Javier Marías hat einen Schreibstil, in den ich mich erst einlesen musste. Lange Sätze über die Hälfte einer Seite oder mehr sorgten dafür, dass ich mich nach den ersten 10 Seiten fragte, ob ich das Buch wirklich zu Ende bringen möchte. Aufgrund der geringen Seitenanzahl und der doch interessanten Geschichte entschied ich mich jedoch dafür. Man muss allerdings wirklich „wach“ sein, um „dran“ zu bleiben. Die Story wird im Nachwort des Autors nochmal erläutert, was ich aufgrund des teils philosophischen Ansatzes als Abschluss sehr schön fand. Ein Werk über die Frage, was Liebe ist und wie sie erfahrbar wird.
Der Gefühlsmenschby Javier MariasPiper
