At first I wsn't sure what to make of the story, but as I read on the characters grew on me. Towards the end, I wished I could've stayed a bit longer with Rachel and James.
Als wären sie meine Freund:innen und irgendwie auch nicht
Die Geschichte von Rachel und James ist eine Millennial-Coming-of-Age-Story – gleichzeitig ganz nah und doch irgendwie weit entfernt. Die Handlung fühlt sich unglaublich relatable an, weil sie dieses Gefühl der frühen Zwanziger so gut einfängt: ständig auf der Suche nach sich selbst und nach etwas Größerem zu sein. Man versucht reflektiert zu handeln, ist unsicher, möchte keine Fehler machen – und gleichzeitig am liebsten alle Fehler der Welt machen („do it for the plot“). Man stürzt sich mit grenzenloser Leidenschaft in Situationen, die vielleicht unglücklich enden, aber trotzdem für immer ein Teil der eigenen Geschichte bleiben. Und doch bleibt Rachel und James’ Welt für mich auch fremd. Ich hatte nie so eine intensive, fast zu enge Freundschaft und auch nicht diesen Erfolg mit den großen künstlerischen Ideen, die man Anfang 20 oft von sich selbst hat. Gerade diese Mischung macht die Geschichte für mich so stark: Vieles fühlt sich sehr nahbar an, anderes wiederum überhaupt nicht. Auch die Figuren bewegen sich genau in diesem Spannungsfeld. Sie sind nicht übermäßig liebevoll und nicht immer sympathisch, aber unglaublich humorvoll und vor allem fürsorglich geschrieben.
Wow, was für ein Buch!
Als ich das Buch kaufte und mir den Klappentext durchlas, hatte ich irgendwie ganz andere Vorstellungen, von dem was ich mich erwartet. Der Roman war eine Überraschung für mich. Im Endeffekt geht es für mich um eine furchtbar starke Freundschaft, die alles übersteht : Liebeskummer, Armut, Arbeitslosigkeit....gleichzeitig entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die zur richtigen Zeit erst richtig Früchte tragen kann. Ein toller Coming-of-age Roman. Hat sich super gelesen, als wäre man irgendwie mit dabei gewesen. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll. Fazit : echtes Highlight für mich (aber auch hier wieder TW: Abtreibung .)
Anstoßend witzig und unter der Gürtellinie
Ein hervorragendes Buch, absolut spannend und hat durchweg seinen eigenen Charakter. Das war ein Roman der Rubrik: Ich kann noch nicht schlafen, ich muss noch weiter lesen. Es geht im Freundschaft, AgeGap, Verrat, Loyalität und Freundschaft. Die einzelnen Charaktere entwickeln sich durchweg unterschiedlich und wir begleiten sie über mehrere Jahre hinweg. Es ist obszön, unverfroren, ungeschönt, riskant und verächtlich schön und witzig zugleich. Das Ende hätte noch ausgebauter sein können aber sonst eine große Leseempfehlung!
Schön & fesselnd
Ein Millennial Buch. Ich konnte einfach alles aus diesem Buch fühlen. Die Story fand ich spannend und doch immer wieder überraschend. Einige Textpassagen sind mir so in Erinnerung geblieben, wie das "nomadische Leben von Millennials [...]" oder das ihr von klein auf eingetrichtert wurde "große Hunde seien besser als kleine". Konnte mich mit vielem davon identifizieren.
Anfangs dachte ich, dieses Buch sei nichts für mich. Ich rechnete fast mit einer Art „Dark Romance“ und fand die Protagonistin Rachel ziemlich unsympathisch. Auch die symbiotische Freundschaft zu ihrem Mitbewohner James war mir zunächst fremd. Doch dranzubleiben hat sich gelohnt.
Der Konflikt und die Vielschichtigkeit der Figuren haben mich letztendlich weitergetragen – und das Ende hat mich auf jeden Fall versöhnt. „Die Sache mit Rachel“ ist kein klassischer Liebesroman. Es ist eine treffende Beobachtung von platonischen Beziehungen, Ehrlichkeit, Offenheit und der Frage, wie verzerrt Wahrnehmung sein kann. Oft folgt man als Leser Rachels Sicht der Dinge, bis man erkennt, wie sehr sie Konflikten eigentlich aus dem Weg geht. Es ist ein Buch darüber, wie man erwachsen wird und sich aus ungesunden, aber vielleicht phasenweise notwendigen Dynamiken freikämpft. Neben dem Beziehungsdrama fängt die Autorin die gesellschaftliche Realität im Irland der späten 2000er Jahre gut ein. Themen wie der Umgang mit Frauenrechten und Selbstbestimmung sowie queeres Leben in einem konservativen Umfeld fließen passend in die Handlung ein. Der Schreibstil ist sehr schön und die Autorin nutzt erzählerische Kniffe geschickt: Sie versteht es, kleine Vorfälle und Reaktionen preiszugeben, ohne zu früh zu verraten, was eigentlich dahintersteckt. Fazit: Ein lesenswertes Buch über den Prozess des Erwachsenwerdens. Eine Empfehlung für alle, die komplexe, unperfekte Charaktere mögen.
Hab's über lange Autofahrten an einem Wochenende gehört.
Es ist ganz okay gewesen; erst dachte ich, dass ich die Art und Weise spannend finde, wie die Protagonistin selbst überhaupt nicht die Hauptrolle in dem Roman einnimmt, sondern eben James mit seiner Geschichte. Später aber ändert sich das, was zwar schlüssig ist, aber trotzdem schade. Ich fand gerade diesen Aspekt am spannendsten. Im Endeffekt ist es ein Blick in ein Leben und das dazugehörige Umfeld und schließt bündig und zufriedenstellend, aber nicht Special oder besonders interessant ab.
Kam ich weniger gut rein, schleppende Story!
Scharfe Beobachtungen, authentische Charaktere, heilsames Ende
3,5 Sterne Ich fand Rachel an mehren Stellen unsympathisch und konnte mich nicht mit ihr und ihrem Handeln identifizieren. Aber das Buch hatte dann mehrere Wendungen, die sehr spannend waren. Insgesamt ein gutes ich-bin-junge-Studentin-und-weiß-nicht-wer-ich-bin-und-was-ich-will-Buch

In Die Sache mit Rachel blickt die Protagonistin rückwirkend auf ihre Studentenzeit zurück, in der sie ihren besten Freund kennenlernt, ihre erste große Liebe erlebt und sich in eine komplizierte, problematische Beziehung zu einem Professor verstrickt. Der Roman erzählt einfühlsam vom Erwachsenwerden, von Freundschaft, Liebe und den prägenden Entscheidungen junger Jahre.
In Die Sache mit Rachel blickt die Protagonistin Rachel rückblickend auf ihre Studentenzeit zurück – eine Phase voller Unsicherheit, Selbstfindung und emotionaler Verwicklungen. Erzählt wird aus der Distanz der Gegenwart, was dem Roman eine reflektierende, stellenweise auch melancholische Tiefe verleiht. Im Mittelpunkt steht zunächst die enge Freundschaft zwischen Rachel und ihrem besten Freund James, den sie während ihres Studiums kennenlernt. Ihre Beziehung ist geprägt von gegenseitigem Verständnis, Loyalität und dem Gefühl, gemeinsam irgendwie durchs Leben zu stolpern. Gleichzeitig erlebt Rachel ihre erste große Liebe – intensiv, verwirrend und prägend, wie es erste Lieben oft sind. Diese Erfahrungen wirken lange nach und beeinflussen ihr weiteres Denken und Handeln. Ein zentraler, konfliktreicher Handlungsstrang entwickelt sich rund um eine verzwickte Beziehung zu einem Professor. Dieses Machtgefälle, die emotionale Abhängigkeit und Rachels innere Zerrissenheit werden eindringlich dargestellt und werfen wichtige Fragen zu Verantwortung, Grenzen und Selbstwert auf. Besonders hier zeigt sich die Stärke des Romans: Er romantisiert die Situation nicht, sondern beleuchtet sie kritisch und realistisch. Obwohl der Roman sich zu Beginn eher ruhig entfaltet, nimmt er etwa zur Mitte deutlich an Fahrt auf. Die Beziehungen werden komplexer, Konflikte spitzen sich zu und die emotionale Intensität steigt spürbar. Caroline O’Donoghues Schreibstil ist dabei feinfühlig, scharf beobachtend und oft überraschend ehrlich. Mit viel Gespür für Zwischentöne beschreibt sie das Erwachsenwerden, das Scheitern und die Schwierigkeit, sich selbst wirklich zu erkennen.

Die Geschichte an sich war wirklich nicht schlecht, wenn man denn erstmal drin war. Der Einstieg hat es mir allerdings nicht leicht gemacht, denn er wirkte stellenweise ziemlich verwirrend. Unterhaltsam war das Ganze trotzdem, auch wenn ich mir an der ein oder anderen Stelle gewünscht hätte, Rachel würde einfach mal Klartext reden, statt alles unnötig kompliziert zu machen. Dieses ständige Drumherum hat es mir leider schwer gemacht, mich wirklich in sie hineinzuversetzen. Schön fand ich aber die Loyalität zu ihrem besten Freund.
Eine Geschichte, die Rachel und eine besondere Freundschaft beim Erwachsenwerden in den Zwanzigern begleitet. Nach einer Empfehlung habe ich mich total auf das Buch gefreut und kam zunächst überhaupt nicht in den Lesefluss rein. Irgendwie hat es mich dann doch die Frage gecatcht, was denn jetzt die Sache mit Rachel ist und was noch alles passiert. Hierzu muss ich auch sagen, dass mich das Kommentar von Dolly Alderton „ ein Verdammter Knaller. Ein brillanter Roman.“ maximal in die falsche Richtung gelenkt hat. Bis zur Mitte des Buches fand ich die Geschichte sehr langsam und „düster“ geschrieben und konnte mich nicht mit den Charakteren und auch nicht mit Rachel identifizieren. Ich empfand die Stimmung eher als unangenehm. Ab der Mitte des Buches hab ich dann erst verstanden, worum es wirklich ging und konnte die bedrückende Stimmung in dem Buch mit den Gedanken und Sorgen der Anfang Zwanziger absolut einordnen und mich selbst ein bisschen in Rachel wiederfinden. Das Ende des Buches habe ich verschlungen, um zu wissen, wie es ausgeht und was passiert und durfte da noch mal mitbekommen, dass das erwachsen werden, ruhig chaotisch, bedrückend und voller Sorgen sein darf, wenn man am Ende erkennt, worauf es wirklich ankommt.
Schön zu lesender Roman über eine Freundschaft, die sich jeder wünscht, mit den Problemen und Geheimnissen anfangs 20 jähriger
Zwischen Rachel und James hat es von Anfang an gematcht: Als sich die beiden auf der Arbeit in einer Buchhandlung kennenlernen, sind sie beinahe ab Sekunde eins beste Freund:innen. Kurze Zeit später ziehen sie sogar in eine gemeinsame WG. Aus dem Duo wird schnell ein Trio, als Rachels Literaturprofessor Dr. Byrne, ihr heimlicher Crush, nun auch Teil ihres Privatlebens wird. Allerdings nicht auf die Weise, die sie sich wünscht. Über die Zeit erleben James und Rachel viele schillernde, laute Momente miteinander, werden jedoch irgendwann durch die irische Finanzkrise und das Erwachsenwerden aus ihrer Blase gerissen. „Die Sache mit Rachel“ dreht sich um Freundschaft, Selbstfindung und die erste Zeit nach der Uni, die in Rachel Perspektivlosigkeit auslöst. Da das Buch im Cork der 2000er spielt, fließen Faktoren der damaligen Finanzkrise mit hinein, die Arbeitslosigkeit im Land auslöst und James und Rachel an den Rand der Armut stürzt. Als Lesende:r kann man den beiden beim Erwachsenwerden zuschauen. Je weiter das Buch fortschreitet, desto weniger dreht sich das Leben der Freund:innen um Dating und Feiern, sondern zunehmend um existenzielle Probleme. Und am Ende wird auch klar, was genau „Die Sache mit Rachel“ eigentlich ist (wilder Plottwist). Für mich zählt der Roman zu meinen Jahreshighlights 2025, weil er mit viel Leichtigkeit von einer so schönen Freundschaft und von den Struggles junger Menschen erzählt. Ganz viel Liebe für das Buch!

die geschichte hat mich nachhaltig berührt
was für ein wunderbares buch! ich liebe alles daran - die charaktere, die verstrickte beziehung zwischen james und rachel zu dr. byrne und seiner frau, die freundschaft zwischen rachel und james, das eine finanzkrise in irland aufgegriffen wird und währenddessen auch noch queerness und abtreibungsgesetze zur sprache kommen. ich war wirklich vollends gefesselt und hatte das gefühl, schon lang nicht mehr so von einer geschichte in den bann gezogen zu werden.
"Es ist nicht meine Geschichte."
Eine Geschichte, die verzwickter nicht sein könnte. Zwei Studenten und einem Professor in Cork, Irland während der Rezession. Die Geschichte nimmt ihren Lauf als Rachel einen heimlichen Crush auf ihren Professor Dr. Byrne hat. Deshalb organisiert sie mit ihrem besten Freund James eine Buchvorlesung in dem Buchladen, wo sie beide arbeiten. Doch dann kam alles anders, als man es erwartet... Anders als man denkt, geht es nicht um die Geschichte zwischen Rachel und ihrem Professor, sondern um ihre Freundschaft zu James. Es entwickelt sich zwischen den besten Freunden eine toxische Abhängigkeit, die sie beide gar nicht bemerken, außer, als es fast zu spät ist. In Rachels Augen ist James der Coole ist und hat immer recht hat, sodass im Laufe der Geschichte Rachel anderen gegenüber auch immer Recht haben will. Die Trostlosig- und Hoffnungslosigkeit der jungen Leute in der Wirtschaftskrise Irlands wird gut dargestellt. Auch konnte man eine Entwicklung in den Charakteren sehen, da es gerade James in dem katholischen Irland nicht leicht hat, mit seiner Sexualität umzugehen. Bei Rachel konnte man auch Entwicklungen sehen, dass sie vom brav erzogenen katholischen Mädchen zu einer selbstbewussten Frau reift. Jedoch empfand ich sie dann doch oft als unsympathisch. Leider bin ich mit zu großen Erwartungen an das Buch rangegangen.... Eine Coming-of-Age Geschichte, die in Irland spielt? Jap, voll mein Ding. Ich wurde leider eines besseren belehrt, denn die Geschichte war sehr monoton, die Charaktere plump und sie plätscherte so vor sich hin. Die Geschichte war geprägt davon, wen sie als nächstes Abschleppen können und Drogen- und Alkoholkonsum, um sich zu "finden". Die Sprache war auch nicht gerade toll, sie war sehr einfach gehalten, kaum Sätze, die prägsam sind oder über die man nachdenken möchte. Teilweise auch sehr derb. Auch fand ich es schwierig, dass oft Zeitsprünge mitten im Satz kamen, weil Rachel die Geschichte aus der heutigen Perspektive erzählt und von dort in die Vergangenheit einhakt. Vielleicht hätte das besser durch Kursivschrift oder ähnliches gekennzeichnet werden sollen. Mein Fall war die Geschichte leider nicht und es wurde viel potenzial verschenkt. Ich kann aber gut verstehen, wenn andere sie toll fanden.
VERSCHLUNGEN! das buch war durchgängig spannend und gleichzeitig oft sehr witzig, hat aber ernste themen berührt! habs geliebt
„Die Sache mit Rachel“ begleitet eine junge Frau in ihren turbulenten Zwanzigern. Im Zentrum stehen zwei prägende James-Figuren: ihr vereinnahmender bester Freund, von dem sie emotional abhängig ist, und der spätere James, der ihr Ehemann wird. Zwischen Uniabschluss, Berufsstart, Umzug in die Großstadt und dem schwierigen Thema Geld ringt Rachel mit Identität, Beziehungen und Zukunftsplänen. Ein unerwarteter Konflikt stellt alles auf die Probe – doch am Ende findet sie zu einem warmen, hoffnungsvollen Happy End💗
Das Buch hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen. Mit Witz und Charme begleiten wir Rachel durch ihr Studium und die Erlebnisse/Erfahrungen die sie in dieser Zeit macht und sie bzw. ihr Leben prägen. Zwei James, ein Prof, eine Ehefrau, viel Drama aber auch viele Momente der Erkenntnis und Selbstreflektion. Wie werde ich erwachsen, wenn ich keine Ahnung habe, wie es geht?
Unkonventioneller und charmanter Coming-of-Age Roman.
Rachel erzählt rückblickend aus ihrer Zeit als Studentin, ihrer Freundschaft zu James und ihrer Schwärmerei für einen Dozenten. Sie teilt viele ihrer Gedanken, reflektiert sich und dadurch wirkt der gesamte Roman sehr intim und ehrlich. Auch werden die Schwierigkeiten auf die sie trifft nicht beschönigt. Ich hatte anfangs etwas mit ihrer Art gefremdelt, lernte sie aber mit der Zeit zu lieben. Unterm Strich, habe ich das Buch wirklich gern gelesen und kann es sehr empfehlen.
Ich mochte es sehr. 🩷 📖 Es ist eine schöne Geschichte, eine witzige Geschichte, aber ab und zu auch mal ernst und traurig.
Es ist eine Geschichte über Freundschaft und über die erste große Beziehung und Liebe. Eine Geschichte die ich gerne selbst mit Anfang 20 gelesen hätte. Mittendrin zieht es sich etwas, aber das macht nichts. Es werden wichtige, tiefe Themen behandelt, Irland 2009, vor der großen Finanzkrise und mittendrin eine Studentin, Rachel, die ihr Leben lebt gemeinsam mit ihrem besten Freund James. ✨ Die Autorin verwendet eine echt schöne Sprache und schaffte es mich voll und ganz zu fesseln 🩷
2/5⭐️
„Die Sache mit Rachel“ ist ein Coming of age Roman. Wir bekommen Rachels Vergangenheit über ihr Literatur Studium während einer Wirtschaftskrise mit schlechten Zukunftsmöglichkeiten mit und das Kennenlernen ihres besten Freundes James, der offensichtlich auf Männer steht. Es geht um deren gemeinsame Zeit und Dating-Leben. Es fallen anfangs auch viele literarische Sachverhalte, mit denen Laien nicht so viel anfangen können und die mich auch eher weniger interessiert haben. Wirklich spannend fand ich das Buch auch nicht und es hat etwas Tiefe in der Geschichte gefehlt.
"Die Sache mit Rachel" wird von Rachel selbst erzählt. Mittlerweile ist sie Anfang 30 und lebt in London als Journalistin. Von dort blickt sie auf ihr Leben als Anfang -20jährige im irischen Cork zurück. Es geht um das Erwachsenwerden, ihr Literaturstudium und um Beziehungen aller Art, auch sexueller. Von Anfang fremdelte ich mit dem Buch. Die Sprache war mir zu vulgär, der Schreibstil zu sprunghaft. Die Akteure des Romans blieben mir fremd und auch die Handlung hat mich nicht mitgenommen. James nervt mit seiner totalen Überdrehtheit. Er bezeichnet sich als queer, weil er sich nicht traut, im konservativen Cork seine Vorliebe für das männliche Geschlecht auszuleben. Rachel denkt bei ihrem ersten Besuch im Büro ihres Professors nur darüber nach, wie sie ihn "ficken" könnte. Auch die Anbahnung der Freundschaft zwischen Rachel und James lässt mich nur staunen: Erst James' alberne Annäherungsversuche im Buchladen in Kleinkind-Manier, dann das völlig unmotivierte Zusammenziehen der beiden. Das kann jch nicht ernst nehmen. Irgendwann lernt Rachel den älteren James den zweiten kennen, den sie - um Verwechslungen vorzubeugen - nur beim Nachnamen Carey nennt. Mit ihm hat sie unvermittelt auf dem Küchentisch (natürlich) den besten Sex ihres Lebens. Als Rachel dann ausplauderte, dass sie beide "schmutzig, pervers und unhygienisch" waren und das mit Details untermalte, reichte es mir. Wieder mal ein hochgelobtes Buch, das ich nicht bis zum Ende ertragen konnte: Nach etwa einem Viertel war Schluss!

Intensiv und gut erzählt
„Die Sache mit Rachel“ hat mich durch den klaren Stil und die spannende Figurenkonstellation überzeugt. Besonders die Dynamik zwischen den Charakteren macht das Buch interessant und sorgt dafür, dass man weiterlesen möchte. An manchen Stellen fand ich die Handlung etwas vorhersehbar, insgesamt aber ein fesselnder und lesenswerter Roman.
Manchmal etwas skurril, sonst absolutes Top-Buch dieses Jahr! 🩷
Ich liebe Bücher sehr in der sich die Charaktere krass entwickeln und genau das war hier auch der Fall. Der Roman ist oft schrullig und die Situations- oder Personenbeschreibungen verrückt, aber man kann sich mit wenigen Sätzen die Situation vorstellen. Generell mochte ich auch wie Beziehungen aller Art (Freundschaft, Liebe, Ehe, Affäre) kombiniert mit Wertekompass einfach so in die Geschichte einfließen. Hab mir auf jeden Fall viel markiert und hat mir den ein oder anderen neuen Blickwinkel verdchafft, definitiv mal ein Blick ins Buch wert!
hab’s komplett geliebt. tolle story und tolle charakteren! es hat sich angefühlt als wäre das buch auf wahren begebenheiten geschrieben.
In “Die Sache mit Rachel” von Caroline O’Donoghue (ins Deutsche übersetzt von Christian Lux) geht es um die Studentin Rachel und ihren neuen (schwulen) besten Freund James, mit dem sie zusammen zieht und ihren Professor, in den sie sich verliebt. Vor der Kulisse der Wirtschaftskrise im irischen Cork entspinnt sich hier ein Entwicklungsroman, in dem mitreißend und authentisch das Leben von Rachel und James seziert wird und auf pointierte Weise Themen wie Freundschaft, Abhängigkeit, Loslösung von der Familie und Persönlichkeitsentwicklung thematisiert werden, in dem sich wohl viele Menschen wiederfinden werden, auch wenn sie nicht im Detail ähnliches erlebt haben wie die Protagonist*innen. Der Autorin gelingt es für mein Empfinden extrem gut, die Lebenskrisen und Themen von Menschen Anfang 20 einzufangen und mit ihrer authentischen Sprache nicht um den heißen Brei zu reden, sondern Dinge auf den Punkt zu bringen. Auch wenn es mir anfangs schwer fällt, die Londoner Rachel in ihren 30ern mit der 20jährigen Studentin gedanklich zusammen zu bringen, skizziert sie die Entwicklung ihrer Figuren sehr glaubwürdig und letztlich nachvollziehbar. Mir hat dieses Buch außerordentlich gut gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. *Das Buch wurde mir von netgalley kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Loved it!
This book is not a love story. It is a story about friendship, fucking up and growing up in your twenties. And it spreads hope that no matter how many mistakes you make, your life doesn't end at 22.
Das war ein Buch zum abschalten. Die Storyline war äußert ereignisreich und behandelt auch reale Probleme. Die Protagonistin wirkt echt und nicht so „gekünstelt perfekt“ und unnahbar. Sehr schön, finde ich ebenfalls, wie die Leser*innen ihre Entwicklung nachverfolgen und -vollziehen können. Alles in allem ist es ein schöner Roman für zwischendurch!
Schöne Geschichte
Hat mir gut gefallen, wie ein gutes Gespräch fühlte es sich an
Ich hatte das Buch in einer Vorschau gesehen und irgendwie das Gefühl bekommen, dass es mir gefallen könnte. Dann habe ich reingelesen und jegliches Realitätsgefühl verloren. Die Geschichte hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich hatte das Gefühl, die ganze Zeit über neben Rachel herzugehen, neben ihr zu sitzen und ihr interessiert dabei zuzuhören, wie sie ihre Geschichte erzählt. Rachel ist für mich die perfekte Protagonistin, weil sie alles fühlt. Freude, Scham, Angst, Liebe, Wut und so viel mehr. Und irgendwie konnte ich sie die ganze Zeit über verstehen, ihre Handlungen nachvollziehen, auch, wenn sie selbst es manchmal nicht konnte. Rachel ist als Figur sehr nah an den Lesenden, was mich dann und wann an die Bücher von Taylor Jenkins Reid erinnert hat. Rachels Geschichte steckt voller ehrlicher Probleme, kreativer Lösungen, echten und weniger echten Freundschaften, zweiten Chancen, Humor und Tränen. Wie das Leben halt. Ein paar der Figuren habe ich sehr ins Herz geschlossen. Und obwohl ich von Anfang an das Gefühl hatte, dass das Buch mir gefallen könnte, hat es mich doch überrascht, wie sehr ich es letztendlich geliebt habe.
Ich hab zu der Geschichte von Rachel keinen Zugang gefunden und bis zum Ende auf einen AHA-Moment gewartet. Ich hätte mir gewünscht, dass die wichtigen Themen mehr vertieft und reflektiert werden. Für mich war die Geschichte sehr zäh…
“When something good happens to you at that age, you can’t settle with the notion that it’s a one-off. You want it to be the beginning of a tradition. That’s how I felt about that night: I wanted it already to be a memory, a foundational one, a first evening of many similar evenings. I wanted future nostalgia, a rear-view, years-old fondness for something that literally just happened.”
For me, this quote sums up this book perfectly:The feeling of being young and maybe naive and to purely want something. I 100% identified with that sentence and saw myself reflected in that exact same feeling.
Coming-of-Age in Irland 🇮🇪 📖 🌈
Die mittlerweile Anfang 30 jährige Rachel blickt zurück auf ihre ziemlich wilde Studienzeit: Kaum Geld, jobbend im Bücherladen, Drogen, verliebt sein, Herzschmerz und vor allem eine ganz innige Beziehung zu ihrem schwulen besten Freund und Mitbewohner. Die Geschichte ist turbulent, ziemlich roh mit vielen extremen Emotionen und Situationen. Mir hat das Buch auf jeden Fall Spaß gemacht, aber es gab schon Romane, wo ich mehr mit den Protagonisten mitfühlen konnte.
Leider gar nicht meins
Puhh, ich hab mich sehr schwer mit dem Buch getan. Gefühlt kam ich überhaupt nicht voran und ich war mehrmals kurz davor, es abzubrechen. Langsam erzählt, die Geschichte hat mich auch nicht wirklich gepackt. Kein Buch was man gelesen haben muss.
Die Sache mit Rachel liest sich schnell wie eine Netflixserie, die unterhält, aber wenig Tiefgang hat und daher wohl auch schnell in Vergessenheit geraten wird. Die Probleme einer jungen Frau in einer irischen Kleinstadt im Jahr 2010 bewegen nicht wirklich, weil sie oberflächlich erzählt sind, nur wenig Neues enthalten und schließlich in fade Happy Endings münden. Wer leichte Unterhaltung sucht, wird hier gut bedient. Alle anderen werden sich fragen "Ja, und? Was interessiert's mich?".
Gute Coming of Age Geschichte
Rachel und James werden erwachsen. Ich bin beiden gerne in ihrem Gefühlschaos gefolgt. Auch gab es für mich einen guten Einblick in ein Irland in der Krise und dem dortigen Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen. Schöne Geschichte.
Sehr schöner, interessanter Roman. Einfach die Sache mit Rachel, ein Leben wie so ein Leben eben ist. Mit auf und abs, Glück, Liebe und gebrochenen Herzen 🥹 So ein einen emotionalen Zugang zu ihr hab ich dennoch bis zum Schluss nicht gefunden was irgendwann sehr frustriert hat; da lernt man eine Person auf so vielen verschiedenen Ebenen kennen und weiß trotzdem nicht wie dieser Charakter tickt. Trotzdem toll, keine Frage. Und ich liebe vor allem die Freundschaft zwischen James und Rachel… sehr interessanter Read <3
Gute Ideen, aber nicht unter einem Hut gebracht.
Die Autorin hat viele Ideen, kann gut schreiben, aber konnte die verschiedenen Ideen nicht in eine stringente Story verpacken. Da war zum einen der historische Hintergrund, da war ganz viel Drama, Vorurteile, Klischees, Feminismus und einige Aspekte davon waren interessant und habe ich interessiert verfolgt, aber für mich verliert sich die Story am Ende hinter allen Themen ein bisschen und man bleibt etwas ratlos und unbefriedigt zurück. Am Ende kann es passieren, dass man zwar eine gut geschriebene und konstruierte Geschichte gelesen hat, aber etwas teilnahmslos das Ende liest und feststellt, dass zu keinem Charakter eine Bindung entstanden ist. Da ist viel Potenzial verschenkt worden und viele gute Ideen verpufft worden meiner Meinung nach.
In einem großen Rückblick wird erzählt, wie Rachel, das irische College-Mädchen mit 20 ihren neuen besten Freund trifft. Wie sie sich verändert, James Welt in sich aufnimmt, sich anpasst (manchmal hat sich das gar nicht so gesund angehört) und ihm vielleicht auch ein bisschen hilft, sich zu outen. Da ist noch Rachels College Professor, der keine kleine Rolle spielt und Carey, den ersten Mann, den sie liebt. Rachel ist anfangs planlos, antriebslos, ständig betrunkene oder bekifft und schafft es nicht mal ihre Abschlussarbeiten rechtzeitig abzugeben. Das war für mich sehr mühselig zu lesen mit meinen Ende 30 und obwohl das Buch wirklich gut geschrieben war, hatte ich mit der Story so meine Probleme. Ich fand die Freundschaftsbeziehung recht anstrengend, diese Co-Abhängigkeit und das Versteifen auf eine Person. Nicht immer sind sie nett zueinander oder ehrlich, was ich eigentlich erwartet hätte. Als Ire ist man anscheinend oft betrunken, Rachel als Mensch war mir oft unsympathisch, weil sie aber auch noch sehr unrational handelt. Mit Anfang 20 hätte ich dieses Buch wahrscheinlich anders wahrgenommen, aber auch die Zukunfts-Rachel als Erzählerin reflektiert nochmal sehr viel und heißt nicht mehr alles gut, wie eine jüngere Version agiert hat und das gehört wohl bei allen zum Erwachsen werden dazu. Mich persönlich hätte mehr die Geschichte von der Jetzt-Rachel interessiert mit kurzen Rückblenden. Stattdessen war es eine große Rückblende, in der man nur erfährt, dass sie in der Gegenwart Journalistin ist und schwanger. Das letzte Viertel war dann doch nochmal recht spannend, aber für mich war einfach der Weg dahin zu lange und unspektakulär. Hat es sich am Ende gelohnt? Ich würde sagen ja, aber ich hätte mir den Anfangs-/Mittelteil sehr viel zügiger gewünscht.
Ui, schwer zu beschreibendes Buch. Ich fand es teils sehr verwirrend und verstörend zu lesen, aber es hat mich genug gecatcht, um dennoch weiterzulesen und es nicht aus der Hand legen zu wollen. Die Stimmung, die bei mir angekommen ist, war wirklich erdrückend, auch mit dem Thema der Rezession und sehr ungesunden Bindungen unter den Personen. Die Autorin hat das auf jeden Fall toll geschrieben und es war mal was anderes für mich.

Es fällt mir wirklich schwer, die genauen Punkte zu benennen, weshalb ich den Roman einfach großartig fand. Wahrscheinlich war es das Gesamtpaket. Die Geschichte war fantastisch. Rachel erzählt rückblickend von ihrer Zeit als Studentin in Cork. Damals lernte sie James kennen und zog kurzerhand mit ihm in ein heruntergekommenes Haus, schwärmte für einen Dozenten und versuchte sich mit Aushilfsjobs über Wasser zu halten. Die Freundschaft zwischen Rachel und James wirkte sehr vertraut, loyal und unkonventionell, wobei Rachel James auf ein Podest stellte, zu dem man als Leser*in kaum Zugang erlangte. Auch die Schwärmereien für ihren Dozenten blieben nicht fruchtlos; jedoch nicht auf eine Art, wie sie Rachel sich erhofft hatte. Rachel teilt mit den Leser*innen viele ihrer Gedanken aus ihrer Studienzeit, was sehr intim und ehrlich wirkt, und reflektiert vieles. Auch ihre Sorgen, geschuldet der Rezession um 2010 in Irland, werden von ihr nicht beschönigt. Sorgen, die zunehmen, als sie ihren Job verliert, schwanger wird und sich im katholischen Irland mit dem Thema Abtreibung beschäftigen muss. Eins fand ich währenddessen besonders schön: Egal, ob kleine oder große Krisen, die Freundschaft mit James überstand im Laufe der Zeit alles. Ich kann »Die Sache mit Rachel« sehr empfehlen. Viele lebensnahe Themen werden miteinander kombiniert und oft mit einem Augenzwinkern und einer Prise Fröhlichkeit verwoben. Man begleitet in diesem Coming-of-Age-Roman Rachel bei der Suche nach ihrem Platz im Leben und erfährt nebenbei vieles über die Hintergründe, die Irland 2010 sehr bewegt haben.
Eine Umarmung an mein 20- jähriges ICH .. Großartig !!
Genau dieses Buch hätte ich gerne meinem 20-jährigen Ich gegeben, weil ich es gebraucht hätte. Jeder wird sich auf irgendeine Art und Weise in diesem Buch wiederfinden und ähnliche Situationen erlebt haben. „Am Ende wird alles gut“ für den einen bloß eine Floskel aber im Kern steckt viel Wahrheit drin. Man fühlt zu viel, man liebt zu viel, verletzt zu viel und eventuell ist man als Person zu viel. Man lernt neue Leute kennen, verliert Menschen, macht Fehler, liegt am Boden und muss die Kraft wieder finden um aufzustehen. Die 20er sind herausfordern und chaotisch aber rückblickend betrachtet ist alles genauso gelaufen wie es laufen sollte um die Person zu sein, die man heute ist. Für mich eine Umarmung an mein 20 jähriges ich. Denn am Ende wird alles gut 🫶🏻
Eine schöne Geschichte. Die Handlung war zwar nichts besonderes, aber sehr unterhaltsam. Was ich jedoch besonders an der Geschichte fande, war der Schreib- und Erzählstil. In dem Buch erzählt Rachel, aus der Zukunft, ihre Lebensgeschichte. Es hat sich so echt angefüllt, als würde mir eine Freundin ihre Erlebnisse erzählen. Dies hat mir sehr sehr gut gefallen, es hat der Geschichte einen richtigen Wohlfühlcharakter geben. Mochte es sehr gerne.



















































