Sehr unterhaltsam
Auch der dritte Teil dieser Reihe gefiel mir recht gut. Wieder gab es mehrere Ansätze bzgl. Täter und Motiv und am Ende eine überraschende Aufklärung. Das Lesen hat mir Spaß gemacht 😊.
Sehr unterhaltsam
Auch der dritte Teil dieser Reihe gefiel mir recht gut. Wieder gab es mehrere Ansätze bzgl. Täter und Motiv und am Ende eine überraschende Aufklärung. Das Lesen hat mir Spaß gemacht 😊.
Kommt die Mafia auf Sylt? Ein neuer Fall für Mama Carlotta. Wie du, lustig und spannend.
Und da war er nun, der dritte Teil der Mama-Carlotta-Reihe von Gisa Pauly – Tot im Dünengras – und ich kann euch sagen, ich habe dieses Buch nicht einfach nur gelesen, ich habe es verschlungen wie Mama Carlotta ihren geliebten Montepulciano an der Sylter Imbissbude. 🙏 Schon beim Einstieg hatte ich dieses vertraute Gefühl, nach Hause zu kommen, als würde mich die salzige Nordseeluft persönlich begrüßen, während ich Seite um Seite tiefer in diese wunderbar skurrile, zugleich aber überraschend bedrückende Geschichte eintauche. Denn Mama Carlotta ist dieses Mal bereits auf Sylt, genießt das Leben, kostet den Moment aus, und plötzlich wird die friedvolle Inselidylle durch einen Toten im Dünengras erschüttert. Was zunächst nach einem klassischen, leicht verschrobenen Nordseekrimi klingt, entwickelt sich zu einer Geschichte, die mich emotional deutlich stärker gepackt hat, als ich erwartet hätte, denn hinter friesischer Gemütlichkeit, charmantem Humor und den herrlich liebenswerten Eigenheiten unserer italienischen Lieblingsdetektivin lauert diesmal ein düsterer Schatten, der seine Wurzeln bis nach Sizilien zieht. Diese Verbindung aus Wohlfühlkrimi und latentem Bedrohungsszenario hat mich beim Lesen regelrecht fasziniert, weil Gisa Pauly es meisterhaft versteht, die vertraute Leichtigkeit ihrer Reihe mit einem subtilen, aber spürbaren Druck zu versehen, sodass ich mich einerseits geborgen fühlte in dieser friesischen Kulisse und andererseits nie ganz sicher sein konnte, wann die nächste Gefahr aus den Dünen hervorbrechen würde. Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig der Schreibstil erneut war, denn ich konnte die Meeresluft beinahe riechen, das Rauschen der Wellen hören und mich gleichzeitig köstlich über Mama Carlottas charmante Art amüsieren, während die Geschichte immer tiefere und ernstere Kreise zog. Und genau darin liegt für mich die große Stärke dieses Buches: Es zeigt auf unterhaltsame, humorvolle und zugleich eindringliche Weise, dass das Leben eben nicht immer nach unseren Vorstellungen verläuft, dass hinter Fassaden oft mehr verborgen liegt, als wir ahnen, und dass wir uns niemals zu sicher sein sollten in unseren Annahmen. Tot im Dünengras ist deshalb nicht nur ein spannender Kriminalroman, sondern auch eine kluge Erinnerung daran, dass das Leben seine ganz eigenen Wege geht, selbst dann, wenn wir glauben, längst alles verstanden zu haben. 🙏 Für mich war dieser dritte Fall eine emotionale Mischung aus Spannung, Wärme, Humor und unterschwelliger Beklemmung – und genau deshalb gehört dieses Buch für mich zu den besonders starken Teilen der Reihe.

Was ist besser als eine italienische Schwiegermutter als Spürnase? Zwei italienische Spürnasen, die ein unerhörtes Mordkomplott auf Sylt aufdecken!. »Tod im Dünengras« ist einmal mehr ein Mordsspaß. Kommissar Erik Wolf hat normalerweise alle Hände voll damit zu tun, seine italienische Schwiegermutter aus seinen Ermittlungen rauszuhalten – nicht, dass sich Mamma Carlotta davon abhalten ließe. Doch in »Tod im Dünengras« könnte ihre (unfreiwillige) Expertise und unverbesserliche Neugier einen kniffligen Fall lösen. Denn die Mafia scheint auf Sylt einzufallen. Nach zwei Leichen wird auch noch ein Schutzgelderpresser tot aufgefunden, dessen Gesicht Mamma Carlotta bekannt vorkommt. Zusammen mit der angereisten Tante des Mafioso macht sich die beliebteste Italienerin der lustigen Cosy Crimes auf die Suche nach dem Mörder – und den dunklen Machenschaften am Nordseestrand. Für mich persönlich kein Verlust wenn ich es nicht gelesen hätte aber war niedlich für zwischendurch.
Das war jetzt der 3. Teil der Reihe, den ich in Folge gehört habe. Ehrlich gesagt weiß ich trotzdem nicht recht, was ich davon halten soll. Mamma Carlotta unterhält mich, aber trotzdem zweifle ich noch etwas am Konstrukt der Geschichte. Charlotte und zwei eher unsympathische, aber ortsbekannte Kleinkrimminelle ermitteln parallel zum Schwiegersohn, der zur örtlichen Polizei gehört. Würden alle mal mit einander sprechen, wären die Fälle noch schneller gelöst.
Die Mafia auf Sylt und Mamma Carlotta mittendrin. Obwohls absurd klingt wars tatsächlich toll geschrieben, nicht unglaubwürdig oder albern. Für mich der humorvollste Teil bisher, musste immer wieder breit grinsen.
Leider konnte mich das Buch bzw. die Story nicht überzeugen. Mit den Protagonisten konnte ich mich nicht anfreunden, allen voran Mamma Carlotta. Hört nur jemandem zu, wenn ihr danach ist, aber wehe man schenkt ihr keine Beachtung.