Die Sprache ist in diesem Roman eine eigene. Sehr rosa und plüschig. Das ist einfach Geschmackssache. Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und ich habe bei dieser Heldenreise auch mitgefiebert. So habe ich auf weiten Strecken auch eine gute Zeit gehabt, wo ich die Welt da draußen da draußen sein lassen konnte. Jedoch war das letzte Kapitel leider nicht die erhoffte Kirsche auf dieser Sahnetorte, sondern viel mehr der Kirschkern, in den man nichts ahnend gebissen hat. Das Ende ist in meinen Augen sehr naiv und geradezu blauäugig. Fehlt mir der Hauptcharakter nach dem Beenden des Buches, ja. Aber dennoch, diesen Roman würde ich nicht leichtfertig weiterempfehlen.
Sehr schönes Buch, es geht um eine Familie die zusammen war sich bisschen verlor und über einen guten Weg wiederfand. Mit viel Mut und Ängste der Weg beschritten worden ist. Es findet auf Platteog, Prag, Bad Kissingen und in der Bretagne statt. Und es war einfach und schön. und auch ein bisschen witzig.
Die Geschichte, die Sprache, diese Menschen die die Autorin geschrieben hat, sind so lebendig. Die Geschichte hat einfach alles was ich liebe. Dieses kleine idyllische Dorf, Charaktere die man ständig umarmen möchte, ein mysteriöse und bis zum Schluss spannende Geschichte in 2 Erzählsträngen, und einen wundervollen Humor. Das einzige was von meiner Seite zu bemängeln wäre ist, dass es etwas zu lange geraten ist. Es gibt sehr viele sehr detaillierte Beschreibungen und manchmal ziehen sich Szenen sehr in die Länge. Aber es passt auch irgendwie zur Erzählstil der Autorin. Der erinnert mich übrigens sehr an den von Mariana Leky.
Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen. Aber dann.. Hat sie mein Herz erobert. Es ist anders, der Hauptprotagonist ist anders. Aber er entwickelt sich so so großartig. Die Story hat viel schönes, idyllisches und herzliches. Aber auch Tragik und psychische Probleme zu bewältigen. Nach einem holprigen Start kann ich aber sagen - schönes Buch 🤍
Ich bin leider gar nicht in die Geschichte reingekommen.
Ich mochte Adam und seine Familie wirklich sehr. Generell jeden Dorfbewohner und seine eigene Art. An den Schreibstil und Adams Art zu denken, die gut dargestellt wurde, musste ich mich erst gewöhnen, aber dann ging es.
Mir waren die Rückblenden einfach zu viel. Ich hätte mir gewünscht, dass die Vergangenheit deutlich kürzer beschrieben wird. Viel konnte man sich denken und hätte es nicht gebraucht. Ich konnte beim Lesen leider überhaupt nicht mitfühlen. Es hat sich eher nach Arbeit angefühlt und letztlich wollte ich einfach wissen, warum Hubert gegangen ist.
Dieses Buch ist einfach fantastisch. Adam sieht die Welt aus seiner Perspektive. Man wird in seine Sicht der Welt mitgenommen. Die Wortkreationen sind unglaublich und zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Die Sprache in diesem Buch ist grandios und es macht Spaß die langen Sätze zu lesen. Es ist spannend bis zum Schluss.
Die Buchhändlerin meines Vertrauens hat es empfohlen. Falls ich es nicht gut fände, könnte ich es zurückgeben. Aber das werde ich nicht tun. Wenn ich es im Bücherregal sehe, werde ich mich immer an diese schöne Geschichte erinnern. Wie eine Insel und deren Bewohner und Bewohnerinnen ein Kind großziehen; jeder auf seine Art und Weise.
Eine wunderschöne Geschichte in der so vieles zusammenkommt. Vor allem aber wunderbare Charaktere die alle sehr eigen sind. Auch die Nebencharaktere werden sehr liebevoll mit ihren Eigenheiten dargestellt.
Wer die Bücher von Carsten Henn mag, wird dieses hier lieben.
Von mir gibt es hierfür eine absolute Leseempfehlung.
Dieses Buch ist eher Strandlektüre, aber startet interessant. Wir lernen Adam Riese kennen, der als Kind spät gesprochen und früh gelesen hat. Heute ist er Dozent an der Universität und beschäftigt sich mit Sprache. Um Sicherheit für sich zu kreieren, führt er Listen und lässt wenige Menschen in sein Leben hinein.
Dann tritt Zola in sein Leben. Und ab da hat mir das Buch nicht mehr so gefallen. Irgendwie will die Autorin zu viel und es wirkte auf mich, als sei ein Algorithmus für einen erfolgsversprechenden, leicht zu lesenden Roman bemüht worden. Darüber hinaus war das Ende für mich nicht stimmig und kam nach so vielen Seiten zu abrupt daher.
Sprachlich wirklich besonders, ein wenig alltagsskuril und reflektierend. Story und Protagonisten gehen direkt ans Herz. Ein modernes Märchen mit Höhen und Tiefen über Familie, Freundschaft und Selbstfindung sowie der Erkenntnis, dass das Leben nicht immer perfekt sein muss, um zu gelingen. Nur das schnelle Ende hat mich persönlich etwas enttäuscht. Trotzdem: Das nächste Buch der Autorin ist bereits vorbestellt! ✨
Der Titel des Buches ist Programm: Die Autorin erfindet Sprache neu, in vielfältiger Weise hinterfragt sie unser Sprechen und wagt neue Wortschöpfungen. Dabei ist das Buch keine anstrengende Lektüre, sondern leicht verständlich und modern.
Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte trotz vieler Schicksalsschläge immer positiv berichtet mit einem milden Blick und leichtem Schmunzeln.
Das Buch ist wie der Heimatort der Hauptfiguren: die ostfriesische Insel Platteoog - schroff, aber liebenswert.
Es geht um Ubbo, den Bäcker, der in Tschechien seine Liebe Leska gefunden hat. Um ihre Tochter Oda und deren Mann Hubert. Ihr einziges Kind Adam kam zu früh auf die Welt. Er ist besonders - sehr wissbegierig und intelligent, aber mit Schwierigkeiten im Kontakt zu den Mitmenschen. Auf der Insel wird dies respektiert und alle kümmern sich gut umeinander. Doch diese heile Welt zerbricht, als Hubert auf einer Pilgerreise einfach verschwindet und Oda daraufhin verstummt.
Jahre später macht sich Adam auf die Suche nach seinen Wurzeln. Diese Heldenreise wird mit vielen Rückblicken auf die Familiengeschichte erzählt.