Entgegen der meisten Meinungen hier fand ich diesen Krimi echt total gut!
Trotz der langen Kapitel wird man sofort in das Geschehen hineingeworfen. Das einzige was etwas verwirrend sein kann sind die Rück- und Vorblenden vielleicht. Aber ich bin durch die Seiten geflogen! Der Humor und der Hauptprotagonist haben mich unfassbar gut unterhalten.
Es ist teilweise super trocken und eiskalt herrlich mit einer abschätzigen Art umschrieben wurden, was mich persönlich total abgeholt hat. Ich fand das Ende nicht vorhersehbar man wird eben zur Wahrheit hingeleitet.
Ich würde mehr von diesem Autor lesen!
Puuuuhh, das war ein Ritt 🙈! Die Story an sich war in Ordnung, ich bin jedoch mit den Protagonisten überhaupt nicht warm geworden und musste mehrfach mit dem Kopf schütteln.
Auch die Gedankengänge von Dr. Quentin waren zu ausschweifend, was die Kapitel nur unnötig in die Länge gezogen hat und ich dann teilweise quer gelesen habe, weil es mich leider nicht wirklich interessiert hat.
Das war definitiv nichts für mich 🫠.
Am Ende kommt die Wahrheit doch immer ans Licht.
Kleine Entscheidungen und die individuelle Interpretation von Ereignissen und Situationen können eine unglaubliche Abwärtsspirale in Gang setzen.
Außerdem muss man sich die Frage stellen, wie gut man sich selbst und die Menschen kennt, die einem am nächsten sind.
Das Buch hatte ein paar Wendungen, die man schon hat kommen sehen, trotzdem war es vom Plot her für mich interessant.
Fans von fast schon unmenschlich langen Kapiteln aufgepasst! Da hab ich was für euch. Mit „Anatomie eines Mordes“ kommt ihr voll auf eure Kosten und werdet sicherlich nicht allzu oft von nervigen Kapiteln in eurem Lesefluss unterbrochen.
Die Geschichte kommt ohne viel Tamtam um die Ecke. „Dr.Quentin“ kam auf die glorreiche Idee das Gesicht seine geliebten zu lange mit einem Kissen zuzudenken, sodass er nun mit dem folgen Leben muss, dass ihr dauerhaft Kalt ist.
Ich begleitete ihn bei den verschiedenen Phasen und Gedanken, die er danach durchlebt und wurde behaupten, jeder hat genauso so etwas in ähnlicher Form schon durchlebt. Nur halt mit dem feinen Unterschied, dass die wenigstens hier einen Menschen um die Ecke gebracht haben. (Hoffe ich zumindest).
Mit Dr.Q als Charakter bin ich irgendwie gern auf die Reise gegangen und durchlebte die verschiedenen Gemütszustände. Stück für Stück erlebte ich mit, wie durch eine einzig falsche Entscheidung sein angebliches erfolgreiches Leben, langsam aber sicher zu einem Trümmerhaufen wurde.
Das Buch kommt mit ca.240 Seiten und den schon erwähnten endlosen Kapitel (genau 10 Stück) um die Ecke. Das zog sich alles ein wenig, obwohl ich es eigentlich spannend und durch den psychologisch Ansatz gut fand. Ich hatte jedoch nicht nur einmal das Gefühl, dass es sich hier offensichtlich um eine Kurzgeschichte handelt, die aber einfach zu lang geraten ist.