen, müsst ihr dann schon selbst lesen 😉
Ich mag es ja sehr gerne, wenn eine Geschichte aus der Perspektive mehrerer Charaktere geschrieben ist, da es so meist den Spannungsbogen halten kann.
So empfand ich es auch in diesem Buch.
Ich würde es aber eher in Richtung "spannender Roman" oder "Drama" einordnen, als Thriller.
Das Ende hatte mir damals nicht ganz so gut gefallen, da ich es mir irgendwie anderst gedacht hatte und etwas verwirrend war.
Die Begeisterung für diese Geschichte hielt sich somit bei mir in Grenzen, obwohl ich die Storyidee sehr gut und interessant finde.
Trotz allem, kann man es schon lesen, denn es ist auf jeden Fall gut, geheimnisvoll und spannend geschrieben.
Egal was du tust in deinem Haus, sie wissen es!!!!👀
Von der Ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben.
Geschrieben wurde es aus Sicht der 5 Hauptcharaktäre, die in dem Buch immer wechseln, wie kleine Kapitel.
Dieses Buch hält einige Überraschungen bereit 😉
Dieser Thriller war nicht nur spannend, auch er hat in mir etwas angesprochen und ziemlich für Unruhe gesorgt.
Das Phänomen der Phrogger war mir bisher völlig unbekannt - wieder etwas gelernt.
Sehr zu Empfehlen ist auch das Nachwort. Wer das gewöhnlich nicht liest, sollte dies tun.