Ungewöhnliche Schmuggelware
Ein Zollfahnder wird am Ufer des Mains tot aufgefunden. Die Staatsanwältin Greta Vogelsang wird während ihres Bereitschaftsdienstes dazu gerufen. Eine andere Abteilung übernimmt den Fall zwar, aber Greta lässt es nicht los, da der Tote Sie vermehrt auf einen Schmugglerring hingewiesen hat. Sie beginnt allen Widerständen zum Trotz zu ermitteln. Der Schreibstil von Florian Wacker gefällt mir richtig gut, das Buch ist flüssig und leicht zu lesen, mit viel Lokalkolorit. Auch die Spannung kommt natürlich nicht zu kurz. Alle handelnden Personen sind authentisch und handeln auch glaubwürdig, nichts ist übertrieben dargestellt, wie es in manch anderen Krimis oftmals der Fall ist. Das Cover ist düster gehalten, was aber durchaus zur Geschichte passt. Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt, man kommt allerdings dank passender Kapitelübersicht nicht durcheinander. Neben der Hauptperson Greta gibt es noch zwei andere Personen, von denen man erst nicht genau weiß, was derjenige mit dem Fall zu tun hat. Aber dies wird im Laufe des Buchs relativ schnell ersichtlich. Fazit: Ein toller Krimi mit einem wirklich guten und außergewöhnlichen Thema. Ich bin schon auf Band zwei gespannt.
















