Thema 5/5 - Umsetzung so lala
Das Cover und auch die Thematik haben mich angesprochen: Ash begleitet ihre beste Freundin Edi in einem Hospiz auf ihrem letzten Weg. Eigentlich ein sehr emotionaler Ausgangspunkt. Leider bin ich mit der Geschichte (oder besser gesagt mit den Charakteren) nicht so wirklich warm geworden. Für mich drehte sich vieles eher um Ash selbst und irgendwelche Erinnerungen oder Nebenhandlungen, die oft gar nicht unbedingt etwas mit Edi zu tun hatten. MAuch Ashs Verhalten war für mich teilweise schwer nachvollziehbar. Sie Zitat: „hurt“ zwischendurch mit mehreren Personen herum, dabei unter anderem mit Edis Bruder, der ehemaligen Sportlehrerin ihrer Tochter und sogar mit dem Arzt im Hospiz (wtf-Moment)…. Zu ihren Töchtern und ihrem (Ex-)Mann bekommt man zwar immer wieder Einblicke, aber ich hatte oft das Gefühl, dass diese Handlungsstränge nicht wirklich etwas zur Geschichte beitragen. Zum Beispiel schwänzt Belle ständig die Schule und das wird dann mit “ja, das machen Teenager vielleicht” abgetan…okay? & welchen Mehrwert das für die Story hatte, hat sich mir nicht erschlossen. Vielleicht habe ich die eigentliche Aussage nicht ganz für mich greifen können, aber insgesamt wirkte vieles auf mich eher wirr und stellenweise einfach seltsam. Das Ende hingegen, als Edis letzte Tage beginnen, hat mich dann doch noch berührt. Diese Mischung aus Traurigkeit und gleichzeitig etwas Schönem, weil die wichtigsten Menschen bei ihr sind, war wirklich gut eingefangen. Die zweite Chance für die Ehe konnte ich persönlich auch nicht ganz nachvollziehen, aber gut – who am I to judge. ————— Was mich außerdem mal wieder wundert: Warum bekommen deutsche Titel so oft leider komplett andere, doofe Namen als das Original? Hier hätte man “We All Want Impossible Things” doch problemlos wörtlich übersetzen können…






























