"Gefährliche Täuschung" ist ein unterhaltsamer Krimi, der ohne viel Gewalt und Blutvergießen auskommt. Er ist in der Ich-Form aus der Sicht von Emma geschrieben, die sich nach ihrer Entführung auf die Suche nach dem Täter macht. Die anderen Protagonisten lernt man nicht so gut kennen, sie bleiben etwas blass. Gut fand ich, dass ein Hund eine Rolle gespielt hat. Die Geschichte spielt überwiegend Chiemgau und flüssig und spannend geschrieben. Emmas Eigeninitiative fand ich zwischendurch schon etwas überspitzt. Es ist ein netter Krimi für zwischendurch, der sich leicht lesen lässt.

Spannender Krimi
✒️ Meine Meinung Gleich von Anfang an ist man im Geschehen und erlebt die Entführung hautnah. Die Geschichte handelt im Groben davon, dass Emma nach ihrer 5-tägigen Entführung auf eigene Gefahr ermittelt. Die Unterstützung der Polizei hat sie nicht wirklich, da sie als Täterin und nicht als Opfer dargestellt wird. Eine spannende Geschichte, die gut und flüssig war. Allerdings empfand ich zum Schluß hin alles etwas zu langatmig. Weniger ist manchmal mehr. Zusammenfassend aber ein guter Krimi, der ohne Brutalität und Blutvergießen auskam. 📜 Inhalt Als die Kinderbuchillustratorin Emma an einem Spätsommertag zu einer Radtour aufbricht, ahnt sie nicht, dass für sie ein Albtraum beginnt: Ein Unbekannter zerrt sie in seinen Lieferwagen und verschleppt sie. Fünf Tage bleibt sie in der Gewalt des Mannes, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Doch als Emma endlich freikommt, ist der Schrecken noch nicht vorbei. Die Polizei vermutet, sie habe ihre eigene Entführung inszeniert. Emma sieht keinen anderen Ausweg, als sich selbst auf die Suche nach dem Täter zu machen.
Sehr interessanter Kriminalroman, Spannung von der ersten Seite an. Gutes Buch für zwischendurch.


