Es ist nicht das erste Mal, dass ich erst eine Serie quasi nicht aus der Hand legen kann und dann irgendetwas passiert, das bei mir die Leselaune massiv trübt. So hier bei der Reihe. Von den fünf Büchern hatte ich jetzt drei Bücher gelesen und dabei wird es nun bleiben. Wie kommt’s? Ich habe es ja schon an der einen oder anderen Stelle anklingen lassen, dass ich mich mit Thrillern schwertue, bis jetzt bei skandinavischen Thrillern jedoch eher Glück hatte. Nun ist es so, dass es mir beim dritten Band irgendwie zu amerikanisch wurde und mich auch die beiden Protagonisten nicht mehr so wirklich reizten, was sehr schade war. Der erste Band gefiel mir super, eine Spannungskurve baute sich auf und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden Ermittlern Blom & Berger weiterging. Passenderweise wusste der Autor auch, den Leser bei der Stange zu halten. Allerdings fiel mir da bereits auf, dass er manche Handlungsstränge recht abrupt enden lässt. Beim zweiten Band spielte der Autor mit den Zweifeln des Lesers und die generelle Frage, wer mit wem zusammenarbeitet und wem man denn überhaupt vertrauen kann (ein Kernelement in der Serie). Der Kriminalfall gefiel mir sehr gut. Und jetzt zum dritten Band, der mich überzeugt hat, dass es mir einfach alles ein bisschen zu viel ist. Quasi eine Pizza mit dreifach Käse. Irgendwie ermüdete es mich ein wenig, wie die beiden Protagonisten miteinander umgingen und andauernd die Frage „kann ich dir vertrauen?“ im Raum stand. Dann nervte mich auch das Matrjoschka-Prinzip auf Dauer: Das war, als würde mir mein Freund gestehen, dass er nicht nur eine falsche Identität, sondern noch vier weitere Kinder mit drei Frauen habe und zusätzlich Chef einer Untergrundorganisation und eigentlich ja bereits verheiratet sei – mit meiner Mutter. Und mir dies via Salamitaktik kommuniziert. Irgendwann dachte ich mir dann nur noch: „wie pathetisch“. Und wenn dann noch die organisierte Kriminalität mit wilden Schießereien aufschlägt, wird es mir zu bunt. Nicht falsch verstehen, ich finde, Arne Dahl kann sehr gut schreiben, die Story war actionreich und die Figuren waren absolut nicht plump oder flach. Es war für mich die rein inhaltliche Entwicklung, mit der ich leider zunehmend weniger anfangen konnte. Wer dies aber mag, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Etwas abgeschwächt (natürlich subjektiv) ist die „Oxen“-Serie von Jens Henrik Jensen, die mir damals gefallen hat.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich erst eine Serie quasi nicht aus der Hand legen kann und dann irgendetwas passiert, das bei mir die Leselaune massiv trübt. So hier bei der Reihe. Von den fünf Büchern hatte ich jetzt drei Bücher gelesen und dabei wird es nun bleiben. Wie kommt’s? Ich habe es ja schon an der einen oder anderen Stelle anklingen lassen, dass ich mich mit Thrillern schwertue, bis jetzt bei skandinavischen Thrillern jedoch eher Glück hatte. Nun ist es so, dass es mir beim dritten Band irgendwie zu amerikanisch wurde und mich auch die beiden Protagonisten nicht mehr so wirklich reizten, was sehr schade war. Der erste Band gefiel mir super, eine Spannungskurve baute sich auf und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den beiden Ermittlern Blom & Berger weiterging. Passenderweise wusste der Autor auch, den Leser bei der Stange zu halten. Allerdings fiel mir da bereits auf, dass er manche Handlungsstränge recht abrupt enden lässt. Beim zweiten Band spielte der Autor mit den Zweifeln des Lesers und die generelle Frage, wer mit wem zusammenarbeitet und wem man denn überhaupt vertrauen kann (ein Kernelement in der Serie). Der Kriminalfall gefiel mir sehr gut. Und jetzt zum dritten Band, der mich überzeugt hat, dass es mir einfach alles ein bisschen zu viel ist. Quasi eine Pizza mit dreifach Käse. Irgendwie ermüdete es mich ein wenig, wie die beiden Protagonisten miteinander umgingen und andauernd die Frage „kann ich dir vertrauen?“ im Raum stand. Dann nervte mich auch das Matrjoschka-Prinzip auf Dauer: Das war, als würde mir mein Freund gestehen, dass er nicht nur eine falsche Identität, sondern noch vier weitere Kinder mit drei Frauen habe und zusätzlich Chef einer Untergrundorganisation und eigentlich ja bereits verheiratet sei – mit meiner Mutter. Und mir dies via Salamitaktik kommuniziert. Irgendwann dachte ich mir dann nur noch: „wie pathetisch“. Und wenn dann noch die organisierte Kriminalität mit wilden Schießereien aufschlägt, wird es mir zu bunt. Nicht falsch verstehen, ich finde, Arne Dahl kann sehr gut schreiben, die Story war actionreich und die Figuren waren absolut nicht plump oder flach. Es war für mich die rein inhaltliche Entwicklung, mit der ich leider zunehmend weniger anfangen konnte. Wer dies aber mag, der wird hier voll auf seine Kosten kommen. Etwas abgeschwächt (natürlich subjektiv) ist die „Oxen“-Serie von Jens Henrik Jensen, die mir damals gefallen hat.
Spannung pur
Auch in diesem Teil geht es wieder heiß her und unser Polizist außer Dienst muss sich durch allerlei komplexe Staatsangelegenheiten kämpfen. Immer wieder muss er abschätzen wem er trauen kann und wenn nicht und was hat seine Familie mit dem ganzen zu tun?! Ein weitere absolut spannender Teil
Spannend bis zum Schluss!
Mit diesem Band wurd alles von Band 1+2 erklärt und scheinbar abgeschlossen.
Fall drei für Berger und Blom. Allerdings ein ziemlich verzwickter. Wem kann man trauen? Berger ist auf einer isolierten Schäreninsel im einem Versteck, Blom liegt im Koma. August Steen scheint entführt. Deer sucht Berger, aber aus welchem Grund? Absolut spannend, packend, wieder einige Wendungen und bis zum Schluß actionreich. Diese Serie begeistert weiter!
Fall drei für Berger und Blom. Allerdings ein ziemlich verzwickter. Wem kann man trauen? Berger ist auf einer isolierten Schäreninsel im einem Versteck, Blom liegt im Koma. August Steen scheint entführt. Deer sucht Berger, aber aus welchem Grund? Absolut spannend, packend, wieder einige Wendungen und bis zum Schluß actionreich. Diese Serie begeistert weiter!
Der skandinavische Autor Arne Dahl hat mit seinem Kriminalroma „Fünf plus drei“ einen neuen Fall von Berger und Blom auf den Markt gebracht. Die Vorgänger heißen „Sieben minus eins“ und „Sechs mal zwei“. Dies war mein erstes Buch von Arne Dahl, ich würde empfehlen, dass man die vorherigen Bände aus der Reihe bereits gelesen hat, einfach damit die Zusammenhänge besser verständlich sind und somit besser in die Geschichte findet. Es ist zwar auch möglich, dass man dieses Buch ohne Vorkenntnisse liest, aber für einen größeren Lesegenuss empfehle ich, dass man bereits die ersten beiden Bände dieser Reihe kennt. Klappentext: Sam Berger ist auf der Flucht. Nach einem Mord, den er nicht begangen hat, versteckt sich der ehemalige Polizist auf einer Insel im Stockholmer Schärengarten. Doch dann braucht der Schwedische Geheimdienst seine Hilfe: Der unter dem Tarnnamen Carsten operierende Ex- Geheimdienstler hält die siebzehnjährige Aisha in seiner Gewalt – und Sam Berger ist der Einzige, der sie finden kann. Wird es Berger gelingen, das Mädchen zu retten? Überlebt Molly Blom, Bergers letzte Vertraute, die nach einer Geiselnahme im Koma liegt? Als Carsten zuschlägt, sind nicht nur Berger und Blom in Gefahr. Der Spion unterhält beste Kontakte zum IS und verfolgt einen perfiden Plan: Er will, dass Berger das Mädchen findet. Sie ist der Schlüssel zu einem terroristischen Verbrechen, das ganz Schweden bedroht. Bisher hatte ich viele positive Stimmen zu den Büchern von dem skandinavischen Autor Arne Dahl gehört. Daher wollte ich mir ein eigenes Bild machen und wagte einen Quereinstieg in seine Reihe rund um das Ermittlerteam Sam Berger und Molly Blom. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, dies hatte verschiedene Ursachen. Zum einen konnte mich der Erzählstil von Dahl nicht wirklich mitreisen. Er hat einen trockenen, teilweise recht sachlichen Stil. Oftmals wurden Andeutungen auf das spätere Geschehen gemacht. Mir persönlich fehlten so ein bisschen die Emotionen. Ich hatte das Gefühl, dass ich als neutraler Beobachter in das Geschehen geworfen wurde, welcher jedoch nur geduldet, aber nicht erwünscht war. So ein richtiger Bezug zu dem Buch wollte sich nicht einstellen, ich bekam keine Verbindung zur Geschichte und habe daher auch nicht wirklich mitfiebern können. Positiv möchte ich aber die tollen Landschaftsbeschreibungen erwähnen. Die Atmosphäre von Schweden wurde gekonnt in das Geschehen mit eingebunden. Allgemein hat mir das Setting ganz gut gefallen. Die Umgebungen wurden gut beschrieben und es hat irgendwie perfekt zur Geschichte gepasst. Dieses raue und winterliche Klima hat sich den Fall und auch das Ermittlerteam ergänzt. Manche Wendungen waren unerwartet, andere eher vorhersehbar. Beziehungsweise konnte man erahnen, in welche Richtung die Handlung gehen wird und das in manchen Situationen einfach noch etwas kommt, das dieser Faden noch nicht zu Ende erzählt wurde. Der Einstieg in das Buch ist mir relativ schwer gefallen. Die ersten Seiten habe ich als rätselhaft empfunden. Manche Zusammenhänge haben sich mir nicht erschlossen, waren für mich nicht nachvollziehbar. Ob dies daran liegt, dass ich die Vorgänger nicht gelesen habe oder ob dies die Absicht des Autors war – ob er damit zusätzliche Spannung erzeugen wollte – kann ich leider nicht nachvollziehen. Auch konnte ich leider keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen. Sie wurden mir auch im späteren Verlauf der Handlung leider nicht sympathischer. Jeder scheint sein eigenes Süppchen zu kochen und spinnt seine eigenen Intrigen, verfolgt seine eigenen Ziele. Jeder misstraut jedem, vertraut sich niemanden wirklich an. Verlangt im Gegenzug aber von seinem Gegenüber, dass dieser ihm vertraut. Manchmal wirkten die Vergangenheit und der jeweilige Hintergrund diverser Charaktere für mich recht konstruiert. Als wurde es speziell für diese Story so eingerichtet, dass es passt, es wirkte auf mich leider nicht stimmig – zu stark in die Handlung reingepresst. Leider musste ich mich teilweise ein bisschen durch das Buch durchbeißen. Weder die Story an sich noch die Charaktere konnten mich vollkommen überzeugen. Es gab aber auch Passagen, die mir wieder gut gefallen haben, auch wenn dies nicht die Mehrheit war. Insgesamt konnte mich Arne Dahl mit „Fünf plus drei“ leider nicht in den Bann ziehen. Ich empfand dieses Buch als recht zäh und auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Dies kann aber auch daran liegen, dass dies mein erstes Buch aus seiner Feder war. Daher würde ich es nicht für Quereinsteiger empfehlen. Leider kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne vergeben. Ob ich ein weiteres Buch von Dahl lesen werde, bleibt ungewiss.





