Also ich verstehe die schlechten Bewertungen nicht
Ich finde den Krimi gut. Und ich finde auch die Story interessant. Ich mag so unblutige Krimis gerne. Natürlich ist das Tempo nicht so schnell. Mich stört auch das Storytelling nicht. Ich mag es mehr über das französische Leben dabei zu erfahren.
Auch die Hauptperson ist nach meinem Geschmack.
Für den ein oder anderen wird diese Bewertung sicher hart sein, aber ich habe das Buch beendet und frage mich ernstlich wo da der Krimi versteckt sein soll. Ein Roman, der zwischendurch am Krimiregal vorbei getragen wurde dominiert von ausführlich beschriebenen Nebensächlichkeiten und Alltagssituationen lassen einen nur noch genervt die Augen verdrehen.
Habe das Buch nur beendet, da eine Freundin dieses Buch im Buchclub lesen 'muss' und ich sie nicht allein lassen wollte.
Ich weiß jetzt schon nicht mehr was ich da gelesen habe, aber wenigstens hatte der darin vorkommende Hund eine funktionierende Verdauung 🙈
Hier fand ich einen gemächlichen Krimi; noch bin ich meiner Meinung nach nicht ganz in der Ziegruppe von Anthony Coles. Der Autor legt viel Wert auf Atmosphäre und erzählt in einem angenehm zu lesenden Schreibstil.
Bestimmt empfehlenswert für alle, die es gerne ruhig und gediegen spannend mögen. Ich mag es gerne "mit mehr Pfeffer".
Peter Smith wird eines Tages im Amphitheater von Arles niedergeschlagen und als er aufwacht liegt er unter einem Toten Mann. Er wird noch ein weiteres Mal ohnmächtig und als er das nächste Mal zu Bewusstsein kommt landet er im Krankenhaus, wo er nicht untersucht wird und mit ein paar Tabletten nach Hause geschickt wird. Soweit die Ausgangslage.
Leider konnte mich dieses Buch so gar nicht überzeugen. Ich habe zu Peter Smith überhaupt keine Zugang gefunden und als er er einen Mann aus einer Kneipe brutal verhört, war es bei mir ganz vorbei. Gut der Mann hat versucht ihn einzuschüchtern, trotzdem fand ich die Aktion total überflüssig.
Irgendwie wirkte das wie James Bond, der plötzlich gegen Kleinstkriminelle ermittelt, als würde das Ende der Welt bevorstehen.
Zusätzlich waren mir die Orts- und Personenbeschreibungen zu ausschweifend.
Bis ca. einem Fünftel des Buches habe ich durchgehalten, danach habe ich es nur noch überflogen, weil mich der Fortgang tatsächlich kaum interessiert hat.
Schade, ich hatte mir hier mehr erhofft. Für mich war das Buch leider nichts.