War nicht meins
Boah… hat mir gar nicht gefallen. Aus dieser Autorin werde ich nicht schlau - ihre Rosentrilogie mag ich total, der 2. Teil „die Winterrose“ ist sogar eins meiner Lieblingsbücher. Nachdem mich „das Licht des Nordens“ nun schon total gelangweilt hat, dachte ich, mit einem Buch über die französische Revolution kann man ja nichts falsch machen - weit gefehlt. Wie man die Schrecken dieser Zeit so blutleer und langweilig beschreiben kann, ist wirklich unfassbar. Außerdem ist mir überhaupt nicht klar geworden, wie das Tagebuch von Alexandrine Andi hilft - sie liest es gespannt, aber sonst zieht sie da keine Schlüsse draus. Ins Leben zurück findet sie durch nen Typen, in den sie sich verknallt. Wow. Die ewig langen Liedtexte und das Gelaber über Musik (einfach nicht meine Welt) haben mich zu Tode gelangweilt. Richtig absurd wird es aber am Ende, als Andi eine „Zeitreise“ ins Jahr 1792 unternimmt und alle sie für Alexandrine halten. Was für ein Unsinn. Mal abgesehen davon, dass das wieder eins der Bücher ist, bei denen ich mich frage, ob der*die Übersetzer*in des Titels das Buch überhaupt gelesen hat - der Spruch, auf den der Titel sich bezieht, lautet „aus dem Blut der Rose wachsen Lilien“ - das Buch müsste also eher „das Blut der Rose“ heißen. (Im Original heißt das Buch schlicht „Revolution“). Aber deutsche Buchtitel sind eh ein Thema für sich.

