Auftakt einer neuen Krimireihe, sehr vielversprechend. Einen halben Stern ziehe ich ab, weil der Autor keine Anführungszeichen verwendet, was gelegentlich das Verständnis erschwert.
Sehr gute Geschichte, Schreibstil gefiel mir. Sehr interessante Charaktere. Sehr zu empfehlen!
„Im toten Winkel“ von Jochen Rausch ist der Auftakt der Grenzland-Reihe rund um die Ermittlerin Marta, die in einer Kleinstadt in der fränkischen Provinz im ehemaligen Grenzgebiet einen Neuanfang wagt. Ich habe das Buch ausgeliehen bekommen und war erstmal überrascht, dass es sich um einen Roman handelt. Aufgrund des Titels und des Klapptextes hätte ich es eher als Krimi gesehen. Ist aber im Grunde auch egal, was zählt ist schließlich der Inhalt und der war richtig gut. Die Hauptfigur Marta fand ich sehr gut dargestellt, eine sehr vielschichtige und interessante Persönlichkeit. Auch ansonsten fand ich alle Charaktere gut und glaubhaft dargestellt. Die Geschichte liest sich an sich sehr flüssig. Teils gibt es eher lange Kapitel, was mich beim Lesen aber nicht weiter gestört hat. Man kann während des Lesens gut miträtseln, nach und nach fügt sich dann aber alles zusammen und am Ende wird alles logisch und nachvollziehbar aufgeklärt. Für mich auf jeden Fall ein gelungener Auftakt der Grenzlandreihe. Ich bin auf jeden Fall offen für eine Fortsetzung.


