Ich habe gerade echt lange überlegt, ob ich das Buch mag. Hmm..
Also irgendwie war da soviel drinnen, dass nicjt richtig ausgearbeitet wurde und doch, war ich die ganze Zeit gespannt, wohin geht's es und worüber geht es genau? Wird hier die Smart-City angeprangert oder doch die nicht sehr legalen Versuche?
Es gab soviele Twists, dass ich teilweise nicht wusste, was, wie, wem was bewusst ist, was grade abgeht..
Ich entscheide mich, dass ich es mag. Der Schreibstil ist naja.. Aber ich mochte das Setrung irgendwie und irgendwie auch die Figuren, ich gkaub ich mochte sogar die KI auf ihre Art und weise..
Jedenfalls waren hier viele Themen drinnen und irgendwie sitzt man am Ende doch irgendwie unbefriedigt da.. wobei das letzte Kapitel, also damit habe ich gar nicht gerechnet. Ubd auch hier, wollte sich der Autor scheinbar nicht ganz so entscheiden.. gut oder böse
📚 Inhalt
«Himmelhof» soll die erste SmartCity werden. Die Bewohnenden der Siedlung, die wie das Paradies auf Erden scheint, führen ein Leben im Einklang mit künstlicher Intelligenz. Drohnen, selbstfahrende Autos und ein selbstablaufendes Recyclingsystem erleichtern den Bewohnenden den stressigen Alltag. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt, denn mit neusten medizinischen Forschungen soll das ewige Leben und die Gesundheit erreicht werden.
Doch in diesem Paradies kommt es zu einem Mord und die Idylle des perfekten Lebens bröckelt. Die Ermittlerin Helen zieht als vermeintliche Yogalehrerin in eines der Smarthomes und gewinnt das Vertrauen von Adam, dem Biochemiker der die Idee für den «Himmelhof» hatte. Im Rahmen ihrer Ermittlungen findet sie heraus, dass Experimente an menschlichen Föten durchgeführt werden. Aber auch Adam recherchiert und erkennt die Gefahr, die von Helen ausgeht. Für Helen beginnt ein Kampf ums Überleben. Und sie hat nicht nur menschliche Feinde, denn auch die künstliche Intelligenz arbeitet gegen sie.
📖 Meinung
Dieses Buch war mein erstes Buch, dass langsam in die Richtung Science Fiction geht. Irgendwie konnte ich mit dem Sci-Fi-Genre nie etwas anfangen und habe mich immer davon fern gehalten. Wieso kann ich nicht einmal sagen, da ich nie Berührungspunkte damit hatte. Es war eine innere Abneigung die mich davon abgehalten hat.
Das Setting mit der SmartCity und der künstlichen Intelligenz hat mir sehr zugesagt. In der heutigen Zeit ist die Vorstellung solcher Siedlungen gar nicht mehr so abwegig und der Gedanke ist, zumindest für mich, beängstigend. Ich möchte nicht in einem Haus leben, das mir zuhört und das viele Aufgaben automatisch für mich übernimmt. Natürlich können so einige lästige Aufgaben abgegeben werden, aber ist es mir das wirklich wert? Ich denke nicht.
Zusätzliche Spannung wird für mich geschaffen, da die Protagonistin sich nicht nur vor Menschen in acht nehmen muss, sondern auch vor den Maschinen. Und das ist gerade im Zusammenhang mit der künstlichen Intelligenz ziemlich herausfordernd.
Aber auch der ethische und moralische Aspekt der menschlichen Experimente hat mir sehr gut gefallen. Wie weit darf Forschung gehen? Ich finde, das Buch regt zum nachdenken an und zeigt uns die Chancen und Gefahren der modernen Technologie gut auf. Unterhaltend, spannend und lesenswert!
Smart Home trifft Überwachung – ein aktuelles Thema mit Potenzial. Leider wird vieles angerissen, aber nicht vertieft. Die Geschichte verliert sich zum Ende hin in seltsamen Twists (Stichwort: Schwangere). Der Stil ist Geschmackssache, die Figuren jedoch angenehm individuell.