Märchenhaft – gemütlich – herzallerliebst
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mich dafür hassen oder lieben soll, dass ich diese Bücher angefangen habe – sie machen mir einfach unglaublich viel Spaß. Zwar passiert auch in diesem Band nichts allzu Dramatisches, dennoch fand ich ihn deutlich spannender als den vorherigen Teil. Nun zu meinem kleinen Problem: Soweit ich recherchiert habe, gibt es auf Deutsch nur zwei Bände, obwohl die Reihe insgesamt fünf umfasst. Es scheint leider nicht so, als würden die restlichen Teile übersetzt werden, was ich wirklich sehr schade finde. Ich kann nur hoffen, dass sich das noch ändert. Andererseits muss ich sagen: Hätte ich nicht nachgeschaut, wäre es mir vermutlich gar nicht so sehr aufgefallen, da dieser Band auch gut als Abschluss funktioniert (so in der Art never ending story). Obwohl mir dieser Teil besser gefallen hat als der vorherige, kann ich ihm nicht mehr Sterne geben. Es gibt einfach zu viele Unklarheiten. Achtung, Spoiler: Warum hat die Ogerkönigin Olga Filomena nicht wiedererkannt, als sie sie zum Biest hinuntergeschickt hat, um gefressen zu werden? Warum zaubert Filomena in diesem Band nicht, obwohl sie mit ihren magischen Fähigkeiten eigentlich eine wichtige Stütze für die Gruppe sein sollte? Und wer erzählt eigentlich die fehlerhaften Geschichten in der realen Welt? Trotz dieser und einiger weiterer kleiner Kritikpunkte, auf die ich hier nicht alle eingehen möchte, ist die Geschichte wirklich schön. Mein Tipp: Nicht zu viel hinterfragen und sich einfach auf das Abenteuer einlassen. Für alle, die es etwas spannender und erzählerisch runder mögen, empfehle ich Land of Stories von Chris Colfer.




