Sehr gutes Buch über die Tragödie 1996 am Mount Everest, ich empfehle es zu lesen wenn man den Film Everest gesehen hat, den vieles wird man erst nach dem Buch verstehen.
Ein wahnsinnig eindrückliches Buch. Packend, tragisch, menschlich und meisterhaft erzählt.
Ich bin durch Zufall über das Hörbuch gestolpert und habe es aus einer Laune heraus zu hören begonnen. Es hat mich schließlich so sehr gepackt, dass ich es in jeder freien Minute hörte und es mich eine Woche lang begleitet hat: In dieser Woche war ich mit auf dem Everest und ich fror in den ersten warmen Frühlingsstrahlen der Sonne. Ich habe Menschen begleitet, die ich nie gekannt habe und um sie getrauert. So ein Buch habe ich noch nie gehört/gelesen. Jon Krakauer versteht es zu schreiben, zu erzählen und der Sprecher Christian Brückner hat der Erzählung mit seiner Stimme eine weitere Dimension gegeben, die mich sehr berührt hat. Ich kann gar nicht in Worte fassen, warum mich das Buch so gepackt hat, aber ich empfehle es jedem sich auf die Spuren der tragischen Expedition von 1996 zu begeben. Es lässt einen bestürzt und respekvoll zurück und stellt Fragen nach der menschlichen Hybris, nach Menschlichkeit und Machlosigkeit, nach Schuld und Unschuld, nach dem Leben und dem Tod. 5/5 🌟
Sehr fesselndes Buch um das Darma am Mount Everest im Mai 1996.
Ich war damals noch etwas zu jung um diese Katastrophe mitzubekommen. Aber einige Jahre später habe ich das Buch gelesen und nun nochmal gehört. Es ist kaum zu glauben, dass das wirklich passiert ist. Dass eine Kette von Ereignissen zu diesem Drama geführt hat. Jon Krakauer schildert seine Sicht und hat auch viele Gespräche und Interviews geführt, trotzdem konnten einige Dinge nie geklärt werden.
Eine Geschichte, die super spannend und tragisch zugleich ist
Ein wahnsinnig fesselndes Buch!
Sehr spannend und informativ

🌄🕖🗻⛏️🥾🧭
In eisige Höhen 🗻 In eisige Höhen ist kein Buch, das man einfach liest, man erlebt es. & zwar mit klammen Fingern, pochendem Herzen & ständigem Gedanken: Das ist wirklich passiert. Das Buch schildert die tragische Mount-Everest-Expedition von 1996 & trifft einen dabei völlig unvorbereitet. Obwohl ich mich schon lange für den Mount Everest begeistere, den Film Everest gesehen habe & unzählige Dokus kenne, hat mich dieses Buch komplett aus den Socken gehauen. Man denkt, man weiß, was kommt & dann trifft es einen trotzdem mit voller Wucht. Besonders krass fand ich die Erzählweise aus mehreren Perspektiven. Viele Beteiligte kommen zu Wort, viele Schicksale, viele Entscheidungen & jede einzelne fühlt sich real, menschlich & unfassbar intensiv an. Genau das macht das Buch so unglaublich fesselnd. Man vergisst beim Lesen ständig, dass man „nur“ ein Buch in der Hand hält, weil alles so nahbar und authentisch beschrieben ist. Wenn man sich vorstellt, dass diese Menschen wirklich dort oben waren, in der Todeszone, 8000 Meter über dem Meeresspiegel, im Sturm, in der Kälte, mit Sauerstoffmangel & völliger Erschöpfung… Wahnsinn. Einfach unbeschreiblich. Dieses Buch zeigt gnadenlos, wie klein der Mensch gegenüber der Natur ist & wie dünn die Grenze zwischen Triumph und Tragödie sein kann. Für mich ist In eisige Höhen ein absolutes Highlight. Spannend, schockierend, bewegend & lange nachwirkend. Mega, krass, unvergesslich. Definitiv ein Muss für alle, die sich für den Mount Everest, Extremsituationen & wahre Geschichten interessieren.
Eine wahre Begebenheit und einfach unfassbar!
…der Mount Everest lässt mich seither nicht mehr los… Update nach einem Jahr : Ich bin immernoch auf diesem Berg, ohne jemals dort gewesen zu sein!
Ich wusste bis vor kurzem nicht mal, dass es ein Buch gibt. Sehr eindrücklich und tragisch!
Bergsteigen hatte mich bis zu diesem Buch überhaupt nicht interessiert, aber eine Kollegin empfahl es mir und da ich gerade eine kleine Leseflaute hatte, gab ich ihm eine Chance. Das Buch ist ab der ersten Seite spannend und hat mich direkt in den Bann gezogen. Es gab viele Stellen die mich traurig, wütend und nachdenklich gestimmt haben. Gegen Ende kam ich manchmal mit den vielen Namen durcheinander und habe „am Berg“ die Orientierung verloren. Dennoch war das Buch eine Wucht und ließ mich schaudernd zurück. Große Empfehlung auch für nicht Bergsteiger.

Ein Drama 8848m über dem Meeresspiegel ⛏️❄️🌫️
Jon Krakauers Bericht über die Mount-Everest-Katastrophe von 1996 ist kein Abenteuerbuch im klassischen Sinn – auch wenn es sich manchmal so liest. Es ist vielmehr ein Tatsachenbericht im Ausnahmezustand, eine dokumentarische Grenzerfahrung, so packend geschrieben wie ein Roman. Und genau das macht ihn so stark. Krakauer war selbst dabei, als Journalist in einer kommerziellen Expedition – mittendrin im Chaos, das sich am 10. Mai 1996 auf über 8000 Metern Höhe abspielt. Zwölf Menschen sterben, darunter erfahrene Bergführer, vermeintlich gut vorbereitete Kunden; Männer und Frauen mit großer Kraft und viel Erfahrung. Krakauer überlebt, gerade so. Und schreibt – präzise, mit Schuldgefühl, reflektiert. Und manchmal auch brutal ehrlich. Das Buch lebt von dieser Mischung: Detailgenauigkeit trifft auf Erschütterung. Krakauer erklärt Höhenmedizin, Sauerstoffmangel, Fixseile, Steigeisen, Windgeschwindigkeiten – aber immer im Kontext der konkreten, atemraubenden Situation. Man versteht plötzlich, was es heißt, wenn auf 8500 Metern ein Schritt zur Ewigkeit wird. Oder wenn eine vermeintlich banale Entscheidung über Leben und Tod entscheidet. Was mich beeindruckt hat: Krakauer macht sich nicht größer als er ist. Er gibt seine Irrtümer zu, hinterfragt seine Perspektive, benennt seine Schuldgefühle. Gleichzeitig gelingt ihm ein fast schon literarischer Zugang zur Katastrophe – ohne Pathos, ohne Sensation. Wer hier heldenhafte Übersteigerungsprosa erwartet, wird enttäuscht. Was bleibt, ist der leise Horror einer Kälte, die nicht nur meteorologisch ist. Natürlich bleibt es ein persönlicher Blick – trotz aller Recherche, trotz aller Akribie. Wahrnehmungen und Erinnerungen sind immer auch subjektiv gefärbt; das liegt in der Natur der Sache. Andere Überlebende schildern den Ablauf der Ereignisse teilweise anders – nicht aus Widerspruchsgeist, sondern weil sich Katastrophen in extremer Höhe nicht objektiv erfassen lassen. Doch gerade diese Perspektive macht Krakauers Buch so lesenswert: „In eisige Höhen“ ist nicht nur der Versuch, ein kaum fassbares Geschehen erzählbar zu machen – es ist auch eine kritische Reflexion über die absurde Kommerzialisierung eines der lebensfeindlichsten Orte der Erde. Wer es nicht glaubt, möge einmal „Everest death map“ googeln: Man findet eine makabrere Übersichtskarte zu eingefrorenen Körpern, die nie geborgen wurden, weil es schlicht nicht möglich ist. Und trotzdem zahlen jedes Jahr hunderte Menschen fünfstellige Summen dafür, genau diesen Weg nach oben zu gehen – einen Weg, der buchstäblich über Leichen führt. Oder in den Worten Krakauers: „Der Everest war schon immer ein Magnet für Verrückte, Publicity-Süchtige, hoffnungslose Romantiker und andere mit einem gestörten Verhältnis zur Realität“ (S. 125). Fazit: Kein Buch für Höhenromantik, aber für alle, die verstehen wollen, was es heißt, sich dem Limit zu nähern – körperlich, psychisch, menschlich. Krakauer gelingt ein stilles, eindrückliches Mahnmal der Überforderung und der menschlichen Grenzen bei der Bezwingung der Natur. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5
Fesselnd geschrieben!
Der Autor hat einen fantastischen Schreibstil. Man erfährt hier viel über das Unglück, die Menschen und den Mount Everest.
Faszination Mount Everest
Jon Krakauer war selbst dabei, als 1996 eine Expedition am Mount Everest zur Tragödie wurde. Er schreibt mit Klarheit, Ehrlichkeit und einer Wucht, die einen beim Lesen fast frieren lässt. Mich hat besonders beeindruckt, wie reflektiert er über Verantwortung, Gier, Überleben und Schuld spricht. Es ist spannend, intensiv – aber auch erschütternd. Man liest, atmet schwer und fragt sich: Wie weit würden wir selbst gehen? Ein Buch, das einen nicht loslässt – lange nachdem man es aus der Hand gelegt hat. #InEisigenHöhen #JonKrakauer #Everest1996 #WahreGeschichte #GrenzenDesMenschen #BuchDasBleibt
Als jemand, der sich nicht besonders für Klettern oder interessiert, wäre dies normalerweise kein Buch, das ich lesen würde. Aber ich bin so froh, dass ich es getan habe. Es liest sich definitiv eher wie ein Memoir, da der Autor selbst bei den Ereignissen anwesend war. Das machte es für mich viel angenehmer zu lesen, als ein Buch über ein Ereignis, bei dem der Autor nur recherchiert, aber keine eigenen Erfahrungen hat. Nach der Lektüre dieses Buches würde ich definitiv mehr von Krakauer lesen, weil er ein so erstaunlicher Geschichtenerzähler ist. Ich habe mich beim Lesen dieses Buches nie gelangweilt. Er verbindet Geschichte und persönliche Erlebnisse zu einer fesselnden, entsetzlichen und faszinierenden Geschichte. Es ist wirklich schrecklich, aber ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ich bin mir nicht sicher, wie ich mich dabei fühle, so sehr an einer Tragödie wie dieser interessiert zu sein, aber ich denke auch, dass es mir die Augen für so viele neue Dinge geöffnet hat, dass die Geschichte definitiv Wert hat. Außerdem kann ich mir nur vorstellen, dass es eine Geschichte war, die Krakauer nach dem Durchleben dieser Ereignisse unbedingt erzählen musste
Ein absoluter Pageturner. Ich habe das Buch verschlungen. Es ist eine super geschriebene Dokumentation über eine Mount-Everest-Expedition aus dem Jahr 1996 bei der 12 Menschen ums Leben kamen. Obwohl Bergsteigen bis jetzt nicht mein Thema war, hat mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt.
Klare Empfehlung für alle die das Thema Berge und Bergsteigen interessiert!
Zusammenfassung eines Überlebenden der Katastrophe am Mt. Everest
Eine subjektive Zusammenfassung des Ereignisse am Mt. Everest von einem der Expeditionsteilnehmer. Der Autor arbeitet die Eregnisse chronologisch ab und berichtet von seiner Sichtweise den Hergang des Unglücks.
Leider langweilig
Ich habe viel, viel mehr erwartet. Es interessiert einfach nicht, wer wen 1979 geheiratet hat, wer wann wohin gezogen ist und sich scheiden ließ.... Wer was mit wem gearbeitet hat... Es interessiert auch nicht, wer in welchem Lager ein Verhältnis mit irgendwem angefangen hat und dass das im Glauben der Sherpas Unglück bringt. Es interessiert auch niemanden, wer wie seine Kindheit verbrachte, aufs College ging und dann Medizin studierte. Usw. Usw.... Ich könnte das endlos weiterführen. Diese langatmigen und unwichtigen Erzählungen machen das ganze Buch kaputt. Die eigentliche Geschichte ist gut geschrieben und interessant aber man schleppt sich wirklich einfach nur durch. Schade. Das eigentliche Thema geht völlig unter in den ganzen Erzählungen von "Annohastenichtgesehen"...
realistische Geschichte über eine Katastrophe am Mount Everest
„Into thin air“ was taking my breath. Writing this story must have been tough for Krakauer. After reading the last page, I went straight to youtube watching mount everest documentarys.
Bericht eines Überlebenden
Eigentlich hatte ich nur mal wieder Lust auf ein Hörbuch gelesen von einer starken Stimme. Auf der Suche nach interessenten Hörstoff und Christian Bruckner stieß ich auf Jon Krakauers Bericht. Irgendwo in den Untiefen meines Gedächtnisses gab es eine Erinnerung an Dias Unglück auf dem Mount Everest im Jahr 1996. Aber es war eine Randnotiz. Ich hatte mich nie näher damit befasst. Jon Krakauer, Journalist, ist einer der Teilnehmer, die die Expedition der Agentur Adventure Consultants begleitet und anschließend für ein Magazin darüber berichten sollte. Rob Hall, Bergführer und Gründer der Adventure Consultants, hat den Gipfel bereits fünfmal erreicht. Es ist Eike bunte Mischung an zahlenden Kunden, die diesmal zusammen gekommen sind und insgesamt tummeln sich mehrere Expeditionsgruppen am Berg. Alle wollen erfolgreich ihre Kunden nach oben bringen. Ein gewisser Erfolgsdruck ist vorhanden. Ehrlich und authentisch beschreibt Krakauer seine Erlebnisse auf dem Berg. Er schont sich selbst nicht. Es wird nichts romantischer. Die Besteigung ist knallhart. Körperlich aber psychisch wird alles abverlangt. Womit im Mai 1996 niemand rechnet, ist der verheerende Schneesturm, der alle Teilnehmer überrascht. Und am Ende gibt es mehr Tote bei einer Expedition als je zuvor. Was es besonders dramatisch macht, dass mehrere Bergführer unter den Toten sind. Die Erzählungen haben mich in ihren Bann gezogen. Nie waren sie sensationsheischend. Relativ nüchtern beschreibt Krakauer und doch lassen mich die Bilder in meinem Kopf nicht mehr los. Ich begreife die Faszination dieses Berges, der Tortur bis nach oben zu kommen, kann ich mich aber leicht entziehen.
Gripping, plausible.
Absolute Leseempfehlung
Spannendes Werk über die faszinierende Welt des Extrembergsteigens und seine Schattenseiten
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Ich finde es interessant, wie die Tragödie am Mount Everest geschildert wird. Die einzelnen Expeditionsteilnehmer werden genauer beleuchtet. Man bekommt unfassbar viele Informationen rund ums Bergsteigen. Es wird hierbei auch nichts schön geredet, sondern klar aufgezeigt, welche Risiken mit dieser Extremsportart verbunden sind. Dennoch kann ich es ein Stück weit auch nachvollziehen, was Bergsteiger antreibt. Die Faszination, den Gipfel zu erreichen. Auszutesten, wo die eigene Grenze liegt - physisch und psychisch. Das Buch liest sich, als wäre man direkt mit dabei. Und genau das macht es so faszinierend und erschreckend zugleich. Sehr tragisch natürlich sind die vielen kleinen Fehlentscheidungen, die in der Summe vielen Menschen das Leben gekostet haben. Und ich ziehe meinen Hut davor, dass sich auch Krakauer selbst nicht zu fein ist, seine eigenen Fehler einzugestehen und sein Handeln kritisch zu hinterfragen. Ich finde, das Buch sollte man gelesen haben, wenn man sich mit der Everest-Tragödie näher befassen möchte.
Der Tatsachenbericht von Krakauer hat mich richtig gefesselt. An manchen Stellen war es etwas langatmig aber doch wichtig für das Geschehen. Welche Frage mich wirklich gequält hat: warum will man, obwohl man weiß wie viele Leben es schon gekostet hat, bei Eiseskälte, bei einer menge Gefahren, ohne richtigen Sauerstoff auf einen Berg klettern? Irgendwie muss man da schon etwas verrückt sein. Auf jeden Fall fand ich die Geschehnisse, auf dem Berg, total heftig und hab auch an einigen Stellen hier und da mal gegoogelt und weiter im Internet recherchiert, weil mich dieses Unglück von 1996 sehr gepackt und mitgenommen hat.


























