7. Sept.
Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts
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Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts

Ein Schweigeseminar, ein faszinierender Mann und eine große Liebe Das Schweigewochenende, das Mila auf Anraten ihrer Therapeutin besucht, wird zu einer echten Herausforderung: seltsame Menschen, die man nur stumm betrachten kann, unbequeme Sitzpositionen, exotische Anleitungen. Dazu die Stille, die so viele unerwünschte Einsichten bereithält. Und dann noch dieser Simon, der Mila überredet, ihn nach dem Seminar ein Stück mit dem Auto mitzunehmen.Dass die Stille sie direkt in ein Hotelzimmer führen würde, haben die beiden nicht erwartet. Sie verbringen dort drei leidenschaftliche Tage und Nächte, begegnen sich mit rückhaltloser Offenheit und lassen sich ganz aufeinander ein. Und als sie sich so nah gekommen sind wie niemandem zuvor, beschließen sie, für immer auseinanderzugehen. Susann Pásztor erzählt einfühlsam, witzig und mit psychologischem Gespür von der großen Liebe – und von einer Frau, die alles daransetzt, damit sie doch nicht endet. Schweigen ist eines der größten Geschenke, die wir uns selbst und anderen machen können. Ansich hat es sich sehr interessant angehört, aber die Geschichte dahinter konnte mich nicht abholen. Ich fand die Charaktere zu wenig ausgebaut und das Ende ist absolut offen. Für mich wurde da nix geklärt. Es wurde zwar mit Herz geschrieben und der Scheibstil war auch top, aber es war weder spannend noch ist man richtig in die Geschichte reingekommen. Erst zum Ende hin bin ich mit Mila warm geworden, echt Schade.

Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts
Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichtsby Susann PásztorKiepenheuer & Witsch