Komische Diskrepanz aus einer super reifen, schönen, zart erzählten Liebesgeschichte aber mit einer Protagonistin, die erst 6 Jahre sein soll? Hat das ganze Buch leider etwas schräg gemacht
Wieder die erste Liebe, doch diesmal eine viel zu junge. Das Buch: Mathilde, die kleine Enkeltochter von Marthe, fährt mit ihrer Mutter wie jedes Jahr in den Sommerurlaub. Doch leider geht es nicht wie immer ans Meer, sondern einfach nur in die Provence. Und dort trifft sie ziemlich schnell auf den Nachbarsjungen vom Bauernhof. Und verliebt sich…. Fazit: An sich hat die Autorin wieder eine wundervolle Geschichte über die erste Liebe geschrieben. Hier eher die erste Ferienliebe. Und das mit allen Ängsten, Hoffnungen und Bangen. Somit ist schriftstellerisch dieses Buch das stärkste der Trilogie. Doch leider, leider gibt es ein großes Manko. Und das wird nur ersichtlich, wenn man den zweiten Teil, „Die Klatschmohnfrau“, gelesen hat. Denn dann weiß der Leser das Alter von Mathilde. Denn diese ist erst 6 Jahre alt. Und das passt absolut nicht zu dem doch sehr jugendlich angehauchten Buch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine sechsjährige wirklich all die Ängste und Hoffnungen erlebt wie eine Erwachsene. Nicht in diesem Maße. Denn Mathilde denkt sehr oft über das nach, was sie tut und welche Konsequenzen das Handeln haben würde. So bleibt dieses doch eigentlich stärkste Buch in dieser Reihe doch mit einem faden Beigeschmack in Erinnerung. https://booksoftination.wordpress.com/2016/11/09/noelle-chatelet-die-farbentrilogie/

