Mein Lieblingsbuch von diesem Jahr
Puh. Wer hätte gedacht, dass nach diesem Buch noch viele richtig gute Bücher kommen würden. Dieses hat mich leider nicht überzeugen können. Zu viele Personen, für mich fehlte der Geschichte der rote Faden.
Toller historischer Roman 🤩 Eine Heldengeschichte 💔
Eine Gruppe mutiger Männer und eine Frau lassen sich vom britischen Geheimdienst ausbilden um gegen die deutsche Besatzung zu kämpfen. In Dickers Roman geht um Freundschaft, Mut, Stärke, Dramatik und das Überleben im Krieg. Er erzählt eine Heldengeschichte, die zeigt dass Heldentum romantisiert wird. Denn im Widerstand geht es um Angst, Schuld und Grausamkeit. Dicker schreibt in seinem historischen Roman über die Brutalität des Krieges wie Verhaftungen, Folter, Verhöre, Verrat und Gewalt. Ich fand die Story unglaublich bewegend und bedrückend. Mir hat gefallen, dass es sich um eine reale britische Geheimdiensteinheit handelt, die beschrieben wurde. Auch bei diesem Buch mochte ich den Schreibstil von Dicker. Empfehlung für Fans von historischen Romanen 🌟
Ein packender, emotionaler und zugleich historisch fundierter Roman, der eindrücklich zeigt, wie viel Mut, Opferbereitschaft und Tragik in den unsichtbaren Kämpfen des Zweiten Weltkriegs steckte. Besonders für Leser, die sowohl Geschichtliches als auch spannende, menschliche Erzählungen schätzen, sehr empfehlenswert.
Ein junger Franzose schließt sich 1940 einer Truppe andere an, die bei einer englischen Spionageeinheit ausgebildet werden.
In seinem ersten Roman schreibt Joël Dicker vom 2 Weltkrieg und dem Widerstand gegen die Deutschen. Auch wenn die schrecklichsten Kriegsgeschehnisse aussen vor bleiben, hat man nicht den Eindruck dass der Autor zu diesem Zeitpunkt erst 25 Jahre alt war. Eine Truppe junger Leute lässt sich in England zu einer Spezialeinheit des Geheimdienstes ausbilden. Während der harten Ausbildung werden die Männer und eine Frau eine verschworen und eng befreundete Gemeinschaft. Während des Krieges werden sie in England und in Frankreich beim Widerstand eingesetzt. Auch wenn es einen nicht so schnell packt, wie die folgenden Romane von Dicker, ist man doch begierig drauf zu lesen wie es den Freunden während der Zeit ergeht und wer es schafft sein Leben bis zum Kriegsende zu behalten. Gerade im letzten Teil waren doch einige Wendungen dabei, die mich dann überrascht haben. Er schafft es immer wieder, die Figuren zusammen zu fügen und sie wieder auseinander gehen zu lassen. Auch wenn er die Grausamkeiten des Krieges nur anreist. Auch wenn die Deutschen der Feind sind, aber alles andere ausgeblendet wird, ist es trotzdem ein Roman, der vom Krieg handelt. Oder vielleicht doch eher von Freundschaft, die viele Hindernisse überwindet?
Spannend und gut recherchiert. Ich habe es zum zweiten Mal in einem Tag gelesen. Die Geschichte von Helden und liebe in einer dunklen Zeit die noch gar nicht lange her ist.
3 Sterne (2,5?) für einen Dicker, für sein Debüt aber doch mehr?
Verschiedene Parallelen innerhalb der Handlungsstränge, die manchmal zu zufällig sind. Gibt immer mal einen kurzen Hinweis in die Zukunft (a la "...aber er hat ihn nie wieder gesehen... "). Doch mindestens ein Mal ist es dann anders gekommen. Problem im Lektorat? Auch andere Stellen überzeugen mich nicht hundert Prozent. So zum Beispiel viel zu lange fast sperrige Aufzählungen. Oder Hintergrundinfos, die zwar interessant sind, aber unnötige (?) Längen einbauen. Und dann gibt es immer wieder kluge Gedanken, wie man es vom Autor kennt. Die Kerngeschichte hat mich aber an der Stange gehalten und die Charaktere mit ihrer Freundschaft zueinander sind mir ans Herz gewachsen. Dem Titel wurd die Geschichte gerecht, wobei die Väter mehr in den Vordergrund gerückt hätten werden können. Zumindest dem ersten Gedanken nach. Spätestens am Ende merkt man: das passt schon so. Wie schon andere erwähnt haben, wurde die Geschichte nicht ganz rund. Aber gut genug, dass ich trotz der beachtlichen Seitenzahl bis zum Ende durchgehalten habe. Denn ja, das Ende ist rund, sehr sogar.
Ich mache den selben Fehler immer wieder - ich lese Kriegsromane und erwarte, dass ich nicht weinen muss.
Ich fand dieses Buch beim Durchstöbern unserer kleinen, örtlichen Buchhandlung. Zuerst hatte ich einen anderen Roman in der Hand, bis mir Dickers 'Die letzten Tage unserer Väter' unter die Nase kam. Ich habe den Klappentext gelesen, etwas hineingelinst und es gekauft - was eigentlich ein bisschen untypisch ist für mich. Denn nach 'Im Westen Nichts Neues' von Erich Maria Remarque war ich immer etwas vorsichtig mit Kriegsliteratur beziehungsweise -romanen. (Ich habe nämlich die Tendenz dazu, mich völlig in den Gräueltaten des Krieges und dem tragischen Innenleben der Figuren zu verlieren) Ich habe dieses Buch während meiner Sommerferien gelesen, als ich bei den Großeltern zu Besuch war. Sei es im Schwimmbad nach meinen täglichen Bahnen, am Balkon bei Sonnenuntergang, auf der uralten Couch in der Küche oder abends, wenn Opa noch Harmonie spielte und ich im obersten Stock schon im Bett lag. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich es nicht weglegen konnte - die Gemeinschaft der Agenten, die so viel mehr waren als bloß Kollegen. Sie waren alle eine Familie. Dicker hat es geschafft, nicht nur die technischen Aspekte dieser Art von Kriegsführung gut darzustellen, sondern seinen Figuren einzigartige, reale Attribute zuzuschreiben. Keiner von ihnen ist fehlerlos oder perfekt, sie alle haben ihre schlechten Seiten und Geheimnisse oder Taten, die sie bereuen. Für mich ist dieses Buch so real und so mitreißend auf eine Art und Weise, die sehr schwer zu beschreiben ist. Umso mehr hat mich das Ende zerlegt. In meinen Augen hätte Pal nicht sterben müssen - nicht so. Ich habe mit ihnen allen mitgeweint. Nicht so realitätsgetreu, doch Dickers Roman ist und bleibt ein Kriegsroman, der von der Tragik der realen Geschichte und den individuellen Tragödien nicht gerade wenig abbekommen hat. Und er hätte danach auch nicht als Verräter gelten sollen, nur weil er den Vater, den geliebten Vater, retten wollte. Zumindest meiner Meinung nach nicht. Doch alles in einem hat mich dieser Roman nicht nur gefesselt, sondern auch soweit geflasht, dass ich bis zu drei Wochen danach kein neues Buch beginnen konnte - und das heißt was. Vielen Dank, Joël Dicker, für diesen wunderschön und gleichzeitig tragisch realen Roman.
Schöne Geschichte aber nicht so stark wie die anderen Bücher
2023 6/6 Joël Dicker Bücher ✅
Anfang ok - dann wird es immer besser und die letzten 30% sind ein wahres Meisterwerk
Was habe ich mich auf den „neuen“ Roman „Die letzten Tage unserer Väter“ von Joel Dicker gefreut, als ich ihn bei den angekündigten Neuerscheinungen für den Frühling 2022 entdeckt habe. Die Kombination Joel Dicker und eine Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, die auch anders zu sein schien, als vieles, was man bislang aus dieser Zeit gelesen hat, war echt vielversprechend. Dass es sich hierbei um den Debut-Roman des Autoren handelt habe ich erst kurz vor dem Einzug in mein Bücherregal erfahren…aber hey, das ist immerhin Joel Dicker, der mich schon zwei mal hat überzeugen können mit seiner Erzählkunst. Nur leider blitzt das Erzähltalent von Joel Dicker hier viel zu selten auf, im Gegenteil, die erste Hälfte des Roman war grottenlangweilig. Wir begleiten hier verschiedene junge Erwachsene bei ihrer Ausbildung in einer neuen englischen Spionagearbeit und gefühlt passiert in dieser ersten Hälfte rein gar nichts. Teilweise wirkte die Ausbildung der jungen Spione wie eine Aufzählung, lieblos und langweilig runtererzählt. Es wird viel Zeit „verplempert“ um die einzelnen Charaktere näher zu beleuchten, was sicherlich kein schlechter Ansatz ist, aber auch spannender hätte erzählt werden können, vor allem ist man aber auch kaum einer Figur wirklich nahe gekommen. Laura nervt mit ihrem Liebesgedöns, Faron ist widerlich, Pals Vater ist … gewöhnungsbedürftig und fragwürdig in seinem Verhalten. Ich habe mich ehrlich gesagt selbst gewundert, dass ich mich durch das Buch durchgequält habe, denn die erste Hälfte war eine Qual. Doch dann passierte etwas, womit ich nicht gerechnet hätte und was ich gerade bei einem Debutroman extrem mutig von Joel Dicker fand. Da kam dann durch, wie wichtig der Zusammenhalt der Gruppe ist und die ein oder andere Figur ist über sich hinausgewachsen. Da kam es dann auch zu richtig guten Szenen, aber alles in allem hatte ich von dem Buch viel, viel mehr erwartet. Das war nicht der Joel Dicker aus „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ oder „Die Geschichte der Baltimores“, den ich so lieben gelernt habe. Wäre das mein erster Joel Dicker gewesen, wäre es das für mich mit dem Autoren gewesen.
Für mich ein Highlight.Ein sehr bewegender Roman der mich auch nach dem Lesen nicht loslässt.
Am Anfang und teilweise in der Mitte etwas langatmig. Aber dann überwiegen Spannung und Emotionalität! Toll ausgearbeitete Charaktere! 3,5/5
Joël Dickers erster Roman, zum ersten Mal auf Deutsch erschienen. Ich weiß nicht, ob ich das toll oder schade finden soll. Toll, weil wir so nicht mehr so lange auf den nächsten Dicker warten müssen, schade, weil ich doch Vergleiche gezogen habe! Aber nicht falsch verstehen, Dicker ist ein unfassbar guter Autor, der es versteht, mit Worten umzugehen. Ich habe gelacht, die ein oder andere Träne verdrückt und war in manchen Situationen gefangen. Dennoch hatte ich lange das Gefühl, kein großes Ganzes zu lesen, sondern vielmehr viele Momente im zweiten Weltkrieg und innerhalb der Einheit, die oft getrennt ist. Diese Momente sind allesamt genial und dank toller Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind, etwas ganz Besonderes, aber für mich fühlte es sich nicht komplett rund an, auch wenn mich 1-2 Dinge sehr überrascht und sogar geschockt haben! Dennoch ein unfassbar toller, intensiver und authentischer Roman voller verrückter, tragischer und herzlicher Figuren vor geschichtlichem Hintergrund. 8,5/10
Wie einfühlsam Joel Dicker über die Liebe zu Vätern schreibt, man hätte fast die Gräueltaten des zweiten Weltkrieges überlesen.
Hier blieben mir zu viele Logik-Fragen unbeantwortet, zu viele Charaktere zu blaß, die Charakterentwicklung oft zu bemüht.

E in ganz besonderes Buch über Zusammengehörigkeit bis über den Tod hinaus.
Der Autor lässt Leser*innen mit diesem Buch in eine andere Zeit und andere Welt eintauchen. Er schafft es in der Erzählung jeder Figur eine Rolle und Geschichte zuzuweisen, sodass keine Figur zu viel ist. Dabei stellt er die kameradschaftliche Freundschaft in den Vordergrund. Denn eins wollen die Kameraden alle: Den Krieg zu Ende bringen und dies lebend. Joel Dicker schafft es wieder auf eine besondere, einfühlsame Weise, dass jede Figur einzigartig ist. Er erzählt eine Geschichte in der Geschichte und dies macht seinem Schreibstil für mich zu etwas ganz besonderem. Und wenn man als Leser*in denkt, dass der Ausgang der Geschichte klar ist, bringt der Autor eine Wendung in das Buch, die zumindest mit, Tränen in die Augen gebracht hat. 》 ғᴀᴢɪᴛ E in ganz besonderes Buch über Zusammengehörigkeit bis über den Tod hinaus. 4/5 Sterne ☆

Ich war zu Beginn sehr skeptisch. Es ist sein allererstes Buch, was jetzt auf Deutsch erschien und spielt im 2 Weltkrieg. Nicht gerade meine Zeit für Leseerlebnisse. Kann es trotzdem mit seinen anderen Büchern mithalten? JA!! Es steht den anderen Büchern in nichts nach. Wir kriegen wieder einen einzigartigen Schreibstil, viele sympathische Protagonisten, von denen jeder einzelne durch seine eigene Art hinaussticht und ganz viel Emotionen. 😭😭 Ich musste schon mit der ein oder anderen Träne kämpfen. Ein ganz tolles Buch und eine absolute Leseempfehlung. Wer also noch unsicher ist; traut euch!

















