Spannend - mit wenig Längen. Bei der Hälfte dachte ich schon „Was soll denn jetzt noch kommen?“ und dann ging es erst richtig los. Toll, der Kunstbezug. Das Ende fand ich leider furchtbar kitschig und Quatsch. Auch manche Formulierungen fand ich antiquiert und peinlich. Aber sonst hat‘s Spaß gemacht.

Die zufällige Doppelbuchung eines Ferienhauses in Paris bringt die ehemalige Polizistin Madeline und den Schriftsteller Gaspard zusammen. Beide kämpfen mit ihren eigenen Dämonen und sind wenig erfreut über die unfreiwillige Gesellschaft. Das Haus ist das Atelier des verstorbenen Künstlers Sean Lorenz, dessen kleiner Sohn Julian vor einigen Jahren entführt und ermordet wurde. Aus anfänglicher Neugier beginnen Madeline und Gaspard, sich mit der Entführung zu beschäftigen. Bald stoßen sie auf Ungereimtheiten und forschen nach. Dabei führt sie ihr Weg von Paris nach New York, wo Lorenz aufgewachsen ist. Warum wurde Julian entführt und was ist damals wirklich passiert? Auch wenn mir die Geschichte an manchen Stellen etwas zu gewollt und konstruiert erscheint, gibt es vieles, was ich an diesem Buch mag. Mussos Sprache schafft atmosphärische Bilder der Städte, in denen die Story spielt: Das schnelle hektische Paris von heute, das düstere urbane New York der frühen 90er Jahre. Da ich Kunst im Allgemeinen und Malerei im Besonderen liebe, mochte ich vor allem die Bedeutung, die der Kunst im Roman zukommt – ebenso wie die Einblicke in Inspiration und den kreativen Schaffensprozess. Bei den Protagonisten hat man sich des ein oder anderen Klischees bedient- aber alles in einem annehmbaren Rahmen und so, dass mich die Story mitgerissen hat und ich unbedingt wissen wollte, was wirklich mit Julian passiert ist. Ich kann Das Atelier in Paris empfehlen, wenn man Lust auf einen mitreißenden atmosphärischen Krimi mit Tiefgang hat 🖤
Eine verwobene Geschichte
Zwei Menschen treffen sich durch Zufall in einem Haus in Paris, dass sie beide für den gleichen Zeitraum gemietet haben. Das Haus gehörte einem berühmten Maler, der vor kurzem verstorben ist. Beim ein Leben dieses Haus setzen Sie sich mit der Kunst des Malers auseinander und erfahren dessen Lebensgeschichte. Und diese Lebensgeschichte wird die ihrer verändern. Die Handlung macht mehrere Wandlungen durch und führt zu einem überraschenden Ende. Ich habe es jetzt zum zweiten Mal gelesen und es hat mich wieder begeistert.
Wieder ein toller Musso ✍🏻
Die Geschichte um Gaspard und Madeline nimmt zwar erst gegen Mitte des Buches Fahrt auf, nichtsdestotrotz würde ich das Buch weiterempfehlen. Das Ende kam leider etwas abrupt.
Ich habe das Buch während meinem Parisaufenthalt an dem Schauort gelesen. Das war wirklich ein toller Urlaubsbegleiter.
Zu Beginn schildert Musso dem Leser die Tristesse der Welt aus Sicht der Ex-Polizistin Madeline und des Schriftstellers Gaspard. Die zufällige Zusammenkunft der beiden doch irgendwie widersprüchlichen und dennoch gleichen Charaktere ist schon nach den ersten Seiten zu erkennen. Doch schon bald beginnen beide Hauptprotagonisten ohne es zu ahnen, in einem tragischen Fall zu recherchieren, der so viele Wendungen innehat, dass ich das Buch nach ca der Hälfte kaum aus der Hand legen wollte. Am Ende begleiteten mich nur zwei Fragen...Werden sie das Kind finden? Wird es noch Leben? Mit angehaltenem Abend rannten meine Augen über die Zeilen . Zurecht: "dieses Buch macht süchtig" (Marie Claire)
Starke sowie dramatische Kerngeschichte rund um den fiktiven Künstler Sean Lorenz. Leider tlw. sprunghaft und das Ende wirkt erzwungen.

Grandios!✨🫶🏻
Musso versteht es wieder einmal, den Leser zu packen und mit auf eine atemberaubende Reise zu nehmen🙏🏻 Ich habe mich keine Seite, keine Zeile lang gelangweilt, sondern wollte permanent die Puzzleteile entdecken, die uns der Autor präsentiert. Man fühlt sich wie ein Ermittler, der selber diese Geschichte aufdeckt. Und das Bild, was am Ende entsteht, lässt einen absolut fassungslos und voller Gänsehaut zurück. Es war mir ein Fest. Was für ein tolles Buch🙃 Randinfo: Dies ist so etwas wie eine Fortsetzung von „Nachricht von dir“, einem früheren Roman von Musso, wo bereits Madeline Greene die Protagonistin war. Ich habe ihre Geschichte unheimlich gern und mit viel Mitgefühl verfolgt🫶🏻
Hörbuch Eigentlich 3.5 Sterne Zuerst etwas zäh, im letzten Drittel gute Spannung
Das Atelier in Paris erzhlt die Geschichte eines jngst verstorbenen Malers, dem das titelgebende Atelier gehrte. Dieses wird nun vermietet und durch einen unglcklichen Zufall erfolgt eine Doppelbuchung, so dass sowohl Madeline als auch Gaspard nun in der Wohnung stehen. Nach anfnglichen Streitereien, wer nun aus dem Atelier weichen muss, hecken die beiden einen Plan aus. Denn der verstorbene Maler soll kurz vor seinem Tod noch drei weitere Bilder gemalt haben. Gaspard und Madeline sind nun auf der Suche nach diesen wertvollen Bildern und stoen auerdem auf weitere Geheimnisse Nachdem ich von Das Papiermdchen im letzten Jahr recht enttuscht war, war ich guter Dinge, dass mir das nchste Buch von Musso bestimmt besser gefallen wrde. All die Menschen, die Musso zum meistgelesenen Autoren Frankreichs machen, knnen sich ja schlielich nicht irren, oder? Mussos Schreibstil ist recht eingngig, jedoch auch sehr schnrkellos und damit fr mich fast schon zu glatt. Die Story pltschert gewissermaen vor sich hin und es gab fr mich nur wenige Hhepunkte, die die Spannung angetrieben haben. Auch waren beide Hauptfiguren nicht mein Fall. Beide strahlten eine recht dstere und deprimierende Stimmung aus. Insgesamt passte das zwar zum Plot, aber machte die ganze Story recht bedrckend. Eigentlich mag ich auch gerne dstere Stories, aber hier ist die Gesamtstimmung irgendwie nicht gelungen, und hat mich etwas unzufrieden zurckgelassen. Ich bin unschlssig, ob ich mich nochmal an einem Musso versuchen sollte. Die Klappentexte sprechen mich jedes Mal an, doch letztlich passiert mir nicht genug in seinen Stories. Sie sind nett zu lesen, aber mehr ist es fr mich einfach nicht. Aber da sieht man mal wieder wie sehr die eigene Meinung von der Allgemeinheit abweichen kann.
Nachdem mir „Das Mädchen aus Brooklyn“ von Guillaume Musso so unheimlich gut gefallen hatte, habe ich mir noch ein paar seiner Bücher zugelegt und hatte jetzt zuerst zu „Das Atelier in Paris“ gegriffen, da ich einfach Lust auf Paris hatte
Das Buch hat mir nicht gefallen. Es ist unrealistisch und unglaubwürdig. Die Charaktere sind flach und die Story ist dünn. Langeweile und Fremdschämen hielten sich die Waage. Für mich war das Buch ein Totalausfall.











