Wenn Umtriebigkeit zu Geschichten führt, die Andere zum Nachdenken anregt.
Wer Andreas Altmann war wusste ich nicht, hatte noch nie etwas von diesem Autor und Reporter gehört, bis zum 26. April 25 als er in der Buchhandlung Peterknecht in Erfurt, aus seinem neusten Buch las. Für die Lesung hatten wir (eine Gruppe von 3 begeisterten Leserinnen) uns entschieden aufgrund des Buchtitels. Sehnsucht leben, dass konnte doch nur großartiges bereithalten. Nach der Lesung erwarb ich das Buch und fing sofort an zu lesen. Geschichten aus aller Welt, erzählt von einem Mann, der die Welet bereist um neues zu entdecken. Das Leben wie es ist zu beleuchten. Von Menschen zu erzählen die Glück, Leid und Liebe erfahren, verwirklicht und umgesetzt haben. Geschichten die zum Nachdenken anregen, vor allem dazu, zu hinterfragen an welchem Punkt man selbst gerade steht. Man bekommt einen Einblick in wirkliche Abgründe des Daseins und in absolute Hochphasen. Es ist an vielen Stellen ein Genuss über das Leben in fernen Regionen zu lesen. Darüber wie Altmann mit den Menschen die Tage und Wochen verbrachte, wo er lebte in der Zeit und was er für sich mitgenommen hat. An mancher Stelle werden lustig Anekdoten oder auch Rückblenden in Altmanns Vergangenheit gegeben. Wie man aus meiner vorangegangenen Rezension lesen kann, kann ich schlecht vom Inhalt der einzelnen Reportagen erzählen, dass würde auch absolut den Rahmen der Rezension sprengen. Ich bin vom Buch begeistert, bisweilen würde ich mir persönlich ein bisschen mehr Tiefgang an der ein oder anderen Stellen wünschen, wobei das ja wirklich subjektiv ist und es den meisten anderen Lesern vermutlich nicht so ergeht. Daher auch nur 3,5 Sterne. Der Schreibstil ist flott, man kommt zügig durch die Reportagen durch und man ist an mancher Stelle beflügelt weiterzulesen, doch da endet das Kapitel plötzlich. Alles in allem kann ich es jedem empfehlen der Lust am Leben und an Geschichten aus fernen Ländern hat.
