Vielschichtige „Outsider“ Perspektive auf die katholische Kirche
Vorweg: Ich habe das Buch zum zweiten Mal gelesen (und sogar zum zweiten Mal gekauft, weil ich das erste Buch so oft verliehen habe, dass es dabei verloren gegangen ist), aber da ich immer wieder an das Buch gedacht habe musste ich es jetzt noch mal lesen. Ich finde Valerie schafft es unglaublich gut die, durchaus kritische, außen Perspektive auf die katholische Kirche und den katholischen Glauben in Worte zu fassen. Zu lesen welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat einen Priester ein Jahr lang zu begleiten ist sehr spannend. Zumal man merkt dass sie dabei irgendwann nicht mehr nur „außen“ war sondern wirklich versucht hat zu verstehen was sie sieht und miterlebt. Ich selbst bin katholisch aufgewachsen, weshalb mir solche Sachen wie der Friedensgruß in der Messe total normal erscheinen. Daher ist es umso augenöffnender wenn im Buch aufgezeigt wird, wie selbst diese Geste zu Verwirrungen führen kann 😄 Einen besonderen take away Point des Buches finde ich allerdings zu sehen, dass diese beiden Menschen die in so unterschiedlichen lebensrealitäten leben, es geschafft haben einander zu verstehen - was nicht heißt die gleiche Meinung einnehmen zu müssen. Ich kann das Buch nur wärmsten Herzens empfehlen und werde es sicher noch mal ein drittes Mal lesen ☺️


