Starker Auftakt einer neuen Reihe mit ungewöhnlichem Schauplatz
Hat man erst akzeptiert, dass der Krimi auf einer fiktiven Inselgruppe spielt, zieht einen die fesselnde Handlung schnell in ihren Bann. Die Hauptfigur wirkt authentisch und sympathisch, ihre Handlungen sind nachvollziehbar, und die Spannung baut sich stetig auf. Der Fall entwickelt sich schlüssig und endet in einer überzeugenden Auflösung. Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen!
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: Während in der Gegenwart der aktuelle Fall im Mittelpunkt steht, sorgen Rückblenden ins Jahr 1970 für zusätzliche Tiefe. Dabei kommen ein lange gehütetes Geheimnis und verschiedene Theorien über das Tatmotiv und den Tathergang ans Licht.
Fazit: Spannung bis zur letzten Seite!
Mich hat der "Fehltritt" also ein One Night Stand mit dem Chef unter Alkoholeinfluss gereizt, ebenso das Setting im fiktiven Doggerland, das es vor Urzeiten tatsächlich gegeben hat.
Aber leider wurde so gar nichts daraus gemacht. Das Dilemma seinem verdächtigen Chef ein Alibi zu geben ohne dabei die Affäre öffentlich zu machen löst sich relativ problemlos auf, weil zum richtigen Zeitpunkt ein anderer Zeuge auftaucht. Es kommt auch keinerlei amouröse Spannung auf, der Typ ist einfach ein Kotzbrocken und die Kommissarin muss wirklich völlig hinüber gewesen sein um mit ihm im Bett zu landen. Auch dass der Krimi nicht in Dänemark oder Schweden spielt, musste ich mich immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Insgesamt war die Handlung eher spannnungsarm mit Ermittlungen, die zu nichts führten, bornierten Vorgesetzten und unsympathischen Kollegen, wie in tausend anderen Krimis. Allein die Rückblicke in die Vergangenheit des Opfers waren interessant, aber nur kurz und verrieten letztlich, dass die Auflösung nur damit zu tun haben konnte.
Als Karen endlich mit jemanden aus der Vergangenheit spricht, ist der Fall gelöst und der Showdown ist wenigstens nochmal spannend. Eine weitere Folge dieser Reihe werde ich mir sparen.
Das Buch kommt erst zum Schluss richtig in Fahrt. Aber auch nur bei einem Kapitel und dann ist es wieder rum mit der spannenden Aktion. Ansonsten fließt es so dahin.
Das Buch ist lang und man lernt einzelne Protagonisten, aber besonders Karen sehr gut kennen. Die Spannung kommt in Wellen und mittig ist es etwas langatmiger aber das Ende hab ich so nicht erwartet und hat meiner Rezension einen Stern mehr gebracht. Eine vielversprechende Reihe in meinen Augen!
Die Protagonisten und der Plot hatten für mich viel Potenzial, das Buch konnte das aber nicht nutzen. Die Story zieht sich teilweise sehr in die Länge.
Cover: Obwohl das Cover außer durch die Schrift des Titels gar nicht so sehr ins Auge sticht, hat es mich neugierig gemacht. Außerdem wollte ich unbedingt wissen, was hinter dem relativ geheimnisvollen Titel steckt. Die Ankündigung des Verlages klang außerdem sehr vielversprechend, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte.
Story: Eigentlich verrät der Klappentext schon recht viel, sodass ich gar nicht viel mehr verraten möchte über die Geschichte, um nicht zu sehr zu spoilern. Karen Eiken Hornby übernimmt diesen schwierigen Fall, der eigentlich ihre große Karrierechance werden könnte, wenn da nicht ihre persönliche Verstrickung in den Fall wäre. Außerdem ist die Familie von Jounas Smeed, Karens Chef, mindestens genauso schwierig wie einflussreich im Ort, was die Ermittlung für Karen nicht gerade leichter macht. Dass dann noch ein zweiter Handlungsstrang dazu kommt, der in der Kindheit des Mordopfers spielt, könnte daraus ein wirklich spannendes Buch machen. Eigentlich… Denn im weiteren Verlauf der Handlung verfolgt der Leser viele Spuren, die Karen und ihr Team aufdecken und wird Zeuge der langwierigen Ermittlungen. Das ganze wurde für mich immer zäher und wurde leider auch nicht durch den zweiten Handlungsstrang aufgelockert. Für mich wurde die ganze Geschichte leider sehr langatmig, obwohl sie eigentlich viel Potential gehabt hätte…
Protagonisten: Das Positive an diesem Buch sind die gut gestalteten Protagonisten und die authentischen Dialoge. Jeder Charakter bekommt hier seine ganz persönliche Seite. Zu Beginn des Buches wird gerade Karen sehr ausführlich beschrieben. Dadurch hat man ein gutes Bild vor Augen, leider ergaben sich dadurch auch für mich wieder einige Längen beim Lesen. Karen ist dabei ein Charakter mit einigen Ecken und Kanten wie einige andere Charaktere im Buch auch. Interessant fand ich z.B. auch Sigrid die Tochter des Mordopfers, die leider lange Zeit nur eine sehr kleine Rolle spielt.
Stil: Neben den interessanten Charakteren bietet dieses Buch vor allem tolle Landschaftsbeschreibungen. Dadurch kam für mich fast etwas Urlaubsfeeling auf, wenn man mal nicht an den Mordfall denkt. Als ich mich etwas näher mit den Hintergründen beschäftigt habe, war ich dann fast etwas enttäuscht, als ich herausgefunden habe, dass die Doggerlands bereits vor mehr als 8000 Jahren im Meer versunken sind. Das war aber nicht der Grund warum das Buch trotzdem schnell seinen Reiz für mich verloren hat und ich es mehr als einmal zur Seite gelegt habe, bis ich es endlich zu Ende gelesen habe. Die Beschreibungen der Landschaft und der Charaktere wurden gefühlt immer ausführlicher und durch die Handlung, die nicht wirklich vorangekommen ist, verlor ich immer mehr das Interesse an dem Buch.
Fazit: Schade, Doggerland war ein Buch auf das ich mich sehr gefreut hatte, das aber leider nicht meine Erwartungen erfüllen konnte. Die Protagonisten und der Plot hatten durchaus Potential, dass die Autorin aber nicht ausschöpfen konnte. Dadurch ist mein Interesse an den weiteren Teilen der Reihe im Moment nicht sehr groß. Vielleicht versuche ich es aber irgendwann trotzdem nochmal mit dem zweiten Teil.
Uff, schwierig. Eigentlich ein guter Fall, eine Hippiekommune in den 1970er auf einer fiktiven dänischen Insel und die Auswirkungen auf einen akutellen Mordfall. Ansonsten ein eher klischeehaftes Setting, die Kommissarin, die von den meisten Kollegen nicht gemocht wird, schläft bei einer Feier mit ihrem ekligen Chef und muss anschließend gegen ihn ermitteln, weil seine Frau ermordet wird.
Das Buch braucht ca. 300 Seiten um überhaupt in Fahrt zu kommen. Es gibt immer wieder Rückblenden in die 70er. Spannend sind erst die letzen 100 Seiten und dann ist man dank offenen Ende doch wieder interessiert, wie es weitergeht.
3,5 Sterne! Ich bleib mal dran!
Mich hat der "Fehltritt" also ein One Night Stand mit dem Chef unter Alkoholeinfluss gereizt, ebenso das Setting im fiktiven Doggerland, das es vor Urzeiten tatsächlich gegeben hat.
Aber leider wurde so gar nichts daraus gemacht. Das Dilemma seinem verdächtigen Chef ein Alibi zu geben ohne dabei die Affäre öffentlich zu machen löst sich relativ problemlos auf, weil zum richtigen Zeitpunkt ein anderer Zeuge auftaucht. Es kommt auch keinerlei amouröse Spannung auf, der Typ ist einfach ein Kotzbrocken und die Kommissarin muss wirklich völlig hinüber gewesen sein um mit ihm im Bett zu landen. Auch dass der Krimi nicht in Dänemark oder Schweden spielt, musste ich mich immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Insgesamt war die Handlung eher spannnungsarm mit Ermittlungen, die zu nichts führten, bornierten Vorgesetzten und unsympathischen Kollegen, wie in tausend anderen Krimis. Allein die Rückblicke in die Vergangenheit des Opfers waren interessant, aber nur kurz und verrieten letztlich, dass die Auflösung nur damit zu tun haben konnte.
Als Karen endlich mit jemanden aus der Vergangenheit spricht, ist der Fall gelöst und der Showdown ist wenigstens nochmal spannend. Eine weitere Folge dieser Reihe werde ich mir sparen.