Ganz netter Abschluss, aber zu viele Wiederholungen in den Wiederholungen. Irgendwann wurde es zäh 😅
Zwischen dem dritten und vierten Band von Mercy habe ich sehr viel Zeit verstreichen lassen. Vielleicht zu viel Zeit. Konnte ich mich doch erinnern, dass ich die Reihe vollkommen gefeiert habe. Umso trauriger war ich dann über Band drei. Einen inhaltlichen Rückblick gibt es hier nicht, da die Reihe nur zusammenhängend gelesen werden sollte ☝🏻 Die Story startet sofort relativ actionreich und aufgrund meiner großen zeitlichen Lücke, fiehl es mir Recht schwer wieder in die Geschichte zu kommen. Wobei nicht nur das der Grund war. Es werden sehr viele Namen von Erzengeln und Untergebenen genannt, was manchmal doch für Verwirrung sorgt. Und beim Lesen denkt man, dass es wohl vermutlich irgendwann zum großen Finale zwischen den Erzengeln kommen muss und Mercy sich doch endlich für die Erzengel oder ihren Geliebten Ryan entscheiden muss. Aber es kommt dann doch alles anders, was für mich so nicht reimgepasst hat. Mercy hat mir als Protagonistin in den vorherigen Bänden ziemlich gut gefallen, doch jetzt weiß ich einfach nicht, was ich von ihr halten soll... Sie ist sehr egoistisch und befindet sich in einem Co-Abhängigkeitsverhältnis mit Ryan. Dieses ewige Hin und Her mit 'Wir müssen uns trennen' und 'ich will mich aber jetzt doch nicht trennen' ging mir auch von beiden Seiten auf den Nerv. Auch ist das Verhalten beider äußerst ambivalent und nicht, aber auch wirklich überhaupt nicht nachvollziehbar. Mal ist Mercy die Starke heldenhafte und dann versteckt sie sich hinter Ryan, der stellenweise den Ernst der Lage nicht zu begreifen scheint... Schreibstil und Setting waren jedoch weiterhin ziemlich gut. Zumindest kann ich da nichts vroß bemängeln. Insgesamt daher ein eher trauriger Abschluss für eine Reihe, die mich früher so sehr begeistern konnte 🪽

