Ich wusste vorher nichts über Montessori oder wie unterentwickelt Pädagogik bis quasi vor Kurzem war.
Es lässt sich leicht lesen. Die Autorin hat geschafft zu vermitteln, dass es schwer war damals als Frau in Italien Medizin zu studieren und generell seiner Zeit vorraus zu sein. Während des Romans konnte man fast beobachten wie die anfänglichen Gedanken zum heutigen Standard der Pädagogik/Erziehung/geistliche Förderung langsam entstanden sind und sich gegen die damals herrschenden allgemeinen Standard kämpfen mussten.
Auch die privaten und gesellschaftlichen Umstände der Maria Montessori wurden gut in den Roman eingearbeitet. Ist wirklich leicht zu lesen, bleibt immer interessant und das Ende hat mich wirklich getroffen.
Leicht verständlich, inspirierend und empfehlenswert für alle Montessori-Interessierten.
„Lehrerin einer neuen Zeit“ liest sich super angenehm und macht echt Spaß. Man bekommt spannende Einblicke in die Montessori-Pädagogik und die Person dahinter. Kann ich allen empfehlen, die im pädagogischen Bereich arbeiten oder sich dafür interessieren
Was für eine starke Frau! Ich habe das Buch wirklich genossen. Jede Lebensphase von Maria war unglaublich spannend und hat eigene Emotionen hervorgebracht. Maria war ihrer Zeit so sehr voraus und damit eine absolute Inspiration für alle Frauen. Leichte Kost und super geschrieben. Für mich auf jeden Fall perfekt für zwischendurch.
Ich hätte wirklich nicht erwartet dass mich dieses Buch so packt. 🥰😌
Ich habe gar nicht gemerkt wie schnell ich durch die Seiten geflogen bin und nach drei Tagen war ich damit durch. Für mich war es außerdem die erste Romanbiografie überhaupt. Eigentlich bin ich nur zufällig darauf gestoßen weil ich Abstand von Dark Fantasy und Dark Romance brauchte. Alles was ich in dem Bereich angefangen hatte habe ich gerade wieder weggelegt nicht weil es schlecht geschrieben wäre sondern weil es mich im Moment einfach nicht erreicht. Die hole ich irgendwann nach wenn der Moment wieder passt.
Jetzt aber zu diesem Buch. Der Schreibstil ist leicht, warm und sehr angenehm zu lesen genau das was ich gebraucht habe. Spannend war für mich vor allem der Blick auf Italien in jener Zeit. Frauen hatten damals kaum Möglichkeiten und mussten enorme Hürden überwinden sobald sie mehr wollten als Ehefrau und Mutter zu sein. Das wurde hier sehr greifbar. Maria hat mich als Figur sofort beeindruckt. Ihr Charakter ist stark und klar und ich fand es spannend zu verfolgen welche Ziele sie hatte und wie entschlossen sie ihren Weg gegangen ist. Es gab sogar Szenen in denen ich richtig mitgefiebert habe und dachte oh Gott ich wäre an dieser Stelle komplett in Panik geraten. 💓
Auch das Ende fand ich gut gewählt. Die Entscheidung die sie trifft ist alles andere als einfach und trotzdem stimmig. Natürlich hätte man ihre Geschichte ewig weiter erzählen können aber genau so wie es ist fühlt es sich rund an. 😋
Maria war eine faszinierende Frau und sie hat mich neugierig gemacht welche anderen Frauen aus vergangenen Zeiten noch mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Besonders weil durch sie Themen wie Kindererziehung und Bindung überhaupt erst wirklich ernst genommen wurden.
Dieses Buch lag fast zwei Jahre auf meinem SuB und als ich es dann angefangen habe, war es viel spannender und leichter zu lesen als erwartet.
Daher: Falls dieses Buch auf deinem SuB liegt, lies es! Es liest sich viel leichter und schneller, als du denkst. 💭
Der feministische Blickwinkel auf die Geschichte lohnt sich. Die Bedingungen, unter denen es Maria erlaubt war, zu studieren, oder gar alleine auf die Straße zu gehen, sind in Europa heute unvorstellbar. (Und bleiben es bitte auch.🥲)
Nur eins noch: Der Klappentext sagt: „Die schwerste Entscheidung ihres Lebens traf sie für das Wohl der Kinder.“ Da stimme ich nicht ganz zu. Sie traf diese Entscheidung aus einem egoistischen Motiv (egoistisch hier nicht wertend gemeint), ihre Ideen zu jedem Preis zu verbreiten, dadurch bekannt zu werden, erfolgreich zu sein. Maria Montessori war die erste Ärztin Italiens und nach genau dieser Art der Anerkennung und des Ruhms strebte sie.
Hätte sie nicht so gehandelt, würden wir ihre Pädagogik vielleicht heute nicht kennen, was mir in meiner Arbeit als Lehrerin enorm fehlen würde. Nichtsdestotrotz stellte sie sich selbst über das Wohlergehen anderer.
Ein wunderbares Hörbuch über eine wirklich beeindruckende Frau: Maria Montessori.
Die schwerste Entscheidung ihres Lebens traf sie für das Wohl der Kinder.
Rom, 1896. Die junge Maria Montessori ist erschüttert, als sie den als "schwachsinnig" bezeichneten Kindern in der psychiatrischen Klinik zum ersten Mal begegnet: Gespenstische Stille herrscht in dem nackten Raum, und sie blickt in todtraurife Gesichter. Als sie darauf besteht, den Kindern Spielzeug zu geben, erwachen sie vor Marias Augen aus ihrer Starre. Es ist einer ihrer größten Glücksmomente und der Beginn einer beispiellosen Karriere ...
Es war wirklich beeindruckend, dieses Hörbuch zu hören. Maria Montessori hatte es als erste Medizinstudentin Italiens wahrlich nicht leicht, ganz im Gegenteil. Trotzdem hat sie sich nicht unterkriegen lassen und unbeirrt ihren Weg verfolgt. Auch wenn sie dafür die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen musste.
Ein wahnsinnig gutes Buch und natürlich eine ganz klare Empfehlung von mir!
In der Geschichte geht es um die junge Maria Montessori auf ihren Weg als Medizinstudentin und ihrer Arbeit als erste Ärztin Italiens. Man bekommt ein Einblick in die ersten Begegnungen mit Kindern, die später ihre pädagogische Arbeit prägen. Ich hatte schon vorher einiges über Montessori gehört, aber durch den Roman hab ich ihre Geschichte auf eine unterhaltsame Weise besser kennengelernt. Im großen und ganzen ist es eine schöne Geschichte für zwischendurch. Geschichte 4/5 ⭐
Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Es ist sehr gut geschrieben. Fesselnd und erzählerisch grandios.
Ich konnte das Buch kaum weglegen. Geschichtlich ist es sehr gut geschrieben. Ich musste immer mal wieder im Netz schauen, wo sich die unterschiedlichen Hotels etc. befinden und was aus den Gebäuden geworden ist. Eine tolle Zeitreise mit ganz viel Wissen im unser Pädagogik.
Klare Leseempfehlung.
Wow, was für eine Persönlichkeit und wie heftig war das früher, das Frauen, wenn sie verheiratet waren nicht arbeiten durften, weil man der Meinung war, das Arbeit und Haushalt nicht zu schaffen waren
Das Buch liest sich flüssig, bleibt inhaltlich aber eher ruhig und spannungsarm. Dadurch fühlt sich das Buch für mich weniger wie ein historischer Roman an, sondern stellenweise eher wie eine erzählte Biografie. Gleichzeitig war genau das für mich etwas irritierend, denn für eine echte Biografie fehlen meiner Meinung nach einige wichtige Stationen aus Maria Montessoris Leben.
Ich hätte mir zum Beispiel viel mehr Einblicke gewünscht, wie sie es geschafft hat, in einer Zeit zu studieren, in der Frauen kaum Chancen auf akademische Bildung hatten. Auch ihre fachliche Arbeit und die anstrengende Studienzeit werden nur angerissen. Es fehlen lebendige, konkrete Szenen, die zeigen, wie viel Durchhaltevermögen und Stärke sie wirklich hatte.
Gut gelungen fand ich dagegen die Darstellung der Beziehung zu ihren Eltern. Die wirkte für mich nachvollziehbar und ehrlich.
Mit dem Schreibstil bin ich insgesamt nicht richtig warm geworden. Mir fehlte oft das „show, don’t tell“. Wichtige Entwicklungen und Wendepunkte bleiben eher oberflächlich, während sehr alltägliche Dinge unnötig viel Platz einnehmen. Dadurch hatte ich häufig das Gefühl, dass das Buch sich an Nebensächlichkeiten aufhält, während die wirklich spannenden und wichtigen Aspekte zu kurz kommen.
Die Perspektivwechsel, vor allem die Passagen aus Luigis Sicht, fand ich grundsätzlich eine schöne Idee. Allerdings wirkte seine Stimme oft zu erwachsen und reflektiert für ein Kind, was für mich nicht ganz stimmig war und die Authentizität etwas verloren hat.
Unterm Strich ist Lehrerin einer neuen Zeit für mich ein „kann man lesen, aber kein Muss“. Ich habe das Buch nicht bereut, aber richtig gepackt hat es mich auch nicht. Vielleicht war meine Erwartung einfach höher, gerade weil ich selbst in der Pädagogik arbeite und mich sehr für Maria Montessori interessiere.
⭐ 4/5
In "Lehrerin einer neuen Zeit" begleiten wir die junge Maria Montessori von ihrem Medizinstudium bis hin zur Spitze ihrer Karriere.
Vor allem für die Zeit - Ende des 19. Jahrhunderts - und den Ort - Rom - war Montessori eine Vorreiterin, die mit klaren Idealen, Werten und Vorstellungen ihre Ziele verfolgte. So setzte sie sich neben ihrem Studium der Medizin als einzige weibliche Studentin auch für die Rechte der Frauen ein. Doch ihr größter Wunsch und Lebenswerk war es, Kindern eine altersgerechte und liebevolle Erziehung angedeihen zu lassen.
Durch nichts hat sie sich davon abbringen lassen und mit ihren modernen Ideen hat sie es bis heute zu internationalem Ruhm geschafft.
Das Buch von Laura Baldini ist gut und flüssig geschrieben und ich bin gerne mit dabei gewesen und habe erfahren, wie Maria ihre jungen Jahre erlebt hat. Sicherlich wurde die Geschichte etwas ausgeschmückt für den Unterhaltungswert, doch es war interessant und glaubwürdig. Oft habe ich mich geärgert über diesen gesellschaftlichen Kleingeist von damals, auch wenn mir das natürlich nicht neu war. Maria war mir als Charakter außerdem sehr sympathisch.
Ein gutes Buch für Zwischendurch, was einem nicht viel abverlangt und trotzdem unterhält. Klare Empfehlung.
Mir ist als Pädagogin Maria Montessori natürlich ein Begriff und ich mag autobiographische Romane gern. Da ich so gar nichts über sie wusste hab ich auch gar nicht mit dem Ende gerechnet. Auf jeden Fall gut geschrieben. Nachwort auf jeden Fall mitlesen!
Ich habe mich durch mein Studium schon viel mit Maria Montessori beschäftigt, wodurch ich vieles schon wusste, wie sie ihr Leben verbracht hat und was ihre Ansichten bezüglich der Erziehung sind. Trotzdem fand ich es schön auch ein bisschen was über ihr Privatleben zu lesen und wie sie zu der Frau geworden ist, die sie ist.
Ich würde das Buch allen empfehlen, die mindestens ein wenig Interesse an ihrer Arbeit haben.
Eine überaus interessante Lebensgeschichte über die Reformpädagogin Maria Montessori. Ich habe so viel Neues erfahren und habe im Anschluss noch im Internet zu Maria Montessori recherchiert.
Am Rande erfährt man auch noch interessante Informationen zu Friedrich Fröbel , Gründer der Kindergärten.
Absolute Leseempfehlung !!!
Liest sich gut und die Arbeitsweise von Maria Montessori im Kontext ihrer Zeit ist wirklich interessant.
Hier und da hätte ich mir noch ein paar mehr Infos gewünscht und manche Stelle kommen mir zu "reibungslos" vor, wie sie dargestellt sind.
In Summen aber ein schönes Buch.
Maria Montessori ist wirklich eine beeindruckende und großartige Frau ❤️
Sie hat benachteiligten Kindern ein Stück Lebensqualität zurückgegeben, wirklich großartig.
Und das als Frau in einer Zeit durchzusetzen, in der Frauen noch nicht einmal wählen durften.
Wirklich stark 💪
Ich mochte die Biografie wirklich sehr gerne.
Nachdem "Aspergers Schüler" mich so begeistert hat, habe ich direkt das nächste Buch der Autorin von meinem SuB gepickt. Und ich kann sagen, dass ich immer mehr zu Fan von Laura Baldini/Beate Maly werde.
Auch wenn ich mein Leben lang als Pädagogin für das andere Ende der Lebensspanne zuständig war und bin, hat mich Montessoris Geschichte sehr begeistert. Auch wenn ich mich nicht mit allen identifizieren kann, kann ich nur sagen: Tolle Frau! Und: Tolles Buch!
Ich brauche unbedingt mehr von der Autorin.
Schöne Geschichte über den Weg von Maria Montessori!
Das Buch ist eine sehr kurzweilige Geschichte über den frühen Lebensweg von Maria Montessori wie sie sich als Ärztin in der Männer dominierten Welt des 19. Jahrhundert durchsetzt und einen ganz neuen Erziehungsstil etabliert. Der Roman ist kurzweilig und entspannt zu lesen, allerdings ist mir die Geschichte zu sehr in eine Romanze abgedriftet, was m.E. die tolle biographische Beschreibung von Maria Montessori schwächt.
- Maria Montessori ist eine beeindruckende Frau -
So viel steht für mich fest, nachdem ich diese Romanbiografie beendet habe.
Auf unkonventionelle Weise kam ich zu diesem Buch und habe es nicht bereut, es gelesen zu haben🙏🏼
Der Roman ist aus meiner Sicht die richtige Mischung aus der Nacherzählung der Historie und einem leichten Roman zum entspannten Abend-Lesen.
Leicht definitiv nicht aufgrund der Themen, die im Buch eindrucksvoll beschrieben werden, sondern aufgrund des tollen, schnörkellosen, geradlinigen Schreibstils, der die Emotionen wunderschön miteinbettet☺️
Nur der Anfang war zum Ankommen in der Geschichte mit mehreren Sprüngen und harten Themen nicht einfach als Einstieg, in sich war die Geschichte jedoch sehr rund.
Das untypische Ende für einen Roman lässt einen nachdenklich und dankbar zurück, welche Privilegien wir heute haben, die für uns schon als selbstverständlich gelten😕
Ich werde mich im Anschluss auf jeden Fall weiter über diese Frau informieren, ich bin jetzt neugierig!
Recommend this to anyone who is interested in medicine, children, women‘s history.
I brought this book on vacation with me and finished it so quick that I didn‘t have anything to read for most of the vacation.
Berührender historischer Roman über eine starke Frau
Ende des 19. Jahrhunderts scheint es für eine Frau fast unmöglich zu sein, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und seinen Träumen nachzugehen. Maria Montessori allerdings erarbeitet sich den Titel als erste Ärztin Italiens und setzt sich als Klassenbeste gegen ihre männlichen Kollegen durch. Bald entdeckt sie ihre Bestimmung: die Erziehung von scheinbar psychisch erkrankten Kindern. Sie ist sich sicher, dass jedes Kind lernen will und kann. Zusammen mit ihrem Kollegen Giuseppe arbeitet sie mit den Kindern und verliebt sich - eine Liebe, die jedoch nicht sein darf, denn eine Beziehung würde Marias Karriere unwiderruflich zerstören...
Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte ist mir dank eines einfühlsamen und gefühlvollen Schreibstils sehr leicht gefallen. Man begleitet Maria Montessori, eine willensstarke Frau in ihren Zwanzigern, auf ihrem Weg in einer männerdominierten Welt. Als erste Ärztin Italiens zeigt sie eine beispiellose Unerschrockenheit und eine grenzenlose Willensstärke, die inspiriert. Alles, was sie tat, tat sie zum Wohl der Kinder, was sehr berührend gezeigt wird.
Die Kapitel waren mir persönlich zu lang und gegen Ende der Kapitel verlor ich immer wieder die Konzentration. Das machte das Lesen für mich stellenweise sehr anstrengend. Der Roman unterhält gut, wobei es an spannenden oder überraschenden Momenten eher mangelt. Aber das braucht der Roman meiner Meinung nach auch gar nicht, um inspirierend und packend zu sein. Die Ideen und Methoden, die durch Maria Montessori angetrieben wurden, finden sich auch heute noch in zahlreichen Kinderspielzeugen wieder und ich fand es spannend, die Herkunft und die Gedanken dahinter zu erfahren.
Das Leben einer Frau zu der damaligen Zeit und die (glücklicherweise) überholten Ansichten, zeigen wie außergewöhnlich Maria Montessoris Weg war und es war spannend, dies mitzuerleben. Bei manchen Reaktionen ihrer männlichen Kollegen konnte man nämlich einfach nur den Kopf schütteln, was ihre unerschütterliche Persönlichkeit umso beeindruckender machte.
Die Gedanken und Handlungen waren gut nachvollziehbar und besonders mochte ich auch den Einblick in ihr Leben außerhalb der Arbeitszeiten: Momente, die sie bei ihrer Familie und mit ihren Freundinnen verbracht hat, haben mir Maria Montessori als Mensch einfach näher gebracht.
Für Zwischendurch und für diejenigen, die am Leben von Maria Montessori und ihren Lehrmethoden interessiert sind, ist Lehrerin einer neuen Zeit sicherlich ein schöner und empfehlenswerter Roman. Eine starke Frau, die für sich und ihre Überzeugungen einsteht und andere inspiriert, dasselbe zu tun.
… kennt man mittlerweile von historischen Geschichtsberichten, die mit Filmsequenzen aufgewertet werden.
Ausschmückungen sind einige Vorhanden.
Das Buch lies sich super lesen und gibt einen interessanten Einblick in eine wichtige Lebensphase von Maria Montessori.
Ohne das Nachwort der Autorin hätte sich das Buch für mich falsch angefühlt, weil z.B. das Geburtsjahr des Sohnes abweicht.
Es gibt ja häufiger phantasievolle Romane um berühmte Persönlichkeiten.
So jedoch empfinde ich es wieder als stimmig.
Ich weiß noch nicht, ob ich weitere Bücher aus dieser Reihe lesen möchte.
Der Inhalt und somit das Leben von Maria Montessori ist echt spannend und sowas von faszinierend wie eine Person alle weiteren nach ihr so stark prägen konnte.
Das Ende war mir jedoch viel zu abrupt und ich hätte mir auch zu dieser Thematik etwas mehr Details als Ausklang gewünscht.
Eine beeindruckende Frau mit einer beeindruckenden Geschichte. Hat mir, bis auf ein paar Dinge zum Ende hin, gut gefallen und hat mich gut unterhalten.
Ich hatte so die Möglichkeit eine interessante Frau kennenlernen zu dürfen ☺️
Ich interessiere mich sehr für Pädagogik und halte Maria Montessori für eine sehr beeindruckende und faszinierende Persönlichkeit, weswegen ich sehr gespannt war, wie mir dieses (Hör)Buch gefallen würde. Das Leben und Wirken Montessoris wird hier sehr schön erzählt, sodass ich der Geschichte gut folgen konnte. Da es sich eben nicht um ein Sachbuch handelt, konnte ich vieles dazu lernen, ohne dass es den Charakter des Lernens hatte. Ich hatte das Gefühl in Maria Montessoris Leben so authentisch eintauchen zu können, wie es einem bei Romanen möglich ist. Ihre Persönlichkeit ist sehr spannend und man konnte auch einen sehr guten Einblick in die Probleme gewinnen, die ihr Dasein als Frau in Bezug auf ihre Berufung mit sich brachte. Insgesamt kann ich dieses Buch allen empfehlen, die mehr über diese wichtige Pädagogin erfahren wollen.
Was für eine Frau. Sich so zu der damaligen Zeit durchzusetzen und solche Leistungen zu erzielen ist bewundernswert. Den Kindern konnte nichts Besseres passieren. Es war erschütternd vom Leid der Kinder zu lesen. Ein großes Dankeschön an diese starke Frau. Danke auch an die Autorin, die diese schöne Geschichte so gefühlvoll dazufügte.
Die Romanbiographie hat mich von Anfang bis Ende in ihren Bann gezogen. Die Studienzeit, die Zeit als ausgebildete Ärztin und die Arbeit mit den Kindern, die privaten Wege, alles ist super flüssig und spannend geschrieben, sodass man immer weiter lesen will. Dieses Buch hätte sehr gerne länger sein dürfen!
Laura Baldini lässt Maria Montessori und die Zeit in der sie lebte wieder auferstehen.
Der angenehme Schreibstil lässt mich durch die Seiten fliegen. Die Autorin beschreibt den Werdegang Montessoris, von ihren Anfängen bis zur anerkannten Ärztin und Pädagogin.
Maria Montessori war mir ein Begriff, aber durch diesen Roman habe ich so viel neues über sie erfahren und war mehr und mehr von ihr beeindruckt. Ich finde ihren Werdegang sehr faszinierend. Besonders spannend fand ich die Abschnitte in denen sie mit Kindern in einer Psychiatrischen Klinik arbeitete.
Die Autorin fasst die wichtigsten Momente Montessoris in einem Roman zusammen und ich genoss die Reise mit ihr. Denn in diesem Roman wird das Leben einer beeindruckenden Persönlichkeit geschildert sowie über ihre Arbeit, die bis heute in etlichen Kindergärten und Schulen angewandt wird.
Ein toller Roman den ich nur empfehlen kann.
Also zu Beginn ich mochte das Buch sehr gerne. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er war flüssig und leicht verständlich. Es war alles sehr realistisch und sinnhaft geschrieben. In meinen Augen wären nur hier und da ein paar Übersetzungen oder Erklärungen schön gewesen. Das realistische Frauenbild in der damaligen Zeit war sehr gut beschrieben. Es war seh interessant so viel privates über Maria Montessori zu lesen, jedoch hatte ich erwartet noch mehr über ihre Arbeit und Forschungen mit den Kindern lesen zu dürfen. Die Arbeit in der Frauenbewegung war interessant zu lesen, sehr realistisch dargestellt aber irgendwie nicht ganz das was ich in dem Buch erwartet habe. Es wäre in meinen Augen schöner gewesen, wenn das, wofür sie so weltberühmt und bekannt geworden ist, mehr in den Vordergrund gerückt worden wäre, aber vielleicht war genau das nicht das Ziel des Buches sondern eben nur mehr über das Privatleben vor ihrem Durchbruch als Welt anerkannte Wissenschaftliche Pädagogin. Ihre Geschichte hat mich sehr überrascht. Ich würde das Buch trotz meiner Kritik hier und da sofort weiter empfehlen die am Leben der Maria Montessori interessiert sind, eben mit dem Hinweis das es mehr um das Privatleben vor ihrem Pädagogikstudium geht als um die Entwicklung ihrer Methode.
"Lehrerin einer neuen Zeit" ist ein biografischer Roman über eine außergewöhnliche Frau, die sich in einer von Männer dominierten Welt durchgesetzt hat.
Ich fand die Montessori Pädagogik immer schon sehr interessant und mit diesem Buch bekam ich einen guten Einblick in das Leben der Frau die dahinter steckt.
Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und bildhaft.
Die Geschichte von Maria Montessori ist so spannend, unterhaltsam und informativ geschrieben, dass es mir schwer fiel das Buch aus der Hand zu legen.
Meinetwegen hätte es doppelt so viele Seiten haben dürfen, ich hätte gerne noch mehr über das Leben und die Methode von Maria Montessori erfahren.
Von mir gibt es dafür eine große Leseempfehlung für alle die sich dafür interessieren.
Hilf mir, es selbst zu tun. -Montessori Pädagogik-
Maria Montessori, eine der ersten Ärztinnen Italiens revolutionierte den Umgang mit Kindern zu lernen.
Indem sie den Kindern Liebe, Vertrauen und die richtigen Werkzeuge schenkte wurde auch aus damals “schwachsinnig” angesehenen Kindern Persönlichkeiten die sich nicht mehr verstecken mussten.
Sie setzte sich Ende des 19. Jahrhunderts gegen die Männerwelt durch und zeigte so der patriarchischen Gesellschaft, dass sowohl Frauen als auch Kinder zu so viel mehr fähig sind als weitverbreitet angenommen worden ist. Ihre zunehmende Bekanntheit und Redegewandtheit nutzte Maria Montessori um ihre Ideologien auch weit über Italien hinaus zu verbreiten. Sie war eine begnadete Ärztin, Psychiaterin, Pädagogin, Rednerin und Frauenrechtlerin. Dass Maria Montessori als so starke Frau im Privatleben keinen Kompromiss fand und so ihre große Liebe verlor und die ersten Jahre ihres Sohnes mehr oder weniger verpasste, stimmte mich etwas traurig.
Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen - wie schon mehrere aus der Reihe “Bedeutende Frauen, die die Welt verändern”. Es war beeindruckend zu lesen, wie Maria Montessori mit den Kindern gearbeitet hat und diese aus beinahe aussichtslosen Leben in “Irrenanstalten” zu fröhlichen, lernfreudigen Kindern wurden.
Maria Montessori - eine faszinierende Frau, deren Tun bis in die heutige Zeit nachhallt.
Ich fand es sehr spannend wie Kinder früher in der Psychiatrie genannt und behandelt worden sind. Am Schluss ging es mir zu schnell, was die Autorin jedoch erklärt am Schluss.
4 Sterne = sehr gut, würde ich weiter empfehlen
Biografien zu bewerten ist immer etwas schwierig, allerdings handelt es sich hier um eine Romanbiografie und da finde ich kann man schon die Interpretation und Umsetzung des Autors bewerten.
Mir hat die Umsetzung der Autorin sehr gefallen. Die Sprache war super zu lesen und so konnte man das Leben und Wirken von Maria Montessori gut kennenlernen. Die Geschichte endete allerdings bereits, nachdem Maria Montessori sich dazu entschlossen hatte nach ihrem Medizin-Studium auch noch ein Pädagogik-Studium zu beginnen und das fand ich etwas schade, deshalb ziehe ich hier einen Punkt ab. Es folgte lediglich in einer Art Epilog eine kurze Zusammenfassung davon, wie ihr Leben von da an, bis zu ihrem Tod weiter verlaufen ist. Ich hätte das gerne noch etwas ausführlicher gelesen.
Insgesamt aber ein tolles Buch um mehr über Maria Montessori zu erfahren.
Laura Baldini verpackt die Biographie von Maria Montessori geschickt in einen spannenden Roman und unterhält so die Leser.
Montessori hat in ihrem Leben einen großen Beitrag zum Wandel der Zeit geleistet. Zum einen wurde die Rolle der Frau in der Gesellschaft bestärkt und zum anderen konnten Kinder dank ihrer Forschung viel individueller gefördert und gefordert werden. Auch heute werden noch viele Montessori-Praktiken in Kindergärten und Schulen umgesetzt.
Erwartet habe ich einen historischen Roman über Maria Montessoris pädagogische Methoden - Bekommen habe ich einen gefühlsvollen und mitreißenden Roman über eine wunderbare Persönlichkeit, die sich in einer männerdominierten Welt behaupten muss, trotzdem erfolgreich als erste Frau das Medizinstudium in Italien ablegt, sich für Frauenrechte einsetzt und sich liebevoll darum kümmert dass Kindern in einer psychiatrischen Klinik mit Respekt begegnet wird und sie eine Chane auf Bildung bekommen. Sie hat es nicht nur geschafft die Leserinnen und Leser mitzureißen, sie hat auch ganz Italien und halb Europa Ende des 19. Jahrhunderts von sich und ihren Einstellungen überzeugt und einen wichtigen Meilenstein für die Erziehung von Kindern und für Frauen gelegt. Dabei schafft es Laura Baldini, Autorin von Lehrerin einer neuen Zeit, nicht nur Maria Montessoris Erfolge aneinanderzureihen, sondern auch die Schwierigkeiten aufzuzeigen, denen sie sich stellen muss. Dabei deckt das Buch etwa 10 Lebensjahre von Maria Montessori ab und bedient sich einiger Zeitsprünge. Trotzdem kommt nicht das Gefühl auf, dass wichtige Entwicklungen verpasst werden oder das Buch viel zu viel Inhalt verpacken muss, es ist alles in sich stimmig. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch.