
Ein Rasenmäher? 🌱
Falls ihr euch fragt, warum ein Rasenmäher auf dem Bild ist: Verständlich. Hätte ich mich auch gefragt. Aber glaubt mir, das Ding ist ein absolutes Key-Element der Story. 😂 (Findet mal ein ästhetisches Bild von einem Rasenmäher auf Pinterest 😵💫) Aber von vorne: Ich bin mit einer komplett anderen Erwartung reingegangen. Wir haben hier Finn und Molly. Ende 30, Anfang 40. Geschieden mit zwei Kindern im Co-Parenting. Klingt erstmal nach: läuft irgendwie. Tut es auch, nur halt… nicht unbedingt so wie erwartet. Ein Leben, das weitergegangen ist, irgendwie zwischen Chaos und ganz schön viel aufgestautem Schmerz aus sechs Jahren. Mir hat sich eine komplett neue Welt erschlossen, denn normalerweise bin ich kein großer Fan des Second-Chance-Tropes. Zu viel Drama, zu viel „wir hätten einfach mal reden können“. Diese Geschichte fühlt sich aber nicht danach an. Ich mochte es wirklich sehr. ❤️🔥 Den Alltag. Die leisen Verletzungen. Die Momente, in denen man merkt, dass da mal richtig viel war. Die Nebencharaktere, die ich teilweise schon aus anderen Bänden kannte und die einem hier nochmal ganz anders auffallen. Und die Kommunikation. Communication is key. Ich sage es immer wieder. (Und Bücher wie dieses schreien es einen eigentlich auch an.) 🫱🏻🫲🏼😅 Ich hatte mir die Geschichte komplett anders vorgestellt und genau deshalb war es so schön. Und damit es euch genauso geht, halte ich mich jetzt zurück. Nur so viel: Ich habe euch ein paar Zitate rausgesucht. 📌Zitate: »Mit einer Scheidung ist das so eine Sache. Es gibt nicht immer den einen Fehler. Die eine Atombombe, die ein Paar trifft und ihre Ehe zerstört. Manchmal schleicht sich die Scheidung langsam an dich heran. Und eines Tages wird dir bewusst, dass du nicht mehr verheiratet sein willst. Vielleicht wäre eine Atombombe besser gewesen, als langsam zu verbrennen. Dann hätte man vielleicht nicht das Gefühl, dass man gescheitert ist. Es bringt dich um, einfach aufzugeben, aber du weißt, dass es die richtige Entscheidung ist. Denn wenn man einfach weitermacht, hasst man sich am Ende.« — Die letzten sechs Jahre hatten mir gutgetan. Während unserer Ehe war ich voll und ganz für Finn da gewesen und hatte ihm alles gegeben. Darüber hatte ich mich selbst verloren. Aber in den letzten Jahren hatte ich mich wiedergefunden. — Irgendwo auf dem Weg war der Funke zwischen Finn und mir verloren gegangen. Wir hatten zusammengelebt. Wir hatten zusammen unsere Kinder geliebt. Aber wir waren nicht zusammen gewesen. Ein Jahr lang hatten wir ununterbrochen gestritten. Wir hatten versucht, miteinander auszukommen, hatten gehofft, dass der Sturm sich legen würde. Aber stattdessen hatte er sich zu einem Hurrikan ausgewachsen. — »Du warst nicht grauenhaft. Wir haben nur eine Prüfung nicht bestanden. Das bedeutet aber nicht, dass wir nichts gelernt hätten.« — | Das Bild habe ich mit Shuffles erstellt; Bildrechte bei den Urheber*innen; Die Zitate sind von Seite: 111, 115, 49, 365 |







