31. Mai
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Worpswede kennt man doch - wirklich?

Mackensen, Modersohn, Modersohn-Becker, Vogeler. Diese Namen kennt wohl jeder, der sich näher mit der Künstlerkolonie Worpswede befasst. Moritz Rinke, selbst in Worpswede geboren, fügt Kück, Ohlrogge und einige andere hinzu. Es geht um Liebe (groß, klein, verschmäht), Kinder (meins, deins, oder war es doch ganz anders). Dazu gesellen sich Reichsbauernführer, viele Bronzefiguren (von denen eine eine Naht hat, aber das klärt sich auf), 500 Liter Gülle, zweckentfremdet, ein Tetris spielender Kunststipendiat und viel, viel mehr. Moritz Rinke verwebt alles zu einem stimmigen Teppich, der von den Anfängen der Kolonie bis in die Gegenwart reicht. Keine weitere Kulturgeschichte Worpswedes, sondern ein Kaleidoskop skurriler Figuren, die eine andere Worpsweder Geschichte erzählen. Empfehlung für Worpswede-Fans, aber auch für alle anderen, die gerne zwischen Damals und Heute reisen.

Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel
Der Mann, der durch das Jahrhundert fielby Moritz RinkeKiepenheuer & Witsch