This book was a roller coaster ride for me. I was going from indifference to hate to love to being impressed. In the end a so-so because it's just so uneven. The second half was definitely stronger. Zadie Smith is a great writer, but I am missing the focus of the story. I also had a hard time to connect the Tracey and the Aimee storyline and all the time tried to figure out what it did to enrich the story. Yes, they intersected at times, but it was too little.
some very strong parts, but sadly not nearly enough to outweigh the amount of underwhelming chapters. The characters are not really likeable, none stick out to me. I liked the beginning best, ut was very believable and tangible, great stuff. Where the whole Aimee aspect comes in, it kind of lost me though. It lost it's feeling of a real story at that point and sadly this quality only returned in a few scattered passages. maybe there are better books out there by Smith.

Der Klappentext hat leider den Kern des Buches nicht wirklich getroffen. Ich hab etwas anders erwartet, muss ich sagen. Worum es in diesem Buch wirklich geht kann ich nicht sagen. Ich hab das Gefühl, die Autorin wollte in ihrem Werk ganz viele wichtige Themen kombinieren, allerdings fühlt es sich an als hätte sie alles auf einen Haufen geworfen ohne es zu sortieren und ich frage mich nach dem lesen was war eigentlich genau der Punkt, was war die Story die erzählt werden sollte. Das Buch ist zu lang geraten und hat sein Potenzial wirklich verschenkt.
Many words and little story. Many topics but none were dealt with.
Einfach gut. Spannend geschrieben und super Einblicke in das Leben einer Schwarzen Frau in England
Zadie Smith hat hier ein feines Netz aus hauptsächlich zwei Lebenswegen gesponnen, die jedoch noch mit anderen Menschen und Schicksalen verknüpft sind: Unsere Ich-Erzählerin und ihre Kindheitsfreundin Tracey. Beide lernen sich beim Ballett als Kinder kennen und schaffen eine enge Verbindung aufgrund ihrer Hautfarbe und der gemeinsamen Leidenschaft fürs Tanzen. Doch bereits in ihrer Jugend bricht die Freundschaft auseinander. Beide kommen aus ärmlichen Verhältnissen. Während die Ich-Erzählerin jedoch familiären Rückhalt und Unterstützung (zumindest bis zu einem gewissen Grad) erfährt, rutscht Tracey ab. Die begabte Tracey, die auf eine Tanzschule wechselt, kann sich nicht behaupten, während die Erzählerin finanzielle Erfolge erzielt als Assistentin eines Pop-Stars....jedoch haben beide Lebenswege viele Schattenseiten, die die Autorin sehr gekonnt aufzeigt. Lediglich das Zusammenfügen der Fäden am Ende empfand ich als etwas zu hastig, die groß angekündigten Vorfälle als überbewertet bzw. schwer nachvollziehbar. Auch fehlten mir die im Vorfeld angekündigten Auseinandersetzungen mit Hautfarbe und Identität und das Nachspüren eigener Wurzeln erwartete ich auch etwas intensiver...trotzdem: Ich las das Buch sehr gern.
so i did like this book although it was different than expected. there were parts i enjoyed a lot but other parts bored me a bit. generally, i thought that it was a bit too long; there was just so much going and on i had trouble connecting all the different themes like class, race, religion, feminism, friendship... all these ideas were interesting but very often they only appeared briefly. for me, swing time was a good book but i didn't always know what was important and what i should focus on.
Ich genieße die Bücher von Zadie Smith. Hier geht es nicht in erster Linie um Handlung und Spannung, sondern um wunderschöne Sprache und die Beobachtung von menschlichen Beziehungen, Charakteren und immer wieder die unausgesprochenen, eigentlich unnötigen Missverständnisse zwischen Menschen, die wir oft viel zu lange mit uns tragen.
Dnf after 160 pages.
It was okay, but sometimes a bit overloaded.
Eine namenlose Protagonistin stolpert durch ein fremdbestimmtes Leben. Ihre Gedanken bleiben entweder nie lange genug bei einer Sache, um richtig darin einzutauchen oder (und das mochte ich noch weniger) sie bleiben seitenlang bei einer Sache, ohne etwas zu vermitteln. Das war wirklich zum Haareraufen, denn es liegt keinesfalls daran, dass die Autorin nicht schreiben kann. Gefühlt hat sie einem 50 kleine Fährten gelegt, 10 davon verliefen irgendwann im Sande, 3 hat sie wirklich verfolgt und der Rest war einfach ohne Bedeutung. Ohne Leserunde hätte ich sicher nach 100 Seiten schon abgebrochen.
Wahnsinn! Jedes Kapitel voll Inhalt wie anderswo ein halbes Buch Ich habe das Gefühl nur häppchenweise gelesen zu haben und fühle mich dennoch randvoll. Kann es kaum erwarten mehr von Zadie Smith zu lesen!
2.5 stars London in den 80ern. Unsere namenlose Protagonistin und ihre beste Freundin Tracey wachsen in einem ärmlichen Londoner Viertel auf, haben aber beide zwar arme, jedoch ganz unterschiedliche Familien. Die Mutter der Protagonistin ist ehrgeizig (sie bildet sich mithilfe der Open University weiter), marxistisch, betont ihre afrikanisch-exotische Schönheit ganz bewusst nicht und wirkt umso eindrucksvoller. Ihr Mann ist im Gegensatz dazu ein Familienmensch, der vor allem gerne für seine Tochter da ist. Traceys weiße Mutter ist liederlich, schmeißt nicht vorhandenes Geld hinaus und ist stolz auf ihre hübsche und talentierte Tochter, sieht in ihr die Chance auf Verwirklichung ihrer Träume. Traceys Vater kümmert sich die meiste Zeit nicht um die Familie und ist angeblich Background-Tänzer bei Michael Jackson. Die beiden Mädchen verbindet vor allem ihre Liebe zum Tanz und der Tanzschule, die sie gemeinsam besuchen. Doch während unsere Protagonistin im Laufe der Zeit erkennen muss, dass Tracey die talentiertere der beiden ist, entwickelt diese zugleich Verhaltensweisen, die ein ungutes Gefühl hinsichtlich ihrer Zukunft hinterlassen. Mit dieser Inhaltsangabe habe ich mich schwer getan, was daran liegt, dass sie unvollständig ist. Denn während der ganze erste Teil des Romans sich ganz um die Freundschaft und die Entwicklung der Mädchen vor schwierigem sozialen Hintergrund dreht, kommt später plötzlich ein Cut: Die Protagonistin ist erwachsen, arbeitet für einen Madonna-verschnittigen Superstar und Tracey … ja, wo ist Tracey? Die Geschichte um die beiden Mädchen sog mich problemlos in ihren Bann. Da war viel Potenzial für interessante Entwicklungen: die der Mädchen voneinander weg und der Einfluss ihrer familiären Hintergründe hierauf. Das, was die beiden vereint, der Tanz, hätte auch Möglichkeiten geboten. Leider schöpft Zadie Smith diese nicht aus, sondern baut einen zweiten Handlungsstrang um die Arbeit der Ich-Erzählerin für den Popstar Aimee auf. Und der ist, das muss ich so krass sagen, absolut langweilig, vor allem, solange er sich auf London und Amerika beschränkt. Als Aimee eine Mädchenschule in Afrika bauen lässt und die Ich-Erzählerin sich darum kümmern muss, wird es wieder etwas interessanter, doch auch hier werden Potenziale nicht ausgenutzt, können auch nicht richtig genutzt werden, denn der Leser fragt sich immer wieder, „Ja, aber wie ging das damals weiter mit Tracey?“ Nach einem ganzen Stück, das sich nur um Aimee dreht, springt Smith dann zwischendurch immer wieder zurück in die Jugend der Mädchen, um deren Entwicklung bis zum aktuellen Stand fertigzuerzählen. Ich habe keine Probleme mit Zeitsprüngen, wenn sie gut gemacht sind. Waren sie hier leider nicht. Mir ist klar, wieso Smith dieses Plot-Device einsetzt und was die ganze Afrika-Geschichte bezweckt, die Kritik an der sogenannten „Vanity Charity“ ist deutlich, hinterfragt die Motive der Stars und deckt auf, dass die Hilfsprojekte häufig wenig Effekt haben. Doch erzählerisch gut umgesetzt ist dies leider nicht. Zu stark hallen die guten ersten Kapitel nach, davon will man als Leser mehr, bekommt aber in der Folge nur noch Fetzen davon. Zadie Smith kann schreiben, hat interessante Themen, doch sie hätte sich in diesem Buch auf eine Sache konzentrieren sollen. Sie wollte da wohl einfach zu viel. Auch das Ende des Buches wirkt eher frustrierend, da es eben mehr mit dem Aimee-Handlungsstrang zu tun hat als mit der Freundschaftsgeschichte. Pippa-Bennett Warner hat eine angenehme Stimme und macht ihre Sache gut, zeichnet sich aber auch nicht durch irgendwelche Besonderheiten aus.
"Ich sah all meine Lebensjahre auf einmal, allerdings nicht ordentlich gestapelt, Erfahrung auf Erfahrung, sodass ein tragfähiges Etwas daraus erstand - im Gegenteil. Mir wurde eine Wahrheit offenbar: dass ich immer versucht hatte, mich an das Licht anderer anzuschließen, dass ich selbst nie ein Licht in mir gehabt hatte. Ich erlebte mich als eine Art Schatten." Das Zitat fasst ganz gut zusammen, wie ich die Protagonistin erlebt habe: sehr passiv und immer in der zweiten Reihe. 'Swing Time' ist aus der Perspektive ebendieser Frau geschrieben, die, wenn ich es nicht überlesen habe, nicht einmal einen Namen hat. Natürlich geht es auch um sie, aber eigentlich doch eher um ihre Freundin Tracey, die ein Paradebeispiel dafür ist, wie chancenlos Menschen sind, die zwar wahnsinnig talentiert, aber leider auch sehr unpriviligiert sind. Dann geht es um das andere Ende der Leiter - Aimee (oder darf man Madonna sagen?), die noch nie nicht privilegiert war und White Saviorism par excellence demonstriert. Natürlich ist das noch nicht alles! 'Swing Time' nimmt einen mit in die Kindheit, Jugend und das frühe Erwachsenenalter der Protagonistin. Anfangs fand ich die abrupten Zeitsprünge störend, doch im Verlauf gewöhnt man sich dran. Gut hingegen fand ich die Vielzahl der Schauplätze und Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Für mich wird der Roman vermutlich nicht zu meinen All-time-Favorites werden, aber lesenswert ist er in jedem Fall!
Die Protagonistin, die, wenn ich mich nicht täusche, nie einen Namen erhält, wächst in einem tendenziell ärmeren Arbeiterviertel in London auf, als Tochter einer jamaikanischen Mutter und eines weißen Vaters. Gemessen daran, dass die Autorin selbst Schwarz ist, ebenfalls aus Willesden kommt und anscheinend eine ähnliche Familienkonstellation hat, ist davon auszugehen, dass sie weiß, wovon sie schreibt - und diese Authentizität merkt man. Die Geschichte startet ausgehend von einem Prolog im Jahr 2008 und springt dann zurück in die Kindheit in den 80ern. Ich war zwischendurch verwirrt, weil ab einem gewissen Punkt die Kapitel zwischen verschiedenen Zeitebenen wechseln - der der Kindheit und der, in der die Protagonistin eine junge Erwachsene ist - ohne dass das deutlich gemacht wird. Stück für Stück setzt sich so das Bild des Lebens der Protagonistin zusammen. Angetrieben wird die Handlung von der leisen Spannung der Ereignisse des Prologs und der Frage, was dazu geführt hat. Davon abgesehen überzeugte mich das Buch vor allem durch die Darstellung der Gesellschaft und gesellschaftspolitischer Themen. Themen, die zum Einen von der Mutter getragen werden, die als Aktivistin gegen Rassismus, Sexismus und Klassismus kämpft. Und obwohl die Protagonistin zu der Enttäuschung ihrer Mutter dieses Engagement nicht wirklich teilt, bekommt sie doch die Auswirkungen genug im Alltag zu spüren, sodass der Roman sehr anschaulich zeigt, wie diese Diskriminierung in alltäglichen Situationen funktionieren. Kleine alltagsrassistische Begebenheiten. Kriminalität und Chancenungleichheit. Und vieles mehr. Viele Charaktere sind Schwarz, es gibt einen bisexuellen und einen homosexuellen Charakter und weitere PoC. Ab dem Punkt, ab dem Teile der Handlung in Westafrika spielen, werden auch Themen wie white savourism, postkoloniale Machtstrukturen oder cultural appropriation behandelt. Sehr eindrucksvoll zeigt die Autorin, wie die Protagonistin in Westafrika die Europäerin ist und in Europa die Schwarze, bringt Identitätsfragen auf und gibt auch Denkanstöße in Bezug auf westliche Entwicklungszusammenarbeit, Postkolonialismus und Machtverhältnisse. All diese Themen werden dem*der Leser*in jedoch nicht ins Gesicht geschleudert, im Gegenteil, sie werden eindringlich in die Erfahrungen und Gedanken der Protagonistin eingewoben, in ihrer vollen Komplexität, und zeigen sich damit umso einprägsamer und nachdenklich stimmender. Wie ein Faden zieht sich die Freundschaft der Protagonistin zu Tracey durch die Geschichte, eine Freundschaft, die ich von Anfang an als toxisch wahrgenommen habe, ordnet sich die Protagonistin doch von Anfang an dem egozentrischen anderen Mädchen unter, isoliert sich teilweise für dieses und neigt dazu, Tracey quasi zu glorifizieren - etwas, was durchaus auch hinterfragt wird. Gleichzeitig dreht sich viel auch um die Leidenschaft fürs Tanzen, für Tanzfilme, gerade mit Schwarzen Tänzerinnen, und für Popkultur. Es geht um coming of age, um Selbstfindung, um black culture und insgesamt um den Lebensweg einer jungen Frau. Es ist ein politischer Roman, der eine leichte Sogwirkung ausübt, mit einem Schreibstil, der manchmal zu langen Sätzen tendiert, was ich aber irgendwie mochte, ebenso wie die leichte Ironie, die manchmal mitschwingt. Jeder der relevanteren Charaktere erhält eine eigene Persönlichkeit, und vermutlich trägt das mit dazu bei, dass diese Geschichte so lebendig wirkt. Fazit: Ein flüssig zu lesender Roman über den Lebensweg einer jungen Schwarzen Frau aus einem Arbeiterviertel in London, der einprägsam Themen wie Rassismus, Postkolonialismus, Feminismus und Klassismus behandelt, Denkanstöße liefert, sich aber auch um Selbstfindung, eine nicht unproblematische Freundschaft und die Begeisterung fürs Tanzen dreht.














