30. Nov.
Rating:4

Eine unruhige Reise in ein fremdes Land

Die Kapitel nähern sich der immer gleichen Person aus jeweils unterschiedlichen Zeiten (1990-2019) und Perspektiven (Kinder, Klassenkameradin, Touristen, etc) ohne je das Innenleben und die Gedanken eben dieser zu offenbaren. Wir lernen den Protagonisten nur durch die Augen der anderen kennen und dazu viele Alltagssituationen und Regeln des fiktiven Landes Kirthan. So bekomme ich als Leserin einen Eindruck ohne objektive Sicherheit zu erlangen und bleibe seltsam fremd. Mein bisher viertes Buch von Pehnt, deren Schreibstil ich sehr mag. Der ständige Erzähler- und Jahreswechsel unterbricht für mich aber den Lesefluss. „Die Erbsen werden hier wachsen, sagt Nime und es klingt wie eine Zeile eines Gedichtes, das ich früher in der Schule auswendig lernen musste.“

Alles was Sie sehen ist neu
Alles was Sie sehen ist neuby Annette PehntPiper
1. Juni
Rating:3

Den Anfang vom Buch fand ich noch nicht so spannend dann hat es mich im Mittelteil sehr interessiert und das Ende hat mich ein bisschen unbefriedigt zurück gelassen. Im ersten Abschnitt geht es um eine Erzählerin, die mit ihrem Vater und einer Reisegruppe Urlaub in Kirthan macht. Von den Beschreibungen ähnelt das Land China. Im nächsten Abschnitt war ich dann irritiert, da es scheinbar um ganz andere Personen und eine andere Zeiten geht. Eine bestimmte Person zieht sich durch alle Abschnitte durch. Manchmal kennt die Erzählerin / der Erzähler diese Person nur kurz und manchmal gehört diejenige/derjenige zum engeren Bekannten- oder Familienkreis. Man lernt den Protagonisten der Geschichte nur aus Erzählungen von anderen Menschen kennen. Eine interessante Erzählweise aber manchmal hätte ich mir mehr Details gewünscht.

Alles was Sie sehen ist neu
Alles was Sie sehen ist neuby Annette PehntPiper