Ich werde mit japanischen Büchern einfach nicht warm 😢 obwohl sich der Klappentext jedes Mal interessant anhört. Deswegen schreibe ich hier keine wirkliche Bewertung um niemanden zu beeinflussen.

Eine kleine Buchhandlung in der man genau das Buch bekommen soll, das man gerade braucht? Hört sich doch wie DER Traum an. Genau aus diesem Grund kommt Fumiya in die Freitagsbuchhandlung. Dort lernt er gleich das Personal kennen. Die kleine Buchhandlung beherbergt sogar einen Teesalon und das riesige Lager befindet sich in einem alten U-Bahn Tunnel. 📚 Wir begleiten Fumiya in seinem Alltag, in dem die Buchhandlung bald ein großer Teil sein wird. Dabei spielen auch unterschiedlichste Bücher eine Rolle, die quasi in den Alltagsgeschichten real werden. 🥰 Ich habe eine cozy Geschichte erwartet und diese auch bekommen. Die Charaktere sind sehr lebendig ausgearbeitet, allerdings hat mir einfach leider das gewisse Etwas gefehlt. Die Handlung hat einen sehr geringen Spannungsbogen und so plätschert die Geschichte einfach so vor sich hin. Die Freitagsbuchhandlung mit dem wundervollen Personal ist wirklich ein Wohlfühlort und sehr schön gestaltet, leider hat das für mich die fehlende Storyline nicht wett gemacht. 🫠 Wenn ihr ein seichtes Buch für zwischendurch sucht, in dem Bücher thematisiert werden, werdet ihr mit dieser Geschichte bestimmt Spaß haben. Ich habe mich trotz der cozy Vibes aber dazu entschieden, die Reihe nicht fortzusetzen. 3 von 5 ⭐️⭐️⭐️

„Es liegt nicht an dir, es liegt an mir.” Mein erstes japanisches Buch und ich, wir wurden leider keine Freunde.
In „Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung” begleiten wir Menschen, die in einer kleinen Bahnhofsbuchhandlung auf Bücher treffen, die sie genau im richtigen Moment brauchen. Eine ruhige, episodische Geschichte über stille Begegnungen und die ganz kleinen Dinge des Lebens. Das Cover, das Setting, das Versprechen von Healing Fiction aus Japan, das hatte mich komplett. Und ich wollte dieses Buch daher wirklich lieben. Geworden ist es leider trotzdem ein Buch, bei dem ich den Gedanken zwar gespürt habe, aber es mich nie wirklich erreicht hat. Es war mein erster japanischer Roman und ich habe schnell gemerkt, wie groß die kulturelle Distanz für mich war. Die Figuren blieben schemenhaft und emotional kaum greifbar. Die japanische Zurückhaltung, die für viele sicher subtil und tiefgründig wirkt, fühlte sich für mich eher wie eine dichte Nebelwand zwischen mir und den Charakteren an. Dazu kam, dass die Ruhe der Geschichte für mich oft wie inhaltliche Leere war🤷🏼♀️ Trotz des wunderschönen Settings wollte sich dieses warme, umarmende Buchhandlungsgefühl einfach nicht einstellen. Es zog sich. Dabei hat das Buch echte Qualitäten, die ich durchaus sehe. Die Idee, dass Bücher uns finden, wenn wir sie brauchen, ist für Buchnerds natürlich Balsam. Und der konsequent unaufgeregte Stil hat tatsächlich etwas fast Mutiges, in einer Welt, in der alles lauter und dramatischer werden will. Für mich persönlich blieb es am Ende trotzdem wie ein lauwarmer Tee: hübsch anzusehen, aber ohne echten Nachhall und vielleicht auch einfach nicht mein Genre.
„Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung“ von Sawako Natori hat mich wirklich positiv überrascht. Es ist kein lautes oder besonders dramatisches Buch, eher eine ruhige und warme Geschichte, die genau von diesen leisen Momenten lebt. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre in der kleinen Buchhandlung am Bahnhof, diese Mischung aus Café, Zufluchtsort und Ort der Begegnungen verschiedenster Menschen fühlt sich beim Lesen unglaublich gemütlich an. Die Begegnungen sind liebevoll erzählt und wirken oft alltäglich, aber gerade darin steckt meiner Meinung nach viel Charme. Auch die kleinen Szenen und die skurrilen Gäste machen das Ganze wunderbar lebendig. Was ich auch sehr mochte, dass das Buch es schafft emotionale Themen anzusprechen ohne dabei zu schwer oder belastend zu werden. Es hatte für mein Empfinden berührende Momente, bleibt aber insgesamt leicht und angenehm und so für mich persönlich perfekt für zwischendurch, wenn man etwas Herzerwärmendes lesen möchte. Mein Fazit:„Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung“ von Sawako Natori ist nicht überwältigend tief, aber dafür umso stimmungsvoller und einfach schön zu lesen.

Zu Frühlingsbeginn, abends nach der Arbeit genau das Richtige! Man spürt den Vibe der Buchhandlung und glaubt, man steht zwischen Fumiya, Sagawa, Yasu und Makino und gehört dazu.

Bei Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung bin ich total hin und hergerissen. Einerseits ist es ein richtig schönes Wohlfühlbuch, andererseits hat es mich leider nicht ganz so abgeholt, wie ich es mir erhofft hatte. 🥺 Es war seit Langem mal wieder ein Buch, das ich ganz ohne Hype gekauft habe..einfach beim Stöbern, weil mich der Klappentext und die Idee mit den vier Bänden für jede Jahreszeit sofort gecatcht haben. 🍂❄️🌱☀️ Die Vorstellung einer Buchhandlung, die immer genau das Buch bereithält, das man gerade braucht, klang einfach magisch. Leider ist genau dieser Zauber für mich etwas ausgeblieben. Stattdessen wirkte der Laden eher wie ein riesiges, unterirdisches Lager und da hatte ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft..💔 Die Charaktere waren wirklich schön geschrieben und für diese Art von Büchern typisch ruhig. Vor allem die Gespräche in der Buchhandlung standen deutlich im Fokus und waren doch ein wenig inspirierend. 🧠💬 Trotz der Kritik war es ein süßes Buch für zwischendurch. Aber die erhoffte Prise Magie hat mir definitiv gefehlt. Wer also eine wirklich zauberhafte Geschichte erwartet, könnte so wie ich ein kleines bisschen enttäuscht werden. ✨💔 Ich werde der Reihe aber trotzdem noch eine zweite Chance geben. Vielleicht ist Band 2 mehr meins jetzt, wo ich weiß, was mich erwartet!
Sternebewertung fiktiv
Manchmal greift man zu einem Buch, weil man genau weiß, was man bekommen möchte. Ruhe, Atmosphäre, ein bisschen Eskapismus. Wir begleiten Fumiya, einen Studenten, der eigentlich aus einem großen Buchhandelsimperium stammt. Doch statt selbstbewusst in diese Welt einzutreten, steht er eher verloren zwischen Verantwortung und Orientierungslosigkeit. Sein Vater ist krank, das Studium tritt in den Hintergrund und plötzlich hängt er in der Luft. Auf der Suche nach Halt stößt er auf eine kleine, fast schon mystisch wirkende Buchhandlung außerhalb der Stadt. Ein Ort, der für jeden Menschen genau das richtige Buch bereithält. Eine wunderschöne Idee und ehrlich gesagt genau mein Ding. Denn genau das erinnert stark an Konzepte wie „für jeden das richtige Buch zur richtigen Zeit“ Geschichten, die uns auffangen, begleiten oder vielleicht sogar verändern. ABER Fumiya selbst ist anfangs skeptisch, bis er dort ein Buch findet, das sein Vater unbedingt lesen wollte. Und genau dieser Moment hätte für mich der emotionale Einstieg sein können. Stattdessen bleibt vieles eher an der Oberfläche. Er beginnt, in der Buchhandlung zu arbeiten, zunächst weniger aus Leidenschaft für Bücher, sondern vielmehr wegen der Chefin, für die er sich sofort interessiert. Auch das hätte Tiefe entwickeln können, bleibt aber eher leicht angedeutet. Und hier liegt für mich der zentrale Punkt. Die Grundidee ist wirklich stark. Eine Buchhandlung, die Menschen genau das gibt, was sie brauchen, das hat unglaublich viel Potenzial. Aber die Umsetzung bleibt mir persönlich zu dünn. Die Figuren wirken auf mich zu glatt, zu wenig greifbar. Ich habe mir mehr Einblicke gewünscht, mehr Persönlichkeit, mehr Brüche, mehr echte Geschichten. Gerade bei einem Wohlfühlroman erwarte ich zwar keine Dramatik, aber zumindest emotionale Tiefe, die mich wirklich erreicht. Ich lese solche Bücher eigentlich sehr gerne. Diese ruhigen, asiatisch geprägten Geschichten mit kleinen Momenten, Kaffee, Büchern und leisen Begegnungen. Aber hier hat mich die Geschichte leider nicht richtig abgeholt. Was ich hingegen wirklich schön fand. Das Nachwort und die Buchempfehlungen im Anhang. Diese persönlichen Einblicke haben dem Ganzen nochmal eine ganz andere Ebene gegeben und waren für mich fast das Highlight. Mein Fazit: Eine wundervolle Idee mit einer sehr stimmungsvollen Grundatmosphäre, aber für mich persönlich zu wenig Tiefe in der Ausarbeitung. Ich wünsche dem Buch dennoch viele Leser, denn ich glaube, wer genau diese ruhige, sehr leichte Art sucht, kann hier durchaus fündig werden.
Als der Student Fumiya Gerüchte über eine Buchhandlung hört, in der man genau das Buch findet, das man gerade sucht, muss er einfach sein Glück versuchen. Denn sein Vater ist schwer krank und Fumiya will ihm unbedingt noch ein ganz bestimmtes Buch zurückgeben, das er einmal von ihm geliehen und dann verloren hatte. In der kleinen Buchhandlung mit Teesalon nördlich von Tokio findet er nicht nur das passende Buch, sondern auch einen Nebenjob und neue Kollegen. „Kirschblüte in der Freitagsbuchhandlung“ ist der erste Band einer aus insgesamt vier Teilen bestehenden Reihe der Schriftstellerin Sawako Natori über die namensgebende Buchhandlung, ihr Personal und ihre Kundschaft. Die Übersetzung erfolgte jedoch aus dem Französischen, nicht aus dem japanischen Original, und wurde von Nadine Lipp ins Deutsche übertragen. Der Roman spielt sich hauptsächlich in und in der näheren Umgebung des Buchladens ab, nur manchmal machen wir einen Ausflug in das Privatleben des Protagonisten Fumiya. Ich will ganz ehrlich sein: Die Prämisse einer Buchhandlung, die genau das Buch parat hat, das man gerade braucht, klang einfach wunderbar. In der Realität geht es zwar tatsächlich in jedem Kapitel um ein bestimmtes Buch und dessen Bedeutung für die Figuren, doch daran ist nichts weiter Magisches. Eine Person betritt das Geschäft und findet das gesuchte Buch, weil die Buchhandlung über ein sehr großes Lager verfügt. Das war’s, irgendwie schade, oder? Noch dazu stellt sich mir die Frage nach dem Titel. Warum heißt die Buchhandlung „Freitagsbuchhandlung“? Und überhaupt: Im gesamten Buch ist keine einzige Kirschblüte zu finden, warum ist die im Titel so prominent? Auch die Handlung rund um das Personal der Buchhandlung ist etwas spröde. Student Kumiya verliebt sich beinahe sofort in Chefin Makino, die selbst jemandem nachzutrauern scheint. Chefkoch Sugawa geizt mit Worten und Ladenbesitzer Yasu ist ein sprödes Großmaul, das Verbindungen zur Yakuza haben soll. Alles irgendwie etwas wirr und leider so gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte!







