6. Feb.
Rating:4

Herzergreifend

Ich fand das Buch herzergreifend ,tragisch, süß ,toll und einfach nur schön rüber gebracht. Ich finde zwar das es nicht unbedingt „gruselig“ aber dennoch sehr atmosphärisch rüber kam. Empfehlenswertes Buch 👍

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
15. Nov.
Rating:4

Spannend und leicht gruselig. Aber nicht wirklich etwas neues. Von der Geschichte her habe ich schon öfters solche gelesen oder gesehen. 18. Jahrhundert, altes Haus, weniger Hausbewohner und Geister.... Trotzdem hat mir das ganze gut gefallen , auch wen es nicht richtig gruselig war. Das Ende hätte ich mir etwas anders vorgestellt.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
11. Feb.
Rating:4

Haus der Geister von John Boyne ist ein wunderbarer Roman zum Gruseln. 👻 Wer gerne Geister- und Spukgeschichten hört, findet sicherlich auch an diesem Buch Gefallen. 🦇 Das Cover wurde klassisch gestaltet. Es ist passend zur Gruselgeschichte ein geisterhaftes Mädchen zu sehen. 🎃 Die Geschichte handelt von der jungen Lehrerin Eliza Cain. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters steht sie ohne Verwandten da. Als sie auf eine Zeitungsannonce stößt, in der dringend eine Gouvernante gesucht wird, kündigt Eliza ihren geliebten Job und fährt nach Gaudlin Hall. Dort wird sie von den Kindern Isabella und Eustace schon erwartet. 🍁 Immer mehr häufen sich die unheimlichen und mysteriösen Vorfälle. Als sie die Dorfbewohner und andere Mitarbeiter von Gaudlin Hall ausfragt, setzt sie die Puzzlestücke zusammen und kommt so einem schrecklich Geheimnis auf die Spur... 😱 Das Buch ist wirklich perfekt für diese kalten und nebligen Herbsttage.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
28. Jan.
Rating:4

MEIN FAZIT: Wer Boyne mag, wird auch dieses Buch lieben. Düster erzählt lässt es einen nach der letzten Seite mit einem dumpfen Gefühl zurück. *** INHALT: England 1867. Die junge Eliza Caine reist in die Grafschaft Norfolk, um eine Stellung als Gouvernante anzutreten. Als sie an einem nebeligen Novemberabend müde und durchgefroren die Empfangshalle von Gaudlin Hall betritt, wird sie von ihren beiden Schützlingen Isabella und Eustace begrüßt. Überrascht stellt Eliza fest, dass die beiden offenbar allein in dem viktorianischen Anwesen leben. Von den Eltern und anderen Angestellten fehlt jede Spur. Da sie die Kinder unmöglich ihrem Schicksal überlassen kann, bleibt sie – und stellt schon bald fest, dass sie doch nicht allein sind... (Klappentext) MEINE MEINUNG: An einen Boyne Roman habe ich ja grundsätzlich hohe Ansprüche. Und auch bei diesem Buch enttäuscht er mich nicht. Ich kann kaum was zum Einstieg sagen, denn kaum hab ich das Buch mal zur Seite gelegt, war ich schon gut über die Hälfte. Aber genau das spricht ja für einen tollen Einstieg. John Boyne erzählt diese Geschichte in leisen und sanften Tönen. Es es kein dramatischer Auftakt zu einem gruseligen Geister-Psycho-Roman. Es ist eine altmodische Erzählung die von eben dieser Erzählkunst lebt. Eliza nimmt sich der Kinder an, und die sind wirklich seltsam. Auf jeder Seite spürt man das Unwohlsein das nicht nur das Haus sondern auch seine Bewohner in seinen Klauen gefangen hält. Es ist kein großes Geheimnis was in dem Haus vor sich geht. Recht schnell kann man die losen Fäden zu einer sinnvollen Vorgeschichte verbinden. Doch was sich erst zum Ende herausstellt, ist die Lösung für das "Problem". Man sollte an das Buch in dem Wissen heran gehen, dass es eben nicht, wie schon geschrieben, ein moderner Geisterroman ist. Es gibt keine Romantik, keine dramatischen Wendungen, keine überschwängliche Wortwahl. Es ist eine düstere Erzählung die einfach grandios geschrieben ist. Zieht man einen Vergleich zu seinen anderen Romanen, ist dieses ein wenig farbloser. Als begeisterter Boyne-Leser muss ich das Buch hinter "Barnaby" "Der Junge im gestreiften Pyjama" oder auch "Die Geschichte der Einsamkeit" stellen. Wie bei anderen Boyne Romanen lebt das Buch nicht von herausstechenden oder extremen Charakteren. Zwar lernt man Eliza und ihr Leben kennen, doch man taucht nicht in ihren Charakter ein. Viel mehr taucht man in diese Geschichte ein. Genau das ist meiner Meinung nach inzwischen selten bei vielen Büchern, umso mehr schätze ich John Boynes Art eine neue Geschichte zu erzählen.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
23. Jan.
Rating:2

Interessanter Roman, blieb aber weit hinter meinen Erwartungen zurück.

Eliza fängt nach dem Tod ihres Vaters als Gouvernante in einem Herrenhaus an. An ihrem ersten Tag begrüßen ihre zwei Schützlinge sie, aber von den Eltern fehlt jede Spur. Die wenigen Angestellten und die Menschen im Dorf schweigen. Doch Eliza ist mit den Kindern nicht allein in dem Haus. Etwas böses ist dort und scheint ihr nach dem Leben zu trachten. Am Anfang lernen wir Eliza und ihren Vater kennen und schließlich folgen wir ihr in das Herrenhaus. Der Spuk beginnt sehr schnell, aber gegruselt habe ich mich leider zu keiner Zeit. Dafür war der Spuk einfach zu... plump. Konnte ich leider nicht ernst nehmen. Irgendwann hat mich die Geschichte zwar gekriegt und ich wollte die Geheimnisse ergründen, aber ich finde dennoch, dass die Geschichte hinter ihrem Potential zurück blieb. Ich denke wenn man aus der Story etwas ohne Spukeinlage gemacht hätte, hätte es mir sogar besser gefallen. Irgendwann gipfelt das ganze dann in ein hollywoodreifes Finale. Die Protagonistin mochte ich. Sie ist definitiv keine Frau, die sich einschüchtern lässt. Ich weiß nicht recht. Die Geschichte hat mich nicht begeistert, aber auch nicht gelangweilt. Weiterempfehlen würde ich sie dennoch nicht.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
22. Sept.
Rating:5

Enigmatisch-packender Schauerroman "I blame Charles Dickens for the death of my father." So lautet der kuriose erste Satz dieses historischen Romans von 2013, der in der Tradition des englischen Schauerromans steht. Er greift Motive der "Gothic novel" von Charlotte Brontës "Jane Eyre" bis hin zu Daphne du Mauriers "Rebecca" auf und generiert doch gleichzeitig einen ganz eigenen individuellen Zugang zum Genre. Auch Elemente des Horrors, des Kriminalromans und des Psychothrillers werden in "This House is haunted" verarbeitet. London 1867: Die 21-jährige Eliza Caine verliert nach einer Lesung von Charles Dickens ihren geliebten Vater und einzigen engeren Verwandten (die Mutter starb bei der Geburt ihrer jüngeren Schwester). Während ihr Vater als Entomologe am Britischen Museum beschäftigt war, ist Eliza Lehrerin an einer Schule für Mädchen, wo sie die 5-6-jährigen unterrichtet. Aufgewühlt vom plötzlichen Verlust ihres Vaters, sieht die junge Frau eine Anzeige für eine Stelle als Gouvernante in Norfolk. Begierig ihrer Einsamkeit in London zu entfliehen, kündigt sie ihre Stelle als Lehrerin und macht sich auf den Weg in die ihr unbekannte Grafschaft. Nachdem bereits die Reise mit unheimlichen Zwischenfällen einherging, erlebt Eliza bei ihrer Ankunft auf “Gaudlin Hall” schier Unglaubliches: Die beiden Kinder Isabella und Eustache empfangen sie, von Erwachsenen fehlt jede Spur. Und das ist nur der Anfang von einer Kette von unerklärlichen Ereignissen, die die Protagonistin auf eine harte Probe stellen. "Gaudlin Hall" ist ein typisches englisches Herrenhaus, das schon bessere Tage gesehen hat und damit prädestiniert als Schauplatz für eine "Gothic novel". Aber nicht nur das abgewirtschaftete Herrenhaus selbst erzeugt eine gruselige Atmosphäre. Auch die Bewohner oder vielmehr ihre Abwesenheit, lassen beim Leser viel Raum für Schauder und Spekulationen über die wahre Natur ihres Verschwindens. Zahlreiche Nebenfiguren spinnen ein Netz aus Gerüchten und Geschichten, aus dem Eliza sich einen Weg zur Wahrheit bahnen muss. Sie ist eine starke Protagonistin, die niemals an ihrem eigenen Verstand zweifelt. Bodenständig, mutig und sympathisch versucht sie die Abgründe von “Gaudlin Hall” auf eigene Faust zu ergründen. Was mir besonders gefallen hat: Der Roman strotzt nur so vor Intertextualität. Neben Charles Dickens (wir erinnern uns an den ersten Satz), der mit seinen Texten und auch als extrem erfolgreicher Autor der viktorianischen Zeit, in der der Roman spielt, quasi leitmotivisch erwähnt wird, werden noch viele andere AutorInnen bzw. Ihre Werke genannt. Neben Shakespeare, den Eliza gerne zur Sprache bringt, wird u.a. die Lektüre von Jane Austen (“Pride & Prejudice”) sowie George Eliot bzw. Mary Ann Evans (“Silas Marner”), die zur Handlungszeit des Romans noch lebte, erwähnt. Als Schauerroman und “moderne” Gothic novel kann ich diesen Roman, bei dem dem Leser niemals langweilig wird, unbedingt empfehlen.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
25. Aug.
Post image
Rating:2

Eine junge Gouvernante, die sich mit ihren beiden Schützlingen alleine in einem viktorianischen Anwesen gegen Spukerscheinungen erwehren muss - das klingt nach einer idealen Lektüre für den Gruselmonat Oktober. Also schnappte ich mir "Haus der Geister" von John Boyne von meinem Stapel ungelesener Bücher. England im 19. Jahrhundert als Setting wird ganz wunderbar transportiert aber abgesehen davon fand ich diesen Roman eher seicht und nicht wirklich schaurig. Die ersten Kapitel begeisterten mich noch aber das lies leider ziemlich bald nach. Die Protagonistin Eliza Caine ist zwar einerseits eine selbstbewusste, moderne Frau für die Verhältnisse ihrer Zeit, verhält sich trotz ihrer angeblichen Klugheit aber oft dumm und Gespräche führen zu keinem Ergebnis, um den Grusel und die Ungewissheit aufrecht zu erhalten. Wobei man kaum von Ungewissheit sprechen kann, da das Buch unglaublich vorhersehbar ist und der Autor keine eigenen Ideen eingebracht hat. Insgesamt passiert mir zu wenig und die Schockmomente schockieren mich nicht. Auch konnte ich für keine Figur besondere Sympathien aufbauen, obwohl sich speziell für die Protagonistin durchaus Mühe gegeben wurde. Der Schreibstil passt zu der Zeit und liest sich flüssig, zum Ende hin haben sich aber ein paar Tipp- und Übersetzungsfehler eingeschlichen. Es ist kurzweilig und insgesamt in Ordnung, ist für mich aber keine unbedingte Lese-Empfehlung.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
31. Juli
Rating:4

Mein Fazit: Flüssiger Schreibstil, tolle Charaktere, durchaus spannend und kurzweilig. Dennoch schaffte es die Geschichte nicht, mir eine Gänsehaut zu bescheren. Obwohl es dazu sonst nicht allzu viel braucht! Ich hätte mir ein bisschen mehr mysteriöse Geschehnisse gewünscht, ein bißchen mehr Tiefe, ein wenig mehr Panik und Entsetzen bei Eliza, die mir zu gefasst erschien. Aber trotzdem bekommt das Buch ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sternen, weil es trotz fehlendem Grusel Spass gemacht hat, zu lesen!

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
10. Feb.
Rating:3

War nicht wirklich gruselig, die Zusammenhänge waren mir schon nach 2 Kapiteln klar. Ließ sich leicht und flüssig weg lesen, nette Unterhaltung für Zwischendurch. Was störte: die vielen teils ähnlich verlaufenden Dialoge. Ich gebe zu, da hab ich dann quergelesen, denn wirklich Interessantes kam eh immer zum Ende der Unterhaltung.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
8. Feb.
Rating:3

2,5* Ein Sonntags-Buch. Leichte Unterhaltung ohne viel Tiefgang. Nett für zwischendurch. Erinnerte mich an verschiedene andere Geschichten.... Nicht schlecht, nicht übermäßig fesselnd. Ok...

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
16. Nov.
Rating:4

Ein wundervolles, spannendes Buch von John Boyne, meinem Lieblingsautoren. Eine kleine Geistergeschichte mit einer interessanten Story im Hintergrund und durchaus tollen Charakteren. Natürlich könnte man bemängeln, dass es hätte länger sein können, vielleicht noch mehr in die Tiefe, aber letztlich war in meinen Augen alles gesagt, was gesagt werden musste und alles Weitere hätte die Geschichte nur in die Länge gezogen. So war es ein kurzweiliges Abenteuer, ein kleiner Grusel, der vielleicht nicht für immer im Gedächtnis bleibt, aber einem durchaus ein paar schaurige Nächte bereiten mag und Charaktere bietet, an die man sich durchaus mal erinnern kann. Fazit: Nicht das Beste von John Boyne, aber immer noch grandios.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
15. Okt.
Rating:3

Meine Meinung Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert in England eine Zeit in der er Gouvernanten, Kutschen und Vorlesungen von Charles Dickens gab. Der Autor John Boyne schafft es den Leser in diese Zeit zu entführen und baut von Anfang an die richtige Stimmung auf. Ich fühlte mich sofort in diese Zeit hineinversetzt und konnte mich so gut in Elizas Welt einfühlen. Zu Anfangs lernt man sie als gewissenhafte Lehrerin und liebevolle Tochter kennen. Als sie dann Hals über Kopf entscheidet, nach dem Tod ihres Vaters in ein kleines Dorf zu ziehen, um dort als Gouvernante zu arbeiten merkt sie schnell, dass sie diese Entscheidung nicht so leichtfällig hätte fällen dürfen. Gaudlin Hall ist ein grosses verlassenes Anwesen. Die beiden Kinder Isabella und Eustace wohnen dort scheinbar alleine, was Eliza von Anfang an als seltsam empfindet. Wo stecken ihre Eltern? Was ist mit der früheren Gouvernante passiert und wieso kümmert sich ein Anwalt um das ganze Vermögen der Familie? Ihr Misstrauen wird dann auch noch grösser, als sie feststellt, dass die Dorfbewohner sie meiden und kaum jemand über die Familie der beiden Kinder sprechen möchte. Als sie dann auch noch beinahe durch ein Fenster gestossen wird und der Wind sie scheinbar vom Haus fernhalten will, wird ihr klar, so ganz alleine ist sie in diesem Haus nicht. Der Aufbau der Geschichte gefiel mir richtig gut, ich kam gut in die Geschichte und fand die Protagonisten durchaus interessant. Da dieser Roman aber versprach eine Gruselgeschichte zu sein, war ich natürlich überaus erwartungsvoll auf diesen Grusel. Jedoch blieb der leider aus. Die Szenen die, den gewissen Grusel- Faktor hätten bieten können, waren mir zu plump zu vorhersehbar und so gruselte ich mich eigentlich kaum. Auch störte es mich sehr, dass Eliza, obwohl sie teilweise sehr Fortschrittlich für das Zeitalter dachte, ständig davon sprach, dass sie nicht schön war. Dass sie nicht dem Schönheitsideal entsprach und somit sowieso als alte Jungfer enden würde. Ich fand dies irgendwie unpassend, denn dies beeinflusste weder die Geschichte noch änderte es irgendetwas am Verlauf der Handlung. Schreibstil & Cover Der Schreibstil war durchaus passend, jedoch hatte meine Übersetzung einige Tippfehler, was mich zwar nicht gross am Lesen störte, ich aber von einem Buch aus einem Verlag einfach nicht erwarte. Das Cover ist passend weckt aber auch hier kaum den Grusel-Faktor. Fazit Hier sollte man sich wirklich die Frage stellen; Erwarte ich eine Gruselgeschichte oder einen stimmungsvollen Roman? Wenn man auf ersteres hofft, wird man leider enttäuscht sein. Geht man jedoch mit der Erwartungshaltung ins Buch, einen guten kurzweiligen Roman zu lesen, wird man viel weniger enttäuscht sein. Somit gebe ich dem Buch als Roman 3 von 5 Herzen. Bewertung Plot ♥♥ (2/5) Schreibstil ♥♥♥ (3/5) Botschaft ♥♥♥ (3/5) Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper
28. Sept.
Rating:3

2.5 stars England im 19. Jahrhundert: Die junge Lehrerin Eliza Caine lebt mit ihrem Vater in London. Als letzterer verstirbt, beschließt Eliza, einen Neustart zu wagen, und nimmt eine in der Zeitung annoncierte Stelle als Gouvernante auf dem Land an. Bei ihrer Ankunft am Bahnhof hat sie einen Beinahe-Unfall, denkt sich aber nichts dabei. Merkwürdig findet sie jedoch das Gebaren des Kutschers, der sie abholt, und die Tatsache, dass ihre zukünftigen Schützlinge bis auf die Gouvernante das Herrenhaus völlig allein zu bewohnen scheinen. Und schon in ihrer ersten Nacht in dem Anwesen passieren erschreckende Dinge… John Boyne hat es sich mit seinem Geisterroman etwas zu leicht gemacht. Er wählt ein klassisches, viktorianisches Setting mit vielen Gothic-Elementen, was zunächst einmal vielversprechend scheint. Der Geist des Hauses tritt jedoch von Anfang an mit der Keule auf, da gibt es wenig Subtilität für feinen Grusel. Es ist so offensichtlich, dass hier ein Geist wirkt und bald auch, wer dahinter steckt, dass jedes Gruselpotenzial verpufft, jedenfalls ich habe das so empfunden. Wenn man Grusel erzeugen will, muss man langsam arbeiten, mit kurzen Schockmomenten, doch Boyne trägt deutlich zu dick auf. Das Ganze liest sich gut und ist durchaus in gewissem Maße unterhaltsam, aber wer sich gruseln möchte, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen. Mehr habe ich zu dem Buch nicht zu sagen, ich bin sicher, dass Boyne mehr kann, und hoffe, dass sich das in anderen Werken von ihm auch zeigt.

Haus der Geister
Haus der Geisterby John BoynePiper