Herrlich
Tolles Urlaubsbuch. Das Ende hat mein Herz so sehr erwärmt, man wünscht sich wirklich solche Freunde zu haben! 🩷
Herrlich
Tolles Urlaubsbuch. Das Ende hat mein Herz so sehr erwärmt, man wünscht sich wirklich solche Freunde zu haben! 🩷
Ok, aber...
Der vibe von 2006 hat Kramer toll wiedergegeben. Ein Ausflug in die Zeit, wo man noch unverantwortliche Dinge gemacht hat und alle ICQ hatten. Der Schreibstil war mir an vielen Stellen etwas knapp und das Ende hätte Potential zu mehr gehabt!
Freibadpommes und Sommerregen
„In diesem Moment beschloss ich, die Liebe ohne Angst anzugehen. Angst konnte nicht der Sinn von Liebe sein.“ Christoph Kramer schreibt aus der Perspektive seines 15-jährigen Ichs in seinem Roman unerwartet wenig über Fußball und mehr über das Verliebtsein und seine Jugend an drei Tagen im Sommer 2006. Durch seine detailreichen, romantisierenden Beschreibungen kann man den Sommer förmlich schmecken, riechen und fühlen. Außerdem hab ich mich sofort in mein eigenes 15-jähriges Ich zurückversetzt gefühlt: zum ersten Mal verliebt, der erste Kuss, draußen mit Freunden, lange Sommertage, scheiße bauen, Parties feiern, trinken, spontan sein - aber auch Zweifel, Unsicherheiten und der erste Liebeskummer. Das Gefühl, dass das Leben gerade erst anzufangen scheint und man jeden Moment mit einer Mischung aus jugendlichem Leichtsinn und dem Gefühl von grenzenloser Freiheit angeht. Das Kapitel des dritten Tages kam mir etwas langatmig vor und die Beschreibungen der Umgebung wirkten zunehmend eher wie im staccato heruntergeschrieben. Allgemein empfand ich die teils kurzen Sätze nicht als störend, denn durch die Ich-Perspektive wirkt es authentisch, eben wie Gedankengänge eines Tagebucheintrags. Die letzten Kapitel kamen mir persönlich leider viel zu kurz, das hätte ich mir noch ausführlicher gewünscht. Gerade weil er dort als 33-jähriger schreibt, wäre es schön gewesen, die Erlebnisse von damals noch etwas mehr von ihm als Erwachsenen eingeordnet zu bekommen. Viele kritisierten das Buch aufgrund von zu wenig Tiefgang und dafür, dass es literarisch nicht anspruchsvoll sei. Ehrlich gesagt habe ich das aber auch nicht erwartet und ich finde das kann auch nicht der Anspruch sein an den Debütroman eines Fußballprofis - einfach weil er branchenfremd ist. Ich finde es nachvollziehbar, dass die Sprache so einfach zu lesen ist und die Sätze so kurz gehalten werden. Damit spricht Kramer sicherlich auch ein breiteres Publikum an. Fand es sehr authentisch und schön zu lesen. Macht Lust auf den Sommer.
Man fühlt sich direkt zurück versetzt in seine eigene Jugend & kann sehr mit dem Jungen Christoph mitfühlen. Auch wenn es einzelne, problematische Stellen gibt, kann man sich als jemand, der zur selben Zeit aufgewachsen ist, genau vorstellen, wie man sich zB mit 15 in einen Club geschlichen hat. Die Story hat ganz viel Herz und ich freue mich schon auf sein zweites Buch
Holpriger Anfang
Ich fand den Anfang sehr anstrengend. Es waren sehr viele zu genaue Details, was grundsätzlich nicht schlimm ist, aber es wirkte nicht wie ein flüssiger Roman, sondern wie eine Art Nacherzählung. Schwer zu beschreiben. Ich kam ganz schwer rein und hab dann tatsächlich überlebt abzubrechen. Allerdings wurde es ab der Mitte viel besser. Zum Ende hin habe ich sogar ein Tränchen verdrückt. Ich bin ein großer Fußball Fan und dadurch natürlich auf das Buch aufmerksam geworden. Ich mag Chris Kramer total gerne, liebe die Copa TS Folgen, bei denen er mit dabei ist. So ein sympathischer Mann. Das Buch, ab Mitte, hat mich sehr in diese Zeit zurück versetzt und es war einfach schön. Ich danke Chris für diese Zeitreise und habe ich jetzt umso mehr als sympathisch eingestuft. Es ist ein Debütroman, deshalb: Hut ab! Und da es ab der Mitte schon besser wurde kann man sagen: jeder Anfang ist schwer. Ich freue mich auf den nächsten. :-)
Das war leider mit Abstand eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe
Unnatürlich lange Sätze, unwichtige Details werden unnötig lange ausgeschmückt & die Story ist leider auch sehr flach.
Schöne Sommergeschichte, der einen selber in das Jahr 2006 zurückbringt
Kurzatmig, Lustig eine kleine Zeitreise in das Jahr 2006 und die eigene Kindheit.
Wenig anspruchsvoll
Ein sehr leicht zu lesender Roman über das Verliebt sein. Sprachlich wenig herausfordernd. Eine nette Geschichte die man schnell lesen kann.
Christoph Kramer ist vieles, ein begnadeter Fußballer, ein charmanter Moderator und nun noch ein wortgewandter Autor. Er hätte sich mit 15 vermutlich niemals selbst in dieser Rolle gesehen, aber sein jugendliches Ich könnte wohl kaum stolzer sein. Diese Erzählungen aus drei Tagen im Sommer 2006 sind, trotz eines 5-jährigen Altersunterschiedes zu mir, so prägnant und nachvollziehbar, wie es lange kein Buch dieser Art mehr gewesen ist. Das Buch ist eine Liebeserklärung an Sommer als Teenager, Küsse im Kino, Pommes im Freibad und Fußball. Es gibt Passagen in diesem kurzen Buch, die einen mitfiebern lassen, wie bei einem Fußballspiel im Stadion. Insgesamt ist es Christoph Kramer gelungen, einen Pageturner zu erschaffen, der sich so leicht liest, wie sich ein Sommertag anfühlt. Für alle, die wissen wollen oder sich daran zurückerinnern, wie sich ein Sommer mit 15 anfühlt, weil alles noch neu und aufregend ist, ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung. Eine Kritik an diesem Buch gibt es lediglich für die Weiterentwicklung der Geschichte, nach dem Hauptgeschehen des Sommers 2006 gibt es noch weitere Kapitel, die eine kleine Rückschau darstellen sollen. Leider sind diese im Vergleich zur Geschichte wahnsinnig kurz umrissen und werden der Bedeutung dessen kaum gerecht. Nichtsdestotrotz ist es ein wahnsinnig gutes Buch, mit dem man nette Stunden verbringen kann!
Irgendwas zwischen biographischer Erzählung eines Sommers und leichter Lektüre bzw. Hörbuch. Gedanken und Erleben eines Teenies. Leichte Urlaubskost. Irgendwie einfach gut gemacht.

Schönes Buch
Obwohl es überhaupt nicht mein Genre ist, musste ich es mir aufgrund des Autors kaufen und lesen. Man fühlt sich stark an die eigene Jugend erinnert und kann dadurch sehr gut mitfühlen. Ich mochte den Schreibstil, kurze Sätze, Jugendsprache. Lässt sich sehr schnell durchlesen. Es war zwar ein schöner aber wohl auch mein letzter Ausflug in die Richtung Coming of Age.
Das Buch war wirklich so leicht und locker wie ein lauer Sommerabend. Ich konnte selber gut in Erinnerungen schwelgen und musste das ein oder andere Mal herzhaft lachen. Das Ende hat mich sehr berührt.
Holt einen kurz zurück in sein eigenes 15 Jähriges Ich
Kein Literarisches Meisterwerk aber viel Gefühl und sehr nahbar. Lässt einen kurz flüchten in die erste Liebe, denn ersten richtigen Sommer und wie es ist wieder 15 zu sein. Freundschaft, Liebe , Träume und die kurze Flucht daraus. Lässt sich einfach am Stück weg lesen.
Vermischung von Realität und Roman ist Chris Kramer sehr gut gelungen. Ein kurzweiliges Buch über den Sommer eines 15-jährigen.
Wunderbares Buch , das einen zurück in die eigene Jugend bringt. Danke dafür ☺️
Eine schöne Geschichte über das erwachsen werden. Mitten aus dem Leben Anfang der 2000 er. Habe mich selber wieder daran erinnert wie es mit 15 so war und manche Erinnerung an damals war wieder sehr präsent.
Sehr leichtes Buch. Ich mag Christoph Kramer und hab das Buch deshalb gern gelesen.
Als Gladbach Fan musste ich diesen Roman natürlich lesen… die erste Hälfte des Buches fand ich nicht so überzeugend , die Sprache relativ einfach, die Erzählweise manchmal zu schlicht. Aber ab der Hälfte war es besser zu lesen. Insgesamt lebt dieses Buch vom Protagonisten- man kann sich sehr gut vorstellen, wie sich Chris als unsicherer Junge nach und nach zu einem selbstbewussten jungen Mann entwickelt. Einfach sympathisch und die dazu gehörige Liebesgeschichte wirklich süß 🥰
Fußballer + Autor = Auf jeden Fall….💪🏼
„Das Leben fing im Sommer an“ von Christoph Kramer hat mich absolut begeistert. Dass der Autor eigentlich Fußballspieler ist, merkt man dem Buch überhaupt nicht negativ an – im Gegenteil: Es ist wirklich toll geschrieben, lebendig und sehr unterhaltsam. Die Geschichte hat mich sofort gepackt. Sie ist humorvoll, leicht zu lesen und gleichzeitig voller Gefühl. Besonders schön fand ich die Atmosphäre des Buches: Beim Lesen bekommt man richtig Lust auf Sommer, auf lange Tage und diese besondere Zeit zwischen Jugend und Erwachsenwerden. Ich habe das Buch wirklich geliebt und konnte es kaum aus der Hand legen. Für mich ist es eine Geschichte, die man gerne noch einmal liest – einfach, weil sie so viel Freude macht. Ich bin mir sicher, dass ich das Buch irgendwann noch einmal lesen werde.
Schöner Jugendroman, der zum Ende immer besser wurde. Kann man durchaus lesen 😊📚
Das Leben fing im Sommer an - eine sehr nostalgische Geschichte über einen sehr heißen Sommer 2006 aus Christoph Kramers Sicht. 2025 konnte man in keine Buchhandlung gehen, ohne an diesem Buch vorbei zu gehen und somit musste ich dieses Buch auch noch lesen. Kramer beschreibt seinen Sommer als 15-jähriger, in relativ lang geschriebenen Kapiteln und Unternehmungen, die man in diesem Alter so macht. Sei es ins Freibad gehen, ein Hoffest oder die erste große Liebe. Auch seine Ängste und Makel, mit denen er zu kämpfen hatte, wurden gut festgehalten und beschrieben. Ich war das ganze Buch über sehr nostalgisch und habe selbst an meinen Sommer 2006 gedacht, da ich ebenfalls zu dieser Zeit ein großer Podolski Fan war. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auch in den 90ern geboren wurde und noch einmal in den Sommer 2006 versetzt werden möchte.
Sympathische Charaktere mit viel nostalgischen Vibes 🍹🍟🚲🏊♂️🛟🩳🥽
"Das Leben fing im Sommer an" hat mir während meiner Lese- und Hörbuch-Flaute unglaublich gutgetan und mich wirklich begeistert. Die Geschichte versprüht starke nostalgische Vibes und hat mich direkt zurück in meine Jugendzeit versetzt. Es hat einfach Spaß gemacht zuzuhören – leicht, warm und genau das Richtige für eine kleine Auszeit vom Alltag. 🌞 Außerdem hat es die Vorfreude auf den Sommer noch einmal ordentlich angekurbelt. Was will man mehr? 😁

Nostalgie pur
Das Buch hat etwas nostalgisches und erinnert einen an die eigene Jugend. Ich mag Christoph Kramer sehr und finde er hat wirklich u ein schönes Buch geschrieben. Ich finde es toll, dass er von seinem wahren Leben erzählt und wie er seine Frau kennengelernt hat.
Hat mir gefallen und mich an meine Zeit mit 15 erinnert.
Vielleicht ist dieses Buch nicht mein Highlight des Jahres, aber berührt hat es mich auf jeden Fall. Diese besondere Zeit zwischen Kindheit und erwachsen werden, diese besonderen Sommer, die - hoffentlich - so oder ähnlich jeder erlebt hat, fand ich wirklich gut dargestellt. Ich zumindest fühlte mich in meine eigene Zeit zurück versetzt, auch wenn diese deutlich früher war. Ich bin immer skeptisch, wenn es um Bücher von Prominenten geht, aber hier wurde ich definitiv nicht enttäuscht.
Ein kurzer Ausflug in die eigene Jugend
Ein kleiner schöner Ausflug in die eigene Vergangenheit und das Erwachsenwerden. Christoph Kramer beschäftigt sich mit den Themen Jugendliebe, Leidenschaft,erste Erfahrungen mit Frauen und Freundschaften aus der Perspektive seines jungen Ichs. Schade fand ich an ein paar Stellen die Reproduktion von diskriminierender Sprache oder unangemessenem Verhalten gegenüber Frauen. Auch wenn es eine andere Zeit war, es hätte mit Sicherheit andere Möglichkeiten und Geschichten aus der Vergangenheit gegeben, die die pubertäre Art und das Verhalten von Jungs in dem Alter wiedergegeben hätten. Alles in allem hatte ich trotzdem Spaß mit dem Buch, weil es mich zurückgesetzt hat in die eigene junge Vergangenheit
Ein kurzweiliger Feelgood Roman der einen direkt in seine eigenen Sommer katapultiert, in dem das Leben anfing.

Da der Kramer nur 2 Jahre älter ist als ich,konnte ich viele Situationen in dem Buch gut nachempfinden. Es war teilweise eine Reise in die Vergangenheit.
Das Leben fing im Sommer an Roman von Christoph Kramer "Bis gestern hatte ich mein Leben lang Angst gehabt, die Liebe nie zu finden. Angst, nie Liebe zu bekommen. Nichts hatte ich mir sehnlicher gewünscht. Jetzt gerade hatte ich Angst, die Liebe zu verlieren. Und konnte mich nicht entscheiden, welche Angst schlimmer war". Seite 148
Da ich Christoph Kramer als Sportmoderator und Fußballexperte sehr sympathisch finde, wollte ich auch seinen coming-of-age Roman lesen, der fiktional ist jedoch durch seine eigenen Erlebnisse inspiriert wurde. Mal abgesehen davon, dass ich eigentlich viel zu alt für solche Romane bin und auch kein literarisches Meisterwerk erwartete und wußte, dass kein Ghostwriter ein Buch über Christoph Kramer verfasste, sondern Christoph Kramer selbst der Autor ist, habe ich mich auf diesen Roman eingelassen. Der Roman spielt hauptsächlich im Sommer 2006, im Fussbal-WM-Sommermärchen. Der Hauptprotagonist ist Chris, 15 Jahre alt, weder Erwachsener noch Kind, mit dem Wunsch Fußballprofi zu werden und mit allen Problemen, welche Teenager diesen Alters eben haben. Man will cool sein, man will dazu gehören, man will sich verlieben und erste sexuelle Erfahrungen sammeln, man kämpft gegen den Gruppenzwang, man will sich langsam von zu Hause abnabeln, man will ganz einfach frei sein. Ich hab mich immer wieder in mein eigenes Ich mit 15 versetzt, damit ich der Sprache und den oft kurzen Sätzen etwas abgewinnen konnte. Ist mir nicht immer gelungen..... Letztendlich, wahrscheinlich aber auch weil ich den Autor einfach mag, konnte ich den Roman zu Ende lesen und fand mich doch auch unterhalten.
Solides Romandebüt ⚽
Meiner Meinung nach ist das Buch von Christoph Kramer schwer zu bewerten. Für einen Ex-Fußballer, der bis dato noch nie etwas mit Lyrik zu tun hatte, ist es ein solides Debüt. Wenn man sich allerdings schon mit etwas anspruchsvolleren Coming-of-Age-Geschichten (wie z. B. von Benedict Wells oder Ewald Arenz) beschäftigt hat, wirkt der Schreibstil des Buchs oftmals sperrig. Manchmal hatte ich das Gefühl, ein Diktat zu lesen. Die Geschichte hat mich aber überzeugt, auch wenn sie an manchen Stellen etwas tiefer hätte gehen können. Irgendwie ist doch jeder ein Fan von schnulzigen Geschichten.
Die Geschichte des 15-jährigen Christoph hätte ohne Verlust unerzählt bleiben können. Ein Junge, der heimlich Frauen beim Sonnen beobachtet & fotografiert, ohne Führerschein Auto fährt, lügt und sich in das schönste Mädchen der Schule verliebt, nur weil sie schön ist. Die Geschichte ist unangenehm und der 15-jährige überheblich. Der Schreibstil konnte mich auch nicht überzeugen. Es war einfach zu lesen, aber es fühlte sich immer so an, als müsste der Autor die Geschichte mit deskriptiven Details in die Länge ziehen.
Und zack…da war man wieder 15!
Christoph Kramer ist mit dem Buch eine tolle Zeitreise gelungen. Ich bin komplett eingetaucht in die Geschichte, in die Personen und die beschriebenen Szenen. Als hätte man mit im Kino oder auf dem Dach gesessen. Hat mir wirklich richtig gut gefallen.
Ein Buch, was nicht für alle funktioniert
Ich bin auf das Buch Das Leben fing im Sommer an vor allem durch die starke Werbung und zahlreiche Events in meiner Umgebung aufmerksam geworden und habe es eher spontan gekauft. Leider hat es mich insgesamt nicht überzeugt. Weder Fußball noch die erste große Liebe sind Themen, die mich besonders interessieren. Das Coming-of-Age-Element ist zwar ganz nett, bleibt aber oberflächlich und nichts, was mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben wäre. Anstrengend empfand ich zudem die wiederkehrende religiöse Bildsprache und die starke Nähe zu Gott. Das häufige Ans-Kreuz-Fassen wirkte auf mich aufgesetzt und hätte meiner Meinung nach nicht so explizit ausformuliert werden müssen. Besonders problematisch fand ich eine Szene, in der die Freunde heimlich eine Frau oben ohne fotografieren und das Bild anschließend als Hintergrund verwenden. Diese Handlung bleibt völlig unreflektiert und ist für mich ein absolutes No-Go, da sie weder kritisch eingeordnet noch hinterfragt wird. Der starke Fokus auf Frauen als zentrales Lebensziel wirkte insgesamt sehr einseitig, fast so, als gäbe es darüber hinaus kaum andere Inhalte oder Perspektiven. Für manche Fünfzehnjährige mag das realistisch sein, für mich war es eher ermüdend. Die oft beschworene Nostalgie, die bei vielen Leserinnen und Lesern ausgelöst werden soll, hat bei mir leider nicht funktioniert. Es ist schlicht nicht meine Generation. Positiv hervorheben möchte ich den Umgang mit dem Thema Rauchen. Der Standpunkt, dem Gruppendruck nicht nachzugeben und Nichtraucher zu bleiben, war angenehm klar und gut gesetzt. Wirklich gefallen hat mir der letzte Abschnitt ab dem Autodiebstahl. Dieser Teil hatte endlich eine andere Dynamik, und besonders das Ende empfand ich als gelungenen und runden Abschluss. Insgesamt hatte ich mehrfach überlegt, das Buch abzubrechen, war am Ende aber froh, dass es relativ kurz ist. Mein Eindruck ist, dass der große Hype stark mit der Bekanntheit des Autors als Fußballer zusammenhängt. Mich persönlich hat das Buch nicht abgeholt, und ich würde es vor allem Menschen empfehlen, die einen persönlichen Bezug zum Autor oder zur dargestellten Welt haben.

Wer Fußball erwarten wird hier enttäuscht.
Eine coole Erzählung aus der Zeit von damals. Ich bin zwar noch ein paar Jahre jünger als Chris, dennoch kam der vibe von früher schon ein bisschen rüber. Ich hätte mir etwas mehr über Fußball Content gefreut.
Man konnte sich richtig in die Jugend zurückversetzen und sie noch einmal erleben! Beim Lesen musste man immer schmunzeln! Diese Geschichte dreht sich nicht um Fußball, sondern um einen 15 jährigen Jungen, der sich das erste Mal verliebt!

Ein Buch, das am Ende berührt, aber unterwegs zu wenig Magie entfaltet.
Dieses Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Die letzten Seiten haben mich noch einmal richtig bekommen, und ich habe die Nostalgie deutlich gespürt. Die Geschichte an sich empfand ich jedoch als mittelmäßig. Trotzdem bin ich froh, das Buch gelesen zu haben. Ich hätte mir lediglich mehr nostalgische Gänsehautmomente gewünscht, solche, die einen wirklich zurück in den Sommer 2006 katapultieren.
Tschick-Vibes, irgendwie
Leichte Lektüre für zwischendurch
Da ich Fußballfan bin und auch gern den Podcast Copa TS anhöre, in dem Christoph Kramer öfters mitwirkt freute ich mich, als das Buch reduziert war und habe es mir auf mein eBook geladen. Was ich an dem Buch schön fand, waren die Erinnerungen, die es an die eigene Jugendzeit weckte. Ich war 2006 zwar schon älter als Christoph aber manche Dinge hatten sich nicht geändert. Besonders der Nachmittag im Schwimmbad und danach die Party haben mich gedanklich in der Zeit reisen lassen. Ich mochte die Charaktere sehr gern und konnte oft mit ohne schmunzeln. Was mir persönlich etwas fehlte, war der rote Faden. Das Buch erzählt einfach drei Tage aus dem Leben von Christoph. Aber wenn man sich darauf einlässt kann man gut damit leben 😊 Die Schlussworte haben mich emotional nochmal gepackt und auch lächeln lassen. Was ich auch richtig gut getroffen finde, ist das Cover. Wenn ihr das Buch lest, wisst ihr warum 😊 Durch die Kürze des Buchs und den leichten Schreibstil ist es schön etwas für zwischendurch.
Christoph Kramer, bekannt als Fußballspieler und Weltmeister 2004. Das er ein Buch geschrieben hatte, war mir erst nicht bewusst, aber dann habe ich es einfach haben müssen und habe es gelesen. Es hat Spaß gemacht in eine Welt einzutauchen. 2006. Ich war nicht mehr so jung zu dieser Zeit, aber es waren trotzdem so ein paar Punkte an die ich mich zurück katapultiert gefühlt habe. In diesem Buch erfahren wir ein wenig von Christoph Kramers Leben als Teenager, was er so ein wenig erlebt hat, was er gemacht hat und wie er zu seiner jetzigen Frau gefunden hat. Er hat es wunderbar in eine sehr gut zu lesende Geschichte gepackt, die Spaß gemacht hat zu lesen. Ob man hier wirklich viel über den echten Christoph Kramer erfährt kann man so genau nicht sagen, da es keine richtige Biografie ist, aber das finde ich, ist hier an dieser Stelle nicht so wichtig. Da mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat, bekommt "Das Leben fing im Sommer an" von mir 4 Schmetterlinge.
So viel erwartet und dann enttäuscht
Ich hatte das Buch in vielen Bücher-Highlights von 2025 gesehen und mir auch gekauft. Leider hab ich mich quasi dadurch gekämpft, erst nach Seite 200 (von 242) fand ich es spannend. Eine nette Geschichte (erst danach fand ich heraus, autobiografisch), aber halt doch sehr träge erzählt.
Auf die Kreativität des Lebens
Es ist kein Meisterwerk aber es katapultiert einen zurück ins Jahr 2006 und lässt einen seine erste Liebe, kindliche Freundschaft und das Erwachsenwerden erneut fühlen. Insgesamt ganz süß, am meisten hat mir tatsächlich das letzte Kapitel gefallen.

Debüt mehr als gelungen
Ich habe mir das Buch auf der LBM 2025 gekauft und wollte es zeitnah lesen. Hat nicht ganz geklappt. Aber es wurde jetzt zum ersten in 2026. Muss noch zum Thema LBM sagen. Ich habe es sogar geschafft das ich das ich mir mein Buch signieren lassen konnte. Auch wenn Chris schon weiter musste und es wirklich nur am vorbei gehen geklappt hat. Ich habe mich in das Buch verliebt. Nach den ersten Seiten war ich im Jahr 2006 gelandet. Es war einfach ein abtauchen in damals. Ein erinnern wie es selbst bei einem war. Aber sorry Capri Sonne Kirsche 😂 und Punica Waldfrucht. Es hat mich einmal ähm zweimal geschüttelt. Man spürt beim lesen diese Unbeschwertheit die es damals gab. Das Freiheitsgefühl, so wunderschön im schreiben rüber gebracht. Der nächtliche Ausflug der Jungs, ich habe es geliebt zu lesen und mitgefiebert. Der Schreibstil ist so leicht und frei und unbescholden. Man will das Buch nicht aus der Hand legen. Aber man will auch es auch nicht beenden weil es so schön ist. Ich liebe dieses Ende so sehr.
Toller Coming-of-Age Roman mit viel Herz und Nostalgie
Das Buch von Christoph Kramer habe ich Ende Dezember gelesen, aber es hat mich gedanklich in den Sommer 2006 gebracht. Da wir beide sogar im selben Jahr Abitur gemacht haben, konnte ich viele Gefühle und Szenen wirklich gut nachvollziehen, was mich echt nostalgisch gemacht hat. Und dass obwohl wir ansonsten wohl eher keine gemeinsamen Interessen haben. Und das ist, das das Buch für mich ausmacht: ich interessiere mich weder für Fußball noch wäre ich mit 15 heimlich in einer Disko in einer anderen Stadt gelandet… Aber trotzdem schafft das Buch es, viele Gefühle zu vermitteln und fast fühlt man sich selbst so, als wäre man mit Christoph befreundet. Er schafft es, jugendliche Gefühle und Unsicherheiten nahbar zu verpacken und eine wenn auch etwas vorhersehbare Geschichte packend zu erzählen. Die Freundschaft, von der Kramer berichtet, trifft mich direkt ins Herz. Und dann denke ich daran, dass ich dankbar bin, da mich auch noch einige Freunde von damals heute noch begleiten. Vor allem das Ende des Buches hat mir gut gefallen. Ich schwanke noch zwischen 3 und 4 Sternen aber da mich das Ende irgendwie mit einem wohligen Gefühl zurückgelassen hat, sind es jetzt 4 Sterne geworden.
Den Anfang fand ich super, dann zog es sich für mich doch etwas zu sehr in der Mitte. Interessant, aber es hat mich nicht komplett abgeholt.

So schön, so leicht, so herzlich
Dieses Buch hat es in die Reihe meiner Lieblingsbücher geschafft. Auch wenn sich das Ende etwas zieht, so ist das Buch einfach ein richtig schöner Roman, der einen in seine Jugend zurückversetzt und einen die Leichtigkeit dieser Zeit spüren lässt. Ich fand‘s toll. Chris Kramer kann nicht nur Fußball.
Schöne und herzerwärmende Geschichte. Hat mich sehr an meine Jugend erinnert und die Gefühle und Unsicherheiten, die einen in dieser Zeit begleiten.
"Alles in mir wollte ihr unbedingt schreiben, aber ich hatte diese verdammte Angst. Angst das falsche zu schreiben und alles wieder kaputt zu machen. Wenn ich ehrlich bin, kann ich immer noch nicht ganz glauben, dass das schönste, netteste und coolste Mädchen der Welt ausgerechnet mit mir gehen will." Der 15 jährige Christoph aus Solinger hat zwei riesige Träume - er will Fußballprofi werden und sich endlich verlieben. Beides ist im Sommer 2006 weit entfernt. Ob wohl er denkt, in Debbie die Liebe gefunden zu haben, aber weit gefehlt. Mit seinen 2 besten Freunden Johnny und Salvo erlebt er nicht nur den wärmsten Sommer, sondern auch den Sommer, in dem er anfängt zu leben. Eine witzige, liebevoll, chaotische und irgendwie schön Coming-of-age Geschichte. Christoph Kramer erzählt (s)eine autofiktionale Geschichte. Wie er seine Leben lieben gelernt hat. Danke für diese doch schöne Geschichte.
Sommer
Ein Buch über den großen Sommer. Über das Erwachsenwerden, die erste Liebe, die erste große Enttäuschung. Über Abenteuer, Jungs, Akne und typische Probleme. Ein einfaches kurzweiliges Buch, mit netten Charakteren. Leicht zu lesen und überhaupt nicht langwierig.
Schöne Unterhaltung für zwischendurch. Nicht tief aber auch nicht langweilig.