20. März
Rating:3

Es ist eine nette Geschichte und wer schräge Charaktere und gärtnern liebt, wird diesen unblutigen Krimi mögen. Ich fand ihn unterhaltsam, aber ich brauche den Rest der Reihe nicht. Der Killer im Lorbeer ist bei diesem Titel wörtlich zu nehmen und hat nur bedingt etwas mit der Lösung des Falls zu tun.

Der Killer im Lorbeer
Der Killer im Lorbeerby Arthur EscroynePiper
31. Jan.
Rating:4.5

Wenn es nur der Lobeer wäre....

Eine neue Reihe hat mein Interesse schon letztes Jahr geweckt, denn da hab ich zufällig den 5. Teil als Mängelexemplar bekommen und war begeistert vom trockenen englischen Humor und der Herangehensweise. Das Cover zeigt eine rostigen Schere die eine Rose zwischen den Blättern hat. Man könnte meinen, wenn man nicht sehr viel Ahnung von Pflanzenkunde hat, dass es sich vielleicht um Lorbeer handelt. Jedoch bezieht sich die Rose auf das Mordopfer. Gwendolyn Perry, eine geheimnisvolle, junge Schönheit wird in einer Baugrube entdeckt, tot. Keine Hinweise auf einen Kampf geschweige denn eine Tatwaffe. Inspector Rosemary Daybell und Sergeant Ralph Bellamy stellen sich dem Fall. Ein Konstrukt aus Verstrickungen, Verwirrungen uns Lügen gilt es zu durchschauen. Ist der Vermieter von Miss Perry wirklich ein harmloser alter Herr? Trägt ein Mitstudent die Schuld? Oder gar ein Tutor? Der Nebenstrang der Handlung spielt sich auf Schloss Sutherly ab. Rosemary ist mit dem 26. Earl in einer Partnerschaft und dieser ist ein eher verschrobener Mann. Arthur ist Grafikdesigner und in Gänze kümmert er sich um seinen Garten. Dieser ist seine tief verankerte Leidenschaft. Er wird Rosy immer zur Seite stehen, wenn sie mal wieder erst um Mitternacht nach Hause kommt oder einfach jemanden braucht, mit dem sie ihre Gedanken zum Fall teilen kann. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Der halbe Stern fehlt, weil ich mir an mancher Stelle mehr Pepp in der Storyline wünschen würde. Ansonsten kann man den Krimi ganz entspannt genießen.

Der Killer im Lorbeer
Der Killer im Lorbeerby Arthur EscroynePiper
12. Jan.
Rating:4

Die Geschichte wird aus der Sicht von Arthur Escroyne, einem mittellosen Earl erzählt. Er erzählt abwechselnd in der Ich-Form von seinen persönlichen Erlebnissen, wechselt aber auch in die Position des Erzählers, wenn er von den Ermittlungen seiner Verlobten, der Kommissarin Rosemary Daybell und ihrem Partner Sergeant Ralph Bellamy berichtet. Dabei werden oft Vergleiche mit Pflanzen gezogen, beispielsweise, wenn Arthur einen Tatverdächtigen als Moos beschreibt. Sein Leben dreht sich denn auch vornehmlich um Gartenarbeit. Dies wird amüsant und geschickt in die Geschichte eingewoben. Die Mordermittlung wird spannend und logisch aufgebaut. Private Verwicklungen der Protagonisten werden rund um das Geschehen angeordnet. Die Geschichte ist absolut charmant erzählt und wird nicht unnötig in die Länge gezogen. Die rund 300 Seiten reichen absolut aus, um einige Details auszuarbeiten und zum Ende noch die eine oder andere Überraschung parat zu haben. Ich habe dieses Buch genossen. Es liest sich flüssig und unaufgeregt. Eine gelungene Lektüre, bei der man sich gut vom Alltag ablenken kann. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Der Killer im Lorbeer
Der Killer im Lorbeerby Arthur EscroynePiper