Man verliert sich in den Geschichten. Mal mehr mal weniger. Man lacht. Mal mehr mal weniger. Man ist unterhalten und genießt die Sätze. … Als ich darüber nachgedacht habe, wie viele der 25 Geschichten ich noch im Kopf habe, kam ich nicht einmal auf die Hälfte. Klar, ich saß mit Becker auf dem Sofa, hörte mit wachsendem Unbehagen und gleichzeitig amüsiert Harald Schmidt zu, runzelte die Stirn über diesen seltsamen Herrn Fliege und staunte über den Prozess des Drehbuchschreibens. Es sind gute Geschichten, doch wie glaube ich öfter bei solchen Sammlungen, bleiben eben nicht alle im Kopf. Das ist okay. Ich würde sagen, in diesem Buch geht es darum, aus dem einen Moment in einen anderen zu fliehen. Und das hat geklappt. Oft. Stuckrad-Barre ist wie ich ihn mir vorgestellt habe: sehr gut im Umgang mit Worten, schnelllebig, manchmal etwas faserig. Ich mag ihn. Ich mag das Buch. Mehr ist nicht zu sagen. Songempfehlung: Sultans of Swing
4. MaiMay 4, 2025
Ich glaub, mir geht's nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegenby Benjamin von Stuckrad-BarreKiepenheuer & Witsch


