Mein absolutes Lieblingsbuch!
Jetzt habe ich schon zum dritten Mal dieses Buch gelesen und die Reise mit Lauscher wird mir nie langweilig!
Mein absolutes Lieblingsbuch!
Jetzt habe ich schon zum dritten Mal dieses Buch gelesen und die Reise mit Lauscher wird mir nie langweilig!
📚 Inhalt Lauscher ist ein Mensch, der ohne grossen Plan durchs Leben geht. Er verirrt sich und kommt doch an sein Ziel. Als er einen Stein, eine Flöte und ein wundersames Holzstück geschenkt bekommt, versucht er mit Hilfe der magischen Gegenstände die Welt seinen Wünschen und Bedürfnissen entsprechend zu unterwerfen und scheitert daran. Das Schicksal bringt ihm so manch wundersame Wende und schickt ihn auf Abenteuer. Lauscher findet seinen ganz persönlichen Lebensweg. 📖 Meinung Stein und Flöte von Hans Bemmann befindet sich seit guten 15 Jahren in meinem Besitz. Ich habe es mit ungefähr zehn Jahren geschenkt bekommen von meinem Lieblingscousin und das war leider etwas zu früh. Obwohl ich selbstbewusst mit lesen begonnen habe, hat mich das Buch schnell gelangweilt. Für ein Kind war die Geschichte einfach zu komplex und zu umfassend. Ich weiss nicht recht, was sich mein Cousin dabei gedacht hat, aber nun bin ich froh, diese schöne Geschichte kennen gelernt zu haben. Ich erinnere mich auch noch gut an eine Szene, bei der einem Mann die Zunge rausgeschnitten wurde. Das war für mich als Kind sehr schlimm und ich habe die Szene bis heute nicht vergessen. Wir begleiten Lauscher durch sein Leben. Er muss verschiedene Herausforderungen meistern, wachsen und aus seinen Fehlern lernen. Das Buch ist wirklich recht langsam und detailliert geschrieben. Und das macht es so toll zum Lesen! Man taucht richtig ein in die Welt von Lauscher und verfolgt sein Leben hautnah mit. Mir hat am besten der Teil gefallen, bei dem Lauscher mit den Ziegen lebt. Ich hätte gerne mehr Zeit mit Lauscher bei den Ziegen verbracht! Das Buch besticht durch die klassischen Elemente und den logischen Aufbau. Lauschers Leben ist in verschiedene Teile aufgeteilt und jeder Teil ist eine in sich geschlossene Geschichte, bei der er ein Abenteuer erlebt und eine Lehre daraus zieht. Allerdings ist es meiner Meinung nach kein Buch für Fantasyanfänger. Man muss Fantasy wirklich mögen und mit einer langsamen Geschichte geduldig sein können.
"Stein und Flöte" von Hans Bemmann ist ein außergewöhnlicher Roman, der Leser in eine märchenhafte, fast mystische Welt entführt. Die Geschichte folgt dem jungen Lauscher, der auf der Suche nach sich selbst und seinem Platz in der Welt allerlei Abenteuer erlebt. Dabei begegnet er einer Vielzahl von Wesen und Charakteren, die ihn prägen und verändern – und auch der magische Stein und die Flöte, die ihm überlassen wurden, spielen eine zentrale Rolle in seiner Entwicklung. Bemmanns Stil ist ruhig und bedächtig, mit einer fast schon poetischen Sprache, die wunderbar zur Atmosphäre der Erzählung passt. Das langsame Erzähltempo wirkt zeitweisse etwas zu gemächlich, und auch die detaillierten Beschreibungen und langen Reflexionen erfordern einiges an gedult. Trotzdem hat der Roman einen tiefgründigen Charme und regt zum Nachdenken an, vor allem über Themen wie Selbstfindung, Verantwortung und die Natur des Menschen. Wer Geduld mitbringt und sich auf die ruhige Erzählweise einlassen kann, wird in "Stein und Flöte" ein ganz besonderes, nachhallendes Leseerlebnis finden.
Episches Fantasywerk über die Sinnsuche. Fließt langsam dahin, sehr märchenhaft und blumig geschrieben.
Hallo ihr... 🌙 Endlich macht sich der Herbst bemerkbar und was gibt es dann schöneres, als ein gutes Fantasybuch und einen heissen Kaffe? ◇ Stein und Flöte von Hans Bemmann befindet sich seit guten 15 Jahren in meinem Bestiz. Ich habe es mit ungefähr zehn Jahren geschenkt bekommen und das war leider etwas zu früh. Obwohl ich selbstbewusst mit lesen begonnen habe, hat mich das Buch schnell gelangweilt. Diesen Sommer wurde es aber endlich gelesen und es ist eine wunderbare Wohlfühl-Geschichte. Wir begleiten Lauscher durch sein Leben. Er muss verschiedene Herausforderungen meistern, wachsen und aus seinen Fehlern lernen. Das Buch ist wirklich recht langsam und detailliert geschrieben. Und das macht es so toll zum lesen! Man taucht richtig ein in die Welt von Lauscher und verfolgt sein Leben hautnah mit. Mir hat am besten der Teil gefallen, bei dem Lauscher mit den Ziegen lebt 🤭🐐 Das Buch besticht durch die klassischen Elemente und den logischen Aufbau. Allerdings ist es meiner Meinung nach kein Buch für Fantasyanfänger. Man muss Fantasy wirklich mögen und mit einer langsamen Geschichte geduldig sein können. Nun bin ich total gespannt, wer von euch Lauschers Geschichte kennt! Wie hat sie euch gefallen?
Habe das mit 20 gelesen und kann mich gut erinnern, wie es mich verzaubert hat.
Ich liebe es einfach immer noch!!
Puh, ganz schön schwierig dieses Werk der Phantastik zu beurteilen und zu beschreiben. Die Bezeichnung Märchenroman passt hier besser, ein typisches Fantasybuch ist es eher weniger. Der Erzählstil erinnert ebenfalls sehr an ein Märchen, genauso wie die Ereignisse und Personen. In Stein und Flöte geht es nicht um große Schlachten, den Kampf von Gut gegen Böse oder einen Protagonisten der zum Held wird und sich einen großen Namen verdient. Es handelt vielmehr von unterschiedlichen Lebensweisen und deren Wertevorstellungen, von menschlichem Handeln und dessen Konsequenzen. Von guten und bösen Taten die sich im Laufe eines Lebens jeweils ins Gegenteil verkehren. Der märchenhafte Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen, genauso wie die unterschiedlichen Völker und Kulturen die Hans Bemmann beschreibt. Ein Buch das ich auch gerne nochmal lesen, bzw. als Hörbuch anhören werde. Nun zu den Dingen die mich etwas gestört haben und weshalb ich keine fünf, sondern nur vier Sterne vergeben kann. Die Länge des Buches ist beachtlich, vor allem für eine Märchengeschichte. Obwohl mich Bücher von über 800 oder auch 1000 Seiten nicht abschrecken, habe ich mir hier doch mehr als einmal gewünscht die Geschichte würde endlich ein Ende nehmen. Es gibt einige Passagen, welche für die Handlung und die Entwicklung der Charaktere nicht unbedingt relevant sind. Der zweite Punkt der mich vor allem im Mittelteil bzw. zweiten Teil des Buches sehr geärgert hat, ist der Protagonist Lauscher. Seine Naivität grenzt stellenweise schon an Blödheit, allerdings ist es sein unabänderlicher Wunsch nach Macht und diese über andere auszuüben, der für mich nicht immer so ganz nachvollziehbar war. Zusätzlich zeigt er nur sehr wenig Einsicht über seine Missetaten und macht wieder und wieder die gleichen Fehler. Erst sehr langsam lernt er dazu, was hier vermutlich als Paradebeispiel für die Unbelehrbarkeit vieler Menschen steht. Liebenswerter wird er dadurch zwar nicht, aber dafür menschlich. Vermutlich machen die meisten Menschen (ich nehme mich davon nicht aus) immer wieder die gleichen Fehler, ohne sich dessen bewusst zu sein. Aus einigen Fehlern lernt man, manche vergisst man nie, andere sind plötzlich wie weggeblasen je nachdem wie viel Zeit vergangen ist oder welche Umstände sich ergeben. Gerade auf emotionaler Ebene fällt es oft schwer den Kopf mit einzuschalten, sich nicht nur von Gefühlen leiten zu lassen und mitzudenken. Der Mensch ist ein emotionales Wesen, das merkt man immer wieder und nichts anderes ist Lauscher. Für viele mag der Protagonist wohl keine Identifikationsfigur und damit ein Hindernis sein. Ich schätze es ging Hans Bemmann in diesem Werk wohl auch nicht darum einen liebenswerten Protagonisten zu erschaffen. Der Roman wirkt nur als Ganzes und Lauscher ist eigentlich nur ein kleiner Teil davon. Somit hat das Buch zumindest für mich einen besonderen Stellenwert, da ich bisher noch kein vergleichbares gelesen habe, bzw. mir momentan keines einfällt.