Rincewind, der vom Unglück verfolgte, aber zum Glück immer wieder durch Zufälle gerettete Zauberer, wird wieder einmal unfreiwillig in ein Abenteuer verwickelt. Dieses Mal muss die Welt vor einem Zaubererkrieg gerettet werden.
Eine der wenigen Scheibenwelt-Geschichten, die mich nicht abholen....
Grundsätzlich bin ich ein Scheibenwelt-Fan, aber "Der Zauberhut" zählt zu den wenigen Geschichten, die mich nicht abholen. Ich empfinde den Handlungsverlauf als eher ruhig und kaum spannend. Nichtsdestotrotz retten mich die humorvollen Pratchett-Figuren, die glücklicherweise immer liefern. Besonders Nigel, der angehende, gutmütig-einfältige Barbarenheld ist wunderbar satirisch charakterisiert. Volker Niederfahrenhorst schafft es dennoch, die Geschichte aufleben zu lassen und sorgt für ein angenehmes Hörerlebnis.
„Rincewind?“ fragte Conina leise. (…) „Ist dir eigentlich klar, dass du ein Vollidiot bist?“
Mein erstes Buch von Terry Pratchett seit langem wieder und ich wurde nicht enttäuscht. Ein herrliches Buch das sich selbst nicht zu ernst nimmt.
"Wie gelingt es dir nur, so unnütz zu sein?" "Oh, wenn ich mich nützlich mache, gerate ich dauernd in Schwierigkeiten." Dieser kurze Dialog beschreibt den Zauberer Rincewind eigentlich ganz gut. Trotzdem wird er immer wieder in verrückte und gefährliche Abenteuer verwickelt. So auch hier, als der Zauberhut in seine Hände gerät und er ihn vor dem kreativen Magus (dem achten Sohn eines achten Sohns eines achten Sohns) in Sicherheit bringen soll. Ich bin mir eigentlich nie sicher, was ich von einem Scheibenwelt-Roman erwarten soll aber beim Lesen wird mir immer klar, dass es genau das ist, was man von Terry Pratchett bekommt: skurrile Charaktere, bizarres Worldbuilding und eine gute Prise Humor auf jeder Seite. Da stört es mich auch kaum, dass ich den Plot dieses Mal nicht sehr interessant fand, ich hatte trotzdem mal wieder sehr viel Spaß. Gerade, wenn man bereits ein paar Bücher der Scheibenwelt gelesen hat, kommt einem die Welt, so merkwürdig sie auch ist, vertraut vor und es wirkt völlig natürlich, dass der Bibliothekar der Unsichtbaren Universität ein Orang-Utan ist, Zauberer nicht unbedingt zaubern können und die Vier Reiter der Apokralypse sich in einer Bar betrinken. Zum Abschluss noch ein paar Zitate: "Er besaß nichts, aber das war wenigstens etwas. Und nun hatte man es ihm genommen." "Es folgte eine für Schmollwinkels Ansprachen typische Pause, während die Anwesenden versuchten, Kommata und Punkte einzufügen. Mehrere grammatikalisch besonders verwegene Zauberer bemühten sich sogar, die einzelnen Nebensätze in eine einigermaßen verständliche Reihenfolge zu bringen." "Ugh"
Yet another book starring our beloved Rincewind. In this book we meet the boy Coin, the first sourcerer in ages, posessed of his father
Spannend-spaßige Fantasy-Reise
Auch dieser Rincewindroman hat mir wieder viel Spaß gemacht. Ich finde sie stand jetzt sogar viel besser, als die Tod-Reihe. Rincewind stolpert sich mal wieder so durch, obwohl er natürlich am Liebsten garnichts mit Alldem zu tun haben möchte. Vorallem Truhe hat mir wieder viel Freude bereitet. Über die aktivere Rolle des Bibliothekars war ich überrascht und auch sehr erfreut. Gehört zu den Büchern die ich echt innerhalb kürzester Zeit durchlese, freue mich schon auf das Nächste.
Eine originelle und unterhaltsame Geschichte bietet der 5. Band der Scheibenwelt-Romane, in dem die Zauberer die Hauptrolle spielen. Rincewind ist wie gewohnt recht verpeilt, vermag es aber wieder mal am Ende als Held hervorzugehen. Ferner zu erwähnen wären noch Conina, eine verhinderte Friseuse und Barbarentochter, der das Kämpfen im Blut liegt und Rincewind damit eine wertvolle Stütze ist. Nijel, ein junger Mann, der das Barbarentum noch erlernen muss, der dafür aber sehr gute Manieren an den Tag legt und zuguterletzt Münze, ein Junge, der die Welt mittels kreativer Magie und negativem Einfluss unterjochen will. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, denn Terry Pratchetts Schreibstil wirkt hier bereits viel lockerer, witziger und nicht mehr ganz so zäh wie noch in den ersten Zauberer-Romanen. Und schließlich spielt hier ja auch Truhe mit!!!
Was passiert hier?
Auf einmal können Zauberer echte Magie benutzen und natürlich richten sie jede Menge Unheil an und möchten selbstverständlich die Herrschaft über die Scheibenwelt. Und unser Lieblingschaot Rincewind wird dazu verdonnert die Ordnung wieder herzustellen. Kann nur wunderbar werden und ist es auch. Auch wenn die ein oder andere Stelle etwas verwirrend ist 😅 Die zweite Hälfte hab ich in einem Rutsch gelesen, weil ich das Buch irgendwie nicht weglegen konnte (und das auch nicht musste). Ein paar Absätze haben sich zwar gezogen, da zwischen verschiedenen mehr oder weniger gleichzeitig passierenden Ereignissen gesprungen wird. Aber insgesamt gibts recht flüssig zum lesen. Bin gespannt wohin der nächste Teil führt 😁
In "Der Zauberhut" begleiten wir mal wieder die Zauberer der Unsichtbaren Universität. Um genauer zu sein: Den allseits bekannten und beliebten Rincewind. Doch anstatt das zu tun, was ein Zauberer sonst so macht, sieht sich Rincewind plötzlich der Aufgabe gegenüber die Welt zu retten. Denn ein mächtiger Magier ist aufgetaucht, der mit Kreativer Magie die Welt verändern will. Gemeinsam mit Conans Tochter und einem mageren Jünglin liegt es nun an Rincewind, einen Krieg zu verhindern... Ich habe mich sehr darüber gefreut, Rincewind wiederzutreffen. Er ist durch und durch ein Antiheld und mag es am liebsten ruhig, gemütlich und langweilig. Was ich ziemlich gut nachvollziehen kann - Rincewind und ich würden uns verstehen. Doch dann greift das Chaos um sich und Ankh-Morpok ist plötzlich sauber und glänzend. Das erschreckt sogar mich, ich kann mir diese Stadt nicht gestriegelt vorstellen. Dass im Fluss plötzlich klares Wasser fliesst - das geht doch nicht! Ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, wieso das Buch so viele negative Rezensionen bekommen hat. Zumindest die, über die ich gestolpert bin, waren alle eher schlecht. Dafür habe ich mich auch mit dem Zauberhut richtig gut amüsiert, die Geschichte ist rasant und die Figuren wie immer schräg und durchgeknallt. Vielleicht liegt es an meiner Eischätzung, dass sogar ein schwaches Buch von Pratchett noch immer ein gutes Buch ist? Mir jedenfalls hat "Der Zauberhut" genauso gut gefallen wie manch andere Geschichte aus der Scheibenwelt.
Zauberhafte Abenteuer und scharfsinniger Humor
„Der Zauberhut“ von Terry Pratchett ist ein weiterer köstlicher Teil der Scheibenwelt-Reihe, der sowohl mit seinem scharfsinnigen Humor als auch mit seiner fantastischen Erzählweise begeistert. In diesem Band dreht sich alles um die junge Hexe Eskarina, die als erste Frau in die Welt der Zauberei eintreten will, sowie um den alten Zauberer Rincewind, der für Chaos und Missgeschicke bekannt ist. Die Geschichte ist ein spritziger Mix aus Magie, Abenteuer und tiefgründiger Gesellschaftskritik. Pratchett gelingt es, die klassische Fantasy in seinen eigenen, einzigartigen Stil zu transformieren, indem er mit den gewohnten Tropen spielt und sie gleichzeitig hinterfragt. Der Humor ist wie immer auf den Punkt gebracht – von absurden Situationen bis hin zu cleveren, oft tiefsinnigen Wortspielen und Parodien, die die Grenzen der Realität und Fantasie verschwimmen lassen. Besonders hervorzuheben ist die starke, unabhängige Hauptfigur Eskarina, die als erstes weibliches „Zauberer-Wunderkind“ den Leser mit ihrer Entschlossenheit und ihrem Mut für sich gewinnt. Pratchett zeigt hier nicht nur seine Liebe zu gut ausgebauten Charakteren, sondern auch seinen scharfsinnigen Blick auf Geschlechterrollen und gesellschaftliche Normen. Obwohl der Band viele der vertrauten Elemente der Scheibenwelt-Reihe bietet, nimmt die Geschichte an manchen Stellen etwas an Tempo ab, besonders wenn es um tiefere philosophische Fragen geht. Einige Passagen könnten für Leser, die mehr auf Action und Abenteuer aus sind, etwas langatmig wirken. Insgesamt ist „Der Zauberhut“ jedoch eine gelungene Mischung aus Humor, Magie und tiefgründiger Reflektion. Pratchett bleibt sich treu und liefert ein weiteres unterhaltsames und kluges Abenteuer.
Wie immer herrlich komisch erzählt 😁
Über verwirrte und machthungrige Zauberer zu lesen ist doch meist ein großer Spaß, muss ich gestehen. Das mein Lieblingscharakter am Ende leider ein recht nun …. ungewisses Schicksal ereilt macht mich dann doch ein wenig traurig. Die Tochter von Conan war große Klasse und es war schön einen Teil von ihm wieder in einem Buch zu erleben.
"But there would be a morning. There would always be another morning." Lord, when the day comes that I don't ugly cry at the end of a Discworld book, I hope I'm dead. I'm not sure what it is about this re-read, but the last line really caught me today. God I love these books. Also, Rincewind in the Dungeon Dimensions is a thing I Do Not like to Talk About because it gives me large amounts of STRESS.












