Reizend, rührend! Eine liebenswerte Geschichte

„Der Schwimmer“ ist kurz, rau, berührend und hinterhältiger, als man denkt. Ein Kurzkrimi, der beweist, wie viel Geschichte in wenigen Seiten stecken kann.
𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 von 𝗚𝗿𝗮𝗵𝗮𝗺 𝗡𝗼𝗿𝘁𝗼𝗻 hat mich ziemlich kalt erwischt. Nicht laut, nicht reißerisch, sondern still, unterschwellig und genau deshalb so wirkungsvoll. Dieses schmale Büchlein sieht harmlos aus, fast wie ein Lückenfüller für unterwegs. Spoiler: Ist es nicht. Wir sind an der irischen Küste, wo der Wind rau ist und die Menschen es oft auch sind. Helen lebt dort ihren ruhigen Ruhestand – zumindest theoretisch. Praktisch hat sie eine dauerhaft anwesende, schlecht gelaunte Schwester im Haus, die schon beim Lesen für ein leichtes Zähneknirschen sorgt. Und dann ist da dieser Mann, der ins Meer geht und nicht zurückkommt. Kein großes Drama, kein Knall – nur diese eine Beobachtung, die alles ins Wanken bringt. Norton erzählt das Ganze mit erstaunlich wenig Worten und genau darin liegt die Stärke. Kein unnötiger Ballast, keine Umwege. Die Geschichte schleicht sich an, legt falsche Fährten und zieht die Spannung leise, aber konstant an. Ich mochte besonders, wie viel zwischenmenschliche Tiefe in diesen gut 100 Seiten steckt. Einsamkeit, Sehnsucht nach Nähe, alte Abhängigkeiten – und die Frage, wie gut man Menschen wirklich kennt. Helen habe ich sofort ins Herz geschlossen, ihre Schwester… nun ja, eher nicht. Gerade diese Konstellation sorgt für einige herrlich unangenehme Momente, bei denen man froh ist, nur lesender Gast zu sein. Dass sich die Erzählung im Laufe der Seiten immer mehr zu einem Kriminalfall entwickelt, hat mich überrascht – und die Auflösung dann komplett erwischt. „Der Schwimmer“ ist kurz, rau, berührend und hinterhältiger, als man denkt. Ein Kurzkrimi, der beweist, wie viel Geschichte in wenigen Seiten stecken kann. Perfekt für einen Abend, den Zug oder das Wartezimmer – und ein verdammt guter Einstieg in Graham Nortons Bücherwelt.
Knackige Kurzgeschichte, fand sie packend und unterhaltsam.
Kurzer, unterhaltsamer Cozy Crime. Perfekt für einen Nachmittag am Meer 🌊 🏊♂️
Sehr spannend und Atmosphärisch, toll Gezeichnete Protagonistin. Eins seiner besten Bücher.
Sehr unterhaltsames kleines Büchlein

Absolut toll...ich liebe die Bücher von Graham Norton .. Und dieses kleine Gustostück ist ihm auch total gelungen.. Eine kurzweilige Kriminalgeschichte mit liebvollen Charakteren und natürlich auch Verbrechern . Absolute Empfehlung.
Kurzefr sympathisch erzählter Roman mit lokal kolorit Leseempfehlung
Nette Kurzgeschichte
Sehr unterhaltsame Geschichte, etwas vorhersehbar, sehr gut erzählt. Nette Sache für Zwischendurch!
Kann man lesen
Das kleine Büchlein ist ein Krimi, war aber nicht sonderlich spannend. Die Charaktere sind ganz schrullig und liebenswert. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.
Ein netter kleiner Kurz-Krimi mit einer liebenswerten 72-jährigen Helen, die ihr "einsames Herz" ein bisschen an den jungen Pat verloren hat. Gemeinsam wollen sie den Fall um den verschwundenen Schwimmer lösen.
Kriminalgeschichte mit einer liebenswerten Protagonistin und einem überraschenden Ende. Tolles Snackbuch!
Ein netter Kurzkrimi mit einer sympathischen Protagonistin, aber leider doch ein kleines bisschen vorhersehbar.
Preis/ Leistung unterirdisch
Ich mag Graham Norton wirklich sehr- sowohl im Fernsehen, als auch die anderen seiner Bücher. Aber dieses Mini-Büchlein mit sehr „dünner“ Geschichte für 16 Euro anzubieten…. Ich freu auf den nächsten richtigen Roman von ihm!!!
Helen Beamish verbringt ihren Ruhestand in einem kleinen Haus an der irischen Küste. Es könnte so schön hier sein, wäre da nicht ihre sauertöpfische Schwester Margaret, die vor drei Jahren zu Besuch kam und seitdem keine Anstalten macht, wieder zu gehen. Vom Garten aus hat man einen herrlichen Blick aufs Meer. Eines Tages, als Helen auf der Terrasse liegt, sieht sie einen Mann ins Wasser gehen. Kurz darauf schläft sie in der warmen Nachmittagssonne ein. Als sie aufwacht, ist der Mann verschwunden, nur seine Kleidung liegt noch am Strand. Ihm muss etwas zugestoßen sein, da ist Helen sich sicher ... Meinung Ich kam gut ins Buch. Es ist von der ersten Seite an Spannung und interessant. Der Autor schafft es auf nur wenigen Seiten eine eingehende Geschichte zu erzählen. De Dynamik der Schwestetn fand ich interessant. Oft musst ich sogar schmunzeln. Mit dem Ausgang hätte ich allerdings nicht gerechnet. Die Vertonung fand ich sehr gelungen Große Lese Empfehlung
Spannende 109 Seiten
Helen, 71, pensionierte Grundschullehrerin, genießt ihren Ruhestand alleine (zumindest fast...ihre Schwester kam zu Besuch und ist nun, 3 Jahre später, immer noch bei ihr und raubt so einige Nerven) und zufrieden in einem kleinen Häuschen in Irland mit spektakulärem Blick aufs Meer. Es ist Ende Mai, ein gemütlicher Sonntagabend, den Helen mit einem Gin und Nüssen in ihrem Garten verbringt und dabei in der Bucht einen jungen Mann beobachtet, der sich entkleidet und ins Meer geht um zu schwimmen. Eine Weile schaut sie ihm zu, wie er immer weiter hinaus schwimmt, aber dann fallen ihr die Augen zu und nach einem kurzen Nickerchen ist der Schwimmer wie vom Erdboden verschluckt, seine Tüte samt Kleidung liegt jedoch noch immer an der gleichen Stelle. Helen ist sich sicher, da stimmt etwas absolut nicht und an einen Unfall mag sie auch nicht glauben, die Polizei ist informiert, das ganze Dorf weiß in kürzester Zeit bescheid und die Suche nach der Wahrheit nimmt ihren Lauf...und Helen dabei so einige Risiken in Kauf. Eine Kurzgeschichte, 109 Seiten in kleinem Format aus dem Englischen übersetzt von Silke Jellinghaus (unter anderem übersetzte sie Jojo Moyes und Olivia Manning), spannend konstruiert, rasant und ich musste die ganze Geschichte in einem Rutsch lesen. Also : klare Kurzkrimi - Empfehlung.
Ein absolut empfehlenswerter Kurzkrimi
„Der Schwimmer“ von Graham Norton ist ein großartiger Kurzkrimi. Helen lebt mit ihrer unpässlichen Schwester Margaret in einem Haus an der irischen See. Als Helen eines Tages von ihrer Terrasse auf das Meer blickt, sieht sie einen rothaarigen Mann. Helen nickt auf ihrer Terrasse ein und als sie aufwacht, war der Mann verschwunden, jedoch nicht seine Kleidung. Hektisch überlegt Helen, was zu tun ist. Ist der Mann ertrunken? Im Pub bei dem hübschen Wirt Patrick versucht Helen etwas über den Schwimmer zu erfahren. Patrick hilft der älteren Dame bei den Ermittlungen und Helen fühlt sich sehr albern, aber ein bisschen hat sie sich in den jungen Mann verliebt. Ihre Schwester Margaret plaudert in der Zwischenzeit mit der Presse über das verschwinden des rothaarigen Mannes. Obwohl sie gar nicht vor Ort war und keine genauen Angaben machen kann. Helen ist genervt, aber plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Der Kurzkrimi ist sehr spannend aufgebaut, die Orte und Protagonisten sehr detailliert beschrieben. Der liebliche Charakter von Helen und die quengelnden, lästigen Eigenschaften der Schwester Margaret sind authentisch. Ein Kurzkrimi der von Beginn an fesselt und mich als Leser miträtseln lässt. Bis zuletzt bleibt alles im Dunkeln. Wundervoll gesprochen von Lina Beckmann. Eine absolut empfehlenswerter Kurzkrimi.
















