18. Juli
Rating:4

Kurzbeschreibung: Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen. *Quelle* Zur Autorin: Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman Starters ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Meinung: Enders ist der 2. Band der Starters-Dilogie, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr! Dank Callies Einsatz wurde Prime Destinations, die sogenannte Body Bank, geschlossen. Nach Helenas Tod hat Callie die Hälfte ihres Vermögens geerbt und auch die Villa, in der sie nun mit ihrem Bruder Tyler und Michael lebt. Doch der Old Man gibt nicht auf. Durch den veränderten Chip in Callies Kopf nimmt er Verbindung zu ihr auf und kann sie sogar fremdsteuern. Doch Callie erhält unverhoffte Hilfe in Gestalt von Hyden, dem Sohn des Old Man... Um nicht ins kalte Wasser geworfen zu werden, hatte ich vor Enders nochmals Starters gelesen. Doch auch wenn man den 1. Teil schon vor längerer Zeit gelesen hat, gibt es in Enders glücklicherweise einige wichtige Rückblicke auf die Handlung von Band 1. Doch leider konnte mich dieser 2. Teil nicht ganz so begeistern, wie es noch Band 1 tat. Lissa Price legt in diesem Abschluss mehr Augenmerk auf die Jagd nach dem Old Man. Diese bietet zwar sehr viel actionreiche Szenen, doch die eigentliche Grundhandlung litt meiner Meinung nach darunter. Callie bleibt zwar nach wie vor ein sympathischer Charakter, der alles daran setzt, dem Old Man das Handwerk zu legen, doch reagiert sie in mancher Hinsicht nicht nachvollziehbar. Als Hyden in ihr Leben tritt, vertraut sie diesem doch recht schnell, obwohl er der Sohn des Old Man ist und recht mysteriös agiert. Ihr kleiner Bruder Tyler spielt so gut wie gar keine Rolle mehr und auch Michael, ihr bester Freund, ist mehr Staffage als hilfreich. Auch auf den Sporenkrieg wird nicht mehr großartig eingegangen. Mich hätte da doch schon interessiert, wer warum gegen wen in diesen Krieg gezogen ist, doch die Motivation hierzu bleibt im Dunkeln. Daher konnte mich Enders nicht so begeistern wie sein Vorgänger. Trotzdem bietet der Roman rasante und spannungsgeladene Action, die zu unterhalten vermag. Fazit: Actiongeladener Abschluss der Dilogie, deren Grundthema durchaus ansprechend bleibt. Für Fans des 1. Teils empfehlenswert.

Enders
Endersby Lissa PricePiper
18. Apr.
Rating:3

Grundlegend die gleiche Meinung wie zu Band 1, aber das Ende hätte mich hier mehr fesseln können und mir hat ein Epilog gefehlt. Vielleicht ein paar Infos, wie es den Protagonisten Jahre später geht.

Enders
Endersby Lissa PricePiper
28. Feb.
Rating:4

Kann den Sog aus dem ersten Teil nicht ganz halten, aber bleibt immer noch auf hohem Niveau mit interessanten Wendungen, hohem Tempo und einem wirklich spannenden Finale. Tolle Idee, super umgesetzt, mal endlich keine Endlosserie - kann ich nur empfehlen!

Enders
Endersby Lissa PricePiper
3. Mai
Rating:2

Meine Gedanken zum Buch: Mich konnte bereits Teil eins nicht zu Hundert Prozent überzeugen – trotzdem war ich neugierig auf Band zwei und wollt wissen, wie alles endet – aber auch hier mit dem zweiten Teil dieser Dilogie hatte ich meine Probleme. Wobei ich aber nicht genau sagen kann, woran es lag, was mir selber leid tut, aber manchmal packt einem die Geschichte und die Figuren einfach nicht, egal wie sehr man es auch versucht. Der Schreibstil war okay, obwohl etwas kindlich und eben für Jugendliche geschrieben war, mit kurzen, leicht lesbaren Sätzen. Und auch Callie war eigentlich ein okay-Charakter, aber trotzdem wurde ich von ihr nicht mitgerissen, sie hat bei mir nichts bewegt, keine Begeisterung, kein Gefühl und kein Bangen um sie oder die anderen Figuren im Buch. Die Handlung ging für mich irgendwie im Kreis und wieder waren die gleichen Bösewichte am Werk, wie im ersten Teil. Es war zwar nicht unbedingt überraschend, aber es hat mich auch nicht sprachlos gemacht oder mich erstaunt. Außerdem war mir das Liebes-Durcheinander zu viel und hat für mich Null Emotionen rüber gebracht und war eher gewollt und wirkte zu gekünstelt. Anders kann ich es nicht beschreiben, auch wenn Hayden seine Vorzüge hatte, aber ganz überzeugen konnte er nicht. Wie eben auch Callie oder die anderen Figuren darin. Schade. Außerdem war es für mich nicht nachvollziehbar, wie es am Ende ausgegangen ist, bzw. dass Callie und die anderen diese Einladung bekommen haben. Sicher – sie waren mutig und haben alles für ihres und das Leben der anderen gegeben, aber sie sind auch noch immer Kinder mit ihren 16 Jahren und daher ist diese letzte Szene doch etwas zu viel, wirkte kindisch, bzw. unrealistisch auf mich. Aber dieses Gefühl hatte ich auch während der ganzen Geschichte, dass für mich Callies Handlung nicht ganz echt wirkte für ihr Alter und ihr sonstiges Verhalten. Es tut mir leid, auch wenn ich den Grund nicht ganz benennen kann, hat für mich dieses Buch, wie auch die gesamte Geschichte rund um Callie und diese Dystopie, nicht funktioniert. Auch wenn einige Aspekte, wie diese Kontrolle mit dem Chip interessant war und auch Gänsehaut bereitet hat, war das zu wenig, um insgesamt zu überzeugen. Nach dem Ende habe ich außerdem immer das Gefühl, dass noch Fragen offen geblieben sind, wie sie Sache mit den Sporenkriegen, was da genau passiert ist und warum – das weiß man bis zum Schluss nicht. German Cover: Das Cover war schon bei Teil eins ein Punkt, der mich sehr auf das Buch neugierig gemacht hat. Ich finde es schön, dass das gleiche Konzept wie bei Teil 1 verwendet wurde, weil es wirklich gut aussieht und aus der Masse heraus sticht. All in all: Die Welt war zwar gut beschrieben und auch die Aspekte mit Enders und Starters klang interessant, aber der Rest war leider nichts für mich. Manchmal begeistert ein Buch einfach nicht, auch wenn man nicht genau den Grund benennen kann. Für mich leider kein Highlight, aber Dystopie-Fans werden ihre Freude daran haben. Für mehr Info, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/06/18/rezension-enders/

Enders
Endersby Lissa PricePiper
4. Feb.
Rating:4

Über fünf Jahre mussten vergehen, bis ich diesen zweiten Band der Starters-Dilogie zur Hand genommen habe. Sicherlich wären es noch einige mehr geworden, wenn ich nicht durch eine Lese-Challenge darauf aufmerksam gemacht worden wäre, dass dieses Buch noch immer in meinem Bücherregal vor sich hin vegetiert. Starters hatte ich damals an wenigen Tagen verschlungen. Damals war ich überrascht von seiner spannungsgeladenen, rasanten, erschreckenden und zugleich berührenden Handlung. Auch in diesem zweiten Band, in den ich trotz all der vergangenen Jahre sehr schnell reinfinden konnte, ging es aufregend weiter. Die Autorin verzichtete auf lange Reden und setzte dagegen - ganz der Manier einer guten Regisseurin entsprechend - auf rasche Szenenwechsel und actionreiche Verfolgungsjagden. Im Gegensatz zu Starters schien mir die Handlung in Enders allerdings etwas zu stark komprimiert. Natürlich bin auch ich kein Freund von langen Reden und unnötigen Beschreibungen sinnloser Taten. Nichtsdestotrotz sollten manche Szenen in meinen Augen ungekürzt belassen werden, um der Spannung wegen zeitweise die Handlung zu entschleunigen. Andernfalls habe ich immer das Gefühl, durch die Geschichte zu hetzen und verliere dabei oftmals den Bezug zu den Empfindungen der Charaktere. Leider ist genau das bei Enders geschehen. Nach wie vor fand ich die Handlung zwar schockierend, konnte allerdings emotional weniger mitschwingen. Vielleicht ist das auch ein Grund dafür, dass ich bei der Liebesgeschichte nicht so ganz mitfiebern konnte. Als hoffnungslose Romantikerin, die der Beziehung zu Blake nachtrauerte, war ich natürlich hellauf begeistert von der Art, wie die Autorin dieses „Problem“ gelöst hat. Und ob ihr mir glaubt oder nicht: ICH HATTE NICHT DAMIT GERECHNET. Allein hierfür gebührt dem Buch ein halber Extrastern, denn nach all den Büchern, die ich in meinem Leben bereits verschlungen habe, ist es schwer, mich zu überraschen. Die Bücher, denen das gelingt, halte ich stets in Ehren. Das Ende des Buches wurde für meinen Geschmack ein wenig zu schnell, zu einfach und - ich bin selbst überrascht von diesem Gedanken - ein wenig zu unblutrünstig abgehandelt. Manche Buchcharaktere dürften gut und gerne die Raddiesschen von unten betrachten. Es wäre nicht schade um sie ☝

Enders
Endersby Lissa PricePiper
17. Nov.
Rating:3.5

Verrückte Wendungen

Im Vergleich zu "Starters" mag "Enders" weniger kreativ erscheinen und gefühlt von sich wiederholenden Actionsequenzen durchzogen sein. Während die Mitte an Spannung verliert, gelingt es der Autorin jedoch, diese Schwäche durch verrückte unerwarteter Wendungen anderer Passagen auszugleichen. Manche Teile des Buches wirbeln alles auf den Kopf und sorgen für unvorhersehbare Momente, die die Geschichte in ein neues Licht tauchen. Trotz kleinerer Schwächen, und im Vergleich zum ersten Band, war "Enders" noch unterhaltsam und sorgte hin und wieder für aufreibende Plots mit einer Prise WTF-Momente.

Enders
Endersby Lissa PricePiper
20. Okt.
Rating:2

"Wenn Falken schreien, ist es Zeit zu fliegen." Enders ist die Fortsetzung zu "Starters", einer Dystopie von Lissa Price, die 2012 in Deutschland veröffentlicht wurde. Ich habe die damals im Mai 2012 gelesen, das ist nun fast 3 Jahre her. Vielleicht ist die vergangene Zeit auch daran schuld, dass mich "Enders" einfach nicht in seinen Bann ziehen konnte. Damals hatte mir das Buch gefallen, obwohl es Höhen und Tiefen hatte, und ich persönlich den Schreibstil schwierig fand, war es alles in allem doch eine interessante und fesselnde Dystopie. "Enders" konnte da gar nicht mithalten. Obwohl am Anfang von Callie, der Hauptfigur, viel erklärt und erzählt wurde "was bisher geschah", fehlten mir zum Teil einige wichtige Informationen. Über die Hälfte des Buches wusste ich nicht mehr wer Michael eigentlich war, und so ging es mir auch mit anderen Figuren die zwischendurch auftauchten. Es wird einiges wieder erklärt, aber vielleicht sollte man nach so vielen Jahren doch erstmal den 1. Band nochmal lesen, oder mittlerweile einfache beide zusammen als Marathon. Aber das ist ja eigentlich meine Schuld, und bei den Nebenfiguren kann man darüber ja auch einfach hinwegsehen. Über andere Sachen nicht. Der Schreibstil zum Beispiel. Ich gebe hier gerne der deutschen Übersetzung die Schuld, da ich nicht weiß wie es im Original ist. Aber auf Deutsch hatte ich das Gefühl, die Charaktere sind 8 Jahre alt. Nicht fast erwachsen, so wie sie vom ersten Band in Erinnerung hatte. Dieses Gefühl stellt leider irgendwie das ganze Buch auf den Kopf. Davon mal abgesehen, dass das Buch sowieso wenig Inhalt hat. Richtig spannend wird es nur auf wenigen Seiten. Vom Gefühl her hätte die eigentliche Handlung auch gut noch in den 1. Band gepasst, vielleicht 100 Seiten mehr, und zusammen hätten die beiden Bücher eine tolle alleinstehende Dystopie ergeben. So hat man eine Serie erzwungen, wo keine war, und das merkt man im 2. Band besonders. Über längen passiert nichts, auch Charakter Entwicklung ist eher wenig zu sehen, denn eigentlich waren die alle im 1. Band schon auf Ihrem Höhepunkt. Und sogar die Plot-Twists und Überraschungsmomente kamen eher wenig überraschend. Echt schade. "Starters" war gut, ich hatte die Hoffnung das "Enders" eins oben drauf setzt und das Duo mit eine Knall beendet. Das hat es leider nicht geschafft. Ich sage es nicht gerne, aber lest nur "Starters" und belasst die Geschichte dabei. Ich wünschte, das hätte mir jemand empfohlen.

Enders
Endersby Lissa PricePiper
12. März
Rating:4

Wirklich eine tolle Dilogie, die überraschend spannend und fesselnd war. Der 2. Teil hatte für mich genau die gleichen spannenden Elemente, wie Teil 1, jedoch innerhalb der geschicgte anders aufgeteilt. Insgesamt fand ich den 2. Teil toller, da es mehr Wendungen gab und ich die Protagonisten schon sehr in mein Herz geschlossen hatte. Die letzten 50 Seiten waren echt der Wahnsinn. Ich habe beide Bücher als Hörbuch gehört und kann es sehr empfehlen. Diese zwei Schätze standen definitiv zu lange ungelesen in meinem Regal!!

Enders
Endersby Lissa PricePiper
16. Nov.
Rating:3

Mein Lesetagebuch: Tag 1: http://lovelybooksbytine.blogspot.de/2015/09/lesetagebuch-enders-starters-enders-2.html Tag 2: http://lovelybooksbytine.blogspot.de/2015/09/lesetagebuch-enders-starters-enders-2_17.html Tag 3: http://lovelybooksbytine.blogspot.de/2015/09/lesetagebuch-enders-starters-enders-2_47.html Tag 4: http://lovelybooksbytine.blogspot.de/2015/09/lesetagebuch-enders-starters-enders-2_26.html Meine Rezi: folgt

Enders
Endersby Lissa PricePiper
26. Okt.
Rating:3

Habe jetzt grad eine Weile überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll. Im Vergleich zu "Starters" ist es nicht ganz so spannend, die Beklemmung fehlt gänzlich, die ich bei dem Szenario des ersten Buches gefühlt habe. Trotzdem ist die Geschichte nicht per se schlecht, sondern eine Weiterentwicklung dessen, was im ersten Teil passiert ist. Wenn ich könnte, würde ich 3,5 Sterne vergeben ...

Enders
Endersby Lissa PricePiper
20. Okt.
Rating:5

Callie könnte sich jetzt mit ihrem Bruder zurücklehnen und ein privilegiertes Starterleben genießen, nachdem Helena sie in ihrem Testament gut versorgt hat. Doch in ihrem Kopf ist noch immer der Chip. Das macht sie empfänglich für die Botschaften des Old Man, der versucht sie in die Finger zu bekommen. Aber sie kann auch die Stimme ihres Vaters hören, obwohl der seit einem Jahr nicht mehr lebt. Als in einem Kaufhaus ein Starter per Chip ferngesteuert als lebende Bombe missbraucht wird, ist es vorbei mit dem Frieden. Es beginnt eine beispiellose Jagd auf Callie, in die mehr als nur eine Partei verwickelt ist. Jeder versucht sie an den Meistbietenden zu verschachern, aber da haben sie die Rechnung ohne den Starsinn und Kampfesmut der Starterin gemacht. Denn Callie will endlich wieder frei sein und ihr Leben selbstbestimmen. Ich habe mich auf den zweiten Teil gefreut und wurde nicht enttäuscht. Ich habe mit Callie regelrecht gelitten, vor allem als sie vom Militär gefangengenommen und zu Versuchszwecken mehr als einmal missbraucht wurde. Lissa Price gelang es, mir die Ohnmacht und die Wut zu vermitteln die man unweigerlich empfinden muss, wenn man keine Kontrolle mehr über seinen eigenen Körper hat und von allen nur noch als Ware behandelt wird. Auch das namenlose Entsetzen als man sie zwingt auf ihren besten Freund zu schießen war für mich greifbar. Ich konnte mich kaum von der Geschichte loseisen und finde Callie hat das kleine Happy End verdient. Einerseits machte es mich traurig mich jetzt schon von Callie und den Metallos verabschieden zu müssen, andererseits war ich auch froh, dass die Autorin aus reinem Verkaufskalkül nicht noch einfach einen nichtssagenden dritten Teil angefügt hat und es bei zwei Teilen bewenden ließ. Einfach eine tolle Geschichte, schnörkellos erzählt, aber mit sehr viel Gefühl

Enders
Endersby Lissa PricePiper
3. Okt.
Rating:4

zum Inhalt: Callie hat es geschafft die Body Bank und deren kriminelle Machenschaften zu stoppen, doch damit hat sie noch lange nicht gewonnen. Der Old Man, der der Leiter der Body Bank war, ist entkommen und scheint hinter Callie her zu sein. Keiner der Jugendlichen, die für die Body Bank gearbeitet haben und deshalb einen Chip im Kopf haben ist vor ihm sicher. Der Old Man kann auf den Chip zugreifen und die Jugendlichen so kontrollieren. Callie will diesen Chip nur noch loswerden, doch das ist einfacher gesagt als getan, denn der Old Man hat andere Pläne... meine Meinung: Da eine gefühlte Ewigkeit vergangen ist, seit ich Starters gelesen habe, war zu erwarten, dass der Einstieg in Enders nicht direkt einfach werden würde. Dennoch hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch. Vielleicht lag es an der langen Zeit, die vergangen ist, seit ich den ersten Teil gelesen habe, doch am Anfang fiel es mir leider wirklich schwer in die Geschichte hinein zu finden. Sie konnte mich nicht wirklich fesseln und wirkte mehr wie eine Verstrickung vieler Zufälle und beinahe ziellos. Ein Punkt welcher mich am ersten Teil der Dilogie wirklich überzeugen konnte war, dass die Geschichte wirklich gut durchdacht wirkte. Dieses Gefühl hatte ich beim zweiten Teil leider nicht mehr. Irgendwie wirkten die Geschehnisse auf mich nicht wirklich realistisch, obschon im Nachhinein wenn man Hydens Geheimnis kennt einige Dinge mehr Sinn ergeben. In diesem Zusammenhang gibt es noch einen anderen Grund weshalb mir der Einstieg in die Geschichte schwer fiel und der wäre Hyden. Irgendwie konnte ich keinen richtigen Zugang zu ihm finden und konnte auch nicht nachvollziehen, weshalb sich Callie so zu ihm hingezogen fühlt. Auch hier ergibt sich später eine mögliche Erklärung, doch anfangs konnte ich Callie einfach wirklich nicht verstehen und ich war Hyden gegenüber sehr misstrauisch. Callie selbst konnte mich leider als Protagonistin auch nicht mehr so überzeugen, wie im ersten Teil. Ich fand sie zwar noch immer sehr sympathisch, besonders weil sie sich so um ihren kleinen Bruder sorgt und man merkt wie wichtig er und ihr bester Freund Michael für sie sind, doch irgendwie wirkte sie manchmal ziemlich leichtsinnig und handelte unüberlegt. Ich fand dies sehr schade, weil ich eigentlich gerade die Eigenschaft, dass sie es schafft einen kühlen Kopf zu behalten und überlegt zu handeln, egal wie schlimm die Situation ist, sehr an ihr mochte. Was aber glücklicherweise geblieben ist, ist ihr starker Wille und ich konnte auch ihren Wunsch den Chip in ihrem Kopf so schnell wie möglich loszuwerden sehr gut verstehen. Nachdem ich aber über die Charakter Probleme hinweggekommen bin, konnte mich die Geschichte auch endlich fesseln und es wurde sogar richtig spannend. Besonders gegen Ende konnte ich das Buch dann wirklich nicht mehr aus der Hand legen und der Autorin ist es auch gelungen mich mit ein paar unerwarteten Wendungen zu überraschen. Nur das grosse Geheimnis des Old Mans konnte mich schlussendlich leider nicht mehr wirklich überraschen, da es doch ziemlich viele Hinweise gab, die man kaum übersehen konnte. Was mich aber wieder sehr überzeugen konnte war die Welt, die die Autorin aufgebaut hat. Man erfährt in diesem Teil mehr über die Chip-Technologie und auch über den Krieg und wie die Gesellschaft nun aussieht. Ich mag es bei Dystopien sehr, wenn man auch Hintergrundinformationen erhält, da es die Geschichte realer und interessanter macht. Die Gestaltung des Buches finde ich wieder sehr gelungen. Sie passt zu der Atmosphäre des Buches, welche eher kalt wirkt, und auch zu der Welt, in der Callie lebt. Denn all die Leute, die hinter ihr her sind, sind nur wegen zum Chip in ihrem Kopf an ihr interessiert und nicht wegen ihr selbst. Daher passt es, dass man das Gesicht des Mädchens nicht sieht, was eine gewisse Anonymität vermittelt. Fazit: Nachdem mir der Einstieg in das Buch leider ziemlich schwer fiel konnte mich die Geschichte im Mittelteil dann aber fesseln und das Finale gefiel mir richtig gut. Die Charaktere konnten mich nicht mehr ganz so überzeugen wie im ersten Teil. Besonders mit Hyden hatte ich anfangs Probleme, doch im Verlauf der Geschichte freundete ich mich immer mehr mit ihm an. Insgesamt gefiel mir Enders zwar nicht mehr so gut wie Starters, die Geschichte war aber trotzdem auf jeden Fall lesenswert.

Enders
Endersby Lissa PricePiper
22. Sept.
Rating:4

Der 1. Band hat mich einfach nur umgehauen (5/5) aber auch der Abschluß hat mir gefallen! Lissa Price hat da wirklich eine ganz tolle Dilogie erschaffen!! <3

Enders
Endersby Lissa PricePiper
22. Sept.
Rating:4

so...habe es schon heute Mittag beendet aber jetzt erst geschafft zu aktualisieren:) Ich fand es wirklich gut. Es war an der ein oder anderen Stelle etwas überraschend, und hier und da hat mir ein bisschen was gefehlt aber im großen und ganzen war es wirklich super zu lesen und eine tolle interessante Geschichte!

Enders
Endersby Lissa PricePiper
5. Sept.
Rating:4

Inhalt: Die 16-jährige Callie hat es mithilfe einiger Enders geschafft, das Unternehmen „Prime Destinations“ schließen zu lassen und somit verhindert, dass die Körper der Starters dauerhaft an die Enders verkauft werden. Trotzdem ist die Gefahr für die „Metallos“ (Starters mit Steuerungs-Chip) noch nicht vorbei, denn der Old Man ist entkommen und hat noch Pläne für die jungen Menschen. Meinung: Nachdem ich von dem Vorgänger des Buches, „Starters“, so begeistert war, habe ich mich nach der gefühlt ewigen Wartezeit noch mehr auf den Abschluss der Dilogie gefreut und meine Erwartungen konnten so gut wie erfüllt werden. Mich konnte das Buch genau wie sein Vorgänger sehr fesselnd, allerdings hatte das unterschiedliche Ursachen. Bei „Starters“ war ich von der Idee des Körper/Geist-Tausches fasziniert und das Interesse dafür hat mich zum Weiterlesen bewogen, obwohl die Handlung eher gemächlich ablief. Außerdem wird das Hauptaugenmerk dort auf das Leben der Protagonistin gelegt und wie sehr sich die Lebensweisen und Umgebungen der beiden Gesellschaftsschichten voneinander unterschiedet. In „Enders“ hat die Geschichte wesentlich mehr Schwung. Dauernd passiert etwas und der Leser erfährt immer wieder neue Dinge, die das zuvor Geglaubte durcheinanderbringen. Es gibt keine „Verschnaufpause“, in der der Leser einfach mal kurz abschalten kann und Callie schwebt in einer konstanten Gefahr. Das sorgt zwar für jede Menge Spannung, allerdings ging es mir persönlich manchmal zu schnell. Gerade das Ende des Buches hätte länger sein können, weil mir noch einige Erklärungen fehlen und ich auch gerne eine kleine Vorausdeutung auf die Zukunft gehabt hätte, da die Geschichte für mich nicht ganz abgeschlossen wirkt, obwohl die Reihe nicht fortgesetzt wird. Was mich außerdem etwas gestört hat, waren gewisse Details, die meiner Meinung nach nicht ganz logisch sind. Beispielsweise ist Callie davon überzeugt, unbedingt den Old Man finden und aufhalten zu müssen, kommt aber nicht auf die Idee, die Polizei darauf anzusetzen, sondern versucht das ganz alleine zu machen. Natürlich wäre das Buch etwas überflüssig, wenn Callie nur rumsitzen und auf Fortschritte der Polizei warten würde, aber unlogisch erscheint es mir trotzdem. Fazit: Ein würdiger Nachfolger und Abschluss der Dilogie. „Enders“ ist extrem spannend und überrascht immer wieder mit neuen Informationen und Wendungen. Leider ging mir alles etwas zu schnell und ich hätte mir gerade am Schluss noch ausführlichere Erklärungen gewünscht. 4/5 Punkten

Enders
Endersby Lissa PricePiper
7. Juni
Rating:2

Meine Gedanken zum Buch: Mich konnte bereits Teil eins nicht zu Hundert Prozent überzeugen – trotzdem war ich neugierig auf Band zwei und wollt wissen, wie alles endet – aber auch hier mit dem zweiten Teil dieser Dilogie hatte ich meine Probleme. Wobei ich aber nicht genau sagen kann, woran es lag, was mir selber leid tut, aber manchmal packt einem die Geschichte und die Figuren einfach nicht, egal wie sehr man es auch versucht. Der Schreibstil war okay, obwohl etwas kindlich und eben für Jugendliche geschrieben war, mit kurzen, leicht lesbaren Sätzen. Und auch Callie war eigentlich ein okay-Charakter, aber trotzdem wurde ich von ihr nicht mitgerissen, sie hat bei mir nichts bewegt, keine Begeisterung, kein Gefühl und kein Bangen um sie oder die anderen Figuren im Buch. Die Handlung ging für mich irgendwie im Kreis und wieder waren die gleichen Bösewichte am Werk, wie im ersten Teil. Es war zwar nicht unbedingt überraschend, aber es hat mich auch nicht sprachlos gemacht oder mich erstaunt. Außerdem war mir das Liebes-Durcheinander zu viel und hat für mich Null Emotionen rüber gebracht und war eher gewollt und wirkte zu gekünstelt. Anders kann ich es nicht beschreiben, auch wenn Hayden seine Vorzüge hatte, aber ganz überzeugen konnte er nicht. Wie eben auch Callie oder die anderen Figuren darin. Schade. Außerdem war es für mich nicht nachvollziehbar, wie es am Ende ausgegangen ist, bzw. dass Callie und die anderen diese Einladung bekommen haben. Sicher – sie waren mutig und haben alles für ihres und das Leben der anderen gegeben, aber sie sind auch noch immer Kinder mit ihren 16 Jahren und daher ist diese letzte Szene doch etwas zu viel, wirkte kindisch, bzw. unrealistisch auf mich. Aber dieses Gefühl hatte ich auch während der ganzen Geschichte, dass für mich Callies Handlung nicht ganz echt wirkte für ihr Alter und ihr sonstiges Verhalten. Es tut mir leid, auch wenn ich den Grund nicht ganz benennen kann, hat für mich dieses Buch, wie auch die gesamte Geschichte rund um Callie und diese Dystopie, nicht funktioniert. Auch wenn einige Aspekte, wie diese Kontrolle mit dem Chip interessant war und auch Gänsehaut bereitet hat, war das zu wenig, um insgesamt zu überzeugen. Nach dem Ende habe ich außerdem immer das Gefühl, dass noch Fragen offen geblieben sind, wie sie Sache mit den Sporenkriegen, was da genau passiert ist und warum – das weiß man bis zum Schluss nicht. German Cover: Das Cover war schon bei Teil eins ein Punkt, der mich sehr auf das Buch neugierig gemacht hat. Ich finde es schön, dass das gleiche Konzept wie bei Teil 1 verwendet wurde, weil es wirklich gut aussieht und aus der Masse heraus sticht. All in all: Die Welt war zwar gut beschrieben und auch die Aspekte mit Enders und Starters klang interessant, aber der Rest war leider nichts für mich. Manchmal begeistert ein Buch einfach nicht, auch wenn man nicht genau den Grund benennen kann. Für mich leider kein Highlight, aber Dystopie-Fans werden ihre Freude daran haben. Für mehr Info, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/06/18/rezension-enders/

Enders
Endersby Lissa PricePiper
24. Mai
Rating:5

Endlich mal wieder ein Buch, das mich so richtig fesseln konnte. Sobald ich angefangen habe zu lesen, waren alle Erinnerungen aus Band 1 wieder da – durchaus nützlich, da Band 2 direkt an den ersten anschließt. Die Body Bank ist zerstört und Callie dachte, dass sie endlich ein ruhiges Leben mit ihrem besten Freund und ihrem Bruder führen kann. Helena hat ihr die Villa hinterlassen, mit der Bitte ihre Enkelin Emma zu finden. Doch lange kann Callie ihr neues Leben nicht genießen, denn er ist immer noch da – der Old Man. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und bis zuletzt scheint der Old Man ein unbesiegbarer Faktor zu sein, der sie kontrollieren und aufspüren kann. Egal wo sie ist. Doch nichts ist so, wie es scheint. Enders hat mich direkt wieder in seinen Bann gezogen. Lissa Price verfügt über einen mitreißenden, spannenden Schreibstil, der gleichzeitig sehr einfach und leist ist, ohne große stilistische Aufwendung. Enders fesselt durch die Schlag auf Schlag folgenden Ereignisse, sowohl für Callie als auch für den Leser selber gibt es keine Pause. Eine neue Situation folgt auf die nächste, eine unerwartete Information gesellt sich zur nächsten. Wahnsinnig gut und bis zum Ende weiß der Leser nicht, wie das ganze jemals ein Ende nehmen sollte. Und zum Ende hin wurde man dann auch von Seite zu Seite unruhiger. Wie sollte Lissa Price das auf so wenigen Seiten noch angemessen und zufriedenstellend zu Ende bringen? Aber sie hat es geschafft – zu meiner Freude hält sie in Enders das Niveau von Starters, die Charakter gewinnen an Tiefe, Emotionen sind rar aber immer passend gestreut und man lernt viele neue Charakter kennen und lieben. Auch eine Liebesgeschichte bekommt man geboten, die aber nicht, wie bei vielen Jugendbüchern, die zentrale Stellung im Buch einnimmt. Der Fokus liegt nach wie vor auf den Starters und den Mikrochips. Man bekommt eine Information, denkt man weiß wie es weiter geht und zack – ein unerwarteter Moment. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung in der Lissa Price den Leser Stück für Stück auf das Finale zutreibt. Für mich war das Ende zufriedenstellend und alle offenen Fragen wurden geklärt. Definitiv eine Fortsetzung die das Niveau des Vorgängers halten konnte. Eine Leseempfehlung gibt’s von mir definitiv.

Enders
Endersby Lissa PricePiper