Gut gemeint, schlecht gemacht 😔
David Allen möchte das Prinzip von Getting Things Done (GTD) für eine junge Zielgruppe wie Schüler und Studierende zugänglich machen. Zwar gelingt es dem Buch, die Grundprinzipien der Methode in vereinfachter Sprache darzustellen, doch bleibt es inhaltlich und stilistisch hinter den Erwartungen zurück. Die Ansprache wirkt wenig zeitgemäß, digitale Tools – zentral im Alltag junger Menschen – werden kaum thematisiert, und lebensnahe Beispiele fehlen weitgehend. Statt jugendlicher Leichtigkeit und praxisnaher Szenarien präsentiert sich das Buch eher wie eine verkürzte Version des Originals. So bleibt das Potenzial, jungen Menschen wirklich beim Selbstmanagement zu helfen, leider ungenutzt. Insgesamt ein Ansatz mit guter Intention, aber schwacher Umsetzung.
