Sehr sehr interessantes Buch. Die Fälle waren spannend und haben einen gepackt. Krass, was so alles passieren kann und wie die Justiz darüber urteilt. Absolute leseempfehlung wer sich für gerichtsfälle interessiert Müsst ihr wissen
Leider nicht so interessant wie gedacht
Insgesamt hat mich das Buch leider nicht so gecatcht, was wohl auch daran lag, dass es vom Autor selbst eingesprochen war. Stellenweise fand ich es wirklich langwierig, an anderen Stellen war mir die Brutalität viel zu detailliert geschildert. Auch die Fälle an sich fand ich überwiegend nicht sonderlich spannend (auch hier liegt es aber wahrscheinlich mehr an der Erzählweise als an dem Fall an sich). Das letzte Drittel war wiederum interessant und der ein oder andere Perspektivwechsel lohnt sich.
Ein beklemmender Blick hinter die Kulissen der Justiz: spannend, nachdenklich und ein Plädoyer, vorschnelle Urteile zu hinterfragen.
Mit Falsch verdächtigt zeigt Alexander Stevens eindrucksvoll, wie fragil die Grenze zwischen Schuld und Unschuld im Rechtssystem sein kann. In mehreren realen Fällen schildert der Strafverteidiger Situationen, in denen Menschen plötzlich im Zentrum schwerer Vorwürfe stehen – oft mit Konsequenzen, die ihr gesamtes Leben verändern. Schon der Einstieg macht deutlich, worum es Stevens geht: nicht um sensationelle Kriminalgeschichten, sondern um die Frage, wie Wahrheit in einem Strafprozess entsteht – und wie leicht sie verzerrt werden kann. Die geschilderten Fälle wirken deshalb so eindringlich, weil sie zeigen, wie schnell aus einem Verdacht eine scheinbar unumstößliche Gewissheit werden kann. Besonders im Gedächtnis bleibt die Geschichte einer Taxifahrerin und ihres mutmaßlichen Vergewaltigers. Der Fall zeigt auf beklemmende Weise, wie komplex und emotional aufgeladen solche Situationen sind – und wie schwierig es sein kann, zwischen Anschuldigung, Erinnerung und Beweisführung zu unterscheiden. Stevens beschreibt dabei nicht nur den juristischen Ablauf, sondern auch die menschlichen Dimensionen eines solchen Verfahrens. Der große Reiz des Buches liegt in seiner Perspektive. Anders als viele klassische True-Crime-Formate konzentriert sich Stevens auf die Rolle der Verteidigung. Er zeigt, wie wichtig Zweifel, genaue Prüfung von Beweisen und kritisches Hinterfragen von Aussagen sind. Gerade dadurch entsteht eine Spannung, die nicht aus spektakulären Wendungen besteht, sondern aus der ständigen Unsicherheit darüber, was wirklich geschehen ist. Der Schreibstil ist klar und verständlich. Juristische Zusammenhänge werden nachvollziehbar erklärt, ohne dass der Text trocken wirkt. Statt komplizierter Fachsprache setzt Stevens auf eine direkte, sachliche Erzählweise, die den Fokus auf die Fälle und ihre Bedeutung legt. Thematisch kreist das Buch immer wieder um moralische Grauzonen. Zeugenaussagen können trügen, Erinnerungen können sich verändern, und öffentliche Meinungen bilden sich oft schneller, als Fakten überprüft werden können. Falsch verdächtigt macht deutlich, dass Gerechtigkeit kein einfacher, geradliniger Prozess ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Beweisen, Perspektiven und menschlichen Fehlern. Besonders eindrucksvoll ist dabei die Erkenntnis, wie stark Vorurteile und gesellschaftliche Erwartungen Einfluss auf Ermittlungen und Wahrnehmung nehmen können. Wer einmal unter Verdacht steht, hat es oft schwer, dieses Bild wieder loszuwerden – selbst dann, wenn Zweifel an der Schuld bestehen. Fazit: Falsch verdächtigt ist ein nachdenkliches True-Crime-Buch, das weniger auf Sensation als auf Reflexion setzt. Alexander Stevens zeigt eindrucksvoll, wie komplex Strafverfahren sein können und wie wichtig es ist, vorschnelle Urteile zu hinterfragen. Ein eindringlicher Blick auf die Grauzonen der Justiz – spannend, beklemmend und lange nachwirkend.
Spannende Fälle, bei denen einem die Kinnlade herunterfällt
„Falsch verdächtigt“ ist ein insgesamt sehr lehrreiches Sachbuch, das spannende Einblicke in reale Strafrechtsfälle gibt. Alexander Stevens erklärt juristische Zusammenhänge verständlich und zeigt, wie schnell Menschen zu Unrecht unter Verdacht geraten können. Allerdings zieht sich das Buch an einigen Stellen etwas, sodass der Lesefluss gelegentlich ins Stocken gerät. Besonders der letzte Fall hat meine Aufmerksamkeit gefesselt – nicht zuletzt, weil er aus den Medien bekannt ist. Ich wusste vorher gar nicht, dass der Fall rund um Luke Mockridge im Buch behandelt wird, was die Lektüre zum Schluss noch einmal unerwartet intensiv gemacht hat. Für mich persönlich gilt: Ich habe mehr Spaß daran, Stevens’ Fälle als Podcast oder live auf Tour zu hören – da wirken sie dynamischer und mitreißender. Als Buch bleibt es aber dennoch interessant, informativ und definitiv lehrreich. Man darf nur keine durchgehende Storyline auf 300–400 Seiten erwarten, sondern ein gut aufbereitetes Sachbuch voller juristischer Fallbeispiele.
Es sind wirklich krasse Fälle dabei. Das Buch ist gut geschrieben mit vielen Informationen, damit man es wirklich alles versteht. Teilweise bleibt einem der Mund offen wenn man die Fälle fertig gelesen hat. Mein Problem war ich kannte die ganzen Fälle schon, durch den True Crime Podcast. Aber die Fälle zu lesen ist doch was anderes wie sie nur zu hören.
Wieder mal ein hervorragendes Buch zum Thema Verbrechen und deren Folgen für die Angeklagten und deren Opfer. Stevens schreibt über Straftaten, die begangen worden sind und weder Folgen für die Straftäter oder deren Opfer haben. Die Straftäter werden nie belangt oder aus anderen Gründen freigesprochen.
Mittelmäßig, weder gut, noch schlecht
Einige Fälle haben mir gut gefallen, andere Fälle waren langatmig. Alles in allem kein Highlight für mich. Da ich mich mit dem Buch nicht anfreunden konnte und ich eine SuB-Leiche befreien wollte, als Hörbuch gehört.
Hat mich leider nur wenig begeistert. Die Fälle fand ich nicht wirklich spannend, sie wirken wie für eine jüngere Zielgruppe arrangiert ( Influencer, Mockridge). Viel juristische Fachsimpelei, bei der meine Gedanken schnell abschweiften.
Ziemlich langatmig
Ich habe selbst viel mit Recht zu tun und lese immer wieder gerne reale Fälle. Trotzdem ist es sehr anstrengend dieses Buch zu lesen. Es wird sehr sehr viel Wissen vermittelt, welches man im Rechtsbereich irgendwann erlernt bekommt. Jedoch finde ich, sollte bei einem Buch für die “Allgemeinheit”, die Wissensvermittlung, kürzer und kompakter gehalten werden. Es ist sehr schwer alle Informationen aufzunehmen, um dann den Rückschluss auf diese zu verstehen. An sich interessante Fälle, aber es wird sehr weit ausgeholt. Das Buch Sex vor Gericht, fande ich wesentlich angenehmer zu lesen. Wenn man sich für eine detailreichere Fallschilderung interessiert, ist das Buch wirklich gut!
Man hat ja alle Fälle in Podcast gehört…aber sind alle sehr interessant

Die zehn Fälle werden sachlich und verständlich beschrieben. Positiv fand ich das die jeweiligen Urteile neutral betrachtet und erklärt wurde warum in dubio pro reo so extrem wichtig ist. Ein Must read für True Crime Fans.
#keinekonsequenzenfürluke Vor allem mit diesem Fall wurde das Buch von Herrn Stevens beworben und war einer der Hauptgründe, weshalb ich mir schlussendlich das Buch auch gekauft und gelesen habe. Tatsächlich hat das Buch für mich neue Fakten auf den Tisch gelegt und mir gezeigt wie Medien, die eigentliche Faktenlage verfälschen können. Ich gehörte zu denen, welche geglaubt haben das Mockridge schuldig gesprochen wurde und deshalb in den Medien nicht mehr präsent war. Ein Irrtum wie sich gezeigt hat. Auch wenn der Fall um Luke Mockridge am polarisierenden war, fielen mir zwei Fälle besonders auf. Die Influencerin und Der Rasenmähermann. Beides auf ihre Art schockierende Fälle, welche deutlich länger im Gedächtnis bleiben werden. Bei beiden musste ich am Ende mit dem Kopf schütteln, weil sie auf den ersten Blick fraglich klingen, aber man beim Nachdenken doch zur Erkenntnis kommt, dass so was tatsächlich passieren kann. Zudem fand ich es erschreckend wie schnell die Justiz und die Polizei ohne vorige, ausführliche Ermittlungsarbeit ein Urteil fällen.
War interessant, mir aber an vielen Stellen zu trocken.
Etwas langatmig erzählt, trotzdem interessant!

Als großer True Crime-Fan fühlte ich mich von dem Buch gleich angesprochen. Die hier aufgeführten Fälle sind verständlich dargelegt und in einer für mich angenehmen Länge zusammengefasst worden. So erfährt man einiges zu den juristischen Hintergründen, die man selbst vielleicht auch nicht immer fair finden mag. Bei zwei Fällen habe ich selbst ziemlich mitgefühlt 🙈 Insgesamt ein sehr interessantes Buch, sodass dies zwar das erste, aber sicher nicht das letzte Buch des Autors war 🤓 Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Wahre Fälle in denen nicht immer alles do war wie es erscheint
Alexander Stevens ist Rechtsanwalt und berichtet in diesem Buch über viele Fälle in denen Menschen falsch verdächtigt und teilweise (vor-)verurteilt wurden. Die Auswirkungen auf diese Menschen vermag kaum erdenkbar. Besonders für mich als Juristin ein sehr interessantes Buch. Zumal auch in der Gesellschaft oftmals "Urteile" gesprochen werden ohne die ganzen Tatsachen und Beweise zu kennen. Auch der Fall Mockrigde wird am Ende des Buches erwähnt. Dies war aber nicht der Grund für den Kauf des Buches für mich. Auch wenn genau dieser Fall einem nochmehr klar wird, wie schnell die Gesellschaft verurteilt und wie schnell Menschen in Unglück und starken seelischen Druck geraten können. Ich fand alle Fälle der interessant und regt auch zum Nachdenken an.

Immer mal wieder gönne ich mir ein bisschen Realität in Buchform 😅 Das Sachbuch "Falsch Verdächtigt" von Alexander Stevens war da eine perfekte Abwechslung, schließlich ging es um all das, was ich mag: True Crime. 🕵️ Jedoch wurde ich sehr schnell enttäuscht, zwar nicht so doll, aber es war doch schon ein wenig ernüchternd. Wer in diesem Roman die großen Skandale erwartet, wird enttäuscht sein. Zwar bekommt man einen guten Einblick, in das Vorgehen, vor Gericht, aber mir fehlte einfach ein Ende. Der einzelne Fall wirkte immer, irgendwie, nicht abgeschlossen. Wahrscheinlich ist das einfach nicht immer möglich. Krass berührt hat mich der Fall "Der Rasenmähermann", der mich traurig und ungläubig zurück lies. Ich kann verstehen, dass die Menschen danach das Vertrauen in die Justiz verlieren, aber ich will nicht zu viel spoilern. Ich denke zwar nicht, dass die Frau das hier jemals lesen wird, aber ich will trotzdem, dass sie weiß, dass dieses Ende einfach nicht fair ist und es mir unendlich für sie leidtut. 😔 Im letzten Kapitel wird dann der Fall "Mockridge" thematisiert. Da es sich um ein schwieriges Thema handelt, will ich da gar nicht weiter drauf eingehen. Man erfährt allerdings viele Informationen, die der "Stern" vielleicht nicht hatte 🙈 Im Ergebnis kann man sagen, dass es ein interessantes Buch ist, für mich das Thema "Falsch verdächtigt" aber eher verfehlt hat.
Wieder mal ein unglaublich interessantes Buch
Ich finde es ja immer wieder unglaublich was es für echte Fälle da draußen gibt. Was passieren kann und was Leute tun um sich zu rechen. Manchmal ist man sich nicht sicher an was man im Leben noch glauben will. Das einzige negativ fand ich die etwas zu explizite Schilderung der Vergewaltigung im Kapitel "Der Rasenmähermann" Ja es ist ein true crime Buch und man erwartet sowas in einer Art, aber persönlich fand ich das etwas zu viel. Sehr positiv fand ich jedoch das Kapitel zum "Fall Mockridge" selbst als Person die überhaupt nichts davon mitbekommen hat (ja solche Leute gibt es) konnte ich nachvollziehen was passiert ist und vor allem meine eigene Meinung bilden.
Sehr spannende sowie schockierende wahre Fälle. Waren unterschiedliche und abwechslungsreiche Fälle. Die Sprache war sehr sachlich. Hab es als Hörbuch gehört und fand die Stimme von Alexander Stevens sehr angenehm.
Das Buch von Alexander Stevens fand ich unglaublich informativ. Nicht nur für True Crime Fans eine Empfehlung. Einige Fälle mit ihren Wendungen fand ich unglaublich schockierend. Natürlich hat mich der Fall Luke Mockridge/Ines Anioli am meisten interessiert. Und hier fand ich den sachlichen Blick eines neutralen Anwaltes unglaublich interessant. Auch wurden hier neue Informationen veröffentlicht, die in der Presse bisher nicht erwähnt wurden.
Ich gebe zu: ich habe das Buch nur gelesen, weil ich den Fall Luke / Ines hören wollte und es mich interessiert hat, was Stevens dazu sagt. Das Buch ist recht informativ und interessant, wenn man sich für True Crime interessiert. Einige Beschreibungen der Fälle sind mir sehr nahe gegangen und ich bin nicht sicher, ob es wirklich nötig ist, derart ins Detail zu gehen.. Tatsächlich habe ich keinen der Fälle gekannt, was ich immer super finde. Doch ein richtiges Highlight war dieses Sachbuch nicht. Da kann auch der sehr prominente Mockridge/Anioli Fall nicht mehr viel retten. Aus Sicht eines Rechtsanwaltes noch einmal alle Fakten dargelegt zu bekommen ist sicher hilfreich, doch letztlich wird nie jemand wissen, was wirklich passiert ist. Ich sehe hier eher die genutzte Möglichkeit mit einem solchen polarosierenden und bekannten Fall die eigenen Verkaufszahlen zu steigern.. Ein informatives Sachbuch, das mich aber nicht komplett überzeugt.
schockierende Fälle, die dennoch wahnsinnig spannend erzählt wurden und mich fassungslos zurück lassen. Sowas kann man sich einfach nicht ausdenken. Ich mag die Bücher vom Autor sehr und kann sie euch nur ans Herz legen.
Interessante Justizfälle
Sehr spannend, wie manchmal Fälle verlaufen und jemand zu Unrecht unter Verdacht gerät. Der Fall vom Rasenmähermann war für mich persönlich der verblüffenste. Zu hören, was es für Fallstricke in Verfahren geben kann, über die sich unser eins nichtmal Gedanken macht, war überaus interessant.






















