Es war wieder eine spannende Story mit einem ordentlichen Cliffhanger für die nächste Geschichte.
Konnte mich nicht überzeugen
Trotz der kurzen Kapitel und dem angenehmen Schreibstil, empfand ich es oft als langatmig. 130 Seiten weniger wäre besser gewesen. Ich hatte mir wesentlich mehr von der Story versprochen. Das Buch hat mich nicht abgeholt.

Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten. Polizistinnen und Polizisten sind oft die ersten, die in kritischen Momenten, wenn wir Hilfe benötigen, zur Stelle sind. Viele empfinden Dankbarkeit für die Sicherheit und Unterstützung, doch oftmals verlieren wir den Blick dafür, dass in jeder Uniform ein Mensch steckt, der eigene Sorgen und Probleme hat und dieser sie uns nicht spüren lässt. Es ist wichtig, sich in die Perspektive der Polizistinnen und Polizisten zu versetzen. Wertschätzung und Dankbarkeit können einen großen Unterschied machen, im Umgang untereinander, schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass sich Menschen, trotz ihrer Berufswahl, in diverse Gefahrensituationen begeben. Wenn plötzlich eines unserer Kinder spurlos verschwindet, geraten wir in Panik. Jede Sekunde zählt und jede Minute vergeht quälend langsam. Es gibt keine Pause, keinen Rückzug, alles dreht sich darum, das Kind endlich wieder in die Arme zu schließen. Jedes Klingeln des Telefons oder an der Haustür, schenkt Hoffnung, dass endlich die erlösende Nachricht kommt und das Kind wohlbehalten gefunden wurde. Inmitten der schweren Zeit, würde jedes Elternteil, nach jedem Strohhalm greifen, der sich ihnen bietet, in der Hoffnung, dass das Kind gefunden wird. Doch sollte sich jeder genau überlegen, wie weit er zu gehen bereit ist. Nicht jeder meint es gut mit einem und das kann einen größeren Schaden anrichten. Der Verlust eines geliebten Menschen, kann einen emotional belasten. Wenn dann zusätzlich der Verdacht aufkommt, dass der Tod nicht das Resultat eines Unfalls war, verstärkt dies den Schmerz, kann aber auch eine unendliche Stärke hervorrufen, damit die Wahrheit ans Licht kommt. Dies bedeutet aber auch, dass sich jede Person, die versucht, Licht in die Dunkelheit zu bekommen, sich selbst in Lebensgefahr begibt. In einer scheinbar ruhigen Nachbarschaft, lebt ein Kind, das hinter verschlossenen Türen schwerste Gewalt erlebt. Die Wände, die Schutz bieten sollen, sind Zeuge von unmessbarem Leid. Die Hoffnung, dass die lauten Stimmen, die Nachbaren erreichen, wird enttäuscht, da diese lieber schweigen und das Leid des Kindes dadurch verdoppeln. Die Untätigkeit erstickt jegliches Licht und gibt dem Kind das Gefühl, zwischen Angst und Einsamkeit gefangen zu sein. Durch die Tatenlosigkeit jedes Einzelnen, wird dafür gesorgt, dass die Seele des Kindes immer mehr in die Dunkelheit gleitet und das täglich Erlebte zum Alltag und zu einer Selbstverständlichkeit wird. Es lernt damit zu leben und versteckt seine Trauer hinter einem Lächeln. Dies ist, leider, traurige Realität und bedeutet, dass wir mehr hinsehen müssen und nicht schweigen dürfen. Kein Kind der Welt, hat es verdient, dass ihm Gewalt angetan wird und andere Erwachsene dies mit Schweigen unterstützen. Der Lese_Rolli
Ein hochspannendes Buch und sehr zu empfehlen.
Mit der Last ihrer Vergangenheit kämpfen sich Jon Nord und Sea Karhuu durch ihren zweiten gemeinsamen Fall. Eine Leiche mit Krokodilkopf fordert ihre gesamten Fähigkeiten und erweist sich als komplizierter Fall. Obwohl einige Nebenstränge in dem Fall auftauchen, verliert man nicht den Überblick und auch die Bedrohung von Karhuu zeichnet das Bild einer taffen, starken Frau und ergänzt die Story. Auch wie Jon als Vater klar kommen muss, wird interessant erzählt. Der Fall war spannend und man wurde schnell ins miträtseln gebracht. Auch die kurzen Sequenzen der zweiten Zeitschiene mit der Sicht des Täters fand ich passend und diese rundet das Gesamtbild gekonnt ab. Besonders gut gemacht waren die kurzen Ausflüge in die ägyptische Mythologie, interessant und nicht zu ausufernd. Am Ende hätte es für mich auch etwas geruhsamer sein können. Zu viel Aktionismus ist zwar spannend, aber weniger ist oft mehr. Ein sehr guter zweiter Fall. Das Hörbuch wird ausgezeichnet gelesen. Lese- und/oder Hörempfehlung.
Besser als der erst Teil. Dadurch, dass die Personen bekannt waren, war von vorn herein der Fall im Mittelpunkt. Dieser war ganz nach meinem Geschmack und weniger politisch. Die Geschichten, die die Kommissare mit sich rumschleppen, waren in einem guten Maße Teil der Rahmenhandlung. Ich freue mich auf den dritten Teil hoffe aber ein wenig, dass die beiden Hintergrundstories irgendwann eine Auflösung finden und nicht ewig mitgeschleppt werden. Das würde künstlich wirken und kann leicht nervig werden.
Hat mir besser gefallen als Band 1. Sehr spannend und packend aufgebaut!

Das Buch „Schwüre, die wir brechen“ ist der zweite Teil der Tatort Malmö Reihe vom Autorenduo Roman Vossen und Kerstin Signe Danielsson und man begleitet die beiden Ermittler Jon Nordh und Svea Karhuu bei einer verzwickten und sehr brutalen Mordreihe. Der Schreibstil der beiden Autoren hat mir sehr gefallen. Er war angenehm zu lesen und vom ersten Moment an packend. Die Story erlebt man aus der Sicht der beiden Ermittler und ist damit auch sehr nah an der Polizeiarbeit, bekommt so aber auch genauso einen guten Einblick in deren Privatleben. Ab und an erlebte man Passagen aus der Vergangenheit, die mir persönlich sehr gut gefielen, da man so noch einen anderen Blick auf die Story bekam und auch zusätzliche Infos erhielt. Auch den Spannungsbogen in der Geschichte mochte ich sehr gerne, nicht nur die Ermittlungen waren sehr interessant und vielfältig, auch die eigenen Ermittlungen von Svea und Jon, denn Svea lässt ihre Vergangenheit in Stockholm nicht los und Jon versucht herauszufinden, ob der Unfall seiner Frau wirklich ein Unfall war, waren spannend und machen neugierig auf den nächsten Teil der Reihe. Die Charaktere wurden von den beiden Autoren ebenfalls sehr gut und vielschichtig gezeichnet. Svea und Jon funktionieren als Ermittlerduo sehr gut zusammen und können sich auf den jeweils anderen verlassen. Generell mochte ich die Zusammenarbeit des Ermittlerteams sehr gerne, hier hat sich im Vergleich zum ersten Teil viel getan und auch mit sehr wenig Spuren trugen die verschiedenen Mitarbeiter so viele Informationdn wie möglich zusammen. Sei es durch Recherche, der Auswertung verschiedener Spuren oder durch unterschiedlichster Verhöre. Mir gefiel es, wie die unterschiedlichen Stärken im Team genutzt wurden. Aber auch der Einblick in das Privatleben von Svea und Jon gefiel mir sehr, sodass beide auf mich sehr lebensecht wirkten. Jon versucht seinen Job, die Ermittlungen, die ihn sehr fordern und seine beiden Kinder unter einen Hut zu kriegen. Hier sah man sowohl Szenen, in denen das gut klappte, aber auch in denen er zweifelte, was auf mich sehr real wirkte. Svea hingegen hat ebenfalls mit dem fehlgeschlagenen Undercovereinsatz in ihrer Vergangenheit ihr eigenes Päckchen zu tragen. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt und ich bin gespannt in welche Richtung diese noch führen wird. Mir hat „Schwüre, die wir brechen“ auf jeden Fall sehr gut gefallen. Ich mochte die beiden Ermittler Svea und Jon sehr gerne und wie sie als Team funktionieren. Ebenfalls waren die Mordfälle unglaublich spannend zu verfolgen, ich mochte die Bezug zum alten Ägypten und man erlebte einige Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hat. Von mir gibt es daher volle fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Meine Stimmung war letzte Woche sehr angespannt, viel Arbeit, recht warm und manche Menschen wollten mich einfach ärgern. Da war mir nach einer blutigen Geschichte und ich war mir sicher, dass es bei dem neuen Buch von @voosen_danielsson der Fall ist. Denn in Malmö wird eine Leiche mit einem Krokodilkopf gefunden. Der frisch verwitwete Kommissar Jon Nordh und seine strafversetzte Kollegin Svea Karhuu stehen vor einem Rätsel. Als es weitere Tote gibt, wird klar, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der seine Opfer als altägyptische Gottheiten inszeniert und verschlüsselte Nachrichten hinterlässt. Die Öffentlichkeit gerät in Panik. Eine undurchsichtige True-Crime-Podcasterin steigert den Druck und weiß plötzlich mehr als die Ermittler. Dann verschwindet ein junges Mädchen – und die Ereignisse überschlagen sich … Das Buch fang mit einem Schiffunglück an, der Frachter „Star Clipper“ kollidiert in der Nacht auf den 18. Januar 1980 mit einem Brückenpfeiler der mächtigen Bogenbrücke. Diese bricht zusammen und mehre Fahrer bekamen nicht mit, dass die Brücke weg und rasten mit den Fahrzeugen 40 m in die Tiefe. Fünf PKW und ein LKW wurden später gefunden, acht Personen konnten nur noch tot aus den Fluten geborgen werden. Der Lotse wundert sich, denn er hat ein Auto mehr gezählt. Er muss sich wohl geirrt haben. Es war ein spannder Anfang, aber lange ist einen nicht bewusst, was es mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. Kann euch beruhigen, es gibt später eine logische Erklärung. Kannte bis jetzt kein Buch der beiden Autoren, aber ich möchte ihren Schreibstil, ausser das sich alle Parteien duzen, war für mich am Anfang etwas ungewöhnlich, aber das liegt daran, dass wir Deutschland dieses "Sie" gewohnt sind. Die Charaktere sind interessant gestaltet, wobei jeder der 2 Beamten seine eigne kleine Vermittlung an der Backe hat, dies macht sie menschlicher. Man fiebert beim Buch mit, entdeckt immer wieder neue Fäden und diese ergeben ein zusammen hänges Bild. Das Buch ist gleichbleibend spannend, wobei manche Szenen schon sehr.ausscheifend beschrieben sind. Aber es macht trotdem einfach Spaß das Buch zu lesen und man lernt noch was über die ägyptische Gottheiten. Das Ende ist kein chliffhänger, aber es lässt mich nicht mit einen guten Gefühl zurück, man weiss, wer der Mörder ist, aber so richtig dingfest ist er noch nicht. Es hört damit auf das ein wichtiger Beweis gefunden wird..... So, was könnt ihr mit mir nicht machen.... und Jon Nordh /Svea Karhuu sind auch nicht wirklich mit ihren persönlichen Ermittlungen zu einen Abschluss. Das ist alles nix für meine Nerven! 🌟🌟🌟🌟 von 5.

Meinung: Schon der erste Band der Reihe konnte mich fesseln und dieser zweite Teil hat mir sogar noch besser gefallen! Gleich zu Beginn wird es richtig heftig: In Malmö entdeckt man in einem Boot eine Leiche, der ein Krokodilkopf angenäht wurde. Und als ob das nicht schon grausam genug wäre, wurde dem Opfer bei lebendigem Leib das Herz herausgerissen. Später taucht noch ein weiteres Opfer auf, übersät mit Zeichen, die wie Hieroglyphen wirken. Kommissar Jon Nordh und seine junge Kollegin Svea Karhu müssen in diesem brutalen und rätselhaften Fall ermitteln und werden immer tiefer in die Ereignisse hineingezogen. Mir gefällt der Schreibstil des Autorenduos unheimlich gut. Er ist flüssig und bildhaft, sodass ich sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven kam ich super schnell voran, Langeweile hatte ich beim Lesen keine Sekunde. Besonders liebe ich die Rückblicke in die Vergangenheit, die nach und nach das große Ganze erklären. Genau das hat mich regelrecht ans Buch gefesselt. Die Figuren sind für mich ein Highlight: sie wirken lebendig und echt. Manche mag man sofort, andere eher nicht aber genau das macht sie interessant. Toll finde ich auch, dass das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt, ohne zu dominant zu werden. Es macht die Charaktere greifbarer und lässt einen richtig mitfühlen. Die detailreichen Beschreibungen der Taten fand ich super. Die düstere Atmosphäre geht direkt die unter die Haut. Für mich ein echtes Highlight und eine absolute Empfehlung
Ich liebe skandinavische Krimis und habe bereits die Nyström und Forss-Reihe von dem Autorenduo sehr gern gelesen. Die beiden Ermittler Karhuu und Nordh kenne ich bereits aus Band 1 Tode, die wir sterben. Der vorliegende Band hat mir sogar noch besser gefallen, was auch daran liegen könnte, dass ich das Buch größtenteils gehört habe, wunderbar eingelesen von Thomas Schmuckert. In Malmö wird die Leiches eines Mannes gefunden, er wurde enthauptet, sein Herz wurde entfernt, anstelle seines Kopfes wurde ein Krokodilkopf angenäht und sein Körper ist voll beschrieben mit Hieroglyphen. Nur wenige Tage später wird erneut eine ähnlich zugerichtete Leiche gefunden, diesmal mit dem Kopf eines Windhundes. Beide Männer waren erfolgreiche Unternehmer. In einer zweiten Handlung begleiten wir Peter in den Siebziger Jahren in der Colonia Dignidad in Chile. Dort wird er als Kind missbraucht und zur Feldarbeit gezwungen. Es gelingt ihm, auf einem Schiff zu entkommen. Auf dem Schiff lernt er einen jungen Schweden kennen, der ihm von einem Schatz in Ägypten erzählt. Die beiden gehen auf Schatzsuche in die Wüste. Die Ermittlungen in Malmö werden von einer True Crime-Podcasterin kommentiert, die die beiden ermordeten Männer kannte. Ihre öffentlich ausgesprochenen Vorwürfe an die ihrer Meinung nach unfähigen Ermittler erreichen ihren Höhepunkt, als ein sechzehnjähriges Mädchen verschwindet, dessen verlassenes Zimmer mit Hieroglyphen voll bekritzelt ist. Hinzu kommen noch zwei Nebenhandlungen: Jon ermittelt im Fall des tödlichen Unfalls seiner Ehefrau und Svea hängt noch der Fall aus Stockholm nach, wegen dem sie nach Malmö strafversetzt wurde. Wow! Ich fand den Krimi sehr spannend, insbesondere Peters Schicksal und der Ausflug in die Welt der ägyptischen Mythologie haben mich fasziniert. Die unvorhersehbare Auflösung der Mordfälle hat mir sehr gut gefallen. Gegenpol zu den grausamen Mordfällen ist Jons Familienleben als Witwer mit zwei kleinen Kindern und einer Schwiegermutter, deren Ampel in puncto Enkelbetreuung nicht immer auf Grün steht. Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit den Malmöer Ermittlern im Herbst 2026, wenn Band 3 erscheint.
Spannend
Kommissar Jon Nordh und seine Kollegin Svea Karhuu stehen vor einem Rätsel, als eine Leiche mit einem Krokodilkopf gefunden wird. Bald wird klar, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der seine Opfer als altägyptische Gottheiten inszeniert und verschlüsselte Nachrichten hinterlässt. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, bis auch noch ein junges Mädchen verschwindet... Ich war schon sehr gespannt auf "Schwüre, die wir brechen" und wurde keineswegs enttäuscht. Der Schreibstil der beiden Autoren gefiel mir ausgesprochen gut, klar und flüssig zu lesen. Die beiden Hauptermittler Jon Nordh und Svea Karhuu fand ich auch sehr interessant. Beide auf ihre eigene Art und Weise. Besonders Svea hat mich durch ihre Sprache gecatcht. Ein weiterer Zusatzpunkt: Ägypten und alte Hieroglyphen spielen eine Rolle. Mehr verrate ich nicht. Das hat den Lesespaß für mich eindeutig gesteigert. Die Kapitel sind ebenfalls recht kurz, mit etwas Zeit lässt sich das Buch schnell lesen. Ich bin rundherum sehr zufrieden. Warum nicht 5 Sterne?- Ich kann es nicht genau sagen, mir hat das gewisse Etwas gefehlt. Vielleicht auch, weil ich am Anfang etwas gebracht habe, um reinzukommen (das hat sich schnell wieder gelegt, es lag daran, dass sich für mich die Spannung sehr langsam aufgebaut hat). Nichtsdestotrotz hat sich das Buch 4 Sterne verdient, ich kann eine klare Empfehlung aussprechen, auch, wenn Teil 1 noch nicht gelesen wurde.
Der Zorn der Götter Extrem spannend und klug inszeniert. Ein Ermittlerteam, dass zusammenwächst und die Gefahr nicht scheut. Toller zweiter Band der Reihe
Deutlich besser als Band 1
Gott sei Dank war dieser Band der Reihe deutlich besser und unterhaltsamer als Band 1. Ich hatte schon befürchtet, dass der Klappentext wieder sehr gut klingt, die Ausführung des Thrillers dann aber gar nicht meinen Erwartungen entspricht. Aber ich muss sagen, die Umsetzung der Story hat mir gut gefalle. Es war auch endlich Spannung und Nervenkitzel dabei. Von den Rückblicken in die Vergangenheit bin ich kein großer Fan, sie haben aber vor allem gegen Ende deutlich mehr Sinn ergeben. Das war mir natürlich schon zu Beginn bewusst, dass es erst am Ende alles zusammenkommen wird, trotzdem finde ich persönlich diese Rückblicke nicht so toll. Die beiden Ermittler fand ich auch in diesem Band deutlich nahbarer und besser. Auch die persönlichen Probleme der beiden fand ich gut in den Fall eingebettet. Alles in allem wirklich deutlich besser als Band 1, auch wenn es nicht mein Favoritenkrimi wird.
Blutig aber intelligent geschrieben!
Der zweite Teil um das von dem Autoren Duo Voosen/Danielsson um das ungleiche Polizistenduo Karhuu und Nordh legt noch eine Schippe drauf gegenüber dem ersten Teil. Sowohl was die Entwicklung der Polizisten angeht, als auch den Fall selbst. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

In Malmö werden bizarre Leichen gefunden, bestehend aus deinem kopflosen Körper und „dekoriert“ mit einem angenähten Tierkopf.
Erst im weiteren Verlauf finden die Ermittler und ihr Team an und um die Leichen herum hieroglyphenartige Zeichen, die sie vor ein zusätzliches Rätsel stellen.als dann noch ein Mädchen verschwunden ist, geraten die Ermittlungen ins Schwanken und alles scheint sich in die falsche Richtung zu entwickeln. Das ungleiche Ermittlerpaar Jon und Svea arbeiten sich Schritt für Schritt näher an die Hintergründe des Falls ein und mit Hilfe der Spurensicherung, einem Sprachwissenschaftler und einem alten Mann kommen sie dem Mörder und seinen Beweggründen immer näher. Erneut ein sehr spannender Thriller aus der Feder des Autorenpaars, der wirklich fast bis zu den letzten Seiten spannend bleibt. Taktisch klug eingestreute Rückblicke verwirren den Leser zwischendurch noch mehr, denn diese Szenen scheinen keinen wirklichen Bezug zu der aktuellen Situation zu haben. Gegen Ende kommen aber alle Fäden zusammen, so dass die Auflösung kurz bevor steht

Hochspannung mit einem Hauch ägyptischer Mythologie
Da ich skandinavische Thriller und Krimis liebe, zog bei mir sofort nach dem Erscheinen „Schwüre, die wir brechen“ von Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, ein. Unbezahlte Werbung, das Buch wurde selbst gekauft. Kurz zur Handlung: In Malmö wurde eine enthauptete Leiche gefunden, an deren Hals ein Krokodilskopf genäht wurde. Jon Nordh und seine Kollegin Svea Karhuu übernehmen die Ermittlungen, doch schnell wird klar, dass es sich hier um einen Serienkiller handelt. Weitere Opfer, inszeniert als altägyptische Gottheiten, werden gefunden. Als eine True-Crime-Podcasterin über den Fall berichtet und Interna der Polizei veröffentlicht, bricht Panik unter der Bevölkerung aus. Meine Meinung: Das Autorenduo schafft es, mich sofort in den Bann der Geschichte zu ziehen. Kurze Kapitel und Rückblenden heizen die Spannung ebenfalls an. Das Ermittlerduo hat Ecken und Kanten, weshalb sie authentisch wirken, und ich ihre Gedankengänge und Handlungen verstehen konnte. Tief und gut ausgearbeitete Charaktere, an deren Rolle ich in diesem Fall rätselte, führten dazu, dass mich die Storyline immer mehr gefangen nahm. Sehr gut gefallen hat mir der Bezug zur altgriechischen Mythologie; dies verlieh diesem Thriller eine ganz besondere Atmosphäre. Der Spannungsbogen war klug konstruiert, und es kam zu keinerlei Längen im Storytelling. Die Autoren verstanden es, immer wieder neue Wendungen einzubauen und mich damit sehr oft auf die falsche Fährte zu locken. Lediglich den Showdown empfand ich als etwas überhastet, aber das ist nun einmal meine ganz persönliche Meinung. Hier fehlte mir ganz einfach das Verständnis für die Herangehensweise von Jon und Svea. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da dies euch spoilern könnte. Ich kann „Schwüre, die wir brechen“ von Voosen/Danielsson jedem empfehlen, der gerne einen blutigen, skandinavischen Thriller lesen möchte. Auf jeden Fall bin ich wieder mit dabei, wenn Jon und Svea im Sommer 2026 erneut ermitteln. Ich freue mich auf „Opfer, die wir bringen“. Von mir bekommt der zweite Teil dieses Ermittlerduos 4 von 5 Sternen.
Ein neuer Fall für das Ermittlerduo aus Malmö! Beginnen wir mit dem Cover: Es passt perfekt zur Atmosphäre und zur Story, weil es in der Geschichte sogar eine zentrale Rolle spielt. Ich finde es definitiv ansprechend, würde es mir aber nicht nur wegen des Covers kaufen. Der Schreibstil war für mich an manchen Stellen etwas schwer zu lesen, viele lange und verschachtelte Sätze, dennoch kommt man sehr schnell in die Gesichte rein und an den Schreibstil habe ich mich auch nach einigen Seiten gewöhnt und es war für mich irgendwann nicht mehr so schwer zu lesen. Zudem mochte ich sehr, dass die Geschichte wieder abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Ermittler erzählt wird. Die Figuren wirken authentisch und greifbar. Besonders spannend fand ich, dass man viel mehr über ihre Vergangenheit, aber auch das aktuelle Privatleben der beiden erfährt, wodurch ihr Handeln nachvollziehbarer und ihre Emotionen noch intensiver wurden. Das Buch hat mich definitiv gerade wegen des ungewöhnlichen Falls gefesselt: In Malmö wird eine Leiche mit einem angenähten Krokodilkopf gefunden, und der Täter hinterlässt rätselhafte Hieroglyphen. Es war definitiv spannend, Jon Nordh und Svea Karhuu bei den Ermittlungen zu begleiten – ich habe mit ihnen mitgerätselt, gehofft und gebangt. Alles in allem ein richtig spannender Kriminalroman und ein Muss für alle, die nicht nur Spannung lieben, sondern auch Schweden!
✏️ Meinung: Endlich Band zwei des erfolgreichen Duos Voosen/Danielsson. Ich hab Band eins der Reihe um das ungleiche Ermittlerpaar Nordh und Karhuu sehr gerne gelesen. Aber holla, im aktuellen Band ist echt allerlei los! Es gibt zwei Erzählstränge - eine beschäftigt sich mit den aktuellen Fall, der zweite spielt in der Vergangenheit. Im Grunde gibt es noch eine dritte Ebene, nämlich die Probleme der beiden Hauptfiguren, die auch ziemlich brisant sind. Diese werden zudem nur teilweise aufgelöst. Die Verbrechen sind spektakulär und sehr bildhaft beschrieben. Viele Themen werden angefasst wie Medien und Umwelt. Sehr viel Platz nimmt das alte Ägypten ein und ich kann gut nachvollziehen, dass es für manche Leser:innen zu viel war, aber ich fand es sehr spannend und habe bei der Entschlüsselung der mysteriösen Zeichen sehr mitgefiebert. Mein Kritikpunkt: insgesamt war die Story sehr komplex und doch etwas überladen. Ich fühlte mich aber dennoch sehr gut unterhalten und freue mich auf die Fortsetzung.
Spannender Fall, nichts für schwache Nerven. Hohes Erzähltempo, mehrere Handlungen ineinander verwoben. Gefallene Ermittler*innen, aber deutlich moderner.
Ägyptische Götter in Schweden "Schwüre die wir brechen" ist der zweite Band rund um das Ermittlerduo Svea Karhuu und Jon Nordh. Wie auch schon der erste Band war auch dieser wieder von Anfang an sehr spannend. Der Fall fängt direkt am Fundort der ersten Leiche an, die schrecklich zugerichtet ist, aber auch viel Spannung verspricht. Besonders gut gefallen haben mir in diesem Band die Bezüge zum alten Ägypten, da ich das schon immer ziemlich faszinierend fand. Svea und Jon haben sich seit dem ersten Band ein wenig mehr zusammengerauft, sie agieren inzwischen mehr als Team, auch wenn da noch Luft nach oben ist. Beide tragen aber noch ihre Geheimnisse mit sich herum, mit denen sie versuchen alleine klarzukommen. Das ist ein Punkt der mir an dieser Buchreihe sehr gut gefällt: die Fälle können einzeln für sich gelesen werden, aber die Geheimnisse und Probleme im Hintergrund ziehen sich durch die Bücher wie ein roter Faden. Alles in allem lässt sich sagen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und vom Ende, wie auch schon im ersten Teil, ziemlich überrascht wurde. Dieser Band hat mir noch besser gefallen als der erste und ich bin jetzt schon auf die Fortsetzung gespannt.
Ein brutaler Serienmörder hinterlässt rätselhafte Hieroglyphen. Das Land steht Kopf. Als eine populäre True-Crime-Podcasterin in den Fall verwickelt wird, geraten die Ermittler unter unerbittlichen Druck. Ein super brutaler und spannender Fall, ein Serienmörder, eine Leiche mit Krokodilkopf und Hieroglyphen sind nichts für schwache Nerven. Ich habe schon den ersten Teil gelesen, das ist kein Muss, den Fall ist unabhängig davon aber die privaten Geschichten der Ermittler gehen hier weiter. Ich fand Jon jetzt sympathischer als noch im ersten Teil und Svea ist gewohnt stark, ihre Hintergrund Geschichte wird mehr oder weniger aufgelöst, was ich richtig gut fand. Die von Jon leider noch nicht, hier hoffe ich auf Teil 3 :) Der Fall ist super spannend, die Ermittlungen toll beschrieben, in einige Richtungen, nehmen dann am Ende richtig Fahrt auf und die letzten Kapitel musste man wirklich genau lesen, um zu verstehen, wer wer ist. Gutes Ende!

Eine spannende Fortsetzung, die dennoch etwas überfordert
Auf dieses Buch habe ich sehr hingefiebert, nachdem mich Band 1 ja aus den Socken gehauen hatte, war es ein absolutes Muss, Band 2 zu lesen. Ich habe mich auf ein Wiedersehen mit den zwei Ermittlern gefreut, denn schließlich sind Svea und Jon mir im ersten Band sehr ans Herz gewachsen Und kaum habe sie den ersten gemeinsamen Fall hinter sich gelassen, wird der neue Fall ihnen alles abverlangen und ihre ermittlerischen Fähigkeiten laufen zur Höchstform an um den Serienmörder schnell zu Fall zu bringen. Doch auch ihre privaten Umstände lassen den beiden keine Ruhe, im Gegenteil. Während Jon den Ungereimtheiten von dem Unfalltod seiner Frau und von seinem besten Freund nachgeht, geht es auch bei Svea hoch her. Beide privaten Geschehnisse haben mich komplett gepackt, da mir die beiden Charaktere bereits voll vertraut aus dem ersten Band sind. Beide Ermittler sind total verschieden und raufen sich zusammen und harmonieren als Team total toll miteinander. Auch wenn ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe, so hat es mich nicht aus den Socken gehauen. Der Fall war viel zu komplex, der Fokus lag viel in der Ägyptische Mythologie und an für sich auch spannend, in die Geschichte einzutauchen, allerdings war es für mich ein bisschen zu viel. Zusätzliche der immer noch mysteriöse Unfalltod seiner Frau u und der in die Hose gegangene letzte Fall von Svea als verdeckte Ermittlerin. Das was bei den beiden passiert , ist mega spannend und ich mag die beiden ja auch wirklich sehr, allerdings empfand ich es zusammen mit dem aktuellen Fall, als too much. Dennoch bin ich schon sehr auf Band 3 gespannt, der im Sommer 2026 erscheinen wird. Fazit: 4 Sterne
Nicht mein Geschmack
Meine Meinung zu „Schwüre, die wir brechen“ von Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson Für mich war dieser Krimi leider nichts. Der Schreibstil ist grossartig, daran hat es nicht gelegen. Die Ermittler konnten mich nicht richtig erreichen. Die privaten Probleme von den Beiden waren mir doch etwas zu viel. Der Fall an sich hat für mich spannend angefangen, aber dann konnte er mich nicht mehr fesseln. Er war auch sehr komplex und ich habe mich schwer getan, dieses Buch zu lesen. Ist einfach nicht mein Geschmack. Schade, ist aber nur mein persönliches Empfinden. Von mir gibt es 3 Sterne. Und hier kommt die Inhaltsangabe: Ein brutaler Serienmörder hinterlässt rätselhafte Hieroglyphen. Das Land steht Kopf. Als eine populäre True-Crime-Podcasterin in den Fall verwickelt wird, geraten die Ermittler unter unerbittlichen Druck. In Malmö wird eine Leiche mit einem Krokodilkopf gefunden. Der frisch verwitwete Kommissar Jon Nordh und seine strafversetzte Kollegin Svea Karhuu stehen vor einem Rätsel. Als es weitere Tote gibt, wird klar, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der seine Opfer als altägyptische Gottheiten inszeniert und verschlüsselte Nachrichten hinterlässt. Die Öffentlichkeit gerät in Panik. Eine undurchsichtige True-Crime-Podcasterin steigert den Druck und weiß plötzlich mehr als die Ermittler. Dann verschwindet ein junges Mädchen – und die Ereignisse überschlagen sich … Unbezahlte Werbung. Rezensionsexemplar. Vielen Dank an NetGalley und Kiepenheuer & Witsch.
"Schwüre, die wir brechen" ist der 2. Fall des Ermittlerteams um Jan Nordh und Svea Karhuu von dem schwedischen Autorenehepaar. Jan Nordh, 46 Jahre, frisch verwitwet, 2 kleine Kinder, lässt sich vom Aussehen her seit dem Tod seiner Frau etwas gehen. Sie starb beim Autounfall im Auto seines Ex-Partners, der auch verunglückt ist. War es wirklich ein Unfall oder Mord? Er möchte die Wahrheit wissen, jedoch wurden die Ermittlungen eingestellt. Svea Karhuu, 26 Jahre, strafversetzt und eine sehr gute Ermittlerin. Damit schickt das Autorenteam ein interessantes und symphytisches Ermittler-Team an den Start. Der Fall: In Malmö wird eine Leiche eines Mannes mit einem Krokodilkopf gefunden. Svea möchte den Fall unbedingt übernehmen, Jan weigert sich erst, da er weiß, dass es ein schwieriger und schmutziger Fall wird. Lässt sich dann doch davon überzeugen, hier zu ermitteln. Sie stehen vor einem Rätsel. Kurz darauf die zweite Leiche. Der Täter, der seine Opfer mit altägyptische Gottheiten iniziniert und so verschlüsselte Nachrichten hinterlässt. Die Ermittlungsarbeit nimmt ihren Lauf und der Fall steht im öffentlichen Interesse, so dass auch Druck bei den Ermittlungen entsteht. Das Buch war gut aufgebaut und auch interessant geschrieben. Mein Thema war es jedoch nicht ganz. Der Schreibstil des Autorenehepaares war gut zu lesen und man fand schnell in die Geschichte. Das Ermittlerpaar mit seinen Ecken und Kanten gaben die richtige Würze dazu. Die Geschichte war gut durchdacht und sorgte für aufregende und spannende Lesestunden. Freue mich auf den nächsten Fall der beiden Ermittler.
























