Das Buch war eine einzige Psychose und ich mochte es nicht wirklich, auch wenn es mich zwischendurch doch gefesselt hat.

Ein Roman, der dich anders berührt!
. „Heiße Milch“ … ein Roman, der mich anders berührt hat, als ich erwartet habe! … ein Roman, der mich mehr zum nachdenken gebracht hat, als ich erwartet habe! … ein Roman, der trotz einer gewissen Leichtigkeit, schwer zu verdauen ist. Und genau wegen dieser Punkte ist er wirklich lesenswert! 4,5/5 ⭐️ . Worum geht es genau… Mutter und Tochter… Sofia und Rose reisen nach Spanien zu einer renommierten Klinik um die selbstdiagnostizierte Lähmung von Rose zu behandeln. Doch diese Reise dreht sich am Ende nicht nur um die Beine von Rose, sondern auch um die Gefühlswelt von Mutter und Tochter und ihre Beziehung zu einander. Ebenso wirft Sofia einen Blick auf ihr bisheriges Leben und hinterfragt ihre Entscheidungen. . In „Heiße Milch“ verfolgen wir Sofia als Erzählerin und trotz der Intenstivität mit der wir sie kennenlernen, bleibt sie manchmal ein kleiner Mysterium! So wie die ganze Geschichte um das Mutter- Tochter- Duo! Als Leser werden wir in eine Dynamik reingezogen, die etwas wunderbares und doch beängstigendes hat. Die eine Symbiose zeigt, die nicht so zusammen passt, wie sie von außen betrachtet scheint! Levy schafft mit „Heiße Milch“ eine intensive Geschichte, die nachhallt und einige Fragen aufwirft zu Mutter- Tochter, bzw. Eltern- Kind- Beziehungen… Erwarten Eltern zu viel von ihren Kindern? Sind Kinder dazu verpflichtet ihren Eltern etwas wiederzugeben? Mit leichter poetischer Sprache schreibt Levy ein psychologisches Drama, das sich zwischen Abhängigkeit und Emanzipation bewegt, zwischen Liebe und Hass und dem tiefen Wunsch nach Ruhe und Freiheit. Es ist ein Roman der großen Gegensätze! Während wir bei Sofia eine Weiterentwicklung miterleben dürfen, bleibt ihre Mutter dort wo sie ist. Es ist ein Roman, der einen sehr intensiven Blick auf Beziehungen, Rollenbilder und Veränderungen wirft. Ich glaube als Leser kann man dieses Buch auf zwei Arten lesen… als dramatische Lektüre für alle die das Drama lieben und als lehrreiche Lektüre für alle die, eine solche Geschichte mit allen Sinnen wahrnehmen und Parallelen zum realen Leben ziehen! Einfach ein wirklich lesenswertes Buch!
Nachdem ich den Film gesehen hatte, wollte ich unbedingt das Buch lesen und es wurden definitiv einige offene Fragen geklärt. Es ist kein „einfaches“ Buch, die Kommunikation ist teilweise schwierig und langatmig, aber ich finde, dass genau das dieses Buch so real und besonders gemacht hat. Zusätzlich habe ich die ganzen Symbole und Metaphern sehr zu schätzen gewusst. Deswegen kann ich die ganzen negativen Kommentare nicht nachvollziehen. Wer hier einen krassen Plot sucht, wird definitiv enttäuscht werden, es ist vielmehr die Sprache und die verschiedenen Charaktere, die dieses Buch so einzigartig machen.
ich fand, es hat sich schon sehr gezogen.
Komplizierte Familiendynamik
Sehr interessantes Buch! Man begleitet die Protagonistin durch ihre komplizierte Zeit in Spanien und merkt wie sie zum Ende des Buches wächst und lernt was sie von ihrem Leben möchte.
„Ich bin fünfundzwanzig und hinke synchron mit meiner Mutter, um mit ihr Schritt zu halten. Meine Beine sind ihre Beine“ „She is my mother. Her legs are my legs. Her pains are my pains. I am her only and she is my only. I wish, I wish, I wish.“ Dieses Buch hat mir gezeigt, dass es manchmal einfach Zeit und eine gewisse innere Flexibilität braucht, um sich auf eine Autorin, ihre Schreibweise und ihre Geschichte einzulassen und dass „trotzdem Weiterlesen“ sich auch auszahlen kann. Das soll jetzt nicht heissen, dass ich nie wieder ein Buch abbrechen werde oder dass man das generell nicht tun soll. Aber dass ein Weiterlesen manchmal auch sein Gutes haben kann. Heisse Milch hat mich etwa bis zur Hälfte mehrheitlich geärgert. Ich konnte mit den vollkommen überzeichneten und schrägen Charakteren nichts anfangen, eempfand die Situation als unrealistisch und vor allem das Gelaber dieses schmierigen Dr. Gómez einfach nur nervig und langweilig. Aber dann auf einmal hat mich dieses sehr spezielle Buch gepackt und fasziniert. Das Ende schließlich empfand ich als sehr passend und berührend. Sofia Papastergiadis ist Mitte 20 und reist mit ihrer kranken Mutter Rose nach Andalusien. Hier erhoffen sich die beiden von Dr. Gómez eine Verbesserung von Roses Gesundheitszustand. Sofia ist vollkommen von ihrer Mutter und deren Pflege vereinnahmt und hat ihr eigenes Leben dafür aufgegeben. In der flirrenden Hitze Andalusiens wird sie von ihre Mutter tyrannisiert, von Medusen gebissen und von einer deutschen Aussteigerin, die mit einem Minibogen auf Eidechsen schiesst, verführt. Die ganze Atmosphäre, die Begegnungen und die Dialoge wirken surreal und bizarr. Alles scheint symbolisch aufgeladen und schreit laut nach einer Interpretation – trotzdem blieb für mich aber vieles sehr rätselhaft. Nach dem Sofia in Griechenland ihren Vater und dessen 40 Jahre jüngere Frau besucht, spitzt sich die Lage um Rose zu, und Sofia greift zu drastischen Mitteln. Ein Buch, das sich wunderbar für einen Lesekreis eignet und viel Diskussionsstoff liefert. Mir haben vor allem die Passagen über Roses Leben gefallen, über das transgenerationale Trauma, die gegenseitige Abhängigkeit der beiden Frauen und die starken Bilder. Interessant fand ich auch, wie beim Lesen sofort die Erwartung entstand, dass sich Sofia von dieser schrecklichen Mutter befreien muss. Aber geht es wirklich darum, oder will das Buch auch aufzeigen, dass man die Eltern trotz allem, was sie einem antun, liebt? Wie schwierig es ist, sich von einem kranken Elternteil zu distanzieren? Wie sehr sich erwachsene Kinder mitleiden? Was es auslöst, wenn man als Kind statt der Geborgenheit ein Trauma mit auf den Weg bekommt? Und dass ein selbstbestimmtes Leben nicht immer möglich ist? Wie auch immer – ein sehr spezielles Buch, das ich nicht so schnell wieder vergessen werde.
„Ich bin fünfundzwanzig und hinke synchron mit meiner Mutter, um mit ihr Schritt zu halten. Meine Beine sind ihre Beine“ „She is my mother. Her legs are my legs. Her pains are my pains. I am her only and she is my only. I wish, I wish, I wish.“ Dieses Buch hat mir gezeigt, dass es manchmal einfach Zeit und eine gewisse innere Flexibilität braucht, um sich auf eine Autorin, ihre Schreibweise und ihre Geschichte einzulassen und dass „trotzdem Weiterlesen“ sich auch auszahlen kann. Das soll jetzt nicht heissen, dass ich nie wieder ein Buch abbrechen werde oder dass man das generell nicht tun soll. Aber dass ein Weiterlesen manchmal auch sein Gutes haben kann. Heisse Milch hat mich etwa bis zur Hälfte mehrheitlich geärgert. Ich konnte mit den vollkommen überzeichneten und schrägen Charakteren nichts anfangen, eempfand die Situation als unrealistisch und vor allem das Gelaber dieses schmierigen Dr. Gómez einfach nur nervig und langweilig. Aber dann auf einmal hat mich dieses sehr spezielle Buch gepackt und fasziniert. Das Ende schließlich empfand ich als sehr passend und berührend. Sofia Papastergiadis ist Mitte 20 und reist mit ihrer kranken Mutter Rose nach Andalusien. Hier erhoffen sich die beiden von Dr. Gómez eine Verbesserung von Roses Gesundheitszustand. Sofia ist vollkommen von ihrer Mutter und deren Pflege vereinnahmt und hat ihr eigenes Leben dafür aufgegeben. In der flirrenden Hitze Andalusiens wird sie von ihre Mutter tyrannisiert, von Medusen gebissen und von einer deutschen Aussteigerin, die mit einem Minibogen auf Eidechsen schiesst, verführt. Die ganze Atmosphäre, die Begegnungen und die Dialoge wirken surreal und bizarr. Alles scheint symbolisch aufgeladen und schreit laut nach einer Interpretation – trotzdem blieb für mich aber vieles sehr rätselhaft. Nach dem Sofia in Griechenland ihren Vater und dessen 40 Jahre jüngere Frau besucht, spitzt sich die Lage um Rose zu, und Sofia greift zu drastischen Mitteln. Ein Buch, das sich wunderbar für einen Lesekreis eignet und viel Diskussionsstoff liefert. Mir haben vor allem die Passagen über Roses Leben gefallen, über das transgenerationale Trauma, die gegenseitige Abhängigkeit der beiden Frauen und die starken Bilder. Interessant fand ich auch, wie beim Lesen sofort die Erwartung entstand, dass sich Sofia von dieser schrecklichen Mutter befreien muss. Aber geht es wirklich darum, oder will das Buch auch aufzeigen, dass man die Eltern trotz allem, was sie einem antun, liebt? Wie schwierig es ist, sich von einem kranken Elternteil zu distanzieren? Wie sehr sich erwachsene Kinder mitleiden? Was es auslöst, wenn man als Kind statt der Geborgenheit ein Trauma mit auf den Weg bekommt? Und dass ein selbstbestimmtes Leben nicht immer möglich ist? Wie auch immer – ein sehr spezielles Buch, das ich nicht so schnell wieder vergessen werde.
„Ich bin fünfundzwanzig und hinke synchron mit meiner Mutter, um mit ihr Schritt zu halten. Meine Beine sind ihre Beine“ „She is my mother. Her legs are my legs. Her pains are my pains. I am her only and she is my only. I wish, I wish, I wish.“ Dieses Buch hat mir gezeigt, dass es manchmal einfach Zeit und eine gewisse innere Flexibilität braucht, um sich auf eine Autorin, ihre Schreibweise und ihre Geschichte einzulassen und dass „trotzdem Weiterlesen“ sich auch auszahlen kann. Das soll jetzt nicht heissen, dass ich nie wieder ein Buch abbrechen werde oder dass man das generell nicht tun soll. Aber dass ein Weiterlesen manchmal auch sein Gutes haben kann. Heisse Milch hat mich etwa bis zur Hälfte mehrheitlich geärgert. Ich konnte mit den vollkommen überzeichneten und schrägen Charakteren nichts anfangen, eempfand die Situation als unrealistisch und vor allem das Gelaber dieses schmierigen Dr. Gómez einfach nur nervig und langweilig. Aber dann auf einmal hat mich dieses sehr spezielle Buch gepackt und fasziniert. Das Ende schließlich empfand ich als sehr passend und berührend. Sofia Papastergiadis ist Mitte 20 und reist mit ihrer kranken Mutter Rose nach Andalusien. Hier erhoffen sich die beiden von Dr. Gómez eine Verbesserung von Roses Gesundheitszustand. Sofia ist vollkommen von ihrer Mutter und deren Pflege vereinnahmt und hat ihr eigenes Leben dafür aufgegeben. In der flirrenden Hitze Andalusiens wird sie von ihre Mutter tyrannisiert, von Medusen gebissen und von einer deutschen Aussteigerin, die mit einem Minibogen auf Eidechsen schiesst, verführt. Die ganze Atmosphäre, die Begegnungen und die Dialoge wirken surreal und bizarr. Alles scheint symbolisch aufgeladen und schreit laut nach einer Interpretation – trotzdem blieb für mich aber vieles sehr rätselhaft. Nach dem Sofia in Griechenland ihren Vater und dessen 40 Jahre jüngere Frau besucht, spitzt sich die Lage um Rose zu, und Sofia greift zu drastischen Mitteln. Ein Buch, das sich wunderbar für einen Lesekreis eignet und viel Diskussionsstoff liefert. Mir haben vor allem die Passagen über Roses Leben gefallen, über das transgenerationale Trauma, die gegenseitige Abhängigkeit der beiden Frauen und die starken Bilder. Interessant fand ich auch, wie beim Lesen sofort die Erwartung entstand, dass sich Sofia von dieser schrecklichen Mutter befreien muss. Aber geht es wirklich darum, oder will das Buch auch aufzeigen, dass man die Eltern trotz allem, was sie einem antun, liebt? Wie schwierig es ist, sich von einem kranken Elternteil zu distanzieren? Wie sehr sich erwachsene Kinder mitleiden? Was es auslöst, wenn man als Kind statt der Geborgenheit ein Trauma mit auf den Weg bekommt? Und dass ein selbstbestimmtes Leben nicht immer möglich ist? Wie auch immer – ein sehr spezielles Buch, das ich nicht so schnell wieder vergessen werde.
You could truly witness the protagonists character develope throughout the story and how she figures out what she really wants from life. Also the relationships between the characters were intriguing since you were never sure of their actions and motivations. And even though that made the whole book vivid it also kinda seemed like the actual story was not yet finished. The biggest part of the story hasn’t been told
Ich mag leider keine Bücher die voll mit stlistischen Mitteln sind (Metaphern, Personifiezierungen, Symbole usw.). Wenn da steht "heiße Milch", dann möchte ich auch, dass es nichts anderese bedeutet. Ich möchte während des Lesens ( in diesem Fall Hörens) nicht ständig überlegen müssen, was da gerade eigentlich damit gemeint war und wie dieser Satz zu interpretieren ist. Wenn jmd. so etwas gerne hat, der wird sehr große Freude an dem Buch haben, für mich war das leider nichts.
Die Protagonistin Sofia ist Ethnografin, Mitte 20 und begleitet ihre chronisch kranke Mutter nach Andalusien in eine Spezialklinik, quasi als letzte Hoffnung, um ihren Leiden auf den Grund zu gehen. Während des Aufenthalts in Almería begleitet Sofia ihre Mutter häufig zur Klinik, wo sie den sehr eigensinnigen Arzt Dr. Gómez und seine Tochter Julieta kennenlernt. Es wird den Lesenden sehr schnell klar, dass die Leiden der Mutter Rose psychosomatischer Natur sind, und auch die Mediziner*innen und Sofia selbst scheinen das so zu sehen. Zeitweilen scheint es ein reines Machtspiel der Mutter zu sein, das sie an verschiedenen Personen ausprobiert, allen voran ihrer Tochter. Das führt zu sehr merkwürdigen Gesprächen zwischen allen Beteiligten, die auf mich irritierend und surreal wirkten, alle wirkten irgendwie verdächtig. Sofia versucht unterdessen, sich mehr von ihrer Mutter zu emanzipieren. Sie lernt die deutsche Designerin Ingrid Bauer kennen, in die sie sich verliebt. Auch diese Beziehung ist mehr als nur merkwürdig. In den Fließtext des Romans, geschrieben aus Sofias Perspektive, sind ab und zu kurze Passagen eingeschoben, die (vermutlich) Ingrids Blick auf Sofia darstellen - und dabei sehr Stalker-haft und bedrohlich wirken. Immer wieder kommen Situationen vor, die gefährlich wirken und dann doch ins Nichts führen und belanglos bleiben. Der beste Teil für mich war, als Sofia nach Thessaloniki geflogen ist, um ihren Vater kennenzulernen. Diesen hat sie zuletzt mit 14 gesehen - inzwischen hat er eine Frau in Sofias Alter und eine kleine Tochter. Auch hier fand ich die Kommunikation untereinander sehr angespannt und merkwürdig, doch es war greifbarer als alles vorherige. Insgesamt bleiben die Charaktere für mich allesamt undurchsichtig und verschlossen, inklusive der Protagonistin. Die Beziehungskonstrukte und die damit einhergehenden Probleme sind verständlich, doch ich hatte zu keiner Person Zugang und wusste oft nicht, ob etwas humoristisch gemeint sein sollte oder nicht. Der Roman wirkt wie ein zäher, träger Sommertag, an dem die Hitze sich statisch auflädt und man die Spannung in der Luft spürt, aber letztlich nichts passiert, auch kein erlösendes Gewitter. Übersetzt von Barbara Schaden CN: Krankheit, Bodyshaming
Ich habe das Hörbuch dazu nach 2h abgebrochen. Die Geschichte (toxische Mutter-Kind-Beziehung) war nichts für mich und ich habe das Ende nur herbeigesehnt. Dann höre ich lieber ein anderes.












