Der Auftakt der ,,Mystic City“ Trilogie der besonders war durch das Setting der Geschichte. Ein magisches Manhattan der Zukunft mit Menschen und Mystikern als Bewohnern der Welt und eine Unterteilung beider Gruppen in Arm und Reich und eine räumliche Trennung. Durch die Klimaerwärmung stieg der Wasserspiegel und die Menschen lebten fortan in Wolkenkratzern, den sogenannten Horsten im Luxus, die Mystiker lebten in der Tiefe, unten in den arme Regionen der Stadt und arbeiteten oben in den Horsten als Diener. In den Horsten gab es magische Bemalungen als Accessoires und ein blaues Pflaster, ein mystisches Mittel gegen Angstzustände, die Droge Stic die aus mystischer Energie bestand und Glastürme die mit mystischer Energie leuchteten. Faszinierend waren auch die technischen Neuerungen, eine Leichtbahn und ein Shuttle mit Autopilot, TouchMes zum telefonieren und APs, Fahrstühle in die Tiefe. In der Tiefe gab es als Zentrum die große Wiese und Wassertaxis, einen Karneval und auch finanzielle Unterschiede und im Block kannte jeder jeden. Durch die Protagonistin Aria und ihre Geschichte die erzählt wurde bekam man einen Einblick in beide Seiten. Sie selbst lebte in den Horsten ging aber in die Tiefe und lernte dort den Mystiker Hunter kennen. Beide Charaktere waren mir sympathisch und das Miteinander der beiden war harmonisch und amüsant trotz der unterschiedlichen Welten aus denen sie kamen. Da waren das Aria durch ihre Eltern vermittelte Wissen über die Bedrohung durch die Mystiker und das Attentat Großes Feuer, die nötigte Registrierung und Abschöpfung der Kraft zweimal im Jahr und das durch Hunter neu erlangte Wissen, dass jeder Mystiker eine ganz eigene, spezielle Energie besaß und es Zeit für einen Wandel war, eine Chance auf Gleichberechtigung. Es ging um verlorene Erinnerungen und das enträtseln ihrer Vergangenheit, ein Herzmedaillon und Liebesbriefe, Enthüllungen und Geheimnisse. Gegen Ende waren da Küsse und eine Liebeserklärung, das erste Mal, dass Aria etwas machte, was man nicht von ihr erwartete sowie Schuldgefühle und Wut. In der Geschichte passiert vieles hintereinander und teilweise zu schnell und ohne weitere Erklärungen und auch das Ende selbst ging mir viel zu schnell ohne genug Zeit zum verarbeiten. Das Ende und auch die Geschichte allgemein war geschrieben wie ein Film und sorgte dafür für viel Spannung, allerdings fehlte mir etwas das Gefühl und das zwischenmenschliche.
Ein gutes Buch in einer anderen Welt. Es passiert viel hintereinander, was meiner Meinung nach teilweise zu schnell und unbegründet ist. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Teil
Aria hat ihr Gedächtnis verloren. Ihren Verlobten kennt sie nicht mehr und hegt auch keine Gefühle für ihn und dann gibt es den unbekannten Rebellen den Sie nicht vergessen kann.. In Mystic City herrscht chaos. Die reichen Menschen schöpfen "Mystiker" mit magischen Kräften ab um diese zu unterdrücken. Immer mehr Rebellen erheben sich um gegen das Unrecht vorzugehen. Aufeinmal gerät Aria zwischen die Fronten und weiß nicht mehr wofür Ihr Herz schlägt. Mein fliegt förmlich durch das Buch, eine spannende Geschichte, eine neue Welt mit interessanten magischen Kräften. Mir hat der erste Band sehr gut gefallen und ich bin gespannt auf den 2ten!
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/02/05/rezension-mystic-city-das-gefangene-herz/ Meine Gedanken zum Buch: Ich habe relative unbefangen mit dem Buch gestartet, da ich gute, wie auch schon schlechtere Rezensionen dazu gelesen habe. Daher war es dann für mich doch überraschend gut und hat mir von der Atmosphäre, sowie den Charakteren und generellen Handlung wirklich gut gefallen. Aber fangen wir am besten von vorne an, wo wir Aria begleiten, als sie auf ihrer Verlobungsfeier ist. Eigentlich sollte das ein glücklicher Moment für sie sein, doch Aria hat ihr Gedächtnis verloren und jeder sagt ihr, wie sehr sie in ihren zukünftigen Gatten verliebt war und was sie alles für ihn riskiert hat – aber Aria kann nichts davon fühlen, so sehr sie sich auch bemüht. Schon bald kommt man als Leser darauf, was hier gespielt wird, und rasch danach hegt auch Aria ihre Zweifel an der ganzen Sache, an ihrem Leben. Sie möchte endlich Antworten – ehrlich Antworten, nicht wieder welche, die sich falsch anfühlen. In diesem Punkt konnte ich sie gut verstehen und ich fand Aria toll als Charakter, besonders dass sie erstens nicht einfach alles so akzeptiert hat, wie es ihr gepredigt wurde, sondern für sich selbst die Dinge herausfinden wollte. Hier geht sie untypisch für ihre reiche Klasse sehr mutig an die Sache ran, was mir zusätzlich gefallen. Klar, ist sie leider auch etwas naiv und braucht manchmal ein wenig länger, um Dinge zu sehen, die sich direkt vor ihren Augen befinden, aber das fand ich persönlich jetzt nicht allzu schlimm. Auch ihr Gegenspieler Hunter war einfach nur ein männlicher, herber, mutiger, wilder Traum und ich konnte nicht genug von ihm bekommen, besonders da er ja nicht so oft vorgekommen ist. *schade* Hier fand ich es zugegeben etwas schnell, wie sich das alles entwickelt hat zwischen den beiden, aber wenn man dann die gesamte Hintergrundgeschichte kennt, kann man es verstehen. Ansonsten gab es aber eigentlich keine Charaktere, mit denen ich viel anfangen konnte. Die einen waren mir unsympathisch, wie Kiki, Arias beste Freundin, und die anderen waren zu kurz anwesend, wie Hunters Freund Turk. Der Schreibstil der Autorin in der Gegenwart war rasch zu lesen, da sie zwar schöne Formulierungen verwendet, aber dazwischen immer wieder ganz kurze Sätze mit eingeknüpft hat. Außerdem passte es zur Handlung, die in einer fantasiereichen Dystopie spielt, in der Mystiker (wie Magier, wobei jeder ganz spezielle Kräfte hat) von den Reichen unterdrückt werden. Ganz klar, dass diese sich das nicht auf ewig gefallen lassen und sich ein Widerstand im Untergrund bildet, um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Und diesem Kampf für Gleichheit, aber auch für ihre Liebe, schließen sich Hunter und Aria an, was natürlich nicht ohne Folgen bleibt. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, nur so viel, dass es wirklich spannend war und es am Ende ganz schön heiß/ gefährlich her ging. Das Ende war wie bereits gesagt schon sehr Nervenaufreibend und ich habe – ehrlich – schon mit dem Schlimmsten gerechnet, zum Glück ist das aber nicht passiert und man konnte ohne Cliffhanger, halbwegs zufrieden, das Buch schließen und zur Seite legen. Es war zwar am Ende total vorhersehbar und hat mich dann nicht mehr überrascht, aber trotzdem reizt es mich sehr, gleich und sofort weiter zu lesen, besonders da ja auch Band 3 bald draußen ist. Ein weiterer Pluspunkt bei den ganzen Reihen, die momentan nicht weiter übersetzt werden. (Aber das ist ein anderes Thema) Cover: Ich liebe, liebe, liebe das Cover. Es ist einfach wunderschön gemacht und war definitiv einer der Gründe, warum ich das Buch lesen musste. All in all: Ein überraschend gutes Buch, das die abgegriffene Romeo und Julia-Geschichte mit neuen fantastischen Elementen und düsterer Dystopie vermischt und es dadurch zu etwas vollkommenem Neuen macht. Auch wenn das Ende sehr vorhersehbar war, freue ich mich schon auf die nächsten Teile und empfehle das Buch allen Lesern, die eine Mischung aus magischer Fantasy und dunkler Dystopie mögen, in der die Liebesgeschichte eine tragende Rolle spielt.
Nett für Zwischendurch. Bin gespannt, wie es weitergeht.
Einfach wow!
Ich kann einfach nur sagen, ich liebe dieses Buch, es war für mich super spannend und ich finde die Story mal anders. 😍
Eine klassische Fantasie Geschichte. Mit Liebe, Vertrauen, Mut, Verrat und Tod. Mit armen und mit reichen Menschen. Reiche Menschen lassen die Mystiker schlecht dastehen und schöpfen ihre Energie ab, für die Regeln. Und natürlich Rebellen, die es leid sind unter dieser Macht zu leben. Aria wird das Gedächtnis gelöscht und glaubt sie wird ihren Traumprinzen Thomas heiraten. Aber mit Hunter hat keiner gerechnet. Und so langsam wird Aria klar, dass mit ihr ganz und gar nicht etwas stimmt. Die Geschichte ist ziemlich gut, Spannung ist dabei und es hat ein leichten Schreibstil. Man merkt aber dass es ein Mann geschrieben hat. Frauen neigen dazu intensiver in die Gefühle anderer einzutauchen. Männer sind da etwas stumpfer. Die schreiben wie es ist und weiter gehts🤣 Zur Abwechslung mal erfrischend. Freu mich auf jeden Fall den 2. Teil gleich im Anschluss weiter lesen zu können.
INHALT Aria Rose ist nun mit Thomas verlobt, obwohl er der Sohn der verfeindeten Seite war. Sie hat es geschafft ihre Eltern davon zu überzeugen, ihrer großen Liebe eine Chance zu geben. Nur erinnert sie sich nicht mehr. Nicht an Thomas und schon gar nicht an diese große Liebe. Sie hat mit einem Schlag ihr Gedächtnis verloren. Sie versucht, sich wieder zu erinnern, während Thomas Bruder die Kandidatur zum Bürgermeister antritt. Sein Gegner ist die Mystikerin Violett Brooks, doch die Mystiker sind gefährlich und müssen unter Kontrolle gehalten werden. Doch dann lernt Aria den Mystiker Hunter kennen und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Sie beginnt an der Moral ihrer eigenen Eltern zu zweifeln und gibt sich ihren verbotenen Gefühlen zu Hunter hin ... MEINUNG Das Cover ist einfach wunderschön. Es zeigt zwar mehr oder weniger ein Mädchengesicht, aber das es so schattig ist, macht das überhaupt nichts aus. Stattdessen wirkt es wunderbar magisch und auch mit dem Hintergrund passt es wunderbar zum Titel. Aria ist an sich eine sympathische Person, denn sie ist nett, mitfühlend und beim Volk sehr beliebt (warum auch immer). An ihr hat mir gefallen, dass sie sich so sehr mit der Lage der Mystiker beschäftigt hat und es auch als ungerecht empfand, wie sie behandelt wurden. Allerdings hat sie zu leichtgläubig gewirkt. Wenn man seine Erinnerungen verliert, sucht man sich eine Stütze, an der man sich orientieren kann: Berichte von Freunden und Verwandten. Aber dann gibt es da bei Aria diese widersprüchlichen Gefühle, die sie zweifeln lassen müssten. Doch anstatt anzunehmen, jemand könnte ihr etwas vormachen, glaubt sie, an ihr selbst würde etwas nicht stimmen, und hofft, sich bald wieder an Thomas und ihre Liebe zu erinnern. Ich muss noch hinzufügen, dass ich mich frage, was sie für Hobbys hat. Denn über ihre Vergangenheit erfährt man eigentlich nur, dass sie gerne shoppen geht. Ihre Verlobung mit Thomas wirkt alles andere als echt - auf den Leser; das Volk scheint restlos überzeugt. Es liegt nicht nur an Arias mangelnden romantischen Gefühlen; sie redet sich schließlich ein, dass es an ihr liegt, und dass sie ihn irgendwann wieder lieben wird. Er verhält sich einfach abweisend und nicht voller Liebe, denn er sollte seine Gefühle ja nicht vergessen haben. Wie kann man da noch an eine Liebe wie bei Romeo und Julia glauben? Leider wirkte auch ihre Beziehung zu Hunter nicht besonders authentisch. Direkt bei ihrer ersten Begegnung ist sie fasziniert von ihm und möchte mehr über ihn erfahren, obwohl sie ihn dank ihrer Beziehung eigentlich verachten müsste. Stattdessen sucht sie nach ihm und fühlt sich anscheinend ohne Grund von ihm angezogen. Der Umgang der Politiker mit den Mystikern ist grausam. In der Vergangenheit haben sie wohl tolle Sachen gemacht, aber nach einem mystischen Anschlag wurden sie unbeliebt, und es war besser, man entzog ihnen die Magie und behandelte sie wie Dreck. So was sehe ich immer als schwachsinnig an, denn wegen der Taten von Einzelnen sollte man nicht gleich ganze Gruppen von Menschen zu einem Leben voller Qualen verurteilen. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die Leute Angst vor den Mystikern haben - zumindest die Leute, die wissen, was die Mystiker mit ihrer Magie anstellen könnten - denn sie möchten die Gesetze für Mystiker verschärfen und die Maßnahmen ins extreme treiben. Hier frage ich mich dann, was für Gesetze es für die normalen Menschen gibt, schließlich scheint es zwischen Thomas' und Arias Familie so viel Krieg zu geben, dass eine ganze Stadt gespalten wird. Und was genau passiert mit den Rebellen, die sich weigern, sich diesen Gesetzen zu fügen? Entweder wurde das nicht erklärt oder ich habe es verpasst. FAZIT Beim Lesen hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen, aber beim Schreiben der Rezension sind mir die ganzen negativen Aspekte viel stärker aufgefallen und deswegen nur 3,5/5 Punkte!
ich habe keine worte dafür, wie grauenhaft dieses buch war, obwohl es doch von der storyline so viel bietet. die protagonistin war unglaublich unsympathisch, ihre freundinnen einfach nur ekelpakete und auch für hunter konnte ich echt null schwärmen. durch den klappentext wusste man ja schon von anfang an, dass sie sich mal geliebt haben, was extrem die spannung genommen hat. auch total unlogisch, dass hunter da einfach den dummen spielt danach. nicht lesen. jede seite ist zeitverschwendung. ich habe irgendwann immer alles übersprungen, und nur die main points zur handlung „wahrgenommen“, weil ich wissen wollte, ob ich nicht vorschnell urteile. habe ich nicht. ganz ganz schlechter schreibstil. man stelle sich einen erwachsenen mann vor, der sich in teenager mädchen hineinversetzen möchte. viel quieken, kichern, lästern, urteilen, kindisches verhalten vorprogrammiert.
Auch beim zweiten Mal lesen, hat mir das Buch echt gut gefallen. Ich mag diese dystopische, paranormale Romeo und Julia Geschichte. Das Setting ist auch klasse. Bin auf Teil 2 gespannt.
Will am liebsten sofort den zweiten Teil lesen *.*

MEINE MEINUNG Der Autor, Theo Lawrence nimmt uns in "Mystic City - Das gefangene Herz" in ein magisches Manhattan der Zukunft mit. Die Spannende Reise zieht uns bereits nach wenigen Seiten in seinen Bann. Es wird schnell deutlich das alles nur Fassade ist, gute Miene zum bösen Spiel. Dies verleitet einen dazu immer tiefer hinter die düstere und zugleich böse Fassade zu blicken. Über die Seiten tritt ein stiller Nervenkitzel, allerdings vergisst man nicht was Arias eigentliches Ziel ist. Man verschlingt die Seiten, da sich immer wieder neue Wendungen der Geschichte ergeben. Die einzelnen Charaktere nehmen richtige Gestalt an, sie werden auf eine fantastische Art und Weise belebt. Der Auftakt gelingt Theo Lawrence wirklich gut, das alles wird noch einmal mit dem Finale, von dem ich nichts vorwegnehmen möchte, getoppt! Zum Ende werden Opfer gefordert und das von allen! Auf den letzten Seiten fällt es schwer zwischen Freund und Feind zu entscheiden. Nach dem Finale, werden die Protagonisten nicht mehr dieselben sein. Wie es weitergeht erfährt man im zweiten Band: Mystic City - Tage des Verrats. Durch den Mix aus einer mehr als packenden Dystopie, einem Teenie-Drama mit Liebesgeschichte und einem Schuss Fantasy ist Theo eine perfekte Mischung gelungen. Aria die Protagonistin habe ich von der ersten bis zur letzten Seite ins Herz geschlossen. Schon früh steht Sie unter den strengen Augen der Eltern im Scheinwerferlicht. Sie weiß sich zu benehmen, doch in Wirklichkeit ist auch dies nur: gute Miene zum bösen Spiel. Der Verlust des Gedächtnisses führt bei Aria zu einer gewissen Unsicherheit. Trotz allem spielt sie die perfekte Tochter und zukünftige Verlobte. Ihre Willensstärke ist beeindruckend, denn egal was kommt sie lässt sich nicht davon abbringen ihre Erinnerungen und ihr wahres Ich zurückzugewinnen. Alle Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet, sie sind Charakterstark jedoch nicht ganz so wir Aira Rose es ist. Unter den weitern Charakteren herrscht ein gutes Gleichgewicht. Sie wirken mysteriös und geheimnisvoll. Was einen sehr guten mix mit sich bringt. Keiner von ihnen wird vergessen, jeder bekommt genug Beachtung. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte. Hierbei dürfen wir natürlich nicht die Mystiker vergessen. Durch ihre Energie erhält das Manhattan der Zukunft seinen ganz eigenen Charm. Wären die Mystiker mit ihrer Energie nicht so würde definitiv das gewisse etwas fehlen. Ihr Zauber wird auf jeder Seite deutlich, fast schon real. Die Magie scheint beinahe aus dem Buch in unsere Welt zu fliehen und uns dazu zu bringen dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Meine anfängliche Skepsis war bereits nach wenigen Seiten einfach weg. Faszination pur! Das Cover zieht einen magisch an, dass Gefühl der Atmosphäre sorgt direkt dafür das man neugierig wird. MEIN FAZIT Mystic City - Das gefangene Herz ist ein Buch das ich innerhalb weniger Tag verschlungen habe. Diese Geschichte ist so fesselnd, dass man sich unmöglich von ihr loszumachen. Jedes mal dachte ich: Nur noch ein Kapitel! Nichts da, es blieb nie bei einem. Dieses Buch ist eine sehr gelungene Mischung mehrerer Genre. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen. ⭐⭐⭐⭐⭐
4,25 Sterne Romeo und Julia treffen Magie und ein zerstörtes New York. Großartig! Ein ganz tolles Buch, das ich in einem Rutsch durchgesuchtet habe. Der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen, die Charaktere sind auch super und die Geschichte ist spannend und regt zum Nachdenken an.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/02/05/rezension-mystic-city-das-gefangene-herz/ Meine Gedanken zum Buch: Ich habe relative unbefangen mit dem Buch gestartet, da ich gute, wie auch schon schlechtere Rezensionen dazu gelesen habe. Daher war es dann für mich doch überraschend gut und hat mir von der Atmosphäre, sowie den Charakteren und generellen Handlung wirklich gut gefallen. Aber fangen wir am besten von vorne an, wo wir Aria begleiten, als sie auf ihrer Verlobungsfeier ist. Eigentlich sollte das ein glücklicher Moment für sie sein, doch Aria hat ihr Gedächtnis verloren und jeder sagt ihr, wie sehr sie in ihren zukünftigen Gatten verliebt war und was sie alles für ihn riskiert hat – aber Aria kann nichts davon fühlen, so sehr sie sich auch bemüht. Schon bald kommt man als Leser darauf, was hier gespielt wird, und rasch danach hegt auch Aria ihre Zweifel an der ganzen Sache, an ihrem Leben. Sie möchte endlich Antworten – ehrlich Antworten, nicht wieder welche, die sich falsch anfühlen. In diesem Punkt konnte ich sie gut verstehen und ich fand Aria toll als Charakter, besonders dass sie erstens nicht einfach alles so akzeptiert hat, wie es ihr gepredigt wurde, sondern für sich selbst die Dinge herausfinden wollte. Hier geht sie untypisch für ihre reiche Klasse sehr mutig an die Sache ran, was mir zusätzlich gefallen. Klar, ist sie leider auch etwas naiv und braucht manchmal ein wenig länger, um Dinge zu sehen, die sich direkt vor ihren Augen befinden, aber das fand ich persönlich jetzt nicht allzu schlimm. Auch ihr Gegenspieler Hunter war einfach nur ein männlicher, herber, mutiger, wilder Traum und ich konnte nicht genug von ihm bekommen, besonders da er ja nicht so oft vorgekommen ist. *schade* Hier fand ich es zugegeben etwas schnell, wie sich das alles entwickelt hat zwischen den beiden, aber wenn man dann die gesamte Hintergrundgeschichte kennt, kann man es verstehen. Ansonsten gab es aber eigentlich keine Charaktere, mit denen ich viel anfangen konnte. Die einen waren mir unsympathisch, wie Kiki, Arias beste Freundin, und die anderen waren zu kurz anwesend, wie Hunters Freund Turk. Der Schreibstil der Autorin in der Gegenwart war rasch zu lesen, da sie zwar schöne Formulierungen verwendet, aber dazwischen immer wieder ganz kurze Sätze mit eingeknüpft hat. Außerdem passte es zur Handlung, die in einer fantasiereichen Dystopie spielt, in der Mystiker (wie Magier, wobei jeder ganz spezielle Kräfte hat) von den Reichen unterdrückt werden. Ganz klar, dass diese sich das nicht auf ewig gefallen lassen und sich ein Widerstand im Untergrund bildet, um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Und diesem Kampf für Gleichheit, aber auch für ihre Liebe, schließen sich Hunter und Aria an, was natürlich nicht ohne Folgen bleibt. Hier möchte ich nicht zu viel verraten, nur so viel, dass es wirklich spannend war und es am Ende ganz schön heiß/ gefährlich her ging. Das Ende war wie bereits gesagt schon sehr Nervenaufreibend und ich habe – ehrlich – schon mit dem Schlimmsten gerechnet, zum Glück ist das aber nicht passiert und man konnte ohne Cliffhanger, halbwegs zufrieden, das Buch schließen und zur Seite legen. Es war zwar am Ende total vorhersehbar und hat mich dann nicht mehr überrascht, aber trotzdem reizt es mich sehr, gleich und sofort weiter zu lesen, besonders da ja auch Band 3 bald draußen ist. Ein weiterer Pluspunkt bei den ganzen Reihen, die momentan nicht weiter übersetzt werden. (Aber das ist ein anderes Thema) Cover: Ich liebe, liebe, liebe das Cover. Es ist einfach wunderschön gemacht und war definitiv einer der Gründe, warum ich das Buch lesen musste. All in all: Ein überraschend gutes Buch, das die abgegriffene Romeo und Julia-Geschichte mit neuen fantastischen Elementen und düsterer Dystopie vermischt und es dadurch zu etwas vollkommenem Neuen macht. Auch wenn das Ende sehr vorhersehbar war, freue ich mich schon auf die nächsten Teile und empfehle das Buch allen Lesern, die eine Mischung aus magischer Fantasy und dunkler Dystopie mögen, in der die Liebesgeschichte eine tragende Rolle spielt.
Mystic City war ein reiner Coverkauf. Hinterher hätte ich mir dafür echt in den Hintern beißen können, denn der Inhalt hält nicht, was das Cover verspricht. Was als Klappentext noch super klingt, hat sich später als vorhersehbar, flach und undurchdacht herausgestellt. Aria hat ihr Gedächtnis verloren. Und trotzdem soll sie ihren Freund Thomas heiraten, damit das bisher gespaltene New York sich vereinigt, im Kampf gegen die Mystiker. Nur das Aria sich nach einer Überdosis Drogen an ihren Verlobten überhaupt nicht mehr erinnern kann. Und dann taucht auch noch Hunter auf, ein illegaler Mystiker, der ihr vermehrt aus dem Schlamassel hilft. Und irgendwie, kommt er ihr bekannt vor. Irgendwann kommen Zweifel in Aria auf und sie macht sich auf die Suche nach den verlorenen Erinnerungen. Aria ist als Hauptfigur absolut schrecklich. Selten hab ich so ein dummes, naives Mädchen als Hauptprotagonistin gehabt. Mehr als einmal hab ich mir die Hand vor den Kopf geschlagen, denn wenn ich schon lange auf die Lösung gekommen war, tappte Aria immer noch im Dunkeln. Dann Arias Eltern, bei denen sich mir einfach nur ein fettes Fragezeichen im Gesicht abgezeichnet hat. Warum tut man so was? Das ergibt doch absolut keinen Sinn und mit Elternliebe hat das auch wenig zu tun. Absolute Machtbesessenheit? Ich weiß es nicht und es ist mir irgendwie auch egal. Thomas – bei dem wusste ich von Anfang an, dass da was faul ist. Der schauspielert doch wirklich grottig, das sieht ja ein blinder mit ‘nem Krückstock. Aber unser Naivchen braucht natürlich erst mal ¾ des Buches dafür… Hunter selbst hatte für mich keinen festen Charakter. Erst ist er geheimnisvoll und kühl und dann ein paar Seiten später liebevoll und nett und irgendwie ein Schlaffi. Ich glaub da war sich der Autor selbst nicht so sicher, wie er denn nun wirken sol. Auch die Beschreibungen von Orten, Personen und generell dem Weltentwurf sind so dünn gesät, dass ich glaube, das Theo Lawrence selber keine Ahnung hatte, wie das denn nun aussehen soll. Und das obwohl diese Idee mit den Mystikern echt genial ist. Aber die Umsetzung. Immer ist es die Umsetzung. Ich könnte heulen vor Frust. Alle Charaktere blieben farblos. Leblos. Wie Statisten. Und das die Liebe zwischen Hunter und Aria nicht sein darf, liebe Herr Lawrence, das hab ich auch schon nach dem dritten Mal fett vor mir ausbreiten begriffen. Spannung? Wo? Pah. Das gesamte Story Konstrukt war total vorhersehbar und auch der große Aha – Effekt blieb aus. Die Charaktere wandelten ihre Eigenschaften einfach nach gebrauchen. Und abgesehen davon war auch die „Intrige“ absolut klar. Ich zumindest wusste sofort, wer oder was der „Böse“ ist und wer zu den Rebellen zählt. Also halten wir fest: Aria naiv und blind. Hunter irgendwie inkonstant. Die Familie ist krank. Die Story vorhersehbar. Der Schreibstil blass. Der Weltentwurf so gut wie nicht vorhanden. Die Idee ist super. Und genau deswegen gibt es 2! Sterne für die Idee. Mir hat es nicht gefallen und ich bemitleide dieses wundertolle Cover.















