Ich liebe die Art, wie Carsten Henn denkt und schreibt, seine einzigartigen und verschrobenen Charaktere und die unerwarteten Wendungen. Auch dieses Buch hat viel schönes, kann aber mit dem Buchspazierer und dem Geschichtenbäcker leider nicht ganz mithalten. Die Inhalte sind teils so schwer dass die Leichtigkeit, die seine anderen Bücher haben, mir manchmal etwas gefehlt hat. Auch diese Geschichte is einzigartig und es ist ein gutes Buch...aber eben nicht sein bestes🫣❤️
Wieder ein grandioses Buch von @carsten.henn beendet.
Kati wünscht sich einen Neuanfang nach dem Tod ihrer Eltern und schreibt zum Abschied 38 Briefe an verschiedene Leute aus ihrem Leben um den Abschluss zu finden.
Es kommt in der Geschichte auch ein Großes Geheimnis ans Licht was alles nochmals verändert.
Ihre Freunde versuchen sie aufzuhalten aber ohne Erfolg. Und so begibt sie sich auf ihre ganz eigene Reise zu sich selbst.
Die Story regt zum Nachdenken an und zeigt das man im Leben auf sein Herz hören sollte.
5 ⭐ von mir.
Eine bezaubernde Idee Briefe auf Butterbrotpapier zu verfassen, vor allen in der schnelllebigen Zeit von WhatsApp und Mails. Der Frage , ob es Schicksal oder Zufall ist , wenn sich Menschen begegnen gibt der jungen Kati neue Denkanstöße und für Severin kann es eine neue Chance sein.
Interessanter Ansatz, doch es dauert lange bis zur Auflösung
Diese Geschichte war tatsächlich die Erste von Carsten Henn, bei der ich etwas Schwierigkeiten hatte, darin abzutauchen und mich darauf einzulassen. Die Charaktere sind einzigartig und die Idee mit den vorgetragenen Briefen interessant, doch es hat lange gedauert, bis die Zusammenhänge in der Geschichte klarer wurden und ich das große Ganze erblicken konnte. Wenn ich nun nach dem Abschluss des Buches darauf zurückblicke, bekommt der Inhalt nochmal eine andere Wirkung, was einerseits dafür sorgt, dass die Geschichte noch nach dem Lesen nachklingt, dafür hat man aber während des Lesens mit den Fragezeichen im Kopf zu kämpfen und man muss erstmal dranbleiben, bis man zur Auflösung kommt. Für Unterhaltung sorgen währenddessen die skurillen Charaktere.
Super schönes Buch. Viel Emotionen vom schmunzeln übers lachen bis Tränen drücken alles dabei. Charaktere waren vielschichtig und sofort sympathisch. Manches etwas vorhersehbar, aber das hat mich hier nicht zu arg gestört.
Toller Schreibstil.
Harald und Spitzbergen mein Favorit 😉.
In die Butterbrot Briefe geht es um zwei Menschen die zueinander finden obwohl jeder für sich erst einmal zu sich selbst finden muss.
Dabei hilft einer dem anderen auf liebevolle Art!
„Das Schicksal bestimmt vielleicht, wer in unser Leben kommt, aber das Herz, wer darin bleibt!“
Eine schöne Geschichte, die man gut durchgelesen bekommt.
Einige Handlungen gingen zu schnell.
Der Sinn hinter der Geschichte ist sehr schön. Mir haben aber die beiden ersten Bücher besser gefallen. ☺️
Kati will ihre Heimat verlassen, schreibt vorher aber noch Briefe auf Butterbrotpapier an Menschen, die ihr Leben geprägt haben. Kurz vor ihrer Abreise begegnet sie Severin, einem Landstreicher mit eigener Geschichte, der ihr hilft, mit der Vergangenheit abzuschließen. Die Geschichte ist schön geschrieben und lässt sich schnell lesen, bleibt aber insgesamt eher seicht. Manche Szenen sind berührend, doch wenn es in die Tiefe geht, wirken die Lebensweisheiten etwas zu deutlich formuliert. Für zwischendurch okay, aber nicht sein stärkstes Buch.
Ein netter und wohliger read (oder Hörbuch). Perfekt zum einschlafen. Stellenweise etwas in die Länge gezogen und ziemlich melancholisch. Muss man mögen. Aber für ein Hörbuch zwischendurch zum Abschalten sehr gemütlich.
Sehr inspirierend aus seinet Komfortzone herauszukommen.
War sehr kurzweilig und unterhaltsam.
Angenehm für zwischendurch aber jetzt kein riesen Highlight. 😊
Nicht so stark wie die Vorgänger, aber immernoch sehr gut
Als erstes hat mich das Buch wieder mit diesem cozy Zauber gefesselt. Carsten Henn ist einfach der Mann wenn es darum geht Worten Wärme und Geborgenheit zu schenken. Viel zeichnet sich auch durch die Wortwahl aus, die nie plump sondern eher um schmeichelnd wirkt. Die Kerngeschichte hier dreht sich auch viel um loslassen, Sachen die nicht sein dürfen und Worte die ausgesprochen werden müssen. Die Protagonistin Kati zieht los um nach dem Tod ihrer Mutter Butterbrotbriefe zu verteilen und sich von ihrem alten Leben zu verabschieden. Nur trifft sie leider in der Geschichte auf Severin, der obdachlos ist und selber sein Päckchen zu tragen hat. Alles in allem finde ich den schlagartigen Grund von Severins bleiben komisch, da es doch leicht komisch wirkt und so 1-2 Plottszenen finde ich sehr komisch. Das Finale klingt auch eher so als hätte sich Carsten so leicht in eine Richtung geschrieben, die ihn nicht gefallen hätte, aber unbedingt diesen cozy Happy end brauchte. Dies ist aber in Anbetracht der schieren Bildsprache und des Unterhaltungswerts doch OK.
Ein wundervolles Buch!
Emotional und tiefgründig. Ein Buch über Selbsfindung und das Loslassen
Ich habe es sehr gern gelesen, habe Kati, Severin, Martin und alle anderen sofort ins Herz geschlossen.
Habe gelacht und geweint.
Wie in seinen anderen Büchern hat es Carsten Henn geschafft mit Worten mitten ins Herz zu treffen.
Auch dieses Buch von Carsten Henn hat mich, wie die anderen beiden Bücher, nicht enttäuscht. Es war so herzerwärmend, emotional und dennoch mutmachend. Kati als Protagonistin war mir direkt so sympathisch und greifbar. Ihre Reise zu sich selbst, die teilweise herzzerreißend war, mit zu erleben und immer mehr, genau wie sie selbst, an sie zu glauben, macht Mut und gibt einige Impulse, die nachwirken.
"Viel zu selten im Leben sagt man Danke, und noch seltener in Form eines Briefes."
Es ist nie zu spät, einfach NIE, etwas Neues anzufangen .
Ich liebe die wunderbaren Briefe, die wohl durchdachten Wörter. Die Hingabe jedem einzelnen, Gefühl und Ehrlichkeit zu geben (vor zu lesen)
Das Geräusch des Butterbrotpapiers wenn man es entfaltet, und das ansetzen eines Stiftes der darauf schreibt lässt ein wohliges Gefühl entstehen. 🖋️
Herzerwärmend 🫶🏻 und traurig zugleich.
Mir fehlen zu diesem Buch irgendwie die Worte. Nicht, weil ich es wahnsinnig gut oder schlecht finde. Ich tue mich einfach schwer, es für mich einzuordnen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich anhand des Titels (nein, ich habe den Klappentext nicht gelesen) komplett andere Erwartungen gehabt habe.
Die Geschichte an sich gefällt mir gut, sie liest sich flüssig, obwohl ich den Schreibstil etwas speziell finde. Auf eine rührende Art und Weise wird eine kluge Geschichte darüber erzählt, wie man loslässt. Die Protagonisten konnten mich nicht so ganz überzeugen, sie haben sogar eher kalt und wenig authentisch gewirkt.
Das Buch hat mich nicht begeistert wie erhofft und war daher nicht so ganz meins. Ich möchte aber unbedingt noch "der Buchspazierer" oder "der Geschichtenbäcker" von Carsten Henn lesen, um herauszufinden, ob seine Geschichten generell einfach nicht meinen Geschmack treffen, oder es hier ein Einzelfall ist.
Ein wunderschönes Zitat, das sich mir eingebrannt hat, möchte ich hier noch deponieren.
„Das Schicksal bestimmt vielleicht, wer in unser Leben kommt, aber das Herz, wer darin bleibt“
Ein wirklich bewegendes Buch, das die Leser auf eine Reise durch die Welt der Briefe und der menschlichen Gefühle mitnimmt. Die Geschichte dreht sich um Kati, eine fast 40-jährige Frau, die beschließt, ein neues Kapitel in ihrem Leben zu beginnen. Mit ihrem bisheriges Leben schließt sie ab, indem sie Abschiedsbriefe an all die Menschen schreibt, die sie auf unterschiedliche Weisen geprägt haben.
In einer Welt, die von schnellen E-Mails und Textnachrichten geprägt ist, erinnert uns die Geschichte daran, wie persönlich und tiefgreifend handgeschriebene Briefe sein können. Kati's Wahl, Butterbrotpapier zu verwenden, das ihr Vater über Jahrzehnte für sie gesammelt hat, verleiht den Briefen eine zusätzliche emotionale Ebene.
Die Charaktere sind lebendig und vielschichtig gezeichnet. Von der distanzierten Mutter über die strenge Mathelehrerin bis hin zum liebenden Onkel - jeder Brief zeigt eine andere Facette von Kati's Leben und ihren Beziehungen. Diese Charaktere sind so authentisch, dass sich der Leser leicht in ihre Geschichten hineinversetzen kann.
Die Tatsache, dass Katis ganzes Leben von ihrer Mutter fremdgesteuert war, ist ein zentraler Aspekt der Geschichte. Dieser Aspekt verleiht der Handlung eine zusätzliche Tiefe und zeigt, wie die Vergangenheit und die Einflüsse der Eltern das Leben der Protagonistin geprägt haben. Katis Suche nach Antworten auf die Distanziertheit ihrer verstorbenen Mutter ist eine bewegende Reise der Selbstfindung.
Die bildhafte Kulisse von Katis Heimatort, inklusive des Kinos und Museums von ihrem Onkel Martin fängt die Atmosphäre perfekt ein. Carsten Henn beschreibt die Orte so lebhaft und detailliert, dass sie vor meinem inneren Auge lebendig wurden. Besonders Onkel Martins Arktismuseum "Svenssons Polarwelt" ist ein herausragender Schauplatz in der Geschichte. Ich konnte ihn förmlich vor mir sehen, in seinem Norwegerpullover. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Harald Schönhaar, den alten Elch, und Bettina, das Renntier. Diese beiden ungewöhnlichen Charaktere fügten sich perfekt in den Roman ein und brachten eine wunderbare Leichtigkeit und Humor in die Geschichte. Onkel Martin hat sich ebenso in mein Herz geschlichen. Seine liebenswerte Eigenart, seine ungewöhnlichen Ausstellungsstücke und seine tiefe Verbindung zu Kati machen ihn zu einem unvergesslichen Charakter, der die Geschichte auf einzigartige Weise bereichert.
Auch in diesem Buch zeigt der Autor Carsten Henn erneut seine meisterhafte Schreibkunst, die mich schon in seinen vorherigen Werken begeistert hat. Sein Schreibstil ist nicht nur flüssig und fesselnd, sondern auch poetisch und tiefgründig. Henn versteht es, die Emotionen der Charaktere auf eine Art und Weise zu vermitteln, die den Leser unmittelbar in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen lässt. Wie bereits in seinen vorherigen Büchern, habe ich auch hier jede Seite genossen und konnte mich voll und ganz in die Welt der Butterbrotbriefe hineinversetzen.
Insgesamt gelingt es Carsten Henn eine fesselnde Geschichte mit einem großartigen Schreibstil, tiefgründigen Charakteren und einer eindrucksvollen Kulisse zu erschaffen. Dieses Buch ist nicht nur eine Reise zu sich selbst und zur Liebe, sondern auch eine Hommage an die Kraft der Familie und die Schönheit der kleinen Dinge im Leben.
Ein kleines literarisches Juwel, das Herz und Kopf gleichermaßen berührt.
Die Butterbrotbriefe ist ein feinsinniges, liebevoll erzähltes Buch, das den Leser mitnimmt in eine Welt kleiner Gesten und großer Gefühle. In Briefen voller Wärme, Nachdenklichkeit und leiser Poesie entfaltet sich eine Geschichte, die alltägliche Momente bedeutungsvoll macht.
Der Autor versteht es, Sprache leicht und zugleich tiefgründig einzusetzen – jedes „Butterbrot“ wird zum Symbol für Nähe, Fürsorge und die Kraft menschlicher Verbindungen. Das Buch ist nicht laut oder spektakulär, sondern besticht durch seine stille Intensität und die Authentizität der Stimmen.
Ein wunderbares Werk für alle, die Briefromane, zarte Alltagsbeobachtungen und berührende Literatur lieben. Es lädt zum Innehalten ein – und vielleicht auch dazu, selbst wieder einmal einen Brief zu schreiben.
Ich liebe sie einfach.
Carsten Henn findet immer so wunderbare Worte. Sein Schreibstil ist so leicht und dennoch so tief. Ich versinke jedes Mal in seinen Büchern und kann sie nicht weglegen.
Ist das Leben Zufall oder Schicksal. Ja, kann ich empfehlen am besten war der Schluss. Hätte ich jetzt nicht gedacht das es jetzt so ausfällt. Der nächste Teil von Carsten Henn liegt schon bereit.
Ich hatte noch nie etwas von Carsten Henn gelesen, doch nur gehört, wie immer in den höchsten Tönen von seinen Büchern besprochen wird. Nun weiß ich auch warum.
"Die Butterbrotbriefe" waren ein unheimlich berührendes Buch, in dessen Verlauf ich mehrfach aus den verschiedensten Gründen Tränen in den Augen hatte. Kati ist eine so beeindruckende und starke Persönlichkeit, die sich durch nichts von ihrem Plan abbringen lässt, für ihre Ziele kämpft und nicht vor Emotionen zurückscheut. Begleitet wird sie von ebenso liebevollen wie auch etwas exzentrischen Menschen, die aber ebenso einzigartig sind wie Kati.
Leider sind allerdings genau diese mein einziger Kritikpunkt, weshalb ich für mich einen Stern abziehe. Die Geschichte war wundervoll, emotional und voller wahrer Worte und man landet grundsätzlich inmitten toller Menschen. Schade fand ich allerdings, dass diese Menschen vor allem am Ende mehr ihren Interessen gefolgt sind als Katis und Katis Wünsche und Ziele nur schwer akzeptieren konnten. Das ist auch vollkommen ok und menschlich. Genauso ist es ok und menschlich, einen Menschen vom Gegenteil überzeugen zu wollen, aber irgendwann sollte man, wenn man wirklich das Beste für die andere Person will, deren Wünsche akzeptieren. Aber den Eindruck hatte ich von so einigen Charakteren nicht wirklich und das fand ich schade.
Trotzdem kann ich "Die Butterbrotbriefe" aus tiefstem Herzen empfehlen.
Das Thema Selbstfindung ganz anders erzählt. Denn Kathi versucht es mithilfe von Briefen auf Butterbrotbriefen an die verschiedensten Menschen. Nettes Buch.
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KLAPPENTEXT
Wer schreibt heute noch Briefe? Richtige, auf Papier, mit der Hand? Kati Waldstein, die mit fast 40 ein neues Leben beginnen will und Abschiedsworte für alle verfasst, die sie geprägt haben – egal auf welche Art. Eine freundliche Supermarktkassiererin, eine strenge Mathelehrerin, ein gleichgültiger Ex-Mann. 37 Briefe insgesamt, geschrieben auf Butterbrotpapier, das ihr Vater über Jahrzehnte für sie gesammelt hat.
Dann trifft sie auf Severin, der sein Leben als Klavierstimmer wegen eines von ihm verschuldeten Unglücks hinter sich lassen musste. Der aber fest glaubt, dass Kati und ihr Heimatort sein Schicksal sind.
Die beiden scheinen füreinander bestimmt und finden dennoch nicht zueinander – bis Kati erkennt, dass sie sich von der Vergangenheit nicht verabschieden muss, um ihrer Zukunft zu begegnen, und Severin begreift, dass er nur eine Zukunft hat, wenn er lernt seine Vergangenheit anzunehmen.
Denn das Schicksal bestimmt vielleicht, wer in unser Leben kommt, aber das Herz, wer darin bleibt.
MEINUNG
Ich mag Ideen, die erstmal etwas außergewöhnlich scheinen und das sind das Schreiben von Briefen auf Butterbrotpapier definitiv. Irgendwie hatte das Buch auch etwas an sich. Kathis Briefe haben eine Dynamik in die Geschichte gebracht, da Kathi damit schon im ganzen Ort bekannt war. Und keiner wollte einen vorgelesen bekommen.
Es werden interessante Beziehungen gezeigt. Nicht nur die zu ihrem Ex-Mann, Onkel, Vater und Mutter, sondern auch zu so vielen anderen, wie zum Beispiel ihre Grundschullehrerin. Das war irgendwie schön zu lesen (bzw. hören).
Kathi sucht nach Antworten, sucht sich selbst. Die Briefe sollen ihr dabei helfen. Durch ihre Begegnung mit Severin passieren zusätzlich nochmal eine Menge andere Dinge, die ihr einen nochmal ganz anderen Blick auf die Welt zeigen. Denn Severin lebt Musik und versucht das Kathi zu zeigen. Das mochte ich gerne.
Ich mochte auch die Nebencharaktere: Martin, Kathis Onkel der ein Faible für den Norden hat. Lukas, der ganz quirlig und besserwisserisch die Geschichte bereichert. Und die liebenswürdige Friseurin Madame Catherine.
Zwei Dinge haben mir bei dem Buch aber einen Dämpfer aufgesetzt und so auch meinen Gesamteindruck beeinflusst. Zum einen fand ich Kathi manchmal fast zu „jung“ für das, was besonders in Bezug auf ihren Ex-Mann passiert ist. Und zum anderen kam mir Severins Geschichte etwas zu unrealistisch vor.
Zwar ist vieles an dem Buch etwas fern von der Realität, das war mir aber irgendwie zu weit hergeholt.
Insgesamt ein nettes Buch, das das Thema Selbstfindung ganz neu und anders aufrollt.
"Kati wollte endlich wissen, was sie alles mit diesem merkwürdigen Geschenk machen konnte, das man Leben nannte. Es fühlte sich an, als hätte sie es noch gar nicht richtig ausgepackt, aber sähe schon das Verfallsdatum."
Kati verabschiedet sich. Per Brief an alle, von denen sie sich verabschieden will und muss, um neu anzufangen. Sie schreibt auf Butterbrotpapier und weiß dabei noch gar nicht, wohin sie eigentlich will – Nur dass ihr nicht reicht, was sie bisher hatte.
Carsten Henn entführt mit "Die Butterbrotbriefe" in eine zauberhafte kleine Welt voller liebenswerter Charaktere mit wunderlichen Biografien. Trauer, Schmerz und Trost liegen ganz nah bei einander. Die Protagonistin Kati ist in ihrer Sturheit und Wut absolut nachvollziehbar und sympathisch. Der Roman ist emotional und manchmal auch lustig, voller schöner Metaphern und liest sich ein bisschen wie ein kleiner wirrer Traum - aus dem man mit dem tröstlichen Gefühl aufwacht, dass, wenn noch nicht alles gut ist, das dann auch nicht das Ende ist. Das war mein erstes Buch von Carsten Henn, aber sicher nicht das letzte. Ich hab es sehr gemocht. Und nun wünsche ich mir einen eigenen Ort wie die Arktis... 🗻🤍
"Viele Menschen versteckten negative Gefühle in abgelegenen Kammern ihres Herzens. In manchen lag Scham, andere verbargen Trauer oder Wut hinter schweren Türen. Doch all das drängte hinaus, verbog die Scharniere, verkantete die Zargen, bis es schließlich nicht nur die Kammern verformte, sondern das ganze Herz und irgendwann den ganzen Menschen."
Warm, weich und emotional - ein grossartiges kleines Buch. Eine absolute Empfehlung.
Kati und Severin, beide vom Leben verletzt, ein Museum, ein Friseursalon und ein Aufbruch. So wunderschön!
Es ist eine plausible Geschichte .
Eigentlich sogar recht gut.
Die Romanze in dem Buch konnte mich leider nicht mitreißen .
Und obwohl es in dieser Geschichte viel ums Schicksal geht, passiert bis zum Ende nicht wirklich was Schicksalhaftes
Ich kann nachvollziehen das viele diese Geschichte sehr mögen werden, doch für mich war es eher langatmig .
Wie immer war es eine Freude ein Buch von Carsten Henn zu lesen. Wie immer herzerwärmend und schön. Herr Henn ist einfach ein Künstler, der mit einfachen Worten gewaltige und berührende Bilder erzeugen kann. Und Kati als Protagonistin war einfach zum lieb haben. Ich habe so oft für sie weinen müssen...und man will nur alles Gute für sie. 💜
Die Bücher von Carsten Henn sind für die Seele gemacht, herzlich, familiär und trotz der kleinen Dramen immer schön zu lesen. Die Hauptprotagonistin hat hier kein leichtes Los und auch Severin trägt schwer an seiner Vergangenheit. Zusammen könnten sie vielleicht heilen.
Für mich eine Leseempfehlung für alle, die viel Geschehen brauchen, ein bisschen Kleinstadt und Wendungen, die so nicht zu erwarten waren.
Eine warmherzige Geschichte mit schöner Grundidee – aber stellenweise deutlich zu überzogen und kitschig. Wirklich nur etwas für große Romantiker, die sich gern ganz in Gefühlen und Zufällen verlieren. Wer es etwas nüchterner mag, dürfte hier eher die Augen rollen.
“Die Butterbrotbriefe” von Carsten Henn ist ein Hörbuch, das durch seine warmherzige Erzählweise und tiefgründige Thematik besticht. Gelesen von Steffen Groth, entführt es die Hörer in eine Welt voller Emotionen und Reflexionen über das Leben und die Menschen, die uns prägen.
Wir treffen in diesem Buch auf Kathi (39 J.), die in der Stadtverwaltung arbeitet, einen orangenen Beetle fährt und samstags kostenlos die Haare von wohnungslosen Menschen auf dem Marktplatz schneidet. 💇🏻♂️
Nach dem Tod ihrer Mutter beschließt sie ein neues Leben zu beginnen.
Dazu schreibt sie an die 37 Personen, die sie in ihrem bisherigen Leben besonders positiv oder negativ geprägt haben Briefe auf Butterbrotpapier und liest ihnen diese persönlich vor. 💬
Dabei enthüllt sie eigene, unerwartete Familiengeheimnisse, die für sie alles auf den Kopf und in Frage stellen lassen, an das sie bislang geglaubt hat.
Zu diesem gänzlich ungünstigen Zeitpunkt trifft sie auf den mysteriösen Severin, der definitiv eigene Päkchen zu tragen hat, aber für sie da ist und beharrlich bleibt, auch wenn Kathi eigentlich gerade danach ist, alles und Jeden von sich weg zu stoßen. ❤️🩹
„Singing in the Rain“ spielt ebenso wie einige andere Songs eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte. ☔️
Wow. Dieses Buch hat mich zutiefst bewegt.
Ich fand es tatsächlich wesentlich besser als den Buchspazierer! Vielleicht liegt es daran, dass wir in einem ähnlichen Alter sind, vielleicht an den familiären Bezügen, jedenfalls habe ich mich durch den struggle den Kathi durchlebt, unheimlich mit ihr verbunden gefühlt. 🫶🏻
Ich liebe den Schreibstil von Carsten Henn!
Obwohl er sich super fluffig lesen lässt, schafft er emotionalen Tiefgang und regt zum Nachdenken an. Das wird vermutlich das erste Buch, welches ich nochmal lesen und annotieren werde.
Ein schöner kurzweiliger Roman der in einem schönen Setting stattfindet und die teilweise verzwickte Lage zwischen Lebensträumen/-wünschen und der Lebensrealität darstellt und auch schön auf den Konflikt zwischen Komfortzone und Vertrautem zu neuen Sichtweisen und Erfahrungen eingeht.
Ich bin gefühlt durch die Seiten geflogen und muss ab und an auch mit einem lächeln an den Roman zurück denken.
Das Konzept mit den Butterbrotbriefen von Kati fand ich sehr interessant. Auch die anderen Charaktere (Severin oder Martin) haben mir gefallen. Allerdings fand ich den Plot an manchen Stellen nicht ganz schlüssig oder er hat mich ehrlich gesagt ein bisschen wütend gemacht... Ja, der Schreibstil von Carsten Henn ist was besonderes und das Buch ist auch gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob und wem ich es empfehlen würde...🫣~
Dies ist das 3. Buch das ich von Carsten Henn lese, und es hat mich mal wieder total überzeugt, und auf eine emotionale Reise mitgenommen. 🥹
In diesem Band geht es um Briefe, die einerseits aus Selbstgesprächen beziehungsweise an imaginaire Adressaten einhergehen, indem es um Erinnerungen und Beobachtungen geht.
Der Schreibstil ist fliessend, und ganz einfach gehalten, die Texte allerdings sind sehr intim.
Die Geschichte an sich ist, humorvoll aber auch ironisch, melankolisch und regen zum nachdenken an. Hier entdeckt man dass in ganz normalen Momenten, wie beim Frühstück, oder bei einer einfachen Begegnung, soviel an Erkenntnisse und Emotionen zum Vorschrin kommen, die einem so nicht bewusst sind.
Und es geht um das Handgeschriebene, das leider durch die Digitalewelt nich mehr wierklich vorhanden ist.
Mich hat das Buch total überzeugt, durch humorvolle aber auch sehr emotionale Momente, wo man zum Nachdenken und reflektieren angeregt wurde.
Eine klare Leseempfehlung für jeden der sich bewusst machen möchte, wieviele magische Momente das Leben einem im Alltag schenkt, und worauf man achten und reflektieren sollte.
Carsten Henn weiß einfach so gut mit Worten umzugehen. Mich hat dieser Roman von der ersten Seiten an gefesselt und sich angefühlt, wir eine Umarmung. Die Geschichte zeigt viele verschiedene Seiten des Lebens, dir guten und die schlechten. Und dennoch fühlte ich mich beim Lesen die ganze Zeit so Pudelwohl. Wunderschön.🥹
Kunstvolle Darstellung alltäglichen Lebens mit allen Facetten
Carsten Henn schafft es wieder mit seinen Geschichten, einen zum nachdenken anzuregen. Mit welcher Leichtigkeit er es schafft, alltägliche Dinge darzustellen. Ja es ist Fiktion, aber Fiktion, die so nah an der Realität ist, dass man Parallelen zu seinem eigenen Leben oder das von Bekannten sieht.
Wer die anderen Romane, wie „Der Buchspazierer“ oder „Der Geschichtenbäcker“, wird sich über kleine Anspielungen auf diese freuen.
Es ist genial einen Kosmos zu erstellen, alle drei Bücher können für sich gelesen werden, aber spielen in einer ähnlichen kleinen Welt. Durch die Nichtnennung eines Namens, könnte dies überall sein.
Ein wahrer Genuss, wo beim Lesen alle Emotionen durch einen durchgehen. Sehr zu empfehlen.
Was für eine schöne Sprache, voller wundervollen Metaphern und sorgfältig gewählten Worten! Sie hat mir beinahe besser als die Geschichte gefallen! :) Toll gelesen!
Es hat mich leider so gar nicht abgeholt und habe es dann schließlich einfach abgebrochen. Konnte gar nichts mit der Geschichte anfangen und habe auch irgendwie gar nicht mit den Charakteren mitgefühlt. Gerade kein Buch für mich…
Ein zauberhaftes Hörbuch.
Kati schreibt Briefe, Briefe auf Butterbrotpapier. An verschiedene Menschen, um alles loszuwerden, was sie aus der Vergangenheit beschäftigt. Am Ende schreibt die sogar einen an sich selbst. Und sie findet die Liebe, und sich selbst.
Wunderbar gelesen von Steffen Groth, einem meiner liebsten Sprecher.
Das Buch ist unbedingt eine Empfehlung wert!
Keiner kann so einzigartige und liebenswerte Charaktere erschaffen wie Carsten Henn. Für mich ein genauso starkes Buch wie der Buchspazierer, was mir hoffentlich auch noch genauso lange im Kopf bleiben wird.