Mabels auf ihrem Weg ein Stück begleiten zu dürfen hat ein herzerwärmendes Gefühl in mir aufgelöst. Es ist nie zu spät sich zu öffnen, neue Wege zu gehen, Freundschaften zu schließen und zu lieben. Mit Mabel und ihren Freundinnen durfte ich einen Blick auf die Verschiedenartigkeit von Liebe werfen und ein Stück Zukunft gestalten.
🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension
📚 Buchgeschenk
#piper #mrsmabelsletzteliste #laurapearson #Trauer #Neuanfang
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Wieder einmal hat meine Freundin die Entscheidung für mich getroffen und wieder einmal hatte sie recht. Sie fand die Geschichte wunderschön und hat mir das Buch deshalb in die Hand gedrückt. Allein diese Empfehlung hat gereicht, um mich neugierig zu machen. Außerdem hat mich die Idee fasziniert, eine Geschichte über eine 86-jährige Frau zu lesen, deren Leben plötzlich noch einmal in Bewegung gerät. Spoiler: Es war definitiv mehr als „nur“ ein ruhiger Roman über Trauer.
🔎 Worum geht’s?
Mabel verliert ihren Mann Arthur, mit dem sie lange verheiratet war. Arthur liebte Listen und hinterlässt ihr eine letzte, rätselhafte Notiz: „D suchen“. Mabel ist überzeugt, dass damit Dot gemeint ist, ihre beste Freundin aus jungen Jahren, zu der sie seit über sechzig Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch lebt Dot überhaupt noch?
Während Mabel versucht, dieses Geheimnis zu lüften, treten neue Menschen in ihr Leben. Eine Pflegekraft, Nachbarinnen, junge Frauen mit eigenen Sorgen und Geschichten. Aus einer Suche wird ein Neuanfang und aus Mabels stiller Welt plötzlich eine überraschend lebendige.
🧠 Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich auf eine andere Art berührt. Obwohl es um Verlust, Abschied und verpasste Chancen geht, fühlt sich die Geschichte nie schwer oder erdrückend an. Im Gegenteil, sie ist warm, hoffnungsvoll und stellenweise sogar richtig witzig.
Besonders schön fand ich, wie Mabel sich langsam aus ihrer gemütlichen, fast zurückgezogenen Art löst und wieder neugierig auf das Leben wird. Arthur, obwohl verstorben, ist ständig präsent, vor allem durch seine Liebe, seine Fürsorge und diesen letzten kleinen „Schubs“, den er Mabel mitgegeben hat.
Die vielen Frauenfiguren, die Mabels Leben Farbe und Freude zurückgeben, haben mir sehr gefallen. Jede bringt ihre eigenen Narben mit, denn niemand geht unversehrt durchs Leben. Gerade das macht die Geschichte so ehrlich.
Und dann ist da natürlich die Frage nach „D“ – ist es wirklich Dot? Oder jemand ganz anderes? Diese Unsicherheit sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Für mich ist das Buch ein Beweis dafür, dass es nie zu spät ist, alte Wunden anzuschauen und neue Wege zu gehen.
✅️ Fazit:
Ein leiser, aber kraftvoller Roman voller Herz, Humor und Hoffnung. Traurig, ja, aber auf eine schöne, tröstliche Art. „Mrs. Mable“ erinnert daran, dass Liebe, Freundschaft und Neuanfänge kein Alter kennen. Ein Buch, das nachhallt und ein warmes Gefühl zurücklässt und einfach zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Eine schöne Geschichte über Neuanfänge und den Mut, sein Leben anzupacken, auch wenn man schon älter ist.
Mabel war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte gut die Hilflosigkeit spüren, die nach Arthurs Ableben nach ihr gegriffen hat.
Umso schöner war es, ihre Wandlung mitzubekommen.
Aus ihrer Mission als Einzelkämpferin wurde recht schnell eine Gruppenaufgabe mit einem lustig zusammengewürfeltem Trupp. Es hat mir richtig Spaß gemacht, den Frauen dabei zuzuhören, wie sie sich auf der Suche nach Dot von einem Haufen Fremder zu Freundinnen verwandelten.
Mabel meinte es an der ein oder anderen Stelle ein wenig zu gut, doch muss man ihr zugute halten, dass sie für ihre Fehler einstand.
Die Geschichte wird aus Mabels heutiger Sicht erzählt, doch ebenso reisen wir auch in die Vergangenheit und bekommen dort Stück für Stück mit, warum die Freundschaft zwischen ihr und Dot so abrupt endete. Tatsächlich habe ich mir schon meine Gedanken gemacht, lag aber daneben. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Alles in allem musste ich während dem Hören immer wieder über die Message nachdenken. Wir leben nur einmal und wenn wir uns selbst immer wieder Grenzen auferlegen oder unser Leben nach den Erwartungen anderer ausrichten, haben wir zwar auch gelebt, aber eben nicht aus vollen Zügen oder so, wie es für uns persönlich vielleicht besser gewesen wäre. Dennoch haben auch vermeintlich schlechte Entscheidungen ihr Gutes und sorgen manchmal dafür, dass Menschen in unser Leben stolpern, die so ihren Weg nicht zu uns gefunden hätten.
Von mir gibt es 4,5/5 ⭐️
...diese Geschichte über 4 Frauen, alle im unterschiedlichem Alter (17, 83, 36, 70, 53)und dadurch natürlich auch in verschiedenen Herausforderungen im Leben / Alltag. Doch eines verbindet sie, die Liebe und so ist es kein Wunder, dass sie sich anfreunden und Mable helfen etwas wieder zu finden, wo sie dachte es wäre verloren.
Gleichzeitig lernt Mable durch ihre neuen Freundschaften, dass es nie zu spät ist für das Abenteuer man selbst zu sein in einer Welt, in der man oft sich selbst verleugnen muss, weil es sich so gehört.
Wirklich eine Geschichte fürs Herz und trotzdem regt sie an über sich selbst und sein Leben nachzudenken. Absolute Empfehlung!
Ein wunderschöner, warmherziger und zugleich leise trauriger Roman, der lange nachklingt.
Mrs Mabels letzte Liste erzählt von Freundschaft, von verpassten Leben, vom Verlust geliebter Menschen – und davon, was wir dennoch gewinnen können.
Mabel, etwa 1939 geboren, war 62 Jahre lang mit Arthur verheiratet. Ein ganzes Leben miteinander, voller Höhen und Tiefen. Wie tief Arthur Mabel geliebt hat, spürt man bis zur allerletzten Seite.
Diese Liebe zieht sich wie ein sanfter, aber beständiger Faden durch die Geschichte.
Besonders berührt hat mich, wie Mabel mit dem Tod ihres Mannes umgeht – wie sie trauert, zweifelt, erinnert und langsam wieder ihren Platz im Leben findet.
Das alles ist so ehrlich und feinfühlig erzählt, dass es mir sehr nahe gegangen ist.
Als Hörbuch wird die Geschichte durch Brigitte Carlsen zusätzlich veredelt. Sie liest mit so viel Wärme und Gefühl, dass ich mich Mabel unglaublich verbunden gefühlt habe, fast so, als würde sie mir persönlich ihre Geschichte erzählen.
Ich bin nach dem Hören immer noch voller Liebe. Dieser Roman ist eine klare Empfehlung, gerade in unserer heutigen Zeit. Er tröstet, er berührt und er wärmt von innen. 💛
Ein wunderschöner Roman.
Wo uns sonst der Verlust seines Partners in eine tiefe Trauer und Sinnkrise katapultiert, beginnt bei Marbel nach 62 Jahren Ehe ein komplett neues Kapitel.
Faszinierend, wie hier verschiedene, lebensverändernde Themen aufgegriffen werden.
Ich war wirklich von Anfang an in den Bann des Buches gezogen.
Es gibt dennoch einen Stern Abzug für das Ende... Es wurde so lange die Geschichte aufgebaut, es waren so viele Fragen, die sich einem gestellt haben und der Schluss wirkte meiner Meinung nach viel zu abgehakt.
Trotzdem ist es ein absolutes must read ❤️
Manchmal stolpert man über Bücher, die einem heimlich das Herz aus der Brust klauen – still, charmant und ohne sich zu entschuldigen. Mrs Mabels letzte Liste war genau so eins. Diese 86-jährige Dame hat mehr Feuer als so mancher Mittzwanziger mit Fitness-Abo. Und ja, ich hab mich ein bisschen in ihre Sturheit verliebt.
Arthur, ihr verstorbener Mann, schickt sie posthum auf eine Art Schnitzeljagd durchs Leben – mit nur einem kryptischen Hinweis. Klingt erst harmlos, wird dann aber zu einer kleinen emotionalen Achterbahn mit Teetassen und Taschentuchmomenten. Pearson hat’s drauf: Sie schreibt so, dass man das Rascheln alter Listen fast hört. Und bevor man’s merkt, sitzt man da, trinkt kalten Kaffee und denkt: verdammt, wann hab ich eigentlich aufgehört, selbst kleine Dinge zu suchen?
Klar, ein paar Stellen riechen nach vorhersehbarem Plot – aber das verzeiht man gern, weil Mabels Welt so menschlich, schrullig und ehrlich ist. Keine künstliche Dramatik, kein Zuckerüberzug. Einfach Leben – mit all seinen Rissen, Fehlern und dieser warmen Prise Humor, die man sonst nur von britischen Tanten beim Bingo kennt.
Dieses Buch ist wie ein Spaziergang in Hausschuhen, der plötzlich ans Meer führt. Tut gut, macht nachdenklich und hinterlässt das Gefühl, dass selbst Listen manchmal eine zweite Chance verdienen.
Herzerwärmend! Wichtige Themen, schöne Themen! Eine 86-jährige Frau verliert ihren Mann, begibt sich daraufhin auf die Suche nach ihrer früheren besten Freundin, die sie seit 62 Jahren nicht mehr gesehen hat und immernoch so sehr vermisst. Dabei lässt sie endlich wieder kleine Abenteuer zu und gewinnt durch ihre Offenheit neue Freundinnen jeden Alters. Eine ganz tolle Frauengruppe entsteht, die sich gegenseitig unterstützen und zum Lachen bringen.
Für Fans von Claire Pooley und Jojo Moyes perfekt!
„Mrs. Mabels letzte Liste“ ist ein ruhiger, warmherziger Roman, der sich behutsam mit Themen wie Freundschaft, Liebe, alten Erinnerungen und dem Sinn des Lebens auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht die berührende Suche nach Dot, die gleichzeitig eine Reise in die Vergangenheit und zu sich selbst wird. Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber feinfühlig, und überzeugt vor allem durch ihre emotionale Tiefe und leisen Zwischentöne. Das Ende kam für mich überraschend, hat mich jedoch positiv berührt und die Geschichte schön abgerundet. Insgesamt ein sanftes, stimmungsvolles Buch, das man gern liest und lange nachklingen lässt.
D suchen.“
Mehr steht nicht auf der letzten Liste, die Mabel von ihrem verstorbenen Ehemann Arthur bekommt. Eine Liste, die sie auf eine Reise schickt – zu ihrer Vergangenheit, ihrer verlorenen Freundin Dot, aber vor allem zu sich selbst.
Ich muss ehrlich sagen, dass der Einstieg mir schwer fiel. Der Erzählstil war für mich ungewohnt, da man anfangs fast ausschließlich in Mabels Gedankenwelt unterwegs ist und Mabel selbst war für mich keine einfache Protagonistin. Teilweise wirkte sie sehr kontrollierend und hat sich ständig in das Leben ihrer neuen Freundinnen eingemischt, was es mir nicht leicht gemacht hat, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.
Ganz anders ging es mir mit den Nebenfiguren! ✨ Ihre neuen Wegbegleiterinnen fand ich herzlich, authentisch und total sympathisch. Jede einzelne steht an einem anderen Punkt im Leben, und ihre Geschichten bringen Farbe, Tiefe und auch Leichtigkeit in Mabels eher tristen Alltag.
Die große Stärke der Geschichte liegt für mich in der Entwicklung. Anfangs dachte ich noch, ich verstehe Mabel und ihre Ehe mit Arthur nicht und war ehrlich gesagt nicht besonders begeistert davon. Doch dann kommt durch Rückblenden ein großes Geheimnis ans Licht, das alles verändert. Endlich wurde es emotional, berührend und für mich nachvollziehbar. Ab da konnte ich Mabel besser greifen und verstehen und die Geschichte bekam eine ganz neue Tiefe.
Themen wie Selbstbestimmung, alte Wunden, weibliche Freundschaft und der Mut zur Veränderung stehen im Fokus. Auch wenn es hier und da etwas an Tempo und Tiefe in der Umsetzung gefehlt hat, war es insgesamt eine berührende, vielschichtige Geschichte, die mich am Ende doch zufrieden zurückgelassen hat.
War eine Abwechslung zu dem was ich sonst so lese aber da hat sich gelohnt.
Ich hatte absolut nicht mit dem „Geständnis“ gerechnet, hatte ganz andere Dinge im Kopf und war wirklich über den wahren Grund von Dot‘s verschwinden überrascht.
Könnte das nicht aus der Hand legen.
War sehr sehr schon und ich empfehle es jeden zu lesen ☺️
Ein wundervolles Buch über Verlust, Liebe…… ich konnte es kaum aus der Hand legen. So gefühlvoll geschrieben, herzerweichend, traurig und lustig.
Einfach nur schön, ein meiner Highlights diese Jahr.
Konnte mich nicht überzeugen, Mabel war mir nicht sonderlich sympathisch und ab der Hälfte des Buches wusste ich worauf es hinauslaufen wird. Die Hälfte der Seiten hätte auch gereicht und leider bleibt am Ende auch kein gutes Gefühl zurück. Schade
Ein Buch, welches man so schnell nicht vergessen wird.
Ich hatte lange keine Gänsehaut nach Abschließens eines Buches gehabt. Dieses Buch ist absolut für alle, die einen Schubser benötigen, um sich mehr zu trauen. Die eine Veränderung benötigen und sich mehr von der Seele reden sollten und das Leben neu entdecken wollen.
Alle sollten mehr über ihre tiefsten Gedanken und Gefühle sprechen bevor es zu spät ist. Eine absolute Empfehlung für jeden, die nach einem Buch eine Freudenträne verdrücken wollen.
Eine so berührende Geschichte über Freundschaft, Trauer und die erste Liebe
Mable und Arthur könnten unterschiedlicher nicht sein und dennoch scheinen sie seit über 60 Jahre eine zufriedene Ehe zu führen. Als Arthur eines Tages stirbt, entdeckt Mable eine Liste von Arthur, in der es heisst, finde D. Mable, die nur selten ihre Komfortzone verlässt und mit Listen nichts anfangen kann, fühlt sich verpflichtet, der Aufgabe nachzukommen. Doch ihre Liste wird länger, als sie angenommen hat.
Meinung:
Zu Beginn wird man ziemlich schnell mit einem traurigen Ereignis konfrontiert, wodurch ich sehr schnell in der Geschichte drin war. Da ich wissen wollte, was es mit der Liste auf sich hat und wie Mable ihr Leben meistern wird, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Mable selbst ist ein Charakter, der sich nicht leicht durchschauen lässt - zumindest zu Beginn. Sie wirkt übergriffig, kühl und distanziert aber dennoch liebenswert und authentisch. Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Aber auch die Nebencharaktere sind gut gelungen und vor allem Mables Hilfskraft habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ich konnte zwar schon erahnen, in welche Richtung es geht, was mein Leseerlebnis aber nicht negativ beeinflusst hat - im Gegenteil. Der Umgang zwischen den Frauen untereinander war so herzlich und schön zu lesen, obwohl jede seine eigenen Sorgen hat, spürt man den Zusammenhalt trotz des Altersunterschieds deutlich.
Eine Geschichte über Freundschaft, die erste Liebe und wie der Tod eines geliebten Menschen einem die eigene Vergänglichkeit nochmal mehr vor Augen führt.
Was für eine schöne, berührende und hoffnungsvolle Geschichte!
Ich kann sie jedem nur ans Herz legen, denn Mabels Leben und ihre Sicht darauf bleibt im Kopf und macht das Herz ein kleines bisschen heller.
Ich habe Mabel und die Mädels geliebt und hoffe, dass sie ganz viele begeistere Leser*innen bekommen werden!!!