«Es geht nicht um die Zahl auf der Waage. Darum ging es nie.»
Es ist echt heftig. Ich wurde so in einen Bann gezogen, das ich selbst nicht aufhören konnte zu lesen.
Trotzdem würde ich niemandem das Buch empfehlen dessen Probleme sich in dem Buch widerspiegeln.
Unglaublich viele Triggerwarnings wie Tod, Verlust, Magersucht, Selbstverletzung usw.
Ich habe mir ein anderes Ende gewünscht. Aber wirklich nur eine kleine Veränderung am Ende.
Ich hatte das Gefühl, man konnte sich sehr gut in die Hauptprotagonistin hineinversetzen. Viele Gedankengänge, die nicht wie in anderen Büchern einfach sinnlos oder naiv wirken.
Another instance where I can't decide to give a book 1 star or 5 for a list of reasons, so I settle for a 3, perfectly in the middle (the same thing happened with A Little Life).
Lia Overbrook has anorexia, her best friend, Cassie, has bulimia. Cassie dies and haunts Lia, which is a major factor of why Lia remains sick and struggles to reach recovery.
Cassie calls Lia 33 times and Lia never picks up. I'm of the belief that even if Lia picked up, she wouldn't have been able to help Cassie. Cassie had to help herself, Lia couldn't have done that for her.
Why did they make their pact? Why are they friends? Are they even friends? I don't think so but I also don't know. A real friend won't encourage illness, even though friends make mistakes.
Then we have the formatting of the book. The chapter headers are formatted in scale readings. Lines get crossed-out when Lia thinks or says something she doesn't want to or regrets. The words that get repeated have slashes in between them. Lia is stuck between the devil and the deep blue sea. She's ruining her life but also can't seem to stop. The flashbacks are a perfect depiction of what can happen when things gnaw you alive and you can't chase them away fast enough. She's selfish but underneath all of it she's deeply hurting and afraid.
The title drop line kind of gutted me.
"We held hands when we walked down the gingerbread path into the forest, blood dripping from our fingertips. We danced with witches and kissed monsters. We turned us into wintergirls, and when she tried to leave, I pulled her back into the snow because I was afraid to be alone."
Die ehemals beste Freundin stirbt. Cassie, hatte sie noch vom Motel aus angerufen. „Ich bin nicht rangegangen“ – dieser Gedanke lässt Lia nicht mehr los, während sie sich immer weiter in ihre Essstörung hineinziehen lässt.
Vorneweg: Ich habe bereits einige Kritiken gelesen, in denen bemängelt wird, dass es keine Triggerwarnung VOR der Geschichte gibt.
Als selbst Betroffene einer Essstörung kann ich das persönlich nicht ganz nachvollziehen. Ich habe schon mehrere Bücher zu diesem Thema gelesen und hatte hier deutlich das Gefühl, dass es sich um eine erfundene Geschichte handelt – keinen autobiografischen Erfahrungsbericht. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mich getriggert gefühlt.
Die im Buch genannten Kalorienangaben empfand ich eher als störend als alles andere. Für mich wirkte vieles sehr konstruiert und insgesamt recht oberflächlich. Wenn man sich bewusst macht, dass es eine fiktive Geschichte ist, lässt es sich gut lesen – aber wirklicher Tiefgang fehlt meiner Meinung nach.
Das Ende ging mir dann etwas zu schnell und wirkte stellenweise fast schon abgedroschen.
Wer sich intensiv und tiefgehend mit dem Thema Essstörung auseinandersetzen möchte, sollte eher zu einem anderen Buch greifen.
Das Buch hat mich teilweise echt mitgenommen. Hier wird eine Essstörung so gut erklärt ohne das es von der realität abweicht. da es genau so abläuft. Es ist ein sehr sehr gutes Buch!
I really hated it at the beginning. I didn't like the writing style and also the main character was annoying me. I gave 2 Stars because i think that the last 50 pages are actually quite good.
Inhaltswarnung: In diesem Buch geht es Essstörungen, sv und man sieht auch Kalorienmengen von Essen
Das war ein echt heftiges Buch. Manchmal musste ich echt weinen, weil es so schlimm war. Trotzdem ist es ainfach wunderschön geschrieben. Meiner Meinung nach ist s auch ein sehr wichtiges Buch, auch wenn es vielleicht für manche Leute zu viel ist.
Aber das Ende war crazy.
Es hat mich richtig bewegt. Die Geschichte geht unter die Haut, ist ehrlich, traurig und trotzdem voller Hoffnung. Ein starkes Buch, das im Kopf bleibt.
„Wintermädchen“ ist ein unglaublich berührendes Buch, das einen tief mitnimmt. Es erzählt die Geschichte von Schmerz, Schuld und dem Kampf, wieder ins Leben zurückzufinden. Laurie Halse Anderson schreibt so ehrlich und eindringlich, dass man Lias Gefühle fast körperlich spürt. Das Buch ist traurig, roh und gleichzeitig voller Hoffnung – ein echtes Herzensbuch, das lange nachwirkt.
Ich fande es sehr interessant mal aus der Sicht einer Person zu lesen die psychische Probleme hat. Es war sehr schön geschrieben und hat mich sehr berührt.
Es gab keine Triggerwarnung, weshalb ich definitiv Abzug gebe, weil die Esssörungsgedanken und Selbstverletzungsgedanken schon sehr genau beschrieben wurden. Den Schreibstil fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das Buch beinhaltet ein wichtiges Thema und ansonsten war es auch gut.
Lia und Cassie waren die besten Freundinnen. Beide schworen sich in einer Silvesternacht, dass sie die dünnsten der Schule werden. Doch dann stirbt Cassie im Gateway Motel. Für Lia bricht eine Welt zusammen und sie gibt sich die Schuld an ihrem Tod. Nicht den Menschen und dem Internet, die sich ständig über sie lustig gemacht haben. Auch ihr Schwur hat nichts damit zu tun. Nicht einmal Cassies Eltern gibt sie die Schuld. Nein, sie gibt sie sich selbst. Denn sie ist damals nicht ans Telefon gegangen…
Meine beste Freundin hat damals so von diesem Buch geschwärmt, dass ich es mir auch direkt gekauft habe. Doch leider lag es Ewigkeiten auf meinem SuB und letztes Jahr habe ich es dann geschafft, endlich dieses Buch zu lesen. Und ich habe niemals mit so einer Geschichte gerechnet.
Vorab möchte ich noch sagen, dass ihr dieses Buch mit Vorsicht lesen solltet. In diesem Buch steht leider keine Trigger Warnung, aber das hat es dringend nötig. Denn in diesem Buch werden sensible Themen unbeschönigt dargestellt. Also spreche ich hiermit jetzt eine dicke Trigger Warnung für dieses Buch aus. Bitte nehmt diese Ernst und achtet auf euch!
Lia ist eine sehr starke Protagonistin, die gegen ihre Dämonen kämpft. Sie leidet unter Magersucht, Depressionen und selbstverletzendem Verhalten. Dies hat mit ihrer zerbrochenen Familie zutun und mit ihrem Vater, der ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. In diesem Buch werden Lias Gedanken unbeschönigt dargestellt, was ich auf der einen Seit sehr gut finde, da man einen guten Einblick in die Welt eines psychisch kranken Person findet. Aber auf der anderen Seite ist es triggernd für diejenigen, die selbst betroffen sind. Lia hat in diesem Buch eine sehr starke Entwicklung hinter sich, die ich bewundere. Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft dafür.
Cassie, Lias ehemalige beste Freundin, ist ebenfalls an Magersucht erkrankt. Kurz bevor sie im Motel starb, hat sie Lia angerufen. Beide Mädchen hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr, daher ignorierte sie den Anruf. Die Autorin hat es geschafft, die Charaktere authentisch und lebhaft darzustellen. Sie hat recherchiert und macht somit die Geschichte lebendig.
Der Schreibstil von Laurie Halse Anderson hat mich tief bewegt. Sie schreibt brutal ehrlich und zeigt einem deutlich, was psychische Erkrankungen mit einem Menschen anrichten. Die Sprache der Autorin ist lebhaft und hat mich damit an die Seiten gefesselt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da ich immer wieder wissen wollte, wie es weitergehen wird...
,,Wintermädchen‘‘ ist eine Geschichte, die schonungslos ehrlich davon berichtet, dass psychische Erkrankungen kein Kinderspiel sind. Die Autorin hat die Erkrankungen sehr gut dargestellt und oft habe ich mich beim Lesen verstanden gefühlt, da ich manchmal ähnliche Gedanken habe. Das war mein erstes Buch der Autorin und bestimmt auch nicht das letzte!
It is an amazing book that can make people with ed’s feel very seen, but it’s also triggering.
The description are very vivid and I would even go so far and say it includes 'tips' & some people could use this as a guide and motivation to throw themselves into an ed.
There is a reason it is so known in the ed community.
Meiner Meinung nach ein unfassbar gutes Buch, aber sehr triggernd, sollte definitiv von niemandem gelesen werden der selber mit der thematik zu kämpfen hat.
Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, bringt aber doch sehr gut rüber wie es in dem Kopf der Protagonistin wirklich aussieht, dieses Buch ist absolut ehrlich und zeigt unverblühmt welch dunkler Ort der eigene Kopf sein kann, deswegen find ich es so gut
Was mir auch enorm zugesagt hat ist die Art und Weise wie die Autorin nicht nur mit Worten sondern auch anderen Stilmitteln das Chaos im Kopf zum ausdruck gebracht hat, durchgestrichene Sätze, verschiedene schriftgrößen, klein eingefügte Sätze, wortwiederholungen, etc, sowas liebe ich in Büchern.
Jedoch ein sehr großer Kritikpunkt: Es gibt keine Triggerwarnung, und das ist bei dem Inhalt wirklich nicht zu vertreten
It was really a tough book. Even though I don't really liked Andersdons writing style, it kinda was choppy and the writing in a style I haven't read before - but the story was well told. Andersons got the feeling and the despair on the page.... throughout the book, I felt the depression and desolation... it was really hard... for Lia, the girl in the book; and for my, while reading her story.
I think Anderson got the point of the agony form such girls with these illness and the readers got a view in their head, and souls... to understand a little bit of it and there sadness, which drive them to their doings.
It was hard to read, but I really appriciate Andersons work in this book. Though the end wasn't what I expected.... In my opinon, it was too fast n the end, the process could have last longer.
Handlung:
Lia und Cassie waren beste Freundinnen und haben sich einmal in einer kalten Silvesternacht geschworen, die dünnsten Mädchen der Schule zu werden. Heute haben sie keinen Kontakt mehr miteinander, aber trotzdem zerbricht etwas im Inneren von Lia, als sie erfährt, dass Cassia alleine in einem Motel tot aufgefunden wurde. Lia muss von nun an gegen die Trauer arbeiten, sowie weiterhin ihren Kampf gegen Magersucht weiterführen, den sie immer mehr zu verlieren droht, da sie mit der ganzen Situation nicht mehr klar kommt. Sie hat nicht nur ihre beste Freundin an eine grausame Krankheit verloren, sondern muss auch die Streitereien ihrer geschiedenen Eltern ertragen und ihr Stiefmutter aushalten. Die Situation spitzt sich zu und die Mauer zwischen Leben und Tod wird immer dünner…
Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war wirklich brutal – dieses Wort beschreibt es wohl am kürzesten und passendsten. Obwohl ich den Schreibweise von Andersons nicht sehr gemocht habe, da er teilweise sehr abgehackt war und er einen Stil, den ich bislang noch nicht gelesen habe, war aber die Geschichte selber sehr gut erzählt.
Andersons schaffte es die Gefühle und die Verzweiflung auf Papier zu bekommen. Durch das ganze Buch hindurch, fühlte man die Depression, Verzweiflung und Trostlosigkeit! Es war wirklich schwer: für Lia, das Mädchen im Buch - und gleichzeitig auch für mich, während des Lesens. Ich glaube Andersons traf genau den Punkt des Leides, die in solchen Mädchen mit solch einer schweren Krankheit vor sich geht, und die Leser bekamen einen Blick in ihre Köpfe, und Seelen, um ein wenig besser deren Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit zu verstehen, welche sie zu ihren Taten treiben.
Es war wie bereits gesagt, schwer zu lesen, da es teilweise sehr brutal beschrieben war, aber ich finde, dass Anderson einen tolle Job mit dieser Geschichte gemacht hat.
Warum das Buch von mir nur 3 Punkte bekommt, liegt zu einem an dem Schreibstil, der mir nicht zugesagt hat, wegen der bereits erwähnten gründe und weil mir das Ende nicht zu sagte. Mir ging es zum Ende hin ein zu schnell und die Lösung/ Heilung des Problems wurde nicht ausführlich beschrieben. Meiner Meinung nach, hätte sich das Ende ein wenig länger hinziehen können und genauer beschrieben werden.
Cover:
Schön, aber auch dezent gestaltet, mit einem Bild, das perfekt zum Titel aber auch zur Geschichte selber passt.
Fazit:
Ein Buch das nicht einfühlsam auf das Problem von Magersucht eingeht, sondern einen mitnimmt und wach rüttelt. Intensive Gefühle und angespannte Lesestunden sind hier vorprogrammiert.
Tolles Buch. Ernstes Thema, sehr poetisch umgesetzt und dadurch so ehrlich und intensiv. Ich habe mich nie besser in die Gedankenwelt einer Magersüchtigen versetzt gefühlt. Ich glaube, so könnte es sich in der Tat anfühlen.
Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist echt und authentisch. Nichts wird verherrlicht. Lia ist einfach Lia und zeigt sehr gut, wie die reale Welt ist! Das es nämlich Menschen gibt, deren Leben nicht perfekt ist. Ich finde durch den schonungslosen Einblick in das Krankenbild der Magersucht, habe ich Verständnis für Betroffene entwickelt und kriege einen Hauch von Ahnung, wie es ihnen ergehen muss. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig und ich habe deswegen leider lange gebraucht, um in dem Buch anzukommen. Dafür gab es auch leider einen Punkt Abzug. Nichtsdestotrotz war das Buch bis zur letzten Seite spannend und ich habe es in 2-3 Tagen durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Lia weitergeht. Wo ihr Weg sie hinführt und wie er sein wird. Meiner Meinung nach hat die Autorin einen tollen Job gemacht und ein Buch geschrieben, was durchaus mehr Bekanntheit erlangen sollte!
This book is so good! But read the Trigger Warnings if you struggle with eating idk if you should read this I mean the ending I loved it yk it shows that you should get help and its kinda like therapy but the beginning I feel like it just gives tips what you should do to lose weight which was kinda triggering for me I cried so much while reading this book but I still loved it somehow.
more like 2.5
i understand that this book is very important but i didn't like it that much. it had good and enjoyable (not literally enjoyable, considering the subject matter) moments. but overall it is just... okay.
it was actually painful to read about the struggles of the main character with food, body image and other things. these descriptions are the best part of the book, because it's obvious that the author knows what she's writing about.
i'm sure that this book helped many people who were dealing with eating disorders and will continue helping people who are experiencing this now. i guess that i just wasn't so impressed with it as many people seemed to be.
Wintergirls, Laurie Halse Anderson
4.5/5
Wintergirls is seen as a classic, well known read amongst the ED community and has been on my shelf for what feels like an eternity. It's, most likely, extremely triggering for those who are (still) suffering and I definitely recommend reading TWs beforehand! (eg. anorexia, bulimia, sh, death and suicidal descriptions)
It's a really good exemplary insight to what it can be like to suffer from ED, disordered and haunting thoughts and how much mental illnesses take over not in only everyday life, but life in general. The descriptions of thought process, with all slashes, strike throughs, ’side’ notes and interrupting passages in between are very realistic.
It's a really touching and emotional story, chapter 62 and 65 broke me.
Everyone deserves recovery, a happy life because you are worth it.
3,5*
Im großen und ganzen mochte ich die Geschichte und die Charaktere gerne, jedoch hat es mir irgendwie an Tiefe gefehlt. Ich habe viele andere Bücher in diese Richtung gelesen und muss zugeben, dass dieses etwas flach gewesen ist. Manchmal hat es etwas an meinen Emotionen gekratzt, jedoch konnte es mich nicht wirklich überzeugen.
Das Thema Magersucht hat es sehr gut aufgefasst und konnte mir interessante Einblicke dahinter geben. Jedoch finde ich, hätte es noch emotionaler und echter sein können.
Daher ist es ein nettes Buch für zwischendurch (bis auf die Thematik, diese war überhaupt nicht nett oder einfach), mehr aber auch nicht.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll aufzuzählen, was mir an dem Buch nicht gefallen hat! Ach doch, als allererstes: es handelt sich um ein Buch, in dem es um (tödliche) Essstörungen und Selbstverletzungen geht … und niemand hat es für nötig befunden, der Geschichte eine TRIGGERWARNUNG voran zu stellen?! Finde ich fast unglaublich, wenn ich es nicht mit eigenen Augen sehen würde, dass es eben keine gibt/gab!
Dieses Buch hat mich während des Lesens generell auch einfach nur aggressiv gemacht. Versteht mich bitte nicht falsch, ich finde es sehr gut, dass es Bücher über solche Themen gibt… aber bis auf das Ende wurde mir das (ver)hungern der Protagonistin doch ein bisschen zu verherrlichend dargestellt. Ich meine, es werden alle Tricks bis ins kleinste Detail geschildert, wie die Betroffenen permanent ihr Umfeld versuchen zu täuschen.
Auch finde ich es etwas lieblos, wie es erst ellenlang um ihren Verfall geht, die Geschichte dann aber quasi unmittelbar im Anschluss schon zu Ende ist.
Weiterhin gab es fast keinen Charakter in der Geschichte, der mir so richtig sympathisch war… am ehesten wohl noch Lias Mutter und ihre Stiefmutter (da ihre Schwester noch ein Kind ist, nehme ich sie mal raus, da sie sowieso noch keine Verantwortung übernehmen hätte können!), dass war es dann aber auch schon.
Das Thema ist ernst und wichtig, ich finde das Buch nur leider überhaupt nicht gelungen umgesetzt! Lediglich das Ende/ meine Neugierde darauf, hat mich bewogen, es überhaupt zu Ende zu lesen und dem Buch letztlich 2 Sterne zu geben. Es wäre ansonsten nur einer geworden.
Was ich dem Buch zugute halten kann?:
Es war kurz und aufgrund der großen Schriftgröße habe ich gestern Abend die ersten 110 Seiten und heute in 2/3 Stunden den Rest lesen können. Außerdem finde ich die Platzierung der Seitenzahlen ganz angenehm.
Ja und das war es auch schon. Das Buch werde ich definitiv nicht weiterempfehlen.
It was really a tough book. Even though I don't really liked Andersdons writing style, it kinda was choppy and the writing in a style I haven't read before - but the story was well told. Andersons got the feeling and the despair on the page.... throughout the book, I felt the depression and desolation... it was really hard... for Lia, the girl in the book; and for my, while reading her story.
I think Anderson got the point of the agony form such girls with these illness and the readers got a view in their head, and souls... to understand a little bit of it and there sadness, which drive them to their doings.
It was hard to read, but I really appriciate Andersons work in this book. Though the end wasn't what I expected.... In my opinon, it was too fast n the end, the process could have last longer.
Handlung:
Lia und Cassie waren beste Freundinnen und haben sich einmal in einer kalten Silvesternacht geschworen, die dünnsten Mädchen der Schule zu werden. Heute haben sie keinen Kontakt mehr miteinander, aber trotzdem zerbricht etwas im Inneren von Lia, als sie erfährt, dass Cassia alleine in einem Motel tot aufgefunden wurde. Lia muss von nun an gegen die Trauer arbeiten, sowie weiterhin ihren Kampf gegen Magersucht weiterführen, den sie immer mehr zu verlieren droht, da sie mit der ganzen Situation nicht mehr klar kommt. Sie hat nicht nur ihre beste Freundin an eine grausame Krankheit verloren, sondern muss auch die Streitereien ihrer geschiedenen Eltern ertragen und ihr Stiefmutter aushalten. Die Situation spitzt sich zu und die Mauer zwischen Leben und Tod wird immer dünner…
Meine Gedanken zum Buch:
Das Buch war wirklich brutal – dieses Wort beschreibt es wohl am kürzesten und passendsten. Obwohl ich den Schreibweise von Andersons nicht sehr gemocht habe, da er teilweise sehr abgehackt war und er einen Stil, den ich bislang noch nicht gelesen habe, war aber die Geschichte selber sehr gut erzählt.
Andersons schaffte es die Gefühle und die Verzweiflung auf Papier zu bekommen. Durch das ganze Buch hindurch, fühlte man die Depression, Verzweiflung und Trostlosigkeit! Es war wirklich schwer: für Lia, das Mädchen im Buch - und gleichzeitig auch für mich, während des Lesens. Ich glaube Andersons traf genau den Punkt des Leides, die in solchen Mädchen mit solch einer schweren Krankheit vor sich geht, und die Leser bekamen einen Blick in ihre Köpfe, und Seelen, um ein wenig besser deren Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit zu verstehen, welche sie zu ihren Taten treiben.
Es war wie bereits gesagt, schwer zu lesen, da es teilweise sehr brutal beschrieben war, aber ich finde, dass Anderson einen tolle Job mit dieser Geschichte gemacht hat.
Warum das Buch von mir nur 3 Punkte bekommt, liegt zu einem an dem Schreibstil, der mir nicht zugesagt hat, wegen der bereits erwähnten gründe und weil mir das Ende nicht zu sagte. Mir ging es zum Ende hin ein zu schnell und die Lösung/ Heilung des Problems wurde nicht ausführlich beschrieben. Meiner Meinung nach, hätte sich das Ende ein wenig länger hinziehen können und genauer beschrieben werden.
Cover:
Schön, aber auch dezent gestaltet, mit einem Bild, das perfekt zum Titel aber auch zur Geschichte selber passt.
Fazit:
Ein Buch das nicht einfühlsam auf das Problem von Magersucht eingeht, sondern einen mitnimmt und wach rüttelt. Intensive Gefühle und angespannte Lesestunden sind hier vorprogrammiert.